Die kurze Woche (wegen Pfingsten) war arbeitsintensiv, da das Italien-Projekt ordentlich Fahrt aufnahm. Die Leiterplatten waren angekommen (verspätet natürlich) und wurden bestückt und in Betrieb genommen. Da lief natürlich auch nicht alles glatt, weil es verdrehte Anschlüsse, Lötstellen-Probleme und Ähnliches gab. Die ersten Tests mit Firmware und dann Software konnten deswegen noch später als erhofft anfangen usw.
Das alles traf mich nicht direkt, weil ich dafür nichts entwickle, aber ich bin ja für die Software-Requirements zuständig, von denen einige noch nicht vollständig ausformuliert oder gar ausdiskutiert waren. Nebenher machte ein verwandtes Projekt beim selben Kunden Probleme und ich habe ja auch eigenes Zeug. Gefühlt sprang ich alle 5 Minuten in ein anderes Projekt und wieder zurück. Ich kann das eigentlich ganz gut, aber es ist halt anstrengend.
Vor dem langen Wochenende waren dann endlich mal ein paar Erdbeeren reif (und wir hatten sie den gierigen Schnecken entreißen können). Und - Hui! - sind die super! Zuckersüß, viel weicher (und empfindlicher als alle Erdbeeren, die ich aus Läden kenne), und so geschmackig, dafür habe ich gar keine Worte. Interessant ist, dass die Erdbeeren schon super schmecken, wenn sie noch gar nicht ganz rot sind. Allerdings sind die verteilt im ganzen riesigen Beet-Verhau wachsenden Beeren nicht gut zu finden. Es ist eher Jagd als Sammeln ;-)
Was wir auch haben, sind kleine Walderdbeeren (die nicht ganz so intensiv schmecken wie die, die man tatsächlich im Wald findet) und Scheinerdbeeren oder Ziererdbeeren. Sehen ähnlich aus wie Walderdbeeren, schmecken aber nach genau gar nichts. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt.
Über das lange Wochenende gab es erst zwei gar nicht mal besonders warme Bike&Hike-Touren, einen Tag Gartenarbeit und das Geburtstagsfest vom jüngsten Bruder des besten Allgäuers. Das war natürlich am allerheißesten Tag des Wochenendes. Naja, Geburtstage fallen halt, wie sie fallen.