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Haushaltskonto

Mittwoch, April 01, 2020

Ich verbrachte den Tag abwechselnd mit Lernen (immer noch schwierig das Thema, aber ich habe das Gefühl, so langsam kommt was an bei mir) und Recherche und Testen verschiedener Konzepte um meine Track-Grafik aktiv machen zu können. Bislang erfolglos, aber ich habe eine Menge über den Aufbau von JavaFX gelernt und bin noch zuversichtlich. Schaumermal.

Nebenbei habe ich bei der Recherche gleich mal das neue halb-Gelernte gebraucht, weil andere Leute das Zeug halt schon deutlich besser können. Aber es wird!

Der beste Allgäuer hatte seinen monatlichen freien Tag, deswegen gingen wir gegen Mittag gemeinsam auf den Fernsehturmhügel (wo es trotz Sonne kühl und windig war) und machten danach auf der Terrasse Brotzeit (wo es in kurzer Hose und T-Shirt warm war). Laufen ging sehr gut, ich freute mich.

Der Allgäuer blieb danach in der Sonne liegen und ging wieder rein zu meiner Arbeit. Wobei ich, obwohl der Allgäuer draussen in Shorts und T-Shirt rumlag, die Tür schliessen musste. Die Luft war noch ganz schön kalt!

Seitdem fast alle Geschäfte am liebsten Kartenzahlung wollen, ist die Sache mit unserem Haushaltsgeldbeutel, den wir nach Bedarf Bargeld einzahlen, unpraktisch geworden. Ich habe deswegen letzte Woche ein Haushaltskonto für uns beide angelegt, damit wir demnächst mit einer Haushalts-Karte zahlen können, statt mühsam Buch zu führen. Kann man nach knapp 30 Jahren ja mal machen. Dafür war die letzten beiden Tage haufenweise Post gekommen.

Das Aktivieren des Kontos war, nachdem ich geschnallt hatte, was die Kundennummer ist, dann ganz einfach. Die Bank nutzt ‘PhotoTANs’, lustige bunte Punktbildchen. Ich mag das sehr :-)

Von engel am 01.04.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag, 28.03.2020: Sonnenbaden

Dienstag, März 31, 2020

Ein Frühlingstag zwischen all den Wintertagen - den der letzten Woche und denen, die kommen sollten. Zwar wurden die Menschen beschworen, wegen Corona daheim zu bleiben, aber im selben Atemzug wurde auch dazu gesagt, dass man seinen Sport draussen natürlich machen dürfe. Unser Sport ist draussen. Und halt Berge.

Wir entschieden uns für ein Berglein an dem man sich prima aus dem Weg gehen kann (andere mit schmalen Graten, Rücken oder Gipfel fielen aus der Auswahl). Den anderen Berg, wo erfahrungsgemäß eh wenig los ist, traute ich mir nicht zu, weil das Knie seit dem Blender-Spaziergang sehr motzig ist.

Weil das Berglein niedrig ist, fuhren wir erst spät los und waren dann auch nicht die Einzigen, die in Gunzesried parkten. Wir begegneten im Aufstieg 3 Leuten, die alle schon wieder im Abstieg waren. Als wir am Bärenköpfle eintrafen, waren wir da komplett allein. Das ist da oben noch nie passiert. Nicht mal beim übelsten Sauwetter.

Wir suchten uns abseits eine windgeschützte, sonnige Mulde und machten da lange Pause. Unterdessen kamen natürlich auch andere Leute am Gipfel an, aber alle verteilten sich weit auseinander, es hat ja Platz da oben. Über den Bergen ballten sich schon die angesagten Wolken zusammen. Wir gingen, als sich die Schatten unserem Gipfel näherten.

Oben konnten wir im oberflächlich aufgeweichten Schnee absteigen und das ging trotz motzigem Knie erstaunlich gut. So gut, dass ich mir ernsthaft überlegte, ob das mit dem ‘schlechten’ Absteigen in letzter Zeit vielleicht eher mit meinem Kopf als mit meinem Knie zu tun hat. Die Überlegung half leider nicht dabei, im Gras oder auf der Straße besser abzusteigen :/

Auf halbem Abstieg kam nochmal Sonne raus und wir legten nochmal eine Pause ein. Unter einem der schönen alten knorrigen Bergahörner :-) Das war angenehm warm und nett, bis dann wirklich die dicken Wolken kamen und die Sonne endgültig verschwand.

