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Spass mit der Telekom - Fortsetzung

Donnerstag, September 06, 2007

Auch wenn es schwer zu glauben sein mag ... die Telekom hat es erneut geschafft, meine neue Wohnung nicht zu finden! Trotz der wiederholten Angabe, dass das Haus zwei Eingänge hat, obwohl ich diverse Male meine Handynummer hinterlegt habe und obwohl ich während der langen Wartezeit im ‘Abendslot’ mehrmals bei der Hotline angerufen habe, um sicher zu gehen, dass die wichtigen Zusatz-Informationen auch beim Techniker ankommen. Vergebens.

Ihr wollt nicht wissen, wie geladen ich gestern Abend war. Ich habe sämtliche inneren Vorräte an Selbstbeherrschung und Mässigung gebraucht, um die Hotline nicht gleich bei der Begrüssung so zu verärgern, dass sie nicht mit mir reden wollen. Ich bin ja der festen Überzeugung dass man mit Freundlichkeit ein gutes Stück weiter kommt, aber gestern ist mir das doch ein wenig schwer gefallen.

Die Tatsache, dass mich 3 der 4 Hotline-Damen mit einem kurz angebundenen ‘Ich verbinde Sie weiter ...’ offensichtlich in eine Endlos-Warteschleife gekickt haben (ist doch praktisch, ein Kunde mit einem blöden Problem, genervt noch dazu: ... damit will ich nix zu tun haben, die häng ich ab ...), hat auch nicht direkt zu Verbesserung meiner Laune beigetragen.

Die 4. Dame war dann sehr bemüht und hat tatsächlich versucht, der Panne auf den Grund zu gehen. Seitdem weiss ich, dass die Telekom die Umschalt-Aufträge ‘outsourct’. Allerdings hätten sie sich die Firma, die sie in München mit der Umschaltung beauftragen, wohl besser mal genau angeschaut. Beispielsweise sollte Lesen auch zur Grundfähigkeit eines Telekom-Technikers gehören, das würde die Dinge manchmal doch vereinfachen.

Theoretisch hat die Dame gestern meine gesamte Leidensgeschichte aufgenommen und sorgt dafür, dass der nächste Techniker - der am Montag kommen soll - mit allen Informationen - beispielsweise meiner Handynummer - versorgt ist, wenn er kommt. Praktisch glaube ich nicht wirklich dran und schaue mal, woher ich sonst einen Telefonanschluss bekommen kann. Nach soviel Unfähigkeit sollte ich den Auftrag stornieren können. Vielleicht.

Gut nur, dass Binele mit mir gewartet und schon mal ein paar Möbel geschleppt und aufgebaut hat und mir von ihrem Urlaub und Plänen erzählt hat und mit mir die Hotlines bearbeitet hat. So war das Ganze wenigstens erträglich, immerhin haben wir uns zwischendrin vor Lachen gekugelt und konnten uns gegenseitig versichern, dass das ja wohl nicht wahr sein kann und dass sowas nur in C-Movies vorkommt. Ha-ha.

Binele hat zwischendrin vor lauter Kaffee-Durst die Kaffeemaschine und Grundzutaten aus der alten Wohnung geholt, damit wir wenigstens halbwegs gemütlich warten können. Und was passiert? Zwischen gestern Morgen und gestern Abend ist die Milch umgekippt und wir konnten die erste Ladung Kaffee mit der ausgeflockten Milch direkt ins Klo schütten. Danach gab es dann eben Kaffee ohne Milch.

Genau genommen ist das eine Bestätigung meiner Theorie, dass ich momentan auf der ‘Unwanted’-Liste des Universums stehe. Und ich glaube noch immer, dass das damit zu tun hat, dass ich im Moment nicht wirklich glauben kann, dass irgendwas klappt. Aber ich arbeite dran, alles wird gut.

Immerhin endete der Abend einigermassen versöhnlich. Bei einem guten Essen beim Griechen ums Eck und mit der 100-fachen Versicherung der letzten Dame von der Hotline, dass das mit dem Umschalten am Montag klappen wird.

Und was die Hotlines angeht: Ich bedaure zutiefst, dass ich nicht die Namen sämtlicher unfähiger Telekom-Mitarbeiter mitgeschrieben habe. Hätte ich die jetzt, könnte ich eine geharnischte Mail an den Kundenservice schreiben und die würden dann hoffentlich eins auf den Deckel kriegen dafür, dass sie mich einfach in eine Endlos-Warteschleife gekickt haben. Wenn man nach 20 Minuten auflegt, dann ist das nicht zu früh!

Die Mitarbeiterin, die sich wenigstens Mühe gegeben hat, die würde ich dafür sogar loben, aber deren Namen weiss ich leider auch nicht. Dafür hab ich was gelernt: Rufe nie ohne Stift und Zettel eine Hotline an ...

Von engel am 06.09.2007 10:10 • diary

Und da wundern die sich noch, daß man bei dem Laden gar nicht zwischen Streik und Normalzustand unterscheiden kann.

[1] Von Ute am 06.09.2007 12:47

Freundin von mir ist letztes Jahr mit ihrer Firma bloß 2 Häuser weiter gezogen. Damit hatten die Telekomiker dann wohl auch ein Problem. Fazit: meine Freundin saß 3 Wochen mit ihrer Firma ohne Telefon und Internet da - mit einer recht gutlaufenden Firma nur über Handy erreichbar zu sein ist nicht gerade prickelnd ! Die Konsequenz war, dass sie gekündigt und zu Arcor gewechselt hat. Damit ist sie sehr zufrieden. Ich weiß allerdings nicht, was die jetzt für Privatleute zu bieten haben.

[2] Von Petra am 06.09.2007 12:54

*lol* So ist das Ute.

Ja, so sitz ich auch im Moment da, Petra, weil GMX natürlich inzwischen auch DSL abgeschaltet hat - macht ja Sinn, es soll ja umgezogen werden.
Für mich ist das allerdings höchstens ärgerlich. Das Dumme ist, dass egal wohin ich wechsle, irgendein Techniker kommen und unten im Haus irgendwas umstöpseln muss. Ist eh ein Unding, wieso wird das nicht remote geschaltet? Und ich bezweifle, dass sich andere Techniker mehr Mühe geben. Würde ich wechseln, dann wohl zu M-Net, aber erst soll da mal jemand schalten!

[3] Von engel am 07.09.2007 12:01
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