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Der Sonntag war verregnet (war auch so angesagt), bescherte uns gegen Mittag aber eine trockene Pause, die wir für Pfannkuchen und dann sogar für etwas Beinahe-Sonnen nutzen konnten :-) Dann schüttete es wieder und wir hatten Schwierigkeiten an den wunderschön vorhergesagten Monatg zu glauben.

Aber der Montag begann aber exakt wie vorhergesagt und wir starteten nach einem frühen Frühstück ins Lechtal. Hach, das war toll! Lechtal! Der Parkplatz in Holzgau war etwa schon etwa halbvoll und 2 Grüppchen liefen gerade los. Wir luden die Räder aus und zogen dann erst mal Hemden rüber. Da hinten vor der tiefen dunklen Klamm war es noch ganz schön kühl! Der beste Allgäuer versuchte sich wieder an der Betonpiste neben dem Wasserfall, aber die ist einfach unradelbar. Ich schob gleich ;-)

Nach dem Wasserfall geht es anfangs gemütlich, später etwas steiler ins Höhenbachtal hinter. Bei dem langen Tal freut man sich beim Hochradeln schon auf die Abfahrt ;-) An der Umfahrung der Rossgumpenalpe kam uns ein Jeep entgegen, dessen Fahrer erst mal aussteigen musste, um renitentes Jungvieh aus dem Weg zu schieben. Der beste Allgäuer kam dann auch noch durch die entstandene Lücke, aber als ich so weit war, standen die Kuh-Kiddies schon wieder quer über die Straße und machten keine Anstalten wegzugehen. Bis ich es geschafft hatte, die Tiere nochmal aus dem Weg zu schieben, hatten die mich und mein Rad schon gründlich abgeschleckt. Mit langen rauen schlabberigen Zungen! Bäh!

Nach der Alpe wird die Forststraße sehr steil und anstrengend. Ich stieg 2 Mal ab, weil ich das Knie nicht gleich am Urlaubsanfang überfordern wollte. Oben legten wir die Bikes hinter einer Latsche ins Gras und machten erst mal Pause. Der beste Allgäuer beschloß, barfuß zu gehen.

Inzwischen war es schon ganz schön warm geworden, zwischen den Latschen am Anfang des Weges sogar richtig heiss. Bevor es richtig steil zum Muttler hinauf ging, machten wir eine gemütliche Pause in der Ebene am Bach. Das war so gemütlich, dass wir uns richtig aufraffen mussten, weiter zu gehen. Entsprechend anstrengend war der ‘Neustart’ ;-)

Am Gipfel waren wir beinahe allein und das war super da oben. Sonne, großartige Umgebung, Lechtal!

Im Abstieg machten wir nochmal eine Pause in der Ebene, wo uns dann ein junges Murmeltier mit bösem Gepfeiffe vertreiben wollte. Wenn wir uns bewegten, sauste es in sein Loch, dann kam es wieder raus und pfiff weiter. Total unentspannt ;-)

Der Weg zu den Rädern zog sich sehr, weil das Tal da hinten recht flach ist. Wir waren beide froh, als wir endlich bei den Rädern waren. Eigentlich hatten wir bei der Rossgumpenalpe einkehren wollen, aber als direkt vor uns jemand die letzten beiden Stücke Kuchen kaufte, drehten wir um und fuhren zum Cafe Uta runter.

Das war eine Super-Idee, denn dort war es leer (oben nicht), gab ausgezeichneten Kaffee und Kuchen und das eiskalte alkfreie Weizen zischte praktisch beim Reinlaufen :-) Großartig!


Am Wasserfall. Die einen radeln ...


... die anderen schieben ;-)


Jungvieh auf dem Weg


Talrückblick


Pause, voll professionall mit zugeschnittener Picknickdecke


Anstieg zum Steilstück


Die letzten Meter sind vor der Öfnerspitze


Oben :-)))


Das pfeifende junge Murmel


Der lange Abstieg


Abfahrt, steil


Pause im Cafe Uta, der rote Schirm überforderte die Kamera


Raufradeln geht am Wasserfall nicht, aber Abfahren geht

Von engel am 06.08.2020 11:44 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 25.07.2020: Erste Pilze!

