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Sonntag, 10.11.2019: Berglein

Montag, November 11, 2019

Trotz des recht anstrengenden Samstags fühlte sich das Knie wieder besser an und ich war bereit, es an einem Berg zu testen. An einem kleinen Berg ehklar.

Der Versuch irgendwas südseitiges mit um die 400 Höhenmeter zu finden scheiterte, deswegen fuhren wir zum Falkenstein. Es war recht kalt (Frost und Reif allüberall), aber in der Sonne - im unteren Bereich hat man auch um diese Jahreszeit immer wieder mal Sonne - war es fast angenehm warm. Nur der Abschnitt nach dem Forstweg war wirklich kalt, da kommt aber auch überhaupt keine Sonne hin.

Wir stiegen bis zum Gipfel auf und gingen gleich wieder, weil das Bänkle oben besetzt war. Wir suchten uns stattdessen auf der Wiese vor dem Grat eine gemütliches Plätzchen in der Sonne. Leider ging es da aber recht zu, so dass wir bald auf den Grat umzogen, wo es genau eine einzige sonnige Stelle mit Gras hat. Das war dann richtig gemütlich, denn diese Stelle war zufällig total windstill und schöne Aussicht hat man da auch :-)

Laufen ging raufwärts und geradeaus recht gut. Zum Abstieg nahm ich natürlich Stöcke, aber das war dann trotzdem recht stressig für das Knie. Am Ende war ich froh, als wir wieder am Auto waren. Und noch froher war ich, dass das insgesamt doch recht gut gegangen war :-)


Aufstieg in Sonne, hinten das Gipfelkreuz


Auf dem Weg


Am Gipfel mit besetztem Bänkle


Abstieg mit Bergblick


Herbstfarben

Von engel am 11.11.2019 20:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 29.09.2019: Bahntour

Dienstag, Oktober 01, 2019

Nachdem wir am Samstag den Kangoo ausgeräumt und zurück gebaut hatten (Plattform raus, Rückbank rein), wäre eine Bike&Hike Tour zwar möglich aber umständlich gewesen. Ich hatte deswegen ein paar Bahntouren (zu Fuß rauf, mit der Bahn runter) rausgesucht. Bahnen sind bei uns größtenteils auf den Nordseiten der Berge zu finden, deswegen landeten wir am Ende bei der einzigen Bahn, bei der man südseitig aufsteigen kann.

Wir stellten den Clio im Ort ab und gingen auf dem Fußweg zum Jöchl. Den ‘richtigen’ Weg (also: den ausgesuchten mit den wenigsten Forststraßen-Abschnitten) zu finden war unten nicht ganz einfach, denn es gab unendliche viele Wege und Forststraßen und an allen stand unser Ziel in fast allen Richtungen angeschrieben. Nächstes Mal male ich mir auch vermeintlich einfache Wege ins GPS.

Nachdem mir am Vortag den ganzen Tag das Knie weh getan hatte und ich Nachts sogar überlegt hatte, was wir alternativ machen könnten, war ich total froh, dass es dem Knie richtig gut ging. Bergauf merkte ich quasi gar nichts, geradeaus ein bisserl und an den wenigen bergab-Stellen im unteren Bereich humpelte ich halt irgendwie runter, denn Stöcke wollte ich erst oben nehmen. Und auch das ging - den Umständen entsprechend, wie es so schön heißt - ganz gut.

An zwei sonnigen Bänken machten wir Pause. Am ersten meiner mentalen Check-Points (die, an denen man verkürzen oder vereinfachen könnte) gingen wir links, also den langen Weg.

Unten hatte es relativ wenig Wind gehabt, aber je höher wir kamen, umso windiger wurde es. Auf dem Weg zur Scharte entdeckte der beste Allgäuer von Allen eine sonnige, windgeschützte, grasige Mulde zwischen den Latschen, die für eine längere Pause geradezu prädestiniert war. Es war noch ein wenig früh dafür und bis zum Gipfel war es auch noch ein Stück, aber man muss die Pausen halt nehmen wie sie kommen ;-)

Wir legten uns ins Gras. Es war warm, es war ruhig, über uns rauschte der Wind in den Latschen ... wir schliefen beide umgehend ein :-) Nicht lang, aber wir blieben eine gute Weile in unserer Mulde, es war einfach so nett und so warm und so gemütlich. Aber es half ja nix, so würden wir nicht auf den Gipfel kommen. Wir rafften uns auf und gingen weiter.

Zur Scharte war es nicht mehr weit und von da konnten wir den geplanten Gipfel gut sehen. Südseitig, wo in meiner Karte kein Weg ist, stiegen Menschen rauf und runter und das sah erfreulich klettrig aus. Auf der Nordseite muss man auch etwas klettern, aber eine Überschreitung ist doch viel besser als denselben Weg rauf und runter zu gehen. Dem Knie ging es gut und so konnten wir auch am zweiten Check-Point auf dem geplanten Weg weiter gehen, statt den Berg alternativ zu umrunden.