Die Wolken blieben in den Bergen, deswegen war es daheim auf der Terrasse nochmal nett und warm beim Kaffeetrinken. Wir konnten wirklich die maximale Dosis Sonne und Wärme mitnehmen, bevor es am Sonntag wieder kalt und winterlich wurde :-)


Wir sind sommerlich unterwegs :-)


Südseitig ist der Schnee unten komplett weg


Weiter oben sieht es aber noch winterlich aus


Spring is coming!


Auf dem Weg zum Gipfel


Allein am Gipfel


Abstieg auf Schneeresten


Vorbereitung zur letzten Sonnenpause

Von engel am 31.03.2020 19:30 • outdoorberg(0) Kommentare

Gemeinsam arbeiten

Montag, März 30, 2020

Nach einem Wochenende mit Berglein am Samstag und Nixtun am Sonntag startete ich am Montag wieder sehr früh mit der Arbeit. Als erstes machte ich mit meinem Chef aus, dass ich nicht wie ursprünglich ausgemacht am Dienstag nach München kommen würde, dafür aber mal am Freitag. Den Therapie-Termin am Dienstag sagte ich ab ohne einen Neuen zu vereinbaren. Das ist momentan einfach nicht planbar.

Ich muss jetzt wirklich mal in die Wohnung. Hauptsächlich um Nachschub des Schilddrüsen-Medikaments zu holen. Und die Sicherungsfestplatte und sonst noch ein paar Kleinigkeiten.

Morgens schleppte sich der beste Allgäuer nach unten und sah krank aus. Wir sind beide sicher, dass er ‘nur’ eine halbe Erkältung hat, aber aktuell kommt es nicht gut, sich halbkrank und hustend unter Leute zu begeben. Er meldete sich also krank (und holte später sein Notebook aus dem Büro, um wenigstens so ein bisserl daheim arbeiten zu können). Das ist jetzt noch was Neues, dass wir beide daheim arbeiten oder halb-arbeiten. Beide im Wohnzimmer, denn das ist der einzige Raum, wo man halbwegs vernünftig irgendwo sitzen kann. Das ist schon (noch) seltsam und gewöhnungsbedürftig.

Am Sonntag abend hatte ich mein Projekt kaputt gemacht, weil Windows und Git sich irgendwie nicht vertragen hatten, als ich erst eine alte Version raus geholt hatte und dann zurück zum Master wollte. Git jammerte über Zugriffsrechte, Windows liess mich die nicht gewähren und ich hatte abends mit einem sehr kaputten Zwischenzustand, wo sich nichts übersetzen liess, aufgehört. Nach ein wenig erfolgloser Recherche giff ich auf das bewährteste alle Konzepte zurück und startete den Rechner neu. Danach konnte ich wieder nach Herzenslust zwischen verschiedenen Versionen hin und her schalten und den Fehler, wegen dem ich überhaupt nachschauen wollte, beheben. Puh!

Danach befasste ich mich mit Exception Handling. Allzu viel Neues war nicht dabei, aber es vertiefte doch Einiges und klärte Dinge, von denen mir gar nicht klar war, dass ich Klärung brauchte. Das mit dem Lernen ist wirklich eine großartige Sache!

Zwischendurch, Bewegung muss ja auch sein, machte ich nochmal einen Spaziergang auf den Fernsehturmhügel. Es war kalt und windig und sehr winterlich. Unten machte ich die ersten Spuren in den Schnee, oben waren schon 3 oder 4 Leute unterwegs gewesen. Ich traf 2 Menschen und war sonst total allein unterwegs :-)

Ich hatte wieder Stöcke dabei, brauchte sie aber nicht und das ging trotz der schwierigen Umstände (Schnee, steil, Wurzeln, Steine, usw.) recht gut. Besser als beim letzten Blender-Spaziergang auf jeden Fall.

Von engel am 30.03.2020 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag war das Wetter scheusslich und wir legten einen ‘Arbeitstag’ (also häusliche Arbeit) ein. Am Sonntag hatten wir eigentlich nochmal raus wollen. Allerdings liess die versprochene Sonne sehr auf sich warten und es war eisig kalt mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und üblem Wind. Die Pläne schrumpften und schrumpften.

