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Samstag, 20.11.2021: Ausweichrunde

Sonntag, November 28, 2021

Ich hatte mir auf der Karte schon seit einer Weile einen Weg gemerkt, den wir noch nie gegangen waren. Aber weil der am Walmendinger Horn rauskommt, ist die Zeit, in der man den gehen kann (wenn man nicht allzu viele Leute treffen will, jedenfalls) ziemlich eingeschränkt. Im Herbst halt.

Wir fuhren also zum Parkplatz der Walmendinger Horn Bahn. Da kostet Parken 9€ und das störte den besten Allgäuer so sehr, dass wir umplanten und nach Baad runter fuhren. Was aber auch nicht allzu viel brachte, denn dort kostet Parken 8€. Tja.

Beim Losgehen war es ziemlich frisch. Ich bin die Straße zum Starzelhaus seit ziemlich genau einem Jahr nicht mehr hochgelaufen, aber da stehen inzwischen 5 oder 6 neue Häuser!

Auf weg ins Tal hinter kamen wir bald in die Sonne und es wurde angenehmer. So richtig warm wurde es aber erst im Anstieg zur Starzelhütte. Da waren wir dann tatsächlich in T-Shirt und halb-kurzen Hosen unterwegs :-) An der Hütte machten wir eine kurze Pause und stiegen dann zur Ochsenhofer Scharte auf.

Bis dort hatten wir nur wenig Schneeberührung gehabt, im Anstieg auf dem Rücken mussten wir aber doch immer wieder in mittelhohem Schnee rumstapfen. Wir nahmen die Mini-Gamaschen, blieben aber bei den nackten Beinen (was bei mir zu völlig verkratzten Wadln führte, Schnee ist echt scharf).

An der mittleren Scharte machten wir lang Pause in der Sonne. Wir legten die Matten über die Blaubeerbüsche und hatten es dort angenehm warm und bequem :-)

Der Weiterweg zog sich dann wieder, weil es nicht weit aussieht, der Grat aber ständig rauf und runter geht, sodass man arg langsam voran kommt. Im Abstieg, vor allem wenn es kompliziert (hohe Stufen, schmale Tritte, Schnee, Matsch, Lehm) wird, bin ich schon sehr langsam, aber ich will halt auch auf gar keinen Fall rutschen und blöd aufkommen. Aber nett ist er, der Weg :-)

Kurz vom ersten Lift machten wir nochmal eine kurze Pause und stiegen dann ab. Was im Tal lang wie Nebel ausgesehen hatte, stellte sich als Holzrauch heraus. Als wir die Rauchschicht erreichten, war das erst mal ziemlich unangenehm, aber die Konzentration ließ weiter unten dann wieder nach. Dafür wurde es im Schatten dann bald kühl.

Das war eine nette Runde :-)


Schattiger Start


Sonne und Schnee vor der Starzelalpe


Anstieg mit Aussicht zur Scharte


Schneemann :-)


Kühler Schneeanstieg auf den Nordseiten


Auf den Südseiten war es warm und sonnig


Abstieg mit Aussicht


Zurück in Baad

Von engel am 28.11.2021 17:31 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 07.11.2021: Erholungsrunde

Sonntag, November 14, 2021

Nach dem Super-Wintertag war für den Sonntag ab Nachmittag Wetterverschlechterung angesagt. Wir fuhren zum Illertalhügel.

Im Aufstieg zogen Wolken durch und wir fürchteten schon, dass es nichts mit der geplanten sonnigen Pause werden würde, aber dann klarte es doch wieder auf und wir konnten uns nach einem Gipfelabstecher am üblichen Plätzchen am Grat in die Sonne legen. Es war wunderbar warm :-)

Meinem Knie ging es trotz des Winterabstiegs vom Vortag (leichtes Rumrutschen rechts und links mag das Knie nicht) ausgezeichnet und ich konnte ohne Stöcke absteigen :-)

Von engel am 14.11.2021 12:06 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag, 06.11.2021: Winter :-)

Sonntag, November 14, 2021

Die Woche über hatte es in höheren Lagen geschneit (Messdaten am Freitag: knapp 30 cm an der Schwarzenberghütte, 60 cm am Fellhorn, fast 100 cm am Nebelhorn). Wir entschieden uns für eine südseitige Tour mit vergleichsweise wenig Wiese (wegen rutschig und matschig) und rüsteten auf Winter auf, was vor allem Stiefel bedeutete. Ich nahm auch eine Skihose, weil die Gamaschen hat.

