Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Samstag war eher solala, aber der Sonntag sollte schön werden. Weil die Sache mit den Skitouren mangels Schnee immer schwieriger wird (es sei denn, man kann weit rauf und/oder in schwieriges Gelände), gingen wir wieder zu Fuß. Wenn Sonne und zu Fuß dann Südseite, aber nicht allzuviele Höhenmeter, da ist dann nicht allzuviel Auswahl. Wir fuhren nach Rauth und stellten den Kangoo bei -7 Grad (Brrrr!) auf dem total vereisten Parkplatz ab.

Beim Losgehen war es noch fröstelig, aber mit der Bewegung und der Sonne wurde es schnell wärmer. Ich nahm bald Stöcke, denn es hatte gefrorene Stellen, über die ich mich ohne nur schwer drüber traute. Am Hüttchen, wo der Berg frei wird, machten wir eine Teepause in der Sonne. Es war wunderbar warm :-)

Ziemlich genau da (naja, kurz davor) fing dann wirklich Schnee an. Man geht ab dem Hüttchen auf einem kleinen Rücken den Berg hoch und es hatte nur einzelne Tritte, keine durchgehende Spur. Links schien Sonne in den Schnee, rechts war Schatten und da brach man immer wieder mal durch. Insgesamt ist es da recht steil und das war dann schon ganz schön anstrengend zu gehen und da nahm auch der beste Allgäuer von Allen Stöcke.

Nachdem man die oberen Hüttchen erreicht hat, geht der Sommerweg eigentlich nach links raus und folgt dann dem Rücken zum Gipfel. Der Winterweg - oder zumindest die Spuren - gingen aber direkt über eine flache Rippe hinauf. Und das war auch gut so, denn auf dem Sommerweg hatte es viel eingewehten Schnee und Gleitschnee-Mäuler.

Der direkte Weg führte schnell hinauf, war aber, weil steil, ordentlich anstrengend. Das Knie machte das alles wunderbar mit, so lange die Stufen nicht allzu hoch wurden. Aber das hat man im Schnee ja einigermaßen im Griff.

Am Gipfel waren viiiiele Leute, fast alle mit Skiern, ein paar mit Schneeschuhen und nur wenige zu Fuß und alle bis auf uns und 3 andere waren über die Skitourenroute aufgestiegen. Wir machten nur kurz eine Pause (es wehte ein kühler Wind) und stiegen dann wieder ab, über die Rippe, bis zu den Hüttchen, wo sich dann eine grasige trockene warme Stelle in der Sonne fand, wo wir ausgiebig rasten konnten :-)

Der Abstieg bis dort war ganz gut gegangen, gelegentliches Einbrechen (nicht allzu tief) eingeschlossen. Der Weiterweg zum unteren Hüttchen dagegen war dann total stressig. Der Schnee lag im Schatten und war vergleichsweise tief und man brach bei jedem zweiten Schritt ein. Und dann gleich ordentlich tief. Wenn das linke Bein einbrach, konnte ich gelegentlich das rechte Bein nicht weit genug beugen, um den Fuß nach vorn zu bringen und auf das Knie drauf knien geht auch noch nicht. Das war manches Mal schon sehr blöd. Ich war froh, als wir den Teil hinter uns hatten!

Danach war der Schnee nahezu weg und es hatte nur noch ein paar eisige Stellen auf dem Weg, nicht weiter problematisch. Das Bein war aber inzwischen schon sehr gestresst und motzte unleidig herum. Mich beschlich im Abstieg der Gedanke, dass das vielleicht wieder ein Fall von ‘Übertreibung’ werden könnte und war sehr froh, als wir unten beim Auto ankamen (im Nachhinein: Nein, keine Übertreibung :-)).


Start in Rauth. Es ist kalt.