Wir näherten uns dem Gipfelaufbau und stiegen erst auf einem gerölligen Pfad, dann über Schrofen und Felsen und schließlich sogar über einen Mini-Klettersteig (also 5 Meter mit 3 Klammern und Drahtseil) zum Gipfel. Das war unerwartet und sehr erfreulich :-)

Oben war es aber windig und relativ kühl, deswegen blieben wir nicht lang dort. Der Abstieg ging oben prima (da durfte man abklettern), im mittleren Teil sehr ungelenk (ein steiler Pfad mit Steilstellen und Schwierigkeiten) und unten ganz OK (das war dann ein normaler Bergweg). Insgesamt war das nicht viel, knapp 200 Höhenmeter, dann waren wir am Jöchl mit der Bahn.

Wir hatten eigentlich auf K&K spekuliert, aber das Restaurant da ist ein SB-Ski-Massenbetriebs-Dingens und war voll und stank nach Pommesfett. Wir fielen quasi rückwärts wieder raus und gingen direkt zur Abfahrt. Das war bequem und wir hatten auch schöne Aussicht, aber das ist eine Kabinenbahn mit riesigen Fenstern und es war arg heiß da drin.

Der Abstieg zum Parkplatz (50 Höhenmeter, ein Kilometer) war dann nochmal etwas anstrengend für das Bein, denn ich hatte die Stöcke schon weg gepackt und ging ‘ohne’ zum Auto.

Das war eine sehr schöne Runde und dafür, dass das direkt neben der Bahn ist, noch nicht mal sehr voll. Das Bein nahm mir die Tour am Abend einigermaßen übel (kein Wunder, das waren insgesamt knapp 8 Kilometer, so weit bin ich seit der OP noch nie gelaufen, auch nicht im Flachen), aber am nächsten Tag war es zufrieden. Das war super :-)


Blick aufs Jöchl und den geplanten Gipfel rechts davon


Bohlenweg über die immer nasse Matschwiese


Kurzes Steilstück kurz vor der Pausenmulde


Gipfel voraus (links hinten) !


Nette Kletterei ...


... und ein Mini-Klettersteig :-)


Allein am Gipfel :-)


Abstieg ...


... zum Teil echt ungelenk


Auf dem Weg zur Abfahrt

Von engel am 01.10.2019 18:09 • outdoorberg

Sonntag, 22.09.2019: Klein aber herausfordernd

Donnerstag, September 26, 2019

Das Wetter für den Sonntag hatte sich in der Vorhersage von viel Sonnenschein stetig verschlechtert und war am Sonntag dann einfach nur trüb. Immerhin sollte es aber trocken bleiben und warm war es auch. Wir frühstückten gemütlich und fuhren dann nach Pfronten.

Dort regnete es leicht. Das hielt uns aber nicht ab, erst mal loszuradeln und das wurde auch belohnt, denn der Niesel ließ nach.

Die Forststraße, die ich da rausgesucht hatte, kannten wir bisher nicht. Sie ist aber Teil des Pfronten-Bike-Marathons, deswegen hatte ich gedacht, sie müsse radelbar sein. Ist sie auch ... gerade so. Unten steht ein Schild 17%, das ist auf relativ lockerem Kies ganz schön viel. Ich stieg zwei Mal ab und schob. Immerhin gibt es zwischendurch auch flachere Stücke zur Erholung.

Im ‘Himmelreich’ legten wir die Räder in die Wiese und zogen uns um. Unseren Weg mussten wir erst mal suchen, denn er ist schmal und nicht beschildert (allerdings gezeichnet und ausgeschnitten), das dauerte aber nicht lang.

Wir kennen diesen Weg, weil wir da einmal abgestiegen sind und ich hatte da keine größeren Probleme in Erinnerung. Und im Aufstieg war das Ganze auch recht problemlos. Der Weg ist schmal und steil und man muss immer wieder hohe Stufen nehmen. Aber das ging alles total gut und ich fühlte mich fast wieder wie eine Bergsteigerin. Nur den Abstieg hatte ich halt immer im Kopf.

Das Weglein schlängelt sich in engen Kehren die steile Flanke hinauf. Manchmal muss man über alte Bäume und kleine Stufen und einmal auch eine kleine Wand besteigen. Meistens kann man gehen, gelegentlich braucht man die Hände. Oben geht man dann über teilweise schmale Gratstellen.

Ich hatte immer meine Docs im Kopf, die meinten ‘langsam anfangen, nicht übertreiben’. Aber das ging alles total gut, ich fand nicht im Geringsten, dass ich übertreibe. Das Bein ist bergauf und im Flachen belastbar und wackelt nicht, freihändig Schmalstellen zu laufen geht prima. Nur die kleineren Abstiege zwischendurch zeigten mir die Grenzen.

Deswegen gingen wir auch nicht zum Gipfel, denn ich hatte langsam Sorge, ob das schwierige Gelände dann nicht doch etwas viel werden würde. Als dann ein größerer Zwischenabstieg gekommen wäre, erklärten wir den letzten Buckel zum Ziel und hörten auf.