Wir parkten in Berwang und trafen auch gleich auf einen Schneemann. Es hatte aber insgesamt doch deutlich wneiger Schnee, als ich erwartet hatte. Und es war in der Sonne dann auch bald um einiges wärmer, als vermutet und ich war gar nicht mehr so glücklich mit der Skihose (Hochkrempeln geht bei so einer dicken Hose halt auch nur so mittelgut).

Weiter oben legte der Schnee dann aber doch zu und bei der gelegentlichen Wechten-Stapferei war ich dann doch froh an der Skihose. Der beste Allgäuer schaufelte sich nämlich immer wieder Schnee in die Stiefel.

Am Gipfel waren gerade mal 4 Leute (davon allerdings 3 sehr labrig) und es war sogar ganz angenehm da oben, weil es kaum Wind hatte. Wir blieben eine Weile und genossen die Aussicht: Winter :-)

Im Abstieg nutzten wir die Wintermatten voll aus :-) An einer windgeschützten Fläche traten wir uns eine schöne Liegefläche in den Schnee und machten eine längere Pause. Die Matten funktionieren gut, wir dösten sogar beide ein :-)

Im restlichen Abstieg kamen wir dann natürlich bald in vollen Schatten, weil die Sonne schon um den Berg herum gewandert war. Das war dann relativ kühl.

Der Kiosk war offen und es war sogar erstaunlich viel los. Wir fuhren aber direkt heim, denn per Definition des besten Allgäuers von Allen darf man ab November Lebkuchen essen und wir hatten entsprechende Vorräte angelegt ;-)

Der perfekte Abschluss für einen Wintertag ist Skirennen gucken und Lebkuchen essen. So kann es weitergehen :-)


Start mit Schneemann


Winterbild :-)


Bald ist es zu warm für Jacke und Pulli


Winterliche Aussicht :-)


Schneestapfen


Die sonstige Schneelage


Am Gipfel


Abstieg


Im Schatten


Der Schneemann steht noch ;-)

Von engel am 14.11.2021 11:58 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 31.10.2021: Letzte Gelegenheit

Sonntag, November 14, 2021

Wir hatten uns schon bei der Planung des steilen Lechtalbuckels für den Sonntag etwas ‘Verträglicheres’ vorgenommen. Südseite, mit Sonne, wenig laufen, weil vor allem ich angenommen hatte, dass mir danach Knie und Füße weh tun. Das war erstaunlicherweise gar nicht so (Yay!), aber eine letzte Radtour vor dem ersten November im Tannheimer Tal war trotzdem eine gute Idee. Ab November ist dort Radeln auf den Bergwegen zum Schutz des Wildes verboten, egal wie das Wetter ist.

Wir stellten den Kangoo in Rauth auf die Wiese und luden bequem bei Sonne die Bikes aus. Dann radelten wir fast genauso bequem (wenn auch ein bisserl langweilig) in der Sonne (naja, im sonnigen lichten Wald) zur Rauther Alm hoch, wo wir erst mal Pause machten. Hach, nett :-)

Danach geht der Meraner Steig auf die Nordseite rüber und Sonne ist erst mal vorbei. Es war auch gleich entsprechend kalt. Der Steig selbst ist auch gar nicht allzu erwärmend, weil es rauf und runter geht, aber ab der Krinnenalpe geht es dann ja sehr steil hinauf. Ich schob dann auch zwei Mal, der beste Allgäuer natürlich nicht ;-)

Der Weg zum Joch vor der Gräner Ödenalpe sieht dann ziemlich lang aus, aber man ist recht schnell drüben. Dort war es natürlich windig, denn da ist es immer windig. Wir gingen gleich weiter und machten zwischen den Latschen eine verdiente lange Sonnenpause. Sehr angenehm und schön warm :-)

Sich dann wieder aufzuraffen war gar nicht so einfach ;-)
Wir marschierten zügig zum Gipfelaufbau und kraxelten zum Kreuz hinauf. Oben war es aber ziemlich windig und ungemütlich, deswegen blieben wir nicht lang. Wir suchten uns stattdessen einen weiteren sonnigen Platz zwischen den Latschen und machten da nochmal ausgiebig Pause. Beim Weitergehen stand die Sonne wegen der Zeitumstellung schon ganz schön tief.