Im Wald hat es eisige Stellen


Auf dem Weg zum ersten Hüttchen


Anstieg zu den anderen Hüttchen - mühsam ;-)


der Weitweg zum Gipfel (Mitte rechts)


Steil, anstrengend, aber ganz gut zu gehen


Am Gipfel ist es echt voll


Wir gehen wieder. Abstieg ganz oben.


Abstieg.


Pause gibt es bei den 3 Hüttchen :-)


Unten ist schon Schatten drin


Auf den letzten Metern

Von engel am 18.01.2020 12:53 • outdoorberg(0) Kommentare

Montag, 06.01.2020: Berg mit Leiter

Mittwoch, Januar 15, 2020

Der letzte Urlaubstag (eigentlich ja ‘nur’ ein Feiertag, aber am Ende vom Urlaub fühlt sich der halt auch an wie Urlaub) sollte nochmal schön werden. Der Beste Allgäuer von Allen hatte meinen eigentlichen Plan eher ungut gefunden, weil das Bein ja noch arg reaktionsschwach ist und wir hatten uns deswegen für ein näheres Ziel entschieden, wo dann auch beim Rückweg kein Stau zu erwarten war.

Wir parkten in Gunzesried und hatschten erst mal die Straße entlang. Aktuell braucht man ja dichte Stiefel mit guter Sohle, aber das macht mich anfangs immer total fertig. Mein linker Fuß bekommt beim Straßen-Hatschen immer fürchterliche Krämpfe unter dem Spann, so dass ich anfangs nur humpeln kann. Links schmerzt der Fuß, rechts das Knie. Wobei, an diesem Tag tat mir eigentlich nur der Fuß wirklich weh.

Als wir dann auf den Wald-und-Wiesen-Pfad abbogen gab sich das erfreulicherweise schnell. Unten war es teil gefroren, teils (wo die Sonne schon drin war) matschig, wie immer. Der Schnee begann weiter oben als beim letzten Mal hier, wurde dann aber schnell genauso hoch. Inzwischen hatte sich ein recht guter Weg im Schnee gebildet und der lief sich gut (diesmal brauchte ich keine Stöcke beim Aufstieg).

An der Alpe Vordere Krumbach machen wir auf dem Bänkle eine lange gemütliche und wirklich warme Pause in der Sonne und gingen dann weiter. Am Sattel wandten wir uns nach links und stapften - nun leider im Wald, wo es bald kühl wurde - die vergleichsweise wenig begangene Spur hinauf. Ich ging weiterhin ohne Stöcke und das ging gut (naja, abgesehen von dem Mini-Abstieg vor der Querung).

In der Querung zum Gipfelaufbau wurde die Spur dann deutlich schmaler - einzelne Tritte statt durchgehender Spur. Und es wurde kalt, denn wir kamen in den Schatten. Ich zog erst mal Handschuhe an, um in den Schnee greifen zu können, denn noch fühlte sich das Gehen ohne Stöcke gut an. Die Handschuhe waren dann auch hilfreich, denn den einen oder anderen hohen Tritt schaffte ich dann mit Rechts doch nicht gut. Und der steile Anstieg zur Leiter, wo es ziemlich hohe Stufen hatte, war echt anstrengend!

Wir waren nicht ganz allein, aber mit insgesamt 3 Leuten (und einem Kleinkind) am Gipfel und unterwegs war wirklich nicht viel los. Leider wehte oben ein kalter Wind, gegen den auch die Sonne nicht viel ausrichten konnte. Wir blieben nicht allzu lang.

Für den Abstieg wollte ich gern auf der Südseite runter. Einerseits, weil das dann eine Runde ergab und ich mag Runden und andererseits, weil mir vor dem steilen Abstieg unter der Leiter graute. Die hohen Stufen! Der beste Allgäuer von Allen wäre lieber auf der bekannten Seite runter gegangen, liess sich dann aber doch überzeugen.