Dienstag, August 04, 2020

Das ursprünglich super-duper angesagte Wetter für den Samstag hatte sich langsam zu Sonne-und-Wolken gewandelt und war dann für in den Bergen noch schlechter geworden. Wir entschieden uns für eine Draussen-Bike&Hike-Tour mit der Option, vielleicht, eventuell, mit viel Glück, ein paar Pilze abzugreifen. So langsam ist ja Saison.

Nach einem sehr gemütlichen Frühstück fuhren wir an den großen Waldparkplatz und radelten los. Es hatte viele Wolken (da war es eher kühl) und zwischendrin ein wenig Sonne (da war es fast schon heiss), das war zum Radeln meistens angenehm.

Im Steilstück kam uns ein Harvester entgegen, der so breit war, dass wir fast die steile Böschung hinauf ausweichen mussten. Der schöne Ausblick in die Tannheimer war dann auch mit riesigen Holzstapeln versperrt.

Oben stellten wir die Räder an der Forststraße ab und bogen direkt in den Wald ab. Nachdem wir gleich am Anfang über ein paar Pfifferlinge und Perlpilze gefallen waren, war bald Schluß mit Pilzen. Der Wald war zwar feucht aber nahezu leer :-(

Natürlich war es voller Leute da oben (als wir auf den Weg zurück kamen). Samstag und ein einfacher Touri-Hügel mit kurzem leichten Anstieg udn schöner Aussicht, da kann es gar nicht leer sein. Wir liessen den Gipfel aus und stiegen in der Mitte zum Weiher ab, wo wir ein wunderbares großes Sonnenfenster erwischten und im Gras rumliegen konnten. Weitgehend einsam, die paar Extra-Höhenmeter mag wohl kaum jemand.

Im Abstieg gingen wir eine andere Route durch den Wald und sammelten noch einen kleinen Steinpilz und nochmal ein paar Pfifferlinge ein. Na, ein kleines Abendessen gab das schon mal :-)

An der Schnitzlertalalpe unterbrachen wir die Abfahrt. Das war ausgesprochen lohnend, denn der Kuchen war ausgezeichnet (Zwetschgendatschi mit Kokos im Teig, das passt super!). Das war ein sehr netter Tag, der mit einem prima Abendessen belohnt wurde :-)


Das Ziel im Blick


Holzhaufen statt Aussicht


Immerhin: etwas Sonne


‘Verbogene’ Kühe


K&K an der Alpe

Von engel am 04.08.2020 19:05 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Sonntag, 19.07.2020: Bergmesse

Sonntag, Juli 26, 2020

Trotz des Einbruchs am Galtjoch wollte ich die geplante Sonntagstour machen. Ich mag das Gaishorn, sommers wie winters, das ist einfach ein schöner Berg. Wir frühstückten gemütlich und fuhren dann ins Tannheimer Tal. Wir waren nicht sehr früh dran, aber der Füllungsgrad des Parkplatzes war schon ein wenig erstaunlich. Nunja, da hinten ist es selten voll, wird schon werden.

Das Radeln zur Älpele-Alp ging problemlos, von Einbruch war nichts zu spüren, das war prima. Den steilen Schotterweg nach der Alpe versuchte ich gar nicht erst, das ist bloß fürchterlich anstrengend und dann muss ich doch absteigen. Der beste Allgäuer von Allen schaffte es beinahe und musste dann doch aufgeben, als er an einem großen Stein hängen blieb (sag ich ja, lohnt nicht).

Wir legten die Räder vor dem Bach ins Gras und staunten dann nicht schlecht beim Blick aufs Ziel: alles voll da oben, da stand Mensch an Mensch, von der Ferne sah das gar nicht Corona-Zeit-gemäß aus. Wir beschlossen umgehend, den Gipfel selbst auszulassen und direkt auf die geplante Gratrunde zu gehen. Aber erst mal gingen wir los.