Der Abstieg war natürlich anspruchsvoll. Ich brauchte an den schwierigen Stellen etwas länger, weil ich da wirklich nur das gute Bein belasten wollte und war sonst - naja, auch langsam, aber nicht ganz so langsam. Trotzdem ging das Gehen in diesem Gelände doch ganz gut, das Bein ist echt stabil und hält auch ‘komische’ Tritte aus. Aber es ist auch noch sehr schwach und war am Ende recht kaputt.

Ich bin aber insgesamt nicht unzufrieden. 2 Tage Bike&Hike hintereinander und schwieriges Gelände, das ist schon ganz schön prima!

Der beste Allgäuer von Allen hatte beim Hochradeln auf den Schildern eine ‘Bärenmoosalpe’ gesehen. Im Navi war das ein rotes Häuschen, also bewirtschaftet. Die Alpe lag nicht viel höher und es war einiges los hier oben im Himmelreich, also radelten wir in der Hoffnung auf K&K zur Alpe rüber.

Das war dann radtechnisch der anspruchsvollste Teil, denn der ganze Forstweg bestand nur aus losem Schotter (und ein zuenes Gatter hatte es auch noch!). Ich radelte die steilen Teile gar nicht erst, der beste Allgäuer von Allen natürlich schon. Wir kamen beide schweißnass am letzten Buckel an und dann war die blöde Alpe nicht mal offen!

Immerhin war die Abfahrt einfacher und das bisserl Abfahrt vom Himmelreich, das wir jetzt wieder hinauf mussten, war gar nicht so weit, wir erst gedacht hatten. Die Abfahrt auf der Forststraße war nicht weiter schwierig, allerdings war Bremsen auf dem losen Kies nicht ganz einfach. Ich wäre beinahe in den besten Allgäuer gerutscht, als der an einer Bank Pause machen wollte.

Wir waren früh genug dran, um uns daheim noch Kuchen holen und Sonne, die inzwischen endlich mal so halbwegs raus gekommen war, auf der Terrasse geniessen zu können.


Beim Hochradeln


Die letzten Meter zum Himmelreich


Aufstieg auf schmalem Pfad


Die Steilstufe


Oben am Grat


Beinahe-Gipfel


Abstieg


Gelegentlich ist es richtig idyllisch


Auf dem Weg zur zuenen Alpe, hinten der Beinahe-Gipfel

Von engel am 26.09.2019 19:11 • outdoorbergmtb

Samstag, 21.09.2019: Grasberg

Donnerstag, September 26, 2019

Das Wochenende sollte nochmal spätsommerlich schön und warm werden. Ich hatte lang überlegt, was ich mir zutraue und mich dann für einen Grasbuckel entschieden, zu dem wir üblicherweise nordseitig über die längste, steilste und schwerste Bike-Zufahrt radeln. Die traue ich mir aber noch eine Weile lang nicht zu. Man kann aber auch südseitig rauf und das sollte nach meiner Einschätzung (wir sind da noch nicht geradelt und kennen die Gegend nur aus dem Winter) leichter sein.

Wir parkten also in Rinnen und luden dort die Räder aus. Es war wie erwartet recht kühl (6 Grad) und wir froren erst mal, als wir unten am Bach zur Brücke radelten. Danach geht es dann berauf und es wurde uns warm. Als wir in die Sonne kamen (am ersten Knick der Straße), konnten wir schon die langen Hosen und Pullis ablegen.

Wir kennen den Weg von der Skitour und er ist anfangs auf dem Rad genauso lang(weilig) wie mit Skiern. Nach der Abzweigung der Skitour (wo wir erst mal abbogen, weil ich den Forstweg falsch im Kopf hatte) öffnet sich das Tal und man hat einen schönen Blick auf Steinkar- und Knittelkarspitze. Da gönnt einem die Forststraße auch immer wieder Erholung.

Die Straße zur Ehenbichler Alpe ist recht lang, aber selten wirklich steil und deswegen ganz gut zu radeln. Nur am Ende, da wird sie doch noch mal fordernd.

Ich wollte eigentlich direkt von Ehenbichler Alpe los, aber der feuchte Waldweg sah nicht einladend aus. Man muss da unten irgendwo über ein paar Bäche in nasser Wiese drüber und ich sah uns im Matsch versinken. Wir radelten also weiter bis fast zur Raazalpe und parkten die Räder dort am Zaun. Wir zogen uns um und gingen los, ich ohne Stöcke (weil bergauf), der beste Allgäuer von Allen ohne Schuhe (weil Grasbuckel) :-)

Das Laufen ging prima und wir wandten uns im Sattel nach rechts zum höheren Gipfel (der kleinere auf der linken Seite war das Alternativziel gewesen). Ich war wieder langsam und konzentriert unterwegs und wir wurden deswegen ein paar Mal überholt. Insgesamt war nicht wirklich viel los, aber es waren alle gleichzeitig am Gipfel, wohl auch weil man da so schön und gemütlich im Gras liegen kann :-)

Der Abstieg war wie erwartet fordernd. In den steileren Stücken kam ich kaum zum Laufen und wurschtelte mich halt irgendwie runter, da wo es flacher war, hatte ich aber stellenweise tatsächlich das Gefühl zu gehen. Das war prima. Beide Beine nahmen den Abstieg besser als den vor 2 Wochen, obwohl es nominell mehr Höhenmeter sind (der Grasbuckel ist aber natürlich einfacher zu gehen). Auch das war prima :-)

Wir kehrten in der Alpe auf K&K ein (sehr gut, auch wenn es schon fast nichts mehr gab) und fuhren dann zum Auto ab. An der großen Holzliege mit Blick auf den Thaneller machten wir wieder eine gemütliche Pause.