Für den Abstieg nahm ich dann natürlich Stöcke. Es hatte nur wenige Spuren, deswegen liefen wir im fast unberührtem Schnee, das ging trotz gelegentlichem Durchbrechen recht gut. Der Schnee war nicht sehr hoch. Wir folgten dem Sommerweg und mussten deswegen die kleine Felswand queren, was ein bisserl blöd war. Oben nach links queren und dann die steile Rinne runter laufen, wäre besser gewesen. Nach der Alpe geht es nach links und man kommt bald in Wald. Kurz vorher war es windstill und wir fanden eine sonnige Mulde, in der wir beinahe bequem nochmal Pause machen konnten. Im Schnee allerdings, deswegen wurde es dann doch irgendwann kühl von unten.

Der Abstieg führt dann erst auf einem schmalen Weg durch den Wald und dann auf der kurvigen Forststraße zurück zum Aufstiegsweg. Die Forststraße war relativ ungut zu gehen, weil es viele Tritte, aber keine Spur hatte und man gelegentlich einbrach. Das halte ich noch nicht gut aus. Ich versuchte genau in den Spuren des besten Allgäuers zu gehen, aber der macht größere Schritte als ich, das war gelegentlich auch schwierig. Irgendwas ist immer.

Als wir die Straße erreichten, machten wir am letzten Bänkle in der Sonne noch mal Pause und stiegen dann zum Auto ab. Das war am Ende dann relativ stressig für das Knie, aber es hatte keine weiteren Folgen :-)

Feine Tour und so langsam geht echt was :-)


Anfangs noch totales Herbstfeeling ...


... aber bald fängt der Schnee an ...


.. und dann sieht es doch nach Winter aus


Wo man einbrechen kann, laufe ich vorsichtig ;-)


Der Gipfelaufbau


Der Anstieg zur Leiter ist steil ...


... und entsprechend schwierig


Gipfelpause mit Dohle


Verfroren am Kreuz mit Illertal


Abstieg mit wenigen Spuren ...


... aber einem netten fast warmen Sonnenplätzchen


Abstieg zur Forststraße


Abendsonne

Von engel am 15.01.2020 22:13 • outdoorberg(4) Kommentare

Donnerstag, 02.01.2020: Schneeberg

Donnerstag, Januar 09, 2020

Es sollte nochmal ein strahlender Tag werden und ich wollte auf einen Berg. Einen richtigen Berg, Mit Höhenmetern (OK, moderaten Höhenmetern) und so Zeug. Wir fuhren am Oberjoch vorbei (staufrei, es waren schon alle auf den Pisten) und parkten in Tannheim.

Unten war es eiskalt und eisig (auf dem Parkplatz). Wir packten und gut ein und marschierten nach Berg. Danach kamen wir nach wenigen Metern in die Sonne und es wurde warm. Ich legte bald die Jacke ab und kurz drauf auch den Pulli. Im T-Shirt war es genau richtig :-)

Der Weg zum Einstein war teilweise vom Vortag getaut und nun gefroren und teilweise platt getretener Pulverschnee. Der beste Allgäuer von Allen nahm bald Grödel, um nicht zu rutschen, ich zog es vor, um das Eis herum zu gehen, weil ich mit Grödeln noch echt schwer gehen kann (da muss man die Füsse ordentlich heben). Auf halbem Weg in der steilen Rinne nahm ich dann aber auch Grödel, weil mir die Gefahr auszurutschen dann doch zu groß wurde. Das machte den Anstieg dann gleich um einiges anstrengender. Aber sicherer, ehklar.

Am Gipfel machten wir eine lange Pause mit viel Aussicht und vielen anderen Leuten und stiegen dann wieder ab. Im Abstieg waren die Grödel natürlich super.

In etwa der Mitte des Abstiegs nutzten wir ein sonniges windstilles Plätzchen an einem Baum zu einer weiteren Pause und stiegen dann weiter ins Tal ab. So lang wir in der Sonne waren, war es angenehm, unten im Tal im Schatten wurde es fast schlagartig eiskalt. Der Parkplatz war auch nicht im Geringsten aufgetaut.