Der beste Allgäuer wollte mal wieder barfuß gehen und hatte beim Räderabstellen nicht nur die Hose gewechselt sondern auch gleich die Schuhe ausgezogen. Anfangs war er gar nicht so glücklich mit dem barfuß, denn die Sonne hatte uns verlassen und es war entschieden kühl, von unten sowieso. Weiter oben im richtig grasigen Teil des Aufstiegs freute er sich dann aber sehr über die nackte Füße. Hier hörten wir dann auch, dass am Gipfel eine Bergmesse war, was wir uns inzwischen auch schon zusammengereimt hatten. Sonst wären die vielen Leute nicht so unbeweglich da oben stehen geblieben.

Der beste Allgäuer ging dann auch gleich die schotterige Nordwand barfuß hinauf, er hatte gerade so viel Freude dran. Von den vielen Absteigern der Bergmesse kamen viele Kommentare, manche blöd, aber viele auch erstaunt oder bewundernd. Durch die vielen Leute war das Schneefeld in der Rinne vor dem Turm gut ausgetreten und auch barfuß gut zu gehen (ich gebe das nur weiter :-)).

Der Gipfel war dann wie erwartet einigermaßen voll, aber wirklich nicht überfüllt. Wir fanden gut Platz zum Pause machen.

Der Abstieg über den Nordwestgrat war für mich dann anspruchsvoller als erwartet. Man muss da oft balancieren und zielgenaue Schritte auf kleinere Felsen machen und das war, Stöcke hin oder her, doch recht schwierig. Ging aber gut und das Bein hat bestimmt was gelernt :-)

Nach dem Grat kam wie bestellt die Sonne raus und wir legten uns in die Wiese. Eine Kuhwiese. Der beste Allgäuer meinte noch, dass bestimmt demnächst die Kühe kommen und uns inspizieren. Wir dösten erst mal kurz weg und erwachten dann tatsächlich, als sich eine neugierige Kuh näherte, die sehen wollte, wer sich da in ihrem Wohnzimmer breit macht.

Um nicht gleich eine schlabberige Kuhzunge im Gesicht zu haben (ich lag näher bei ihr als der beste Allgäuer), stand ich schnell auf. Das störte die Kuh kein bisschen, sie fing sogar an meinen Rucksack zu inspizieren ... mit ihrer schlabberigen Kuhzunge (Bäh!). Ich schob sie von meinem Rucksack weg (ganz schön widerspenstig, so eine Kuh) und wir brachen die Pause ab. Die Sonne hatte sich eh wieder verzogen.

Der Abstieg zu den Rädern war dann nicht mehr weit, aber die Sonne gönnte uns nochmal 5 Minuten Pause :-) Auf Einkehren hatten wir keine Lust, deswegen fuhren wir direkt zum Auto ab.

Schöner Berg, schöne Runde, nette Kuh, toller Tag :-)
Und sowohl die Kondition als auch das Knie spielten prima mit!


Start bei Tannheim


Bei der Älpele-Alpe ...


... wo die Schweine mit den Kühen frei rumlaufen dürfen :-)


Auflauf am Gipfel


Barfuß-Start


Am Beginn der Nordseite


Schneefeldquerung


Oben :-)


Abstieg


Im Nordwestgrat


Die neugierige Kuh


Abstieg (um die Kälber musste ich rumlaufen, total furchtlos, die)


Abfahrt

Von engel am 26.07.2020 11:21 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 18.07.2020: Angeschlagen!

Donnerstag, Juli 23, 2020

Das Wetter war nicht ganz so schön wie angesagt, aber es regnete nicht und es sollte immerhin trocken bleiben, also fuhren wir los. Als wir am Anfang vom Lechtal die Räder aus dem Autp luden, schien sogar die Sonne :-)

Der Weg zur Raazalpe fängt in Rieden sehr idyllisch an einem Moorsee an. Dass es da einen wirklich nett gelegenen kleinen Campingplatz hat, sah ich zum ersten Mal. Bis zum Rotlechstausee ist die Route eher gemütlich, dann aber wird es anstrengend. Das ist die längste und anstrengendste Bikeroute, die ich kenne und das sollte auch so eine Art Knietest sein. Ich bestand (soll heissen, ich musste nirgends absteigen und schieben), allerdings war es harte Arbeit, vor allem dann oben, wo man dann ja schon ein wenig erschöpft ist. Dass der Hinterreifen an meinem Ghost schon ziemlich runter ist, war auch nicht hilfreich ;-)

Die anfängliche Sonne war bald dichten Wolken gewichen, den kalten Wind bekamen wir aber erst ab, als wir kurz vor der Raazalpe auf die Alpwiesen kamen. Das war schon ordentlich frisch für so einen Sommertag! Oben hat es dieses Jahr fast nur Pferde, eine riesige Herde, weit verteilt, das sieht toll aus. Pferde sind wunderschöne Tiere, finde ich (Sorry Kühe, ihr seid auch nett!).