Auf dem Heimweg kamen wir (mal wieder) in den Stau auf der B179. Wir drehten um und fuhren über Berwang, Namlos und den Gaichtpass nach Hause. War vermutlich nicht schneller, aber staufrei.


Radeln mit Blick auf Knittelkar- und Steinkarspitze


Radeln mit Blick auf den Thaneller (gleich ums Eck ist eine Liege)


Es geht zu Fuß weiter


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben :-)))


Auch oben :-)


Abstieg mit weitem Blick bis zur Zugspitze


Abstieg (hinten der Gipfel)


Abfahrt

Von engel am 26.09.2019 18:52 • outdoorbergmtb

Samstag, 14.09.2019: Ein ‘richtiger’ Berg!

Dienstag, September 17, 2019

In meinem Planungsordner liegen allerlei Bike&Hike-Touren, die den Hike-Anteil der Touren ganz speziell auszeichnen, damit ich sehe, was da auf mich zukommt. Die letzte Tour hatte 270 Höhenmeter zu Fuß gehabt, also wäre eigentlich eine Tour mit um die 300 dran gewesen. Aber das Wochenende sollte so schön und warm werden und die Sommerwochenenden gehen ja so langsam aus, da nahm ich dann doch eine Tour mit einem tollen Gipfel und ein paar mehr Höhenmetern (350).

Wir starteten eher spät, um der morgendlichen Kühle zu entgehen und stellten den Kangoo auf dem schon recht vollen Bahnparkplatz ab. Der Morgennebel hatte sich verzogen und es war angenehm temperiert als wir losradelten, allerdings war es sehr sehr feucht.

Das Radeln ging prima und wir waren mit nur 2 kurzen Pausen in ganz normaler Zeit am ‘Durchlass’. Da parkten wir die Räder, zogen uns um und gingen los. Zusammen mit ungewöhnlichen vielen anderen Wanderern, sonst ist da hinten eher wenig los (im Nachhinein: der Zeitpunkt war wohl ungeschickt, später wurde es wie gewohnt wieder leerer).

Ich ging langsam und bedächtig, schließlich war das ein Bergweg mit allerlei ‘Hindernissen’ und wurde entsprechend häufig überholt. War mir total egal, dann das Gehen ging super! Es gab keinen einzigen Schritt der irgendwann irgendwo zwickte :-) Ich ging ohne Stöcke (bergauf ist Muskeltraining).

Nach 2/3 des Aufstiegs, schätzungsweise 300 Höhenmeter, merkte ich ganz deutlich, dass Bergsteigen nicht mehr zu meinen geübten Tätigkeiten gehört. Ich fand den Aufstieg brutal anstrengend und fühlte mich wie bei einer 1700-Höhenmeter-Tour. Natürlich hatten wir schon die 650 Höhenmeter Radeln in den Beinen, aber das erstaunte mich trotzdem etwas, wo ich doch so langsam unterwegs war. Egal.

Wir kamen an den felsigen Gipfelaufbau und da schraubte sich gerade die lange Schlange der Menschen, die uns überholt hatten hinauf. Man sah deutlich, dass sich viele relativ schwer taten und dass sich kaum einer von der Kette lösen wollte, deswegen gab es Probleme mit dem Gegenverkehr. Wir nahmen einfach den alten Weg durch die bröselige Rinne, obwohl da inzwischen die Kette abmontiert ist. Im Nachhinein war das ein wenig verwegen, denn die Rinne ist wirklich sehr bröselig und hat arg wenige Stellen, wo man sich festhalten kann (mir brach auch gleich unten ein Griff aus). Wäre ich gerutscht, hätte ich bestimmt Probleme gehabt, das abzufangen. Ich rutschte aber nicht :-)

Der kurze Weg über den Grat/Rücken zum Kreuz rüber war dann unproblematisch und ich freute mich wie eine Schneekönigin über den Gipfel :-) Weil es so voll war, gingen wir trotzdem gleich wieder, denn nun waren alle oben und wir hatten den Abstieg für uns. Der Abstieg war dann wie befürchtet etwas schwierig, da ich in den Felsen nicht sinnvoll Stöcke nehmen konnte und das rechte Bein schon noch arg schwach ist. Aber es ging :-)

Wir machten an einem grasigen Flecken etwas abseits des Weges gemütlich Pause (könnte sein, dass ich da kurz in der Sonne eingeschlafen bin ;-)).

Der Abstieg war wie erwartet anstrengend, ging aber insofern gut, als dass das rechte Bein tatsächlich etwas Last nehmen konnte. Ich brauchte eine weitere Pause, aber von der Anstrengung abgesehen war der Abstieg im Vergleich mit den beiden letzten Bike&Hike-Touren recht schmerzfrei.