Das ging erstaunlich gut und das Knie hatte die knapp 800 Höhenmter fast klaglos geschluckt (wobei natürlich dämpfender Schnee leichter zu gehen ist als fester Untergrund). Yay!


Im Tal ist es noch sehr kalt


In der Sonne wird es gleich wärmer ...


... und bald sind T-Shirt-Temperaturen


Anstieg in der Steilrinne


Ausstieg aus der Rinne


Oben :-)


Abstieg


In der letzten Sonne


Unten ist es dann gleich wieder kalt

Von engel am 09.01.2020 21:17 • outdoorberg(0) Kommentare

Mittwoch, 01.01.2020: Neujahrspaziergang

Donnerstag, Januar 09, 2020

Silvester feierten wir mit dem Schwager, der auch bei uns übernachtete.
Es wurde relativ spät und so dauerte es an Neujahr ein Weilchen, bis wir so weit waren, den Schwager nach Sonthofen fahren zu können. Gegen Mittag stellten wir dann das Auto bei Humbach ab. Es war kalt im Schatten und der Boden war gefroren.

In der Sonne unter dem Hochspannungsmast wurde es schnell warm. Wir gingen bis zum Gipfel, wo es natürlich recht voll war und stiegen direkt wieder ab, um über den südseitigen Grat/Rücken abzusteigen. Unser Lieblingsplätzchen am Grat war sonnig, windstill und frei :-) Wir machten ausgiebig Pause und es kann gut sein, dass ich da in der Sonne im Gras (im Januar!) kurz eingenickt bin.

Der Abstieg ging insgesamt recht gut, das Knie war unten nur moderat gestresst.


Start mit Sonne


Auf der Wiese in der Mitte


Am Gipfel ist es voll


Abstieg

Von engel am 09.01.2020 20:37 • outdoorberg(0) Kommentare

Der Tag begann mit Erkältungssymptomen (Schnupfen, Schleim, weiss der Geier warum) und wir beschlossen, eine kurze Tour zu Fuß zu machen.

Wir parkten in Jungholz und gingen die Straße zum Wanderweg zum Zinken hinauf. In Erwartung von Schnee weiter oben hatten wir Stiefel angezogen und deren harte Sohlen zusammen mit den Knubbel-Einlagen, die ich immer tragen soll, führten dazu, dass mein linker Fuß bei jedem Schritt im Spann krampfte. Rechts dagegen fand das Knie die Kombination ‘harte Stiefel und Teer’ nicht toll, so dass der Zustieg erst mal arg unschön war.

Kaum waren wir am Wanderweg und damit im Schnee und im unebenen Gelände war das alles wie weggeblasen! Echt, wie jemand glauben kann ‘leichte’ Wanderungen seien was Tolles, ist mir ein Rätsel.

Die Spuren führten direkt den Hang hinauf anstatt dem Sommerweg am Bach zu folgen. Weil der Hang in der Sonne lag und der Bach natürlich im Schatten, stapften wir auch direkt hinauf. Das war so anstrengend wie wir beim Anblick angenommen hatten ;-)

Der Weg quert dann weit nach rechts bis man auf den steilen Hang zum Zinkensattel (meine Bezeichnung) kommt. Es hatte lediglich Trittspuren und keinen ausgetretenen Weg. Man musste also wie beim Bärenkopf das Bein bei jedem Schritt ordentlich heben und das war stressig, ging aber schon besser als vor ein paar Tagen.

Die Spuranleger waren den steilen Hang zum Sattel einfach geradeaus hinauf gegangen, also folgten wir geradeaus. Das war dann ordentlich anstrengend und meine Beine (beide!) wurden da ganz schön müde. Mir fehlt ganz deutlich Training! Abgesehen davon ging geradeaus hoch deutlich besser als weiter oben die viel zu flache Zick-Zack-Spur, in der die Tritte alle vorne nach unten gingen. Ich stapfte also direkt hinauf. Der Schnee war inzwischen gut 30 Zentimeter tief.