Nach dem vielen Radeln hatte ich beim Laufen erst mal Koordinationsprobleme. Das war noch nie! Ich musste wirklich nachdenken beim Laufen, für beide Beine! Und es war anstrengend, ooooh, so anstrengend! Zum Galtjoch ist es nicht weit, aber ich brauchte ewig und musste mich so anstrengen, dass mir schon fast schlecht wurde. Keine guten Aussichten für den anstehenden Urlaub!

Der Abstieg war hart, aber darauf war ich vorbereitet. Das war nochmal ein ‘kein-Ibu’ Test und ich hatte schon befürchtet, dass das im Abstieg nicht gut gehen würde (vielleicht auch wegen der langen Radelstrecke). Es ist nicht so, dass Abstieg ohne Ibu schrecklich weh tut, aber doch so sehr, dass ich nicht ordentlich absteigen kann und fast alle Last auf dem guten Bein liegt. Das ist nicht gut.

Na, ich kam wieder bei den Rädern an ;-)

Am Grat war es übrigens schattig und windig und so kühl, dass wir im Aufstieg Jacken anzogen und ich im Abstieg froh um die Handschuhe vom besten Allgäuer war. Mit Stöcken kann man ja schlecht die Hände in die Taschen stecken.

Auf Einkehren hatten wir keine Lust, deswegen fuhren wir direkt wieder ab. Auf dem Weg wurde es fast mit jedem Meter wärmer und am Rotlechstausee konnten wir sogar die Jacken wieder ausziehen und im T-Shirt radeln. Sonne kam dann auch wieder raus :-)


Gemütlicher Start


Am Rotlechstausee wird es anstrengend


Radeln ist fast geschafft!


Pferde ...


... überall Pferde


Mühsamer Anstieg


Oben! (und es ist a…kalt)


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 23.07.2020 15:01 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Sonntag, 05.07.2020: Handschuhspitze

Donnerstag, Juli 16, 2020

Der Sonntag sollte super-duper-strahlend werden. Wir frühstückten angemessen früh und fuhren wieder ins angrenzende Ausland, diesmal aber durch den Tunnel und bis zum Weissensee bei Bichlbach und radelten von da die Forststraße Richtung Marienbergjoch hinauf.

Erst waren wir recht allein unterwegs, später kamen dann dann andere Biker. Die meisten von oben, weil die übliche Strecke übers Marienbergjoch eher von Arzkasten nach Bichlbach als anders herum ist, manche aber auch von unten. Die E-Biker waren unter den Radlern natürlich in der Überzahl und die ganz coolen Downhiller ließen ihr Bike sogar mit der Bahn hochfahren.

Die Forststraße ist unten eher mäßig steil und recht bequem zu radeln, wird aber oben deutlich steiler. Allerdings ganz unbemerkt, deswegen denkt man erst, wie schlapp man schon ist, bis die Steilheit dann halt doch auffällt. An der Sunnalm steht dann das nette Schild ‘Mountainbikeschiebestrecke’ und das weist deutlich darauf hin, was nach der Liftstation zu erwarten ist.

Ich versuche da überhaupt nie zu radeln, das kann ich eh nicht. Der beste Allgäuer probierte es, kam dann aber in lockeren Kies und musste auch absteigen. Zwischendrin kann man ein paar Mal ein paar Meter radeln, aber die Schiebestecke geht mehr oder weniger bis oben ins Joch.

Nach einer kurzen Pause am Strommast (da waren mehr Leute als gedacht, allerdings waren wir das erste Mal an einem Wochenende hier), liessen wir die Räder (abgesperrt natürlich) im Gras liegen und stiegen zum Weg zur Handschuhspitze ab.