Gegen Mittag gingen wir dann doch mal raus, wenigstens ein Blender-Spaziergang sollte es sein. Ich packte Stöcke und Handschuhe ein, wollte aber zu Trainingszwecken (das sind nur etwa 5 Kilometer und 250 Höhenmeter) ohne Stöcke gehen, wenn möglich.

Wir stiegen fröstelnd am Tennisplatz aus dem Auto. Es dauerte bis zur anderen Straße, bis wir so halbwegs warm wurden. Ab da sah es total winterlich aus. Kein Schnee, aber Wind und Nebel hatten alle Bäume in eine eisige Schicht gehüllt, die total schön aussah. Vor allem, als dann doch noch ein wenig Sonne raus kam.

Wir gingen über die Wiese runter. Das ging ohne Stöcke ganz gut und auch der Weg auf der Querstraße ging ganz gut, aber dann wurde der Rückweg sehr anstrengend (aber auch nicht so sehr, dass ich Stöcke nahm). Am Ende humpelte ich dann ziemlich.

Zur Belohnung gab es Bienenstich, der erste in diesem Jahr :-)


Es ist kalt und windig


Eingefrostete Bäume am Gipfel


Frost


Blick zum Dürren Bichl


Abstieg mit surrealen Bäumen

Von engel am 29.03.2020 10:40 • outdoorberg(0) Kommentare

Mittwoch, 18.03.2020: Sonnen statt Berg

Mittwoch, März 25, 2020

Das Wetter am Dienstag war nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht sonnig. Vormittags kaufte ich ein, was wir am Montag nicht bekommen hatten und hatte deswegen beinhahe einen Prepper-Einkaufswagen: 2 Mehl, 4 Milch, 1 Klopapier, sonst nix. Ich kam mir ein wenig doof vor ;-) Immerhin gab es am Nachmittag, denn nun hatten wir ja wieder Milch und Mehl, nochmal Pfannkuchen auf der Terrasse, sogar mit beinahe Sonne.

Am Mittwoch sollte es wieder schön werden. Wir planten den Berg mit Leiter und fuhren ins Gunzesrieder Tal. Unten im Schatten war es noch einigermaßen kühl (7 Grad), in der Sonne wurde es dann bald warm, fast heiss. Gegenüber stiegen Leute mit Skieren auf den Schneestreifen der Bergbahn auf. Mein Knie war aus unerklärlichen Gründen beleidigt und motzte schon im Aufstieg etwas herum.

Schnee hatte es erst ab der Vorderen Krumbach, aber dann gleich richtig, fast eine geschlossene Schneedecke. Die leider schon relativ aufgeweicht war, wir brachen ständig durch. Das war nervig und der Berg mit Leiter wurde immer unattraktiver. Stattdessen lachten uns die sonnigen grasigen Flecken vor den hohen Bäumen am Rücken zum Bärenkopf an.

Wir brauchten nicht lang, um uns gegen mühsames Schneestapfen und für bequemes in-der-Sonne-liegen zu entscheiden. Überall lagen Zapfen und Äste herum und wegen Restschnee war es stellenweise recht feucht, aber wir fanden bald eine nette Mulde, der Sonne zugewandt, windgeschützt und trocken. Nachdem wir ein paar Zapfen und Äste rausgeräumt hatten legten wir uns in die Sonne und genossen. Ohne Hose, im T-Shirt :-)

Beim Abstieg machten wir noch einen Abstecher zum Gipfel und gingen dann zurück zum Auto. Mein Knie war ausgesprochen motzig, dabei hatten wir doch überhaupt nichts Abspruchsvolles gemacht und eigentlich hatte ich gedacht, dass es nun Absteigen kapiert habe. Uneigentlich wohl doch noch nicht so richtig, ich war reichlich humpelig unterwegs. Meh!