In der Nesselwängler Edenalpe war dann leider der Kuchen schon aus, deswegen gab es ‘nur’ ein Bounty zum Kaffee. Dann fuhren wir über den Alpenrosensteig mit dem großartigen Blick auf die Tannheimer zum Auto ab.

Alles in Allem: Anstrengend, aber ... ein Berg!


Start am Bahnparkplatz


Radl-Ende am ‘Durchlass’


Im Aufstieg


Die Gipfelaufbauschlange


Oben!!!


Abstieg


Abfahrt

Von engel am 17.09.2019 20:35 • diaryoutdoorbergmtb

Das Wetter war schön angesagt, das musste genutzt werden. Ich wollte ‘aufnBerg’, aber nicht allzu weit zu Fuß, die eine Tour im Urlaub, wo mir der Abstieg so sehr schwer gefallen war, wirkte noch nach. Ich hatte mir deswegen ein paar Bike&Hike Touren rausgesucht, wo man oben mit vergleichsweise wenigen Höhenmetern auf einen Gipfel kommt.

Wir fuhren ins Tannheimer Tal, wo wir zu unserem Erstaunen am Oberjoch in Stau kamen. Wir beschlossen, am Oberjoch zu starten (Wozu haben wir Fahrräder?) und luden am Skiparkplatz aus. Ich hatte kurz den Verdacht, dass das eine Nebenwirkung der Tiroler Nebenstraßen-Kontrollen sein könnte, aber es lag dann ganz einfach nur an einer Brückenbaustelle.

Wir radelten auf dem Nebenweg nach Schattwald runter und beschlossen direkt, da nicht wieder hinauf zu fahren. Einerseits war es zwischendrin recht steil und andererseits landet man unten auf der Hauptstraße, was beim Runterfahren nicht problematisch ist, beim Rauffahren aber sicherlich nervig geworden wäre.

In Schattwald bogen wir nach links ab und radelten die recht gemütliche Forststraße Richtung Einstein hinauf. Im oberen Bereich bogen wir links ab und legten die Räder an einem Baum ins Gras. Dann zogen wir uns um (kurze Hosen statt der gepolsterten Radlhosen) und machten erst mal Pause. In der Sonne am Berg im Gras liegen. Hach!

Der Weg hier hinten ist so selten begangen, dass wir ihn nur mit Hilfe des GPS fanden. Gleich am Anfang trafen wir auf frei laufende Pferde, von denen eines gleich neugierig her kam und an meinem Rucksack rumzupfte. Pferde, hier Haflinger, sind zwar friedlich, aber so groß, dass sie von der Nähe halt doch ein bisserl unheimlich sind. Ich war froh, dass es den Rucksack dann doch langweilig fand und abließ ;-)

Der beste Allgäuer von Allen war Barfuß unterwegs und freute sich sehr am wechselnden Untergrund. Gras, Moor, Moos, mal warm, mal kühl. Es war überhaupt sehr idyllisch hier hinten.

Nach dem ersten Buckelchen (und einem blöden Stacheldraht-Durchlass) kamen wir auf den bezeichneten Weg. Da ging es sehr steil einen Grasbuckel hinauf. Es war feucht, es war warm, es war steil ... ich fand den Aufstieg, grad mal 200 Höhenmeter, brutal anstrengend. Dem Knie ging es ziemlich gut, meiner Kondition nicht so. Ich schnaufte wie ein Walross und war echt froh, als wir den Rücken bezwungen hatten. Natürlich hätte ich auch Stöcke nehmen können, aber raufwärts muss das auch ohne gehen.

Ich hatte angedacht, eventuell noch einen Buckel weiter zu gehen, aber angesichts des steilen Aufstiegs, von dem ich ja noch nicht wusste, wie er mir auf dem Runterweg bekommen würde, war dann doch am ersten Gipfel Schluss. Auch wenn der kein Gipfelkreuz hat.

Nach einer kurzen Pause stiegen wir wieder ab. Der beste Allgäuer von Allen verschwand gleich im Wald, ich blieb auf dem Weg. Ich ging bis zum Anfang des Abstiegs und wartete dort. Ich wartete lang, mir war ja klar, dass den Mann im Fall von Steinpilzen (und die waren in der Gegend zu erwarten) das Sammelfieber ereilen würde. Als er aber nach wirklich langer Zeit noch immer nicht kam, ging ich zurück Richtung Gipfel und brüllte in den Wald hinein. Vergebens. Ich ging zum Abstieg.

Unterdessen hatte der beste Allgäuer von Allen natürlich Steinpilze gefunden. Einer schöner als nächste und Unmengen davon. Er ging zwar mal wieder hoch bis zu einer ‘Lichtung’ und rief nach mir, aber ich hörte nichts.

Also marschierte ich genervt den Weg hinab, er marschierte genervt wieder hinauf, weil er schon unten an der Straße gewesen war. Da trafen wir dann endlich aufeinander. Zum Merken: Immer einen Treffpunkt ausmachen! Oder Funkgeräte mitnehmen.