Die Abfahrt war in den Schattenbereichen schon wieder ganz schön frisch, in der Sonne war es aber noch sehr angenehm. Beim Rädereinladen liefen gackernd Hühner um uns herum. Ich musste sie aber vorm Losfahren nicht verjagen, sie waren dann schon selber weitergezogen.


Start in Rauth


Kurz vorm Steig


In der schattigen Nordseite


Wer nicht mehr kann, die schiebt


Kurz vorm Joch


Vor dem Gipfelaufbau


Die letzten Meter


Am Gipfel


Abfahrt


Zurück in Rauth

Von engel am 14.11.2021 11:20 • outdoorbergmtb

Samstag, 30.10.2021: Noch steiler!

Samstag, November 13, 2021

Bei der Überlegung, wo wir wohl Sonne und wenig Leute finden würden, waren wir schon am Donnerstag bei einem Grasbuckel hinter Holzgau gelandet. Freitag war dann klar, dass das mit der Sonne wohl nichts werden würde, aber das Kriterium Einsamkeit bliebe ja. Wir hatten uns nur die Karte angeschaut und keinen Führer gelesen, aber wenn es einen Weg gibt, dann können wir ihn gehen.

Als wir den Kangoo in der Früh in Holzgau abstellten, war der Himmel strahlend blau über uns, das Lechtal ist allerdings so tief, dass um diese Jahreszeit erst mal kein Sonnenstrahl bis ins Tal kommt. Wir gingen also gut eingepackt los, erst mal die Teerstraße bis zur Hängebrücke über dem Höhenbachtal und dann nach links bis unter den Lift. Da stand am Abzweig des Pfades eine Bank und Sonne hatte es auch. Wir zogen erst mal kurze Sachen an :-)

Der Pfad ging erst mal unter dem Lift entlang, moderat steil, querte dann eine Forststraße und wurde dann richtig ordentlich steil. Wir stiegen mehr oder weniger geradeaus den steilen Wald hinauf. Für Irritationen sorgte ein Schild relativ am Anfang des Waldes, auf dem stand ‘Vorsicht! Sprengarbeiten! Lebensgefahr!’. Es waren aber keine Termine eingetragen und der Weg war markiert und Samstag war auch (am Wochenende wird ja wohl nicht gesprengt werden) und so stiegen wir weiter.

Nach dem steilen Wald stiegen wir eine noch steilere Wiese mit jungen Bäumen und Lawinenabweisern aus Holz davor hinauf (zwischendrin eine kurze Flachstelle), stiegen dann nochmal steiler wieder im Wald am Rand der Felsabbrüche zum Höhenbachtal auf und schlängelten uns dann nahezu senkrecht über eine steile Wiese durch rostbraune Lawinensperren zum schmalen Rücken hinauf. Voll anstrengend!

Oben war dann Wind und die Sonne leider verschwunden. Wir stellten wieder auf jahreszeitlich angemessene Kleidung um und wappneten uns gegen den Wind, der weiter oben sicherlich noch stärker werden würde. Der Rücken blieb erst mal steil und relativ schmal, wurde dann aber breit und grasig mit gelegentlichen Felsburgen, über die wir drüber mussten.

Den Gipfel sahen wir schon relativ bald, aber es dauerte gefühlt sehr lang, bis wir das Kar unter dem Gipfel mit dem letzten Anstieg erreichten. Der Wind blies uns gelegentlich ordentlich durch, meistens waren wir aber halbwegs im Windschatten. Am Gipfel blies es dann deutlich weniger, als wir befürchtet hatten, aber gemütlich war es natürlich trotzdem nicht. Dafür war aber die Aussicht großartig!

Im Abstieg trafen wir die einzige andere Bergsteigerin des Tages, die genauso erstaunt war wie wir, überhaupt auf jemand anderen zu treffen ;-) Die Dame war sehr gesprächig, deswegen brauchten wir eine Weile, bis wir den Abstieg fortsetzen konnten.

Der Abstieg über die weiten Wiesenflächen ging schnell. Wir versuchten in einer halbwegs windgeschützten Mulde nochmal Pause zu machen, aber das war leider nicht sehr angenehm, denn inzwischen war die Sonne komplett verschwunden und der Wind hatte gefühlt nochmal zugelegt. Als wir in den Steilabstieg kamen, ließ der Wind schlagartig nach.