Auf dem Heimweg gingen wir nochmal zum Einkaufen (wie oft nach einer Tour, da sind wir ja eh schon unterwegs) und läuteten direkt im Anschluß die Grillsaison 2020 ein. Das war sehr lecker und sehr angenehm (bis um 4 die Sonne hinter den hohen Bäumen gegenüber verschwand und es schlagartig kühl wurde) :-)


Sieht fast schon nach Frühling aus


Oben ist dann doch eher Winter


Gegenüber das Schneeband des Skigebiets


Nerviges Schneegestapfe


Hinten der doch-nicht-Berg auf dem Weg zum Sonnenplätzchen


Abstecher zum Gipfel


Abstieg

Von engel am 25.03.2020 19:28 • outdoorberg(0) Kommentare

Montag, 16.03.2020: Alternativen

Sonntag, März 22, 2020

Da nun die Grenzen wegen Corona geschlossen waren, waren Skitouren kaum mehr möglich, weil man bei ‘uns’ nur von Österreich aus hoch genug starten kann. Wir hatten nach einigem Überlegen als Alternative die Überschreitung mit Mini-Abfahrt ins Auge gefasst, die eigentlich jedes Jahr zu den Frühjahrs-Standard-Touren gehört. Üblicherweise allerdings etwas später im Jahr (meistens im Mai).

Wir parkten am Oberjoch und marschierten dann mit den Minis am Rucksack an vielen Bahn-Angestellten vorbei, die mit Pistenraupen und Schneemobilen das Skigebiet aufräumten (Pistenmarkierungen, Schneefangzäune, usw. abbauen). Das war ein wenig doof, aber wir konnten bald auf den Wanderweg abbiegen.

Die erste Runse queren war kein Problem und wir kamen auf der anderen Seite bald wieder auf die Piste, die wir oben auf dem Schmugglerweg nach links verließen.

Danach ist es nicht mehr weit zur zweiten Runse, die Große, Tiefe, Steile. Da konnten wir etwa bis zur Hälfte auf dem Schnee dem Sommerweg folgen und dann war ganz einfach Schluß. Mit Steigeisen und Pickel wäre man vielleicht auf dem harten Schnee weiter gekommen (hatten wir aber nicht), aber die abgerutschten Schneebretter zeigten schon, dass der Schnee auch nicht gut auf dem Kies der Runse hielt. Wir gingen am Rand der Runse ein Stück nach unten und dann ein Stück nach oben, aber der Abstieg und die Querung waren uns (ganz besonders mir) einfach zu gefährlich. Wir hätten ganz unten direkt zum Grenzwies gehen sollen und da über die Piste aufsteigen (nächstes Mal).

Der Alternativplan war dann, über die Wiedhag zur Iseler-Station zu gehen und da wenigstens mit den Minis abzufahren. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass das dann ein Tag ohne Sonne werden würde, weil die ganze Flanke nordwestseitig ausgerichtet ist (ursprünglich war der Plan ja, oben über den garantiert besonnten Grat zu gehen), aber wir hatten Glück. Die Sonne stand doch schon so hoch, dass sie es über den Grat schaffte und uns wärmte :-)

Die Schneestapferei bis zum Iseler war dann recht mühsam (ein Vorgeschmack auf den viel längeren Grat - wobei wir da vermutlich mehr Lust und Energie gehabt hätten). Wir kamen kurz über der Gipfelstation am Iseler-Anstieg an. Der beste Allgäuer wollte sogar noch auf den Gipfel, aber ich hatte Bammel vor der Abfahrt im freien Gelände. Da war nämlich noch alles gefroren und die Kontrolle, die man mit den Bergstiefeln über die Minis hat, ist doch sehr begrenzt.

Der beste Allgäuer zog dann direkt da oben schon die Ski an. Mir war das zu steil und zu hart, ich stieg zu Fuß zur Station ab (das übrigens ging sehr gut, ich konnte das rechte Bein genauso hart in den Schnee hauen wie das linke :-)). Das Abfahren da oben sah dann auch nicht ganz einfach aus. Wir machten erst mal Pause an der Station.

Die Abfahrt auf der eisharten Kunstschneepiste war dann eine Katastrophe. Das Knie machte das alles klaglos mit, aber ich fand mit den Minis auf dem Eis einfach keinen Halt (der Plan war ja auch gewesen, hier erst am Nachmittag anzukommen!) und rutschte fast hilflos von Schneehügel zu Schneehügel. Wir wichen auf den ‘echten’ Schnee auf einer wilden Piste aus, aber auch da war es sehr sehr hart.