Der Anstieg in den Latschen war ganz schön heiss, weiter oben kamen wir dann in den Wind und das war angenehm. Im oberen Teil des Anstiegs muss man erst ein sehr grobes Geröllfeld und dann einen sehr steilen Bröselhang hinauf. Das ging raufwärts prima, ich machte mir allerdings schon ein paar Gedanken über den Abstieg (nicht zuletzt, weil da zwei Leute abstiegen, die da wirklich Schwierigkeiten hatten). Naja, erst mal hoch!

Kurz vor dem Gipfelanstieg kam leider von Norden die dicke Wolkenbank angerauscht, die wir schon von Weitem hatten sehen können. Gleichzeitig kam ordentlich Wind auf und plötzlich war es überhaupt nicht mehr warm. Die gemütliche Gipfelpause mit in-der-Sonne-Rumliegen musste deswegen ausfallen. Pause gab es natürlich trotzdem, wenn man schon auf einem so schön exponierten Gipfel mit so toller Aussicht ist :-)

Der Abstieg war wie erwartet anspruchsvoll, aber ging echt gut. Auch das Bröselzeug und die großen Geröllbrocken. Yay!

Sonne bekamen wir erst kurz vor dem Strommastbuckel und so nahmen wir die Rumliegen-Pause halt da :-) Der kurze Anstieg zu den Rädern danach war ernsthaft stressig ;-)

Wir unterbrachen die Abfahrt auf der Sunnalm für Kaffee und Apfelstrudel für mich. Sonst gab es keinen Kuchen mehr (‘Alles weg!’, meinte die sehr gesprächige Kellnerin. ‘Die haben uns heute regelrecht überfallen!’) und der beste Allgäuer mag keinen Apfelstrudel. Der Kaffee war prima, der Strudel auch. Das war eine sehr nette Pause.

Auf der Abfahrt merkten wir deutlich, warum es am Ende so anstrengend gewesen war. Das ist schon ordentlich steil da oben!

Insgesamt war das ein toller Tag, der sich ‘total normal’ anfühlte :-) So darf das weiter gehen!


Unten ist das Radeln noch ‘gemütlich’


Vor der Sunnalm, das Ziel ist links der Mitte


Weitblick über den Fernpass


Auf diesen rosa Blümchen tumeln sich immer viele Falter, hier ein Kleiner Fuchs


Anstieg, man sieht schon das Geröll und das steile Gebrösel


Im Hintergrund die Mieminger


Anstieg im Gebrösel


Gipfel mit Wolken


Abstieg

Von engel am 16.07.2020 14:33 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 04.07.2020: Litnisschrofen

Mittwoch, Juli 15, 2020

Die Vorhersage hatte gemischtes Wetter versprochen und von Regen war endlich mal nicht die Rede. Wir liessen also die Schirme daheim und packten Räder ins Auto. Am Parkplatz der Krinnenspitzbahn (noch immer geschlossen) luden wir sie wieder aus.

Der Parkplatz war trotz der geschlossen Bahn relativ voll. Wir befürchteten eine Menge Leute, stellten dann aber fest, dass sich all die Menschen vom Parkplatz nach Gegenüber zu Gimpel und Rote Flüh orientierten. Wir dagegen radelten in schönster Einsamkeit (naja, anfangs jedenfalls) zur Gräner Ödenalpe hinauf.

Diesmal stellten wir da tatsächlich die Räder ab und gingen los. Es war windig, bedeckt und kühl, hatte aber zwischendurch auch ein wenig Sonne. Die war dann allerdings bis wir den Gipfel erreicht hatten, schon wieder weitgehend weg.

Wir blieben dann auch nicht am Gipfel zur Pause, sondern stiegen gleich wieder ab, in der Hoffnung weiter unten ein nettes Plätzchen für die Pause zu finden. Das klappte nur so mittel, denn windstill und warm war es nirgends.

Auf der Abfahrt machten wir nochmal Pause an der Nesselwängler Edenalpe und genossen den guten Kaffee und Kuchen dort.

