Kurz vor dem Urlaubsende sollte das Wetter noch mal großartig werden, allerdings auch ziemlich kühl. Ich hatte schon vor dem Urlaub eine ganze Liste bisher unbekannter Ziele zusammengestellt und das war die Gelegenheit, einen Punkt der Liste abzuhaken. Wir fuhren zum Plansee und noch ein Stück weiter und parkten dann bei der Ammerwald-Alm.
Zunächst marschierten wir, warm eingepackt und im Schatten, ein Stück die Straße weiter und bogen dann auf eine Forststraße ab, auf der wir bald in die Sonne kamen. Es wurde ein wenig wärmer und wir konnten die erste Schicht ablegen.
An der ersten Kehre zweigte ein schmaler Pfad ab, der uns in weiten Kehren durch lichten Wald nach oben führte. Das war sehr nett und sehr schön und je höher wir kamen, umso besser wurde die Aussicht. Noch weiter oben wurde der Wald noch lichter und wir konnten in der Sonne weiter aufsteigen, nun in T-Shirts :-)
Nach einer kleinen Hütte ging es durch Latschen weiter und wir trafen auf den ersten Schnee im Schatten, hart gefroren. Der Gipfel tauchte dann ziemlich unerwartet aus den Latschen auf und hatte eine nette kleine sonnige Wiese unterhalb, wo wir uns zu einer lange Pause mit Blick auf angezuckerte Nordwände (Geierköpfe?) in die Sonne legten.
Nach der gemütlichen Pause überschritten wir den Gipfel und stiegen auf der schattigen Nordseite (mit etwas Schnee) zum Sattel zur Hochplatte ab und von dort auf einem unerwartet alpinen Steig durch eine schmale steile Rinne in den Talschluss des Roggentals hinab.
Der Weg das Tal hinaus bis zur Ammerwald-Alm war dann irgendwie länger als erwartet und als er aussah, aber das war eine schöne Runde. Wir kehrten am Ende in der letzten Sonne (im Tal) an der Ammerwald-Alm auf Bier und Kuchen ein.

Plansee

Start an der Ammerwald-Alm

Schöner Wald-Anstieg

Sonne mit Nordwänden

Kurz vor dem Gipfel

Gipfel

Weiterweg mit Hochplatte

Nordseitenabstieg

Abstieg ins Tal

B&K :-)