Der Abstieg war zwar anstrengend, war aber insgesamt deutlich weniger schwierig als befürchtet :-) Im Flachstück in der Mitte brauchte ich eine kurze Pause, dann stiegen wir weiter zur Straße ab und gingen zur Hängebrücke zurück. Denn da wollten wir auch noch drüber, schließlich radeln wir da sonst drunter durch. Gerade als wir dort ankamen, fing es an zu nieseln.

Der Regen war (noch?) nicht stark, wir packten aber vorsichtshalber doch Regenklamotten aus. Der Weg über die Hängebrücke war unspektakulär, auch wenn man durch den Gitterboden direkt bis auf den Talboden schauen kann. An meinen ‘Seemannsbeinen’ muss ich aber noch arbeiten, ich stolperte da ganz schön rum, weil die Brücke natürlich schwankte.

Im Abstieg auf der anderen Seite gab es dann noch ein kleines Hindernis, weil ein paar Bäume quer über den Weg lagen. Für jemanden, der eben den steilen Muttekopf runter gekommen war, ein Kinderspiel ;-) Der Regen war nett zu uns und wurde bis zum Auto selten schlimmer als leichter Niesel.


Start in Holzgau, Anstieg zum Ziel im Hintergrund


Es ist frisch


Die Hängebrücke über dem Höhenbachtal


Anstieg unterm Lift in der Sonne


Blödes Schild!


Im Wald wird es steil


Bäumchen mit Lawinenschutz


Stailanstieg durch Lawinenverbauungen


Oben geht die Sonne weg und es wird windig


Es ist immer noch steil


Weite Matten im oberen Teil, unser Ziel ist rechts der Mitte


Schmale Felsquerung mit viel Wind


Windiger Gipfelanstieg


Mit Aussicht am Gipfelkreuz


Aussicht am höchsten Punkt


Mehr Aussicht


Abstieg vorm schmalen Übergang


Grasabstieg über die weiten Matten


Es wird steil ...


... und noch steiler


Auf der Hängebrücke

Von engel am 13.11.2021 14:10 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 24.10.2021: Steil!

Samstag, November 13, 2021

Allein wollten wir sein und Sonne wollten wir haben. Wir diskutierten eine ganze Weile hin und her, bis mir dann der Buckel hinter Namlos einfiel. Mir fiel auch ein, dass der ganz schön steil ist, der Buckel (was dann der Lechtalführer auch bestätigte), aber der beste Allgäuer winkte ab: Die frischen Blasen an seinen Fersen würden das schon aushalten.

Als wir den Kangoo in Namlos abstellten, hatte es Frost auf den Wiesen und wir stapften mit den Händen tief in den Taschen vergraben los. Wenn man durchs Dorf ist, dann wird es wie erwartet recht schnell recht steil. Der Pfad ist sehr schmal, aber gezeichnet, sodass man im Zweifelsfall immer weiß, wo es weiter geht.

Nach steil wurde es bald sehr steil. Als wir in die Sonne kamen (Südseite :-)) war es dann auch gleich warm genug, um auf T-Shirt und kurze Hosen zu wechseln :-) Der beste Allgäuer nahm bald Stöcke, um seine Fersen besser entlasten zu können, ich stieg erst mal weiter ohne auf, aber das war schon ganz schön anstrengend.

Der Pfad führt erst steil in Serpentinen eine Wiese hinauf, dann mit deutlich weniger Serpentinen und noch steiler im Wald hinauf. Wenn man den Latschengürtel erreicht hat, schlängelt sich der Pfad durch verschiedene Latschengassen und Felsen weiter steil hinauf, bis man den langen Rücken zum Gipfel erreicht. Der ist total trügerisch, denn der Rücken sieht viel flacher aus als er ist und das Gipfelkreuz ist viel weiter weg, als man meint. Voll anstrengend, das!

Nicht unerwartet schafften wir es aber zum Gipfel (4 Leute) und machten es uns da oben in einer grasigen Mulde in der Sonne gemütlich. Immer noch in T-Shirt und kurzen Hosen :-) Yay!

Der Abstieg ging schnell (kein Wunder) und war am Ende anstrengend (auch kein Wunder). Das Knie machte aber alles wunderbar mit und zwickte kein einziges Mal :-)

Im Dorf nahmen wir dann noch lokale Bio-Eier aus einem Automaten mit. Das passte gerade.


Kühler Start in Namlos


Im Anstieg wird es bald warm


Steil geht es durch Latschengassen


Querung


Der Gipfel ist weit, weit weg!


Harter Anstieg


Die letzten Meter


Oben!


Abstieg


Latschen-‘Gasse’


Steiler Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 13.11.2021 13:49 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 17.10.2021: T-Shirt-Berg!

Freitag, November 05, 2021

Zum Abschluss der Urlaubswoche wollten wir nochmal gründlich Sonne tanken und nahmen uns deswegen den Aussichtsberg am Ausgang des Tannheimer Tals vor.

Natürlich mussten wir im Schatten starten und natürlich war es erst mal reichlich kühl, aber als wir die Sonne erreichten (was hier nicht sehr lang dauert), wurde es schnell warm und angenehm :-)

Wir stiegen in T-Shirt und kurzen Hosen (naja, mittelkurz und aufgerollt) zum Gipfel auf, wo es gar nicht so voll war, wie wir befürchtet hatten. Im Abstieg gab es die erwünschte lange Pause in einer grasigen Mulde. Ohne Wind :-)

K&K am Ende am Gaichtpasskiosk war unverschämt teuer. Ich glaube, da gehen wir so schnell nicht mehr hin.


Frösteliger Start


Sonne :-)


Gipfel


Abstieg mit Aussicht

Von engel am 05.11.2021 17:52 • outdoorberg(0) Kommentare

Freitag, 15.1.2021: Winter-Feeling

Freitag, November 05, 2021

“Beliebte Berge nicht am Wochenende” ist eigentlich unser Grundsatz, aber da ja erst Freitag war, nahmen wir uns mal wieder den Säuling vor. Weil der toll gelegen ist und schön ist und Aussicht hat und irgendwie südseitig ist. Letzteres merkt man aber erst, wenn man schon ganz schön weit hinauf gestiegen ist ;-)

Am kleinen Parkplatz war der Kangoo das zweite Auto, aber noch während wir die Schuhe wechselten, kamen schon weitere Leute. Das waren aber ein Bergrenner und eine schnelle junge Dame, deswegen waren wir dann doch bald wieder allein unterwegs.

Wir waren natürlich im Schatten gestartet und hatten das auch gewusst, aber wie lang man dann tatsächlich im Schatten aufsteigt, die Sonne immer knapp über einem in den Bäumen, das hatten wir nicht mehr so richtig auf dem Schirm gehabt. Zum Mitschreiben: Sonne gibts genau ab der Hütte und keinen Meter vorher.

Auf etwa 2/3 des Aufstiegs kamen wir in den Schnee, aber der wurde bis zur Hütte nicht signifikant mehr. Vor der Hütte setzten wir uns erst mal in die Sonne und machten gemütlich Pause. Der Weiterweg über die Felsen war dann angenehm und sonnig und fast warm. Bis ins Joch halt, wo man schlagartig von sonnigem goldenen Herbst in eisigen blauen Winter wechselt. Wir zogen erst mal Jacken und Handschuhe an und stiegen dann im kalten und griffigen Schnee der Nordseite auf, wo es leider sehr zugig war.

Als wir den Gipfelgrat erreicht hatten, ließ der Wind deutlich nach und ‘unser’ bequemes Plätzchen hinter einem Felsen, an dem wir immer sitzen, war sogar fast warm. Zumindest so lange wir Sonne bekamen. Als sich eine nervige Wolke vor die Sonne schob, gingen wir wieder.

Der Abstieg oben war ein bisserl herausfordernd, ging aber doch sehr gut. Ich werde halt, wenn es schwieriger wird, schnell sehr langsam. Auch im Felsabstieg musste der beste Allgäuer viel warten. Aber ich bin zufrieden, alles geht, alles geht gut, ich brauche halt Zeit.