Abends trafen wir uns zu Ehren von Schwesterles Geburtstag mit der Großfamilie (minus 2 der Neffen leider) beim Mexikaner und hatten einen netten Abend :-)


Start am Parkplatz


Das Radl-Ziel ist in Sicht


Murmels :-)


Man beäugt uns misstrauisch


Gipfel in Sicht


Auf den letzten Metern


Oben :-)


Abstieg


Fast bei den Rädern


Ranorama-Radeln :-)

Von engel am 15.07.2020 15:43 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Der Tag begann mit Regen, der aber bald nachliess. Die Vorhersage versprach gemischtes Wetter mit ‘Chance’ auf Regen, deswegen nahmen wir uns nur den üblichen kleinen Hügel im Illertal vor.

Der beste Allgäuer hatte beschlossen barfuß zu gehen und zog das in seiner kompromisslosen Weise direkt vom Auto aus durch, auf dem steinigen Forstweg. Ich hatte vom Vortag anfangenden Muskelkater (bei dem schon abseh war, dass er schlimm werden würde), deswegen war anfangen anstrengend, wenn ich aber erst mal in Bewegung war, fühlte sich alles ganz OK an.

Ich ging den ganzen Weg ohne Stöcke, was unerwartet gut ging aber wohl auch zu dem Muskelkater aus der Hölle beitrug, der mich die ganze nächste Woche plagte. Mei, musste wohl sein ...


Barfußstart auf Steinen


Frosch (oder Kröte) im Wald


Türkenbund


‘Ohne’ :-)

Von engel am 06.07.2020 19:31 • outdoorberg

Der Tag sollte relativ schön werden, wenn auch mit Gewittergefahr. Wir beschlossen zu Fuß zu gehen, weil Radeln bei Regen schon arg unangenehm werden kann. Ich hatte wieder einen Berg im nahen Ausland ausgesucht, wer weiss schon, wie lang man da hin darf.

Es war kühl und feucht von den vergangenen Regentagen, als wir am Gaichtpasskiosk losgingen. Das war prima, denn wir sahen gleich alle möglichen Tiere auf dem Weg (eine Blindschleiche, viele Bergsalamander), die wir allesamt ‘retteten’ und ins Gras verfrachteten, nicht dass nachfolgende Wanderer die noch zammtreten (es gab auch Salamander-Leichen auf dem Weg, sowas will man ja nicht).

Ich stellte beim Aufstieg, der ja recht steil ist, fest, das mein rechtes Bein die Wade gar nicht wirklich mitbenutzt und fing an das zu üben. Wenn man Laufen übt, wird das plötzlich total schwierig und ‘unflüssig’. Und natürlich anstrengend. Auf dem Steilstieg oben, wo es die steile Wiese mehr oder weniger geradeaus hinauf geht, war ich schon total platt und schleppte mich regelrecht bis oben.

Wir hatten eigentlich die ganze Zeit Sonne gehabt, mal ein bisserl mehr, mal ein bisserl weniger, allerdings war es im Westen immer dunkler geworden. Vom Gipfel aus konnten wir sehen, dass es bis zum Haldensee ordentlich schüttete, aber auf der Südseite war noch Sonne. Wir wollten die letzte Sonne ausnützen und stellten uns schon mal auf einen feuchten Abstieg ein, aber das Gewitter blieb hinten, wir hatten eine lange gemütliche Sonnenpause :-)

Der Abstieg war total schwierig, weil der Berg so steil ist. Mit steil nach untem gestellten Fuß, bekommt das Knie noch keinen flüssigen Schritt hin. Oder überhaupt einen vernünftigen Schritt. Das führte natürlich dazu, dass das linke Bein sehr viel abfangen musste und es dankte mir das danach mit einem Muskelkater aus der Hölle. Egal, das war eine prima Tour :-)


Blindschleiche, noch so kühl, dass sie sich kaum bewegen konnte


Salamander in Eile. Man beachte die großen Schritte ;-)


Aufstieg in Sonne


Lechtalblick


Kämpfende (oder sich paarende?) Salamander


Anstieg zum Gipfelhang


‘Drüben’ gewittert es


Auf dem Weg zur sonnigen Pause


Abstieg


Uns bislang unbekannter (und noch un-identifierter) Falter

Von engel am 03.07.2020 18:05 • outdoorberg

Sonntag, 21.06.2020: Wolkentour

Freitag, Juli 03, 2020

Nach zwei weiteren Regentagen sollte es eigentlich gemischtes Wetter werden. Daheim sah das auch so aus, aber auf dem Weg in die Berge wurde es dunkel und düster und wir erwarteten eigentlich schon beim Ausladen der Räder nass zu werden. Es blieb erst mal dunkel und düster, aber es blieb auch trocken :-)

