Die Nacht auf Montag war sehr schlecht. Ich wachte ein paar Mal davon auf, dass das Knie schmerzte. Dabei war es beim Abstieg völlig OK gewesen, allerdings hatte mir da am Ende schon alles Mögliche wehgetan und den Abend über war ich lahmer und lahmer geworden. Das Knie war aber nicht besonders aufgefallen.
Ich machte mir Sorgen, aber in der Früh war dann das Knie wieder OK, der Rest von mir allerdings eher nicht so :/ Meine Füße jammerten und die Oberschenkel zeigte den Beginn von Muskelkater an und wenn es am nächsten Tag so ist, weiß man ja, wie es weiter geht. Im Lauf des Montags entwickelte sich dann auch ein wunderbarer Muskelkater, an dem ich den Rest der Woche Freude hatte. Wenigstens ging Radeln problemlos.
Die Woche war insgesamt kühl (in der Früh brauchte ich eine Jacke und einmal nahm ich sogar eine lange Hose) und reichlich feucht mit Gewittern und Schauern, ich kam aber nur einmal wirklich in einen Schauer. Der war dafür aber heftig und ich kam patschnass daheim an. Das jetzt mitten im Sommer ist und fürchterliche Hitzewellen in Südeuropa herrschen, ist schon seltsam. Nicht gut seltsam.
Arbeitstechnisch ist alles noch immer und immer wieder spannend, interessant und fordernd :-)
Mit der erfahrenen A. und der neuen (und auch erfahrenen) B. (und mir natürlich ;-)) geht jetzt wirklich was voran, das ist prima. Die B. ist so kommunikativ wie die A. und die Azubine C. (das macht alles so viel einfacher) und ich habe das Gefühl, die kommen da hinten alle zusammen gut miteinander klar :-)
Die Abende verbrachte ich mit dem SAN-Umbau und die 80/20 Regel bestätigt sich: die letzten 20% einer Aufgabe machen 80% der Arbeit (vielleicht wird es auch 90/10 werden). Wahrscheinlich bin ich aber auch selbst schuld, weil ich genau diesen Aufbau haben will und genau dieses verschiedene Verhalten für verschiedene Geräte und Auflösungen. Und dann soll es auch noch sauber sein und aussehen ;-)
Am Donnerstag schlug der beste Allgäuer vor, abends nach Pilzen zu schauen. Das war eine schöne Abwechslung (mit noch immer etwas lahmen Beinen). Wir fanden tatsächlich ein paar Maronen und Schusterpilze, mussten aber weitgehende Leere im Wald feststellen. Dass da oben jetzt noch dazu Holz gefällt wird und schwere Maschinen den Boden teilweise umgegraben haben, ist den Pilzen natürlich auch nicht zuträglich. Aber es reichte mit gekauften Champignons zusammen für ein prima Abendessen am Freitag und ein Spaziergang war es auch.
Das Wochenende war eigentlich gar nicht so besonders schlecht (Sonne Wolken, gelegentliche Schauer), aber wir konnten uns mit Aussicht auf den Urlaub nächste Woche nicht so recht aufraffen, mit Schirm auf den Rottachberg zu gehen oder so was. Stattdessen machen wir Daheim-Dinge und ich durfte weiter in den SAN-Umbau eintauchen.