Erst auf halbem Weg nach unten wurde der Schnee weicher und fahrbarer. Dafür war er unten etwas lückenhaft und wir mussten in der Mitte über Gras laufen. Irgendwas ist immer ;-)

Immerhin konnten wir bis zum Auto abfahren, das war nett. Auf dem Rückweg gingen wir noch zum Einkaufen, um Vorräte und für die nächsten 2 Tage das Abendessen einzukaufen. Das war das erste Mal, dass ich tatsächlich vor leeren Regalen stand. Kein Mehl, keine Milch, kein Klopapier. Menno!

Das Pfannkuchenessen auf der Terrasse danach war dann auch entsprechend mager, unser Mehl reichte nämlich nicht ganz. Aber egal, es war nett da draussen, so lang es noch Sonne hatte :-)


Start mit Skiern am Rucksack


Querung der ersten Runse


Auf dem Weg zur Piste


Auf dem Weg in die zweite Runse


Abbruch nach vergeblicher Suche nach einer Querung


Auf dem Weg zum Iseler


Auf dem Weg zum Iseler


Abfahrt zur Gipfelstation


Vorsichtige (ungelenke) Querung zur wilden Piste


Rückblick


Kurven im weichen Schnee

Von engel am 22.03.2020 12:04 • outdoorbergski(0) Kommentare

Eigentlich hatten wir etwas anderes vorgehabt, aber beim Frühstück stellte sich heraus, dass das doch keine gute Idee gewesen wäre. Wir sattelten auf den guten alten in-der-Sonne-rumlieg-Hügel um.

Als wir bei Humbach parkten, war es kälter als gedacht und es lag auch deutlich mehr Schnee als gedacht herum. Was auch mehr herum lag, waren Bäume. Man sollte denken, nach so vielen starken Stürmen wäre dann so langsam mal alles umgefallen, was nicht sicher steht, aber es ist wohl jeder Sturm anders. Wir stiegen halt über Bäume drüber und gingen um Bäume herum, die alle auf dem Weg lagen.

Wir waren früh dran, deswegen war es nicht voll am Gipfel, aber wir gingen trotzdem gleich weiter zum Rücken, wo wir trotz des Schnees auf ein sonniges Plätzchen im Gras hofften. Und das klappte auch :-)

Im Abstieg jammerte mein Knie ziemlich herum, dabei war es die ganze Woche über ohne Ibu ganz zufrieden gewesen. Das nervte mich ernsthaft, aber half ja nix. Was ist, das ist.


Das erste Hindernis lag gleich hinterm Parkplatz


Noch ein Hindernis


Winterstimmung kurz vorm Gipfel


Gipfel


Frühlingsboten

Von engel am 21.03.2020 16:41 • outdoorberg(0) Kommentare

Eigentlich hatten wir eine Skitour geplant, beim Frühstück kristallisierte sich aber heraus, dass das nur eine mäßig gute Idee gewesen wäre. Wir planten also um und entschieden uns für eine südseitige zu-Fuß-Tour. Mit (hoffentlich) viel Sonne und entsprechenden Pausen auf ausgeapertem Gras.

Wegen der ursprünglichen Zeitplanung waren wir trotz ausgedehntem Frühstück so früh dran, dass am Oberjoch noch nicht mal die Lifte liefen. Beim Auto-Abstellen in Lumberg war es schattig und wegen des Windes frisch. Aus letzterem kamen wir raus, als wir nach der Forststraße in den Wald kamen. Dort konnten wir immerhin schon mal die Jacken und die Handschuhe wegstecken.

Nach dem 2. Bach und dem Hügel dahinter kamen wir endlich in die Sonne und da wurde es umgehend warm. Wir machten erst mal eine Teepause, dann ging ich im T-Shirt weiter. Das war im Schatten frisch und in der Sonne wunderbar :-)

Wir trafen den Wind wieder, als wir am Sattel zum Breitenberg ankamen und zur Bad Kissinger Hütte rüber gingen. Wir rüsteten mit Jacken auf und nach der halbwegs windgeschützten Pause beim Winterraum dann auch mit Handschuhen. Es blies wirklich ganz ordentlich!

Dann stiegen wir zum Gipfelaufbau auf. In der Rinne war natürlich Schnee und unten schien der auch gut trittfest zu sein. Am Ende des Stahlseils wurde die obere Schicht aber dünner und der beste Allgäuer stieß sich die Zehen an der harten Altschneeschicht unten drunter. Da war nicht viel zu wollen mit Tritten in der Schicht. Mir war das sehr unangenehm und weil ich ja noch Kranken-Bonus habe, brachen wir lieber ab. Man kann da echt blöd fallen, wenn der Schnee nicht hält.