Wir radelten auf der netten und bequemen Forststraße von Schattwald Richtung Stubentalalpe und bogen oben links ab. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Abzweig des Fusswegs. Es war weiterhin sehr wolkig, blieb aber trocken. Der Weg ins Zirleseck ist hinten komplett neu hergerichtet (und vor allem: gekiest), die befürchtete Schlammschlacht blieb also aus :-)

An der Rohnenspitze suchten wir uns ein windgeschütztes Plätzchen und hatten total Glück, denn es kam eine Weile die Sonne raus :-)

Der Abstieg über den langen Geröllhang ging nach ein paar Startschwierigkeiten (Koordinationsprobleme weil steil) gut. Wir kamen trocken bei den Rädern und dann beim Auto an. Und daheim gab es sogar noch etwas Sonne auf der Terrasse.

Das war ein versöhnlicher Abschluß für den verregneten Urlaub :-)


Wolkiger Start in Schattwald


Radeln mit Ziel in Sicht


Zu Fuß unterwegs, mit Bschiesser in Wolken


Pause, man sieht ein wenig blauen Himmel


Am Grat, hinten das Gaishorn


Fast am Gipfel


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 03.07.2020 17:54 • outdoorbergmtb

Mittwoch, 17.06.2020: Abstieg im Regen

Mittwoch, Juni 24, 2020

Die Aussichten waren weiterhin trüb, aber vielleicht, eventuell, mit etwas Glück könnte der Vormittag trocken bleiben. Ich wollte ins Ausland, jetzt wo man endlich wieder hin darf. Der Weg dorthin war allerdings von diversen Baustellen erschwert und dauerte länger als gedacht. Trotzdem war es auf dem Parkplatz bei Lumberg einigermaßen leer.

Auch wenn das Wetter nur solala war - man konnte das Ziel immerhin sehen! Auf knapp halbem Aufstieg sah es dann sogar so aus, als könne eventuell sogar etwas Sonne rauskommen und wir diskutierten gerade, wo wir eine Pause machen würden, damit ich mich eincremen könnte, da rief eine absteigende Lady: “Dass ich das mal erleben darf!” Im ersten Moment war ich arg verwirrt, dann wurde ich aufgeklärt :-)

Ich hab mich sehr gefreut, Sabine!

Das bisserl Sonne verzog sich leider bald und ab der Hütte war Nebel. Den Gipfel sahen wir im Anstieg vom Gipfelaufbau ganz kurz einmal, dann wurde er wieder von Wolken verhüllt. Oben war nicht viel los, und 2 Minuten waren wir sogar ganz und gar allein! Wir machten Pause an einem windgeschützten Fleckchen, wo es sogar fast warm war, weil die Sonne minimalst durch die Wolken kam.

Als uns dann doch kühl wurde, stiegen wir ab. Nach der Hütte fing es kurz zu regnen an und wir bereiteten uns schon mal auf Schauer vor (Schirm raus, Rucksack einpacken). Der Regen gab uns dann doch noch etwa den halben Abstieg Zeit und tröpfelte mal mehr, mal weniger vor sich hin. Dann aber legte er richtig los.

Ich stieg mit dem Schirm und einem Stock ab. Das ging erstaunlich gut, ich war aber noch langsamer als sonst. Egal. Wir kamen natürlich trotz der Schirme etwas feucht unten an. Egal, wir waren draussen, oben und es war nur halb feucht gewesen.


Das Ziel


Anstieg mit beinahe Sonne


Aussicht (auf den Forggensee)


Hüttenblick


Lichter Moment mit Gipfelblick


Oben :-)


Abstieg.(Jetzt wo das Holz nachgedunkelt ist, sieht der Anbau ganz OK aus.)


Noch ist es trocken, aber man sieht den Regen schon anrücken


Regen.

Von engel am 24.06.2020 21:40 • outdoorberg
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