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3. Fehlschlag

Dienstag, September 11, 2007

Ich weiss nicht was ich jetzt noch machen soll. 3 Stunden vor der Tür warten, um den Techniker am Schlafittchen zu packen und in den zweiten Eingang zu zerren, wenn er auftaucht?

Falls er denn auftaucht, denn inzwischen hängen nicht mal mehr Zettel an der anderen Tür: ‘Konnte die Klingel nicht finden.’ Bei der Organisation, die die Telekom oder der Service-Verein da an den Tag legt, kann ich mir auch gut vorstellen, dass sich der immer selbe Techniker inzwischen nicht mal mehr die Mühe macht, überhaupt zu kommen. ‘Ach, die schon wieder. Das find ich ja eh nicht.’

Ich würde ja auf der Stelle zu einem anderen Anbieter gehen, wenn ich nicht das dumme Gefühl hätte, dass das bei denen ganz genauso abläuft. Ähnliche Geschichten bei anderen Anbietern hört man ja zuhauf, wenn man erst mal anfängt sich über die Telekom zu beklagen. Über die Telekom natürlich auch.

Bei der Telekom hab ich inzwischen immerhin eine persönliche Betreuerin, die mich - theoretisch - nachher zurück ruft und der Service-Firma vorher Beine macht. Als ich gestern schrieb, ich glaubte nicht so recht dran, dass das diesmal klappen würde, habe ich das noch so halb im Scherz gemeint. Inzwischen bezweifle ich tatsächlich, dass das noch irgendwie klappen wird.

Immerhin habe ich zur Zeit daheim genügend Arbeit, so dass die Warterei wenigstens keine so furchtbare Zeitverschwendung ist. Den Anweisungen des besten Allgäuers von Allen folgend hab ich meiner Küche gestern die Griffe gebohrt und verschraubt und jetzt sind sie genauso akkurat ausgerichtet wie wenn er das gemacht hätte ;-)

5 der 10 Kartons sind inzwischen ausgepackt. Das bedeutet vor allem, dass rund um mich rum wieder viele meiner Bücher stehen - leider momentan völlig unorganisiert - und somit die Wohnung wieder ausschaut wie meine. Im Schlafzimmer kann man inzwischen wieder laufen, ohne über den Tisch zum Bett zu krabbeln und das Skelett meines Mini-Büros steht auch wieder. Heute Abend baue ich mein Cockpit wieder auf, darauf freue ich mich. Hilft zwar nur halb, weil ohne Telefon kein Netz, aber dann steht das wenigstens wieder und schaut fein aus :-)

Telefonmässig hab ich genau genommen bereits resigniert. 3 1/2 Wochen noch bis zum Urlaub. Ich habe vom DAV noch 2 Trekking-Guide-Books ausgeliehen und lese mich da jetzt wieder ein. Was brauch ich Telefon und Internet, wenn ich in Nepal bin?

Von engel am 11.09.2007 07:40 • diary

Hallo Andi,
ich seh den Telekommer schon in 3 1/2 Wochen vor Deiner Tür stehen und schimpfen. “Endlich hab ich “die” gefunden, und jetzt ist “die ” nicht da.
Zu “der” werd ich noch mal kommen.”, Und schon hast Du Dir ein haufen Kosten für Telefon etc. für Jahre gespart. Nach dem Urlaub wohl vielleicht nötig.
Schöne Grüße
hanes

[1] Von hanes am 11.09.2007 12:59

Also ich kenne da einige Maschinenbauer….
ob die eine Fangmaschine für Telekomiker konstruieren sollten? Die Erkennungssoftware müsstest Du allerdings selbst schreiben, die Steuerungsprogrammierung könnte ich übernehmen und den Aufbau der beste Allgäuer *ggg

[2] Von hawkeye am 11.09.2007 20:42

*lol* Hätte nicht viel gefehlt und es wäre tatsächlich so gekommen, hanes.
Und das mit dem Urlaub - jetzt haben wir jahrelang so günstig Urlaub gemacht, da stemmen wir diesen einen teuren Urlaub schon :-)

Nette Idee, hawkeye ;-) Ich kann mir bildlich vorstellen, wie das aussieht, wenn der Telekommer mittels eines Greifarmes mit vielen komplizierten Gelenken aus seinem Auto gezerrt wird, wenn es vorbei fährt und über diverse Konstruktionen und Förderbänder zu mir transportiert wird. Da wird er dann angekettet und muss bei Wasser und Brot arbeiten, bis alles funktioniert. So in etwa wie bei Goofy’s Weck-Maschine :-)

[3] Von engel am 12.09.2007 11:42
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