Wir stiegen an der Hütte und am Sattel vorbei ab, bis wir in den sonnigen windgeschützten (naja, weitgehend jedenfalls) Bereich kamen und suchten uns da eine ausgeaperte Stelle, wo wir unsere ‘Betten’ ablegen konnten. Es war nur dreiviertel-bequem, weil es recht steil war, aber es war warm und der Wind rauschte über uns durch die Bäume und da könnte es schon sein, dass wir da so eine knappe Stunde in der Sonne rumlagen und vielleicht auch ein wenig wegdösten. Hach :-)

Dann stiegen wir weiter ab. Im T-Shirt. Den letzten Tee gab es beim Strommast. Kurz drunter fand der beste Allgäuer dann eine noch wärmere und sogar gemütlichere Stelle im Gras und wir machten nochmal eine lange Sonnenpause. Nochmal Hach :-)

Dem Knie ging es beim Aufstieg eigentlich gut, gelegentlich zwickte es aber auf der Innenseite. Der Abstieg fiel mir relativ schwer. Der lief von Anfang an nicht ‘rund’ und es gab immer wieder einzelne Schritte, die schmerzten. Danach schien es dem Knie eigentlich gut zu gehen, aber es dauert doch 4 Tage, bis sich das Knie nicht mehr steif und unwillig anfühlte. Das mit dem Reha-Ende dauert wohl noch eine Weile ...


Das Ziel im Blick


Anstieg im T-Shirt :-)


Sonne und warm ...


... dann Wind und kühl


Schon fast da, nebenan ...


... die Hausherren


Höchster Punkt, Abbruch


Abstieg

Von engel am 26.02.2020 21:10 • outdoorberg

Sonntag, 09.02.2020: Sonnen-Spaziergang

Donnerstag, Februar 13, 2020

Der Sonntag sollte nochmal schön werden, aber schon beim Frühstück war klar, dass es mit einer anstrengenderen Tour nichts werden würde. Raus wollten wir trotzdem, der Sonne wegen. Wir landeten deswegen am späten Vormittag - wie immer halt - am Rottachberg. Dem Knie ging es wirklich gut, die Skitour-Skitour vom Vortag war wohl keine Überlastung gewesen :-)

Der Aufstieg ohne Stöcke lief super, der Abstieg bis zum Sonnenplatz auch ohne Stöcke ebenfalls. Und auch der restliche Abstieg, mit 2 weiteren sonnigen Pausen aber mit Stöcken ging super. Zusammen mit der vielen Sonne und den gemütlichen Pausen: schöner Tag!


Es lag mehr Schnee als erwartet


Und der Sturm der letzten Woche hatte gewütet


Oben :-)


Das übliche Abstiegsbild, weil es so schön ist :-)

Von engel am 13.02.2020 21:19 • outdoorberg

Samstag, 01.02.2020: Das Übliche

Montag, Februar 10, 2020

Nach viel Regen und 2 schönen Tagen war klar, dass es am Wochenende schlecht werden würde. Nur am Samstag, da war vielleicht ein halber Tag Sonne drin. Ich hatte viele Überlegungen angestellt, was wir eventuell würden machen können, aber ich hatte einfach keine gute Tour gefunden, bei der wir weder unten Ski tragen oder oben im Schnee absaufen würden (und Schneeschuhe sind schon ohne Knieprobleme nicht toll). Wir entschieden uns deswegen am Ende für den guten alten Rottachberg, dann würde der Tag wenigstens stressfrei werden.

Ich ging den Aufstieg und den kurzen Abstieg bis zum Sonnenplätzchen wieder ohne Stöcke (ging ganz gut, aber nicht ganz so gut wie die Woche davor). Dort stellten wir fest, dass wir zu früh für die Sonne waren! Glücklicherweise fand sich dann noch ein sonniges Plätzchen am Grat, nicht ganz so warm weil die Sonne durch ein paar kahle Büsche musste, dafür aber ebener und bequemer. Wir machten ausgiebig Pause und stiegen dann wieder zum Auto ab.


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben ist es voll


Abstieg

Von engel am 10.02.2020 21:40 • outdoorberg
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