Der steile Abstieg war anstrengend, ging aber besser als ich befürchtet hatte. Am Ende schmerzte das Knie etwas, das wurde aber beim Aufstieg über den kleinen Buckel vor den Bikes schon wieder besser. Ich war trotzdem froh als wir bei den Rädern waren.

Wir diskutierten kurz über den Rückweg und einigten uns schnell: Nicht einkehren (es zogen schon ordentlich dicke Wolken auf) und nicht über die Hauptstraße zurück fahren. Neue Wege direkt auf dem Navi suchen ist nicht ganz einfach, aber ich fand den Radweg über Unterjoch und die Alpe Untere Schwande problemlos. Der Weg war zwar lang und von E-Bikern verseucht, aber bestimmt viel schöner, als im fetten Verkehr auf der Hauptstraße zum Oberjoch zu radeln. Auf dem Heimweg wurde es in den Bergen sehr dunkel, vermutlich hatten wir den Absprung grad noch so geschafft.

Vor dem Abendessen schnitt der beste Allgäuer von Allen für Sonntag schöne Schnitzel aus den Pilzen und ich machte aus dem Rest Pilzgulasch, das wir mit Semmelknödeln genossen :-) Pilze, die man gleich isst, sind die besten!


Hindernis auf dem Nebenweg nach Schattwald


Raufradeln


Sonnenpause


Neugieriger Haflinger


Das Rucksack-Zupf-Pferd


Abstieg zum Aufstieg


Mini-Buckel-Abstieg. Ich laufe noch nicht rund.


Fast oben mit Aussicht


Abstieg. Braucht Konzentration, ist anstrengend.


Abfahrt


Umweg übers Unterjoch zum Oberjoch

Von engel am 06.09.2019 17:34 • outdoorbergmtb

Freitag, 23.08.2019: Steinpilzschnitzel

Dienstag, September 03, 2019

Auch der Freitag begann trüb. Wir konnten uns lang nicht aufraffen, schauten uns nach Bike-Möglichkeiten um und waren unzufrieden, denn Radeln macht mehr Spaß, wenn es nicht trüb und kühl ist. Dann schlug der beste Allgäuer vor, doch eine Bike&Hike Tour aufs Wertacher Hörnle zu machen und das war eine prima Idee, die wir gleich umsetzten.

Wir fuhren zum Waldparkplatz und radelten das lange, lange, wirklich lange Schnitzlertal hinauf. Da hatten mich meine Erinnerung nicht getäuscht, das ist nirgends wirklich steil. Und eigentlich auch nicht soooo lang, nur sehr gleichförmig. Unten war noch der ganze Himmel voller Wolken gewesen, auf dem Weg zur Schnitzelertalalpe kam gelegentlich Sonne raus. das war einerseits schön, andererseits aber auch sauna-mäßig warm/heiß war.

Das letzte Stück zum Pass ist dann sehr steil und ich schob hinauf. Danach ging es nur noch quer hinüber zum Start des Wanderwegs. Der ist unten auch eine Forststraße und aus Gründen auch geteert, der ist nämlich brutal steil. Der beste Allgäuer radelte das alles hinauf, ich schob.

Wir stellten die Räder etwas versteckt an einem Baum ab. Gleich daneben standen ein paar alte Steinpilze und als der beste Allgäuer, in das Sammlergen sehr stark ausgeprägt ist, ein paar Schritte weiter in den Wald ging, rannten ihm da schöne Steinis quasi nach.

Wir gingen erst mal zum Gipfel. Das Knie war am Morgen schon motzig gewesen und motzte nun schon beim Aufstieg weiter (beim Radeln war natürlich alles prima gewesen). Vor allem die Querung zum Gipfelkreuz, wo man auch mal ein paar Schritte bergab machen muss, war ... anstrengend.

Wir machten nicht lang Pause, denn es war neblig und windig. Der Wind pustete den Nebel um uns herum, das führte bald dazu, dass wir auf der Windseite bald tropften. Auf dem Hinweg tropfte mein rechter Zopf, auf dem Rückweg der Linke. Der Abstieg war nicht toll, das Knie mochte überhaupt nicht mitmachen und ich war echt enttäuscht.

Der beste Allgäuer stieg im Wald ab, ich nahm den Weg und wartete bei den Rädern auf ihn. Er hatte seinen Kapuzenpulli zu einer Tasche zusammen gebunden und zeigte mir seinen Fund: viele schöne Steinpilze. Wir diskutierten die Abendessen-Optionen, während er die Pilze fertig putzte. Es sollte panierte Steinpilzschnitzel geben und der Rest der Pilze würde getrocknet werden und ich würde bekocht werden.

Die Abfahrt war dann trotz Pulli und Jacke so kalt, dass wir beide kalte Hände bekamen. Es wird Herbst, man muss wohl wieder Warmzeug einstecken.

Das Abendessen war super!


Beim Losradeln ist es noch trüb ...


... auf dem Weg gibt es aber Lichtblicke.