Am Sattel steht ein schöner Baum, vor dem man sich wunderbar in die Sonne setzen und in die Gegend schauen konnte. Weil ich Bammel vor dem Abstieg hatte (Wie kommt das Knie mit Einbrechen durch die Harschschicht zurecht? Sowohl rechts - ein harter Ruck - als auch Links - heftige Beugung des Knies?), gingen wir nicht zum Zinken weiter sondern stiegen nach einer langen Pause in der Sonne wieder ab.

Das war dann tatsächlich anspruchsvoll für das Knie. So lang die Tritte hielten, war alles gut, aber Einbrechen war doof. Den harten Ruck mit Rechts steckte es ganz gut weg, die heftige Beugung, wenn das linke Bein absackte, fand es doof. Aber das passierte nur zwei Mal, ich kam unbeschadet an der Querung an.

Ganz unten stiegen wir über die Wiesen ab, anstatt die Straße zu nehmen und das war viel angenehmer (und schneller) als der Aufstieg.


Erst mal der Straßenhatsch ...


... dann Anstieg über die Weide


Im Wald ist gut gehen


Der Steilhang vorm Sattel


Anstieg geradeaus


Abstieg, noch etwas ungeholfen ...


Blick übers Tannheimer Tal


Unten gehen wir über die Wiese

Von engel am 04.01.2020 16:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Donnerstag, 26.12.2019: Schneestapfen

Samstag, Januar 04, 2020

Endlich sollte mal wieder schönes Wetter werden und nach dem vielen Rumsitzen (ein Tag Aufräumen und Weihnachten vorbereiten, dann beim Schwiegervater und den besten Eltern feiern und schließlich der Besuch der fernen Schwester) war Bewegung sowas von nötig! Ich hatte mir allerlei Webcams angeschaut und keine potentielle Skitour gefunden, die sowohl einfach gewesen wäre als auch mit ausreichend Schnee ausgestattet gewesen wäre, deswegen planten wir eine Zu-Fuß-Tour. Südseitig natürlich!

Beim Frühstück war die Sonne rausgekommen, aber bei der Fahrt Richtung Berge, gab es erst mal Nebel. Als wir den Kangoo in Gunzesried abstellten, waren wir zwar über dem Nebel, aber (noch) im Schatten. Entsprechend kühl war es, nämlich unter Null. Das biss uns beim Weg über die Straßen dann auch bald in den Hintern, denn es hatte da teilweise Blankeis! Ich ging sehr sehr vorsichtig, um auf keinen Fall auszurutschen.

Als wir nach dem letzen Haus auf die Wiese kamen, hatte sich das mit der Glätte aber bald. Dafür wurde es erst mal matschig, weil da schon Sonne rein schien. Und da hatte es dann Matsch neben Eis ;-)

Auch das gab sich bald, denn es lag Schnee :-)

Im Schnee waren Trittspuren, die an sich ganz gut zu gehen waren, weil man nicht mehr durchbrach, aber ich fand sie doch sehr anstrengend. Man musste bei jedem Schritt das Bein weit anheben, da zeigte sich dann, dass meine Beinhebe-Muskeln ganz schön degeneriert sind. Bis zur Vorderen Krumbach-Alpe schaffte ich das noch ganz gut, nach der Pause dort fiel mir das mit jedem Schritt schwerer. Das andere Problem war, dass die Trittspuren alle nach vorn geneigt waren und mein Knie das mit der Zeit unangenehm fand. Aber alles in Allem und insgesamt war das Schneestapfen ganz OK.

An der Alpe machten wir eine kurze Pause (Sonne, warm, Aussicht :-)) und gingen dann auf dem Normalweg zum Bärenkopf weiter. Da war natürlich wegen der Nähe der Mittagbahn einiges los, deswegen setzten wir uns ein Stück unterhalb des Gipfels vor einem Felsen auf die Rucksäcke.

Für den Abstieg schnitten wir einen Teil des Aufstiegsbogens ab und folgten einer frischen Spur. Das war wieder etwas anstrengend, weil das Bein noch nicht gut damit umgehen kann, wenn ich unvermutet durch den Harsch breche. Ich war dann schon froh, als wir wieder auf die Aufstiegspur kamen. Der restliche Abstieg im Schnee ging erstaunlich problemlos :-)


Start in Gunzesried


Endlich Schnee


Anstieg über den wunderschönen Nagelfluh-Hang


Vordere Krumbach Alpe


Nach der Pause, hinten ziehen schon Wolken hoch


Bärenköpfle


Gipfelpause

Abstiegsabschneider


Ich gehe sehr vorsichtig


Zurück in Gunzesried, das schöne Wetter ist aus

Von engel am 04.01.2020 13:55 • outdoorberg(0) Kommentare

Freitag, 20.12.2019: Buchenwald-Spaziergang

Mittwoch, Dezember 25, 2019

An sich hatten wir nochmal radeln wollen, weil immerhin +12 Grad angesagt waren, wenn auch ohne Sonne. Aber als um 11 noch immer nur 2 Grad im Garten gemeldet wurden, planten wir um.

Weil der Blender vor 2 Tagen ganz gut gegangen war, wollte ich einen etwas höheren Hügel besteigen. Wir fuhren als nach Humbach und staunten nicht schlecht, als das Auto-Thermometer von 2 Grad bei uns, auf 6 Grad am Stadtrand und dann auf ganze 15 Grad in Humbach anstieg. Wir lagen wohl in einem Kälteloch. Dazu wehte ziemlich viel Wind.

Wir waren gut eingepackt und es dauerte nicht lang, bis wir uns wieder auspacken mussten. Laufen ging schon deutlich besser als am Blender :-)

Am Gipfel war es nur mittelwindig, deswegen konnten wir da eine Weile sitzen und Tee trinken. Irgendwann wurde es aber natürlich trotzdem kühl und wir stiegen wieder ab - wegen des Windes durch den Wald und nicht über den Grat. Ich brauchte eine Pause im Abstieg, aber das Knie vertrug den Abstieg insgesamt doch ganz gut.

Am Abend besuchten wir noch die Geburtstags-Schwägerin im Krankenhaus, die sich wegen meines Radl-Unfalls viele Sorgen gemacht hatte, dabei brauchte sie doch eigentlich alle Kraft für sich selber.


Anfang


Im Buchenwald


Am Gipfel


Abstieg

Von engel am 25.12.2019 16:47 • outdoorberg

Mittwoch, 18.12.2019: Neu-Anfang

Dienstag, Dezember 24, 2019

Das Wetter war zwar nix Gescheites (ein Thema das sich wohl durch den ganzen Urlaub ziehen würde), aber nach der langen Unfall-Pause, 5 ganze Tage immerhin, wollte ich mal schauen, wie es dem Bein so geht. Daheim fühlte es sich schon ganz OK an, auch wenn es optisch noch immer reichlich übel aussah.

Wir parkten also am Tennisplatz und gingen den üblichen Weg zum Blender. Laufen war anspruchsvoll, aber nicht allzu schmerzhaft. Es zwickte halt gelegentlich an der Innenseite oder hinten im Gelenk und hohe Stufen (der obere Teil ist relativ steil) waren ein wenig schwierig. Alles in Allem ein sehr vielversprechender Anfang :-)

Oben schauten wir ein wenig in die Landschaft und ich sah erstaunt, dass die Schwärzenlifte Eschach tatsächlich offen waren. Ein weisser Streifen in sattgrüner Landschaft ;-)

Der Abstieg über den Wiesenweg war natürlich schwieriger als der Aufstieg, auch wenn es da flacher ist. Nach der Runde war das Knie dann auch entsprechend angestrengt, aber das war ein guter Neu-Anfang :-)


Anstieg im Wald


Auf dem Rundweg unterm Blender

Von engel am 24.12.2019 08:05 • outdoorberg

Wochenende, gemischt

Montag, Dezember 09, 2019

Am Freitag lieferte ich den besten Allgäuer von Allen bei seiner Geschäfts-Weihnachtsfeier ab und bereitete die diversen Kalender vor, die wir verschenken und auch selbst verwenden. Das war nett, denn durch alte Bergbilder kramen macht immer wieder Freude.

Den Samstag begannen wir gemütlich und fuhren dann nach Bad Kohlgrub, weil auf der Hörnlehütte die SAN-Weihnachtsfeier stattfand. Das Wetter liess arg zu wünschen übrig, aber immerhin liess der Regen nach, als wir uns gen Osten bewegten. Im Aufstieg nieselte es dann nur noch hin und wieder.

Der Aufstieg ist steil und war erstaunlicherweise ziemlich glatt und eisig. Schnee lag kaum, aber es hatte Eis auf dem Weg, das ist eine bescheuerte Kombination. Meinem Knie ging es so mittelgut (kein Ibu seit Mittwoch, also war inzwischen alles aus meinem Körper raus), aber Aufstieg ging trotzdem ganz gut. Gelegentlich Zwicken an der Innenseite, sonst nix. Und das Bein wird langsam stärker, Stufen mit rechts gehen immer besser.

Auf der Hütte dachten wir zunächst, dass wir die ersten sind, weil wir doch deutlich vor dem offiziellen Beginn da waren, aber der Schlafraum war schon deutlich belegt. Wir hatten die Wahl zwischen einem kleinen 2-er Abschnitt unten mit sehr knappem Kopfraum oder irgendwo in der Mitte oben zu liegen. Nichts davon fanden wir ansprechend und als der beste Allgäuer von Allen dann auch die Matratze arg hart fand, beschlossen wir, doch lieber wieder abzusteigen und in unserem guten Rücken-freundlichen Bett daheim zu schlafen.

Es stellte sich raus, dass wir nicht mal annähernd die ersten waren, die anderen waren ganz einfach alle gerade unterwegs. Sie trudelten ein, als wir uns gerade umentschieden hatten und dann füllte sich der Nebenraum schnell.

Dann wurde es sehr nett mit guter Unterhaltung, eher so mittelgutem Essen (Ausnahme der Kaiserschmarrn, der war echt prima) und dem Auftritt vom SANta, der wieder mit tollen Geschenken und wunderbaren Lobreden (und seinem mega-gefährtlichen uralt-Pickel) unterwegs war.

Der beste Allgäuer von Allen bekam für die ‘meisten Kilometer’ im Tourenbuch eine Geschenkbox mit Fendt Dieselross-Öl. Das war perfekt getroffen, denn zu diesem Traktor hat der Mann eine besondere Beziehung, die sich bis zum Auseinanderbauen des tiefsten Inneren mit allerlei selbsgebasteltem Werkzeug erstreckt :-)

Wir gingen bevor ich allzu müde wurde gegen halb 10. Es war nicht ganz so kalt geworden wie befürchtet, deswegen war es auch nicht ganz so glatt wie befürchtet. Oben ging der Abstieg gut, da spielte das Bein noch ganz gut mit, im unteren Drittel schmerzte das Knie dann bei jedem Schritt mehr (Mantra: ‘Das ist normal, kein Ibu!’). Boah, ich hoffe wirklich, das wird bald besser!

Heimfahren ging super, weil es kaum Verkehr hatte.

Der Sonntag war quasi bewegungslos. Ich hatte schon im Abstieg von der Hütte Kopfweh bekommen (und ich hab nie Kopfweh) und wachte in der Früh mit elenden Kopfschmerzen und arger Verschleimung auf. Das Knie war empfindlich, schmerzte aber nicht sehr, das war gut und erleichternd (keine Überlastung! :-)). Das Wetter war zwar schön, aber wir bewegten uns nicht raus, weil ich Kopfweh hatte. Vielleicht wäre es mit Bewegung ja besser geworden (glaube ich eigentlich nicht), aber dem Knie ging es ja auch nur so mittel und dauernd nur Blender ist ja auch langweilig.

Wir läuteten stattdessen den Winter ein und guckten Skirennen nach und genossen die ersten Laible.


Wenig Schnee, aber ordentlich Eis auf dem Weg


Der letzte Hang zur Hütte


Weitblick bei zweifelhaftem Wetter


Vorbereitung zum Abstieg


Auf den letzten Metern

Von engel am 09.12.2019 08:04 • outdoorberg

Samstag, 30.11.2019: Schnee!

Dienstag, Dezember 03, 2019

Die Wochenendwetterübersicht hatte den Samstag als den vermutlich schöneren Tag ausgeweisen, deswegen hatte ich auf Samstag als den Tourentag gesetzt. In der Früh begrüßten uns aber Wolken und wir brauchten eine Weile, um uns aufzuraffen. Als dann kurz Sonne auf die Terrasse schien und wir einen klitzkleinen blauen Fleck am Himmel sahen, fuhren wir aber doch los.

Wir parkten an der Sonnenklause (als drittes Auto, obwohl es schon recht spät war) und zogen die allerersten Spuren Richtung Entschenalpe in den Schnee. Erst als wir an die steile Teerstraße kamen, gab es Vorgängerspuren :-)

Bis zum Abzweig des Bergwegs hatte es immer wieder mal etwas Sonne gehabt, ab da waren wir in den Wolken, bzw. im Hochnebel, und es wurde schlagartig ein paar Grad kälter. Und der Schnee wurde mehr :-)

Oben wird der Wald immer lichter und wo man rausschauen konnte, sah es nach Winterwonderland aus :-) Es hatte etwa 40-50 cm Schnee, der am Vortag ohne Wind gefallen war und alle Bäume waren dick verschneit aus wie im tiefsten Winter. Und als wir uns dem Gipfel näherten, kam sogar die Sonne raus!

Hach! Das war sooo großartig.
Wir setzten uns in die Sonne und tranken Tee und genossen die Landschaft. Es war aber trotz Sonne ziemlich kalt.

Wir befanden uns oben ziemlich am Schnittpunkt zwischen Hochnebel und Sonne. Als der Nebel mal wieder hoch zog, gingen wir.

Der Abstieg war oben erstaunlich einfach. Da hatte ich Bammel vor dem Rumgerutsche im tiefen Schnee gehabt, aber das steckte das Knie gut weg. Sonst ist Schnee ja prima, weil er wunderbar dämpft. Weiter unten war dann nicht mehr viel Dämpfung, weil nicht mehr genügend Schnee lag, dafür war es rutschig und der Weg ist sehr steil. Das war also ganz schön anspruchsvoll, aber das Knie steckte auch das ganz gut weg :-)
Dafür bekam aber das ‘gute’ Bein fürchterlichen Muskelkater ...


Start in unverspurtem Schnee


Kurz sieht man übers Illertal


Fast sowas wie Sonne


Zwischendurch Aufstieg im Hochnebel


Weiter oben wird der Schnee mehr und Sonne kommt langsam durch


Aufstieg zum Gipfelkreuz


Oben ist Sonne!


Hochnebelblick


Im Abstieg bald wieder ...


... dicker Hochnebel

Von engel am 03.12.2019 20:02 • outdoorberg
Page 1 of 36 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!