Wir kehrten im Säulinghaus auf K&K ein. Das war super. Wir sassen windgeschützt und sonnig vor der Hauswand und es war T-Shirt-warm. Der Kaffee war solala, aber der Kuchen war Klasse. Wunderbare Pause :-)

Im Abstieg zum Auto machten wir kurz vor dem Schatten nochmal eine warme Pause im Gras, die sehr gemütlich war. Am Ende tat mir die Füße weh und beide Knie waren lahm, aber das mysteriöse ‘Zwicken’ war nur ganz selten gekommen. Na also, wird :-)


Start im Schatten, der Gipfel weit oben


Aufstieg im Schatten, immer knapp unter der Sonne


Weiter oben: Aufstieg im Schnee


Gleich: Endlich Sonne! (links hinter den Bäumen ist die Hütte)


Sonne :-)


Im Felsaufstieg


In der Nordseite


Am Gipfel :-)


Abstieg


Abstieg


Ludwigs Märchenschloß


Sonne :-)


Abstieg

Von engel am 05.11.2021 17:32 • outdoorberg(0) Kommentare

Donnerstag, 14.10.2021: Gratwanderung

Freitag, November 05, 2021

Nach viel Regen bei kühlem Wetter war Schnee in der Höhe zu erwarten. Weil noch Urlaub war und wir deswegen eher mäßigen Betrieb erwarteten, entschieden wir uns fürs Gunzesrieder Tal. Südseite natürlich :-)

Wir parkten an der Säge und marschierten auf der Forststraße zum Abzweig des Wegs zum Steineberg. Am Kapellchen bogen wir auf den steilen Steig ab. Im oberen Teil des Steigs trafen wir auf den ersten Schnee und als wir auf der Wiese rauskamen, hatte es eine dünne Schneedecke überall.

Als wir den Gipfel erreichten, war da erstaunlich viel los, vor allem viele Familien mit Kindern. Es waren wohl irgendwo Ferien und klar, der Berg mit der Leiter ist ein großes Abenteuer :-)

Wir gingen langen Grat bis zum Stuiben, da war dann schon deutlich weniger los. So wenig, dass wir uns sogar ganz bequem an den Brotzeitplatz setzen konnten. Nicht allzu lang allerdings, es war windig.

Der Abstieg durchs Stuibenkar war so nervig wie immer (Matsch, rutschig, Bäh!), dafür fand sich unten eine sonnige windgeschützte Mulde im Gras, das war dann noch sehr nett.

Am Parkplatz fand sich dann ein leuchtend grüner Zettel am Auto: eine Parkverwarnung! Das irritierte mich erst sehr, denn ich hatte den Kangoo brav in der Park-App eingeloggt. Dann aber stellte ich fest: das Auto war an der Säge in Hinterstein angemeldet, nicht an der Säge in Gunzesried. Oha!

Nette Stadt Sonthofen: Nachdem ich das erklärt und mit Screenshot belegt hatte, wurde die Verwarnung problemlos annulliert :-)


Start mit Frost


Oben leuchter Schnee :-)


Am Kapellchen


Anstieg auf dem steilen Pfad


Im Schnee (die Sonne hat uns zwischenzeitlich verlassen)


Am ersten Gipfel


Im netten Grat zum Stuiben


Die letzten Meter


Am zweiten Gipfel


Abstieg mit Aussicht

Von engel am 05.11.2021 16:08 • outdoorberg

Montag, 11.10.2021: Abbruch :-(

Donnerstag, November 04, 2021

Nach den beiden langen Touren vom Wochenende und weil schon für den Nachmittag wieder schlechtes Wetter angesagt war, gingen wir nach gemütlichem Ausschlafen ‘nur’ zum Illertalhügel. Das Knie, das am Vortag eigentlich ziemlich problemlos mitgespielt hatte, zwickte von Anfang an. Erst wenig, dann mehr. Bei der Sonnenpause am Hüttle an der Kuhwiese gab ich dann auf und schickte den besten Allgäuer allein zum Gipfel. Ich ging direkt zum Pavillon rüber und legte mich dort in die Sonne, um zu warten.

Der beste Allgäuer brauchte natürlich nicht lang für die Runde über den Gipfel und war im Nachhinein sehr erfreut, mal wieder so richtig schnell gelaufen zu sein. Nach einer langen Pause machten wir uns an den Abstieg. Das ging so mittelgut mit gelegentlichem Zwicken. Der angekündigte Regen begann tatsächlich schon auf dem Heimweg.


Der übliche Start


Hier trennen sich unsere Wege


Illertalblick

Von engel am 04.11.2021 19:23 • outdoorberg(0) Kommentare
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