Mittelgute Nacht, Meh. Ich stand doch wieder vor dem besten Allgäuer auf, um das große Zimmer vor allem anderen (ganz wichtig, sonst schaffe ich es nicht) für die Reha-Gymnastik zu haben. Wenn ich richtig Zeit dafür habe, wie jetzt, schleichen sich längere Pausen zwischen den Übungen ein, aber das ist ja nicht schlimm. Wenn der beste Allgäuer dann aufsteht, sitze ich aber schon mit Kaffee beim Internet-Lesen und er hat das große Zimmer für sich. So ist das besser.
Vormittags schaute ich die ganzen Wochenend-Notifications durch. Bei den Recruitern gibt es welche, die tatsächlich unter eine offensichtliche Massen-Email drunter schreiben, die sei ‘specifically tailored for you’. *pruuuuuust* Ich schreibe eigentlich allen zurück, wenn auch meistens lediglich ‘not interested’. Manchmal schreibe ich auch mehr zurück und manchmal ergibt sich dann sogar ein Telefonat (gute Gelegenheit zum Üben, ich bin ja so eine Super-Duper-Telefoniererin, dass ich mir bei Anrufen vorher den Text überlegen muss). Der Dame schrieb ich zurück, ob sie glaube, die Adressierten seien dumm, aber da kam dann natürlich nix mehr ;-)
Mit einer der Recruiterinnen von der Vorwoche hatte ich vormittags ein Gespräch ausgemacht, obwohl ich für den ausgeschriebenen Job wirklich nicht geeignet bin (und das deutlich gesagt hatte). Aber der Job war interessant und wenn die mit mir reden wollen, obwohl ich vorher schon alle Defizite aufgezählt hatte, dann darf ich das auch zum Üben nehmen ;-) Da wird aber ziemlich sicher nichts rauskommen.
Mittags radelte ich zum Einkaufen, um Abends die Pilze vom Wochenende gebührend zubereiten zu können und nahm mal wieder den Weg über den Neuhauser Weg. Der ist noch immer komplett gesperrt und auf einer Seite auch verbarrikadiert und ich musste am Ende mit dem Bike über dem Kopf durch einen Spalt im Zaun schlüpfen. Ich finde diese Komplett-Sperrung eines Weges, für den es für Fußgänger nur große Umwege gibt, nach wie vor unverschämt!
Den Nachmittag verbrachte ich mit dem re-aktivierten Notebook und Lektionen. Nach dem eher organisatorischen Thema (braucht noch Vertiefung demnächst), fing ich mit einer Auffrischung einer der seltsameren Programmiersprachen an, mit der ich mich bislang beschäftigt habe. Ich hatte die mal on-the-fly gelernt, weil ich sie für ein Projekt bei Fujitsu brauchte und dachte, es schadet nicht, dafür auch mal die Grundlagen gelernt zu haben. Bislang bestätigt sich das Gefühl, das ich da schon gehabt hatte: da wollte jemand einfach mal alles etwas anders machen. Egal, ist eine mächtige Sprache und man kann echt viel damit machen :-)
Den Abend verbrachte ich mit Sardinien. Ich darf erfreut melden, dass ich dafür jetzt endlich mal den Kopf (und ehklar, die Zeit) habe. Und das war sehr erfreulich: Bilder gucken, Website designen, mit dem Text anfangen. Bis es was zu lesen geben wird, wirds noch ein bisserl dauern, aber der Anfang ist gemacht :-)