Ganz steil Radeln traue ich mich noch nicht (auch wenn man die Steilheit gar nicht sieht)


Andere radeln sogar noch steiler ...


Oben ist das Wetter ziemlich ungemütlich


Im Abstieg. Was man nicht sieht ist wie schwer mir da das Laufen fällt.


Pilze putzen


Eisige Abfahrt


Steinpilzschnitzel

Von engel am 03.09.2019 20:46 • outdoorbergmtb

Samstag, 17.08.2019: Lohnende Umwege

Montag, September 02, 2019

Schon wieder mochte das Wetter nicht so wirklich mitspielen, aber diesmal war uns das ganz Recht, denn Sonne beim Pilze sammeln (nicht suchen!) ist irritierend. Immerhin sollte es trocken bleiben, derzeit sind wir mit Kleinigkeiten zufrieden.

Wir fuhren über die doppelte Umleitung dahin, wo wir vor einer Woche schon mal umgedreht waren. Wenn es Pilze gibt, gibt es die vermutlich überall, aber wenn man schon weiss, wo es welche gibt, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit für volle Taschen halt schon beträchtlich.

Die Umwege sind gar nicht ganz so weit wie befürchtet, allerdings landeten wir hinter einem Traktor und die Straßen sind da einfach zu schmal, um an Überholen zu denken. Irgendwann waren wir aber am Ziel. Wir zogen uns um - ich nahm wieder Bergstiefel, auch wenn die so blöd klobig zum Laufen sind - und wir marschierten zum Wald.

Wie immer muss das Hirn das Pilz-Erkennungsmuster erst mal neu justieren und man sieht am Anfang nicht so viel. Wenn das Muster aber erst mal wieder angepasst ist, dann klappt das auch mit dem Sehen. Nach dem ersten paar Höhenmetern rannten uns die Steinpilze dann fast nach :-)

Wir gingen nicht mal bis zum oberen Ende unserer üblichen Runde, weil wir bald so volle Taschen hatten, dass wir fast ein schlechtes Gewissen hatten.

Das war dann gar nicht so schlecht, denn der Abstieg war ausserordentlich anstrengend. Der Wald ist steil und natürlich weglos. Ich nahm Stöcke und stieg sehr vorsichtig und sehr langsam ab. Das operierte Knie fand den Abstieg so mittelstressig, das andere Bein fand ihn aber extrem stressig. Am Ende zitterte der Oberschnenkelmuskel bei jedem Schritt, da wartete ordentich Muskelkater ...

Die Ausbeute war großartig. Es gab Pilzgulasch mit Bandnudeln und ich fror viele Portionen Pilze ein. Ein Teil der Beute wurde auch gleich wieder verplant, wir luden den Schwiegervater und seine Freundin zum Essen ein.


Einer der ersten Steinpilze


Im Aufstieg


Ende

Von engel am 02.09.2019 19:13 • outdoorberg

Traumwochenende :-)

Sonntag, August 04, 2019

Ein Berglein, eine fast ‘richtige’ MTB-Tour, Baden, Pfannkuchen auf der Terrasse und Grillen am Abend. Das Leben fühlt sich fast wieder normal an ;-) Denn ich hatte ja beschlossen, dass nun die Schonzeit rum ist.

Radeln ging super. Ich habe nichts anderes erwartet, das mache ich ja schon seit einer Weile, wenn auch eher im Flachen. So ein bisserl Steigung - bislang alles eher moderat - macht da keinen großen Unterschied. Ich war aber noch sehr vorsichtig mit Spitzenbelastungen und bin an manchen Stellen lieber abgestiegen als allzu hart reinzutreten.

Bergauf laufen ging auch super. Ich muss mir abgewöhnen, den rechten Fuß im Aufstieg nach innen zu drehen (das hat sich speziell im letzten Jahr eingeschlichen) und wieder lernen, das Bein am Ende des Schrittes durchzustrecken (nicht so weit, dass es schnackelt, aber so weit wie das andere halt), aber sonst fühlt sich Bergaufgehen total normal an und ich habe nicht das geringste Problem damit. Jedenfalls nicht auf den knapp 200 Höhenmetern, die wir gegangen sind, irgendwann würde wohl die Kraft ausgehen. Ich bin ohne Stöcke hoch gelaufen.

Runter laufen dagegen (mit Stöcken natürlich!): Ohweh!
Schon eher flaches Gefälle stellt mich vor Probleme, weil ich das einfach nicht laufen kann. Das Bein hat keine Ahnung, was es tun soll und deswegen klappt auch die Sequenz Aufsetzen - Abfedern - Weitergehen nicht. Ich verstehe nicht so Recht, wieso das Bein das derart verlernt hat.

Ein Grund ist sicherlich, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gelaufen bin und den Fuß am Ende fast immer mit der Fußspitze zuerst aufgesetzt habe (wegen der fehlenden Streckung), aber auch das klappt nicht. Ich habe die fehlenden Kreuzbänder mit in Verdacht, wegen denen weiß das Bein nicht genau, wann der Boden kommt und was da zu tun ist. Das ist aber Rumgerate mit gefählichem Halb- oder Nichtwissen.

Abgesehen davon fehlt auch einfach Kraft, was ich vor allem am Ende merkte, da waren dann alle Muskeln kaputt. Erstaunlicherweise habe ich aber keinen Muskelkater bekommen.

So als kleiner Test für den Urlaub Mitte August war das eingermaßen vielversprechend. Selbst wenn das mit dem Bergabgehen bis dahin nix wird (wovon eigentlich auszugehen ist), Biken ist auf jeden Fall drin und man könnte ja auch mal Seilbahnfahren in Betracht ziehen :-)


Blender :-)


Radeln (mit Blender im Hintergrund)

Von engel am 04.08.2019 23:00 • diaryoutdoorbergmtb

Der Feiertags-Mittwoch sollte strahlend schön werden. Nach dem Schlechtwettereinbruch hatte es nochmal heftig geschneit, wir entschieden uns deswegen für eine Mischung aus Bergsteigen und Skifahren: mit den Minis am Rucksack aufsteigen und dann halt runterfahren so weit es geht.

Wir parkten an der Wiedhagbahn und stiegen auf dem Wanderweg im Wald hinauf. Unten hatte es noch Schnee auf der Piste, im Wald war es nur feucht. Für die Querung der ersten Rinne mussten wir in den Wald ausweichen und ein Stück aufsteigen, weil sich ein Baum mit einer Lawine da ungeschickt quer gelegt hatte. Danach konnten wir problemlos bis zur nächsten Piste aufsteigen. Ab da war dann eine geschlossene Schneedecke.

Unten drunter war recht fester Altschnee, oben drauf lag eine Schicht Neuschnee, anfangs mit einem Harschdeckel oben drauf, später dann einfach nur weich. Die meiste Zeit ließ ich den besten Allgäuer von Allen spuren, weil Durchbrechen schlecht fürs Knie ist.

Kurz bevor wir den Grat erreichten, machten wir eine Pause und wurden vom einzigen Mitbesteiger dieses Tages dort überholt: ein Skitourengeher. Wir stapften, meistens im Schnee, am Grat jedoch auch immer wieder auf Fels, der Kühgrundspitze entgegen. Die beiden versicherten Steilstellen waren weniger problematisch, als ich befürchtet hatte, obwohl die Seile natürlich weitgehend unter dem Schnee lagen. Aber der Schnee war fest und hielt gut.

In meinem Kopf ist der Übergang von der Kühgrundspitze zum Iseler elendslang und vor dem Abstieg zwischen den Latschen zur Scharte hatte ich mich einigermaßen gegrault (ich hatte Angst vorm Einbrechen, sich so kurz vor der OP noch zu verletzten wäre schon ziemlich doof), aber das ist gar nicht so weit, wie ich dachte (wir kamen auf dem festen Schnee gut voran) und der Weg zwiscehn den Latschen war besser zu gehen als befürchtet.

Selbst den Aufstieg zum Iseler hatten wir schon deutlich anspruchsvoller erlebt, deswegen standen wir nach viel kürzerer Zeit als gedacht (nach einer guten Stunde) am Iseler und machten da die zweite Pause.

Dann wurde es lustig :-)

Wir marschierten erst mal vor bis zur Abzweigung mit dem Bänkle und legten dort die Minis an. Ich die Neuen, die ich schon am Hahnenköpfle getestet hatte, der Ralle die alten, denn wir hatten inzwischen zwar 50€ Nachlass mit Selbstreparatur ausgehandelt (der Kontakt mit dem Verkäufer war prima, er versuchte alles, eine Alternative aufzutreiben und gab uns dann den Nachlass), aber der beste Allgäuer von Allen war noch nicht dazu gekommen, die Reparatur tatsächlich durchzuführen.

Inzwischen war der Neuschnee schon total aufgeweicht, aber er hielt gut auf dem komakten Altschnee und wir konnten wirklich gut abfahren. Oben im recht steilen freien Gelände blieben wir noch gelegentlich an alten Spuren hängen, unten auf der Piste, konnten wir super fahren. Leider verdeckte der Neuschnee auch die Stellen, wo die Piste schon abgetaut war und so fuhr ich einmal über dreck udn Steind und fuhr mir direkt den ersten Kratzer in die netten neuen Minis. Meh! Aber mei, das ist das Schicksal von Tourenskiern, egal welcher Ausprägung.

Wir konnten mit einmal Abschnallen fast bis zum Auto abfahren :-)

Unten kehren wir dann noch in der Seilbahngaststätte ein un gönnten uns - Überraschung ;-) - Kaffee und Kuchen. Beides war sehr gut.

Tolle letzte Tour vor der Knie-OP!


Start am Oberjoch


Anstieg im Wald


Ausweich-Abstieg in die erste Rinne


Eingeschneite Frühlingsblumen


Steile Querung der zweiten Rinne


Sonne :-)


Anstieg zur Kühgrundspitze


Zwischendurch ist der Grat durchaus anspruchsvoll


Der Gipfel ist in Sicht


Kühgrundspitze


Weiterweg zum Iseler


Kurz vor der Scharte, den Iseler im Blick


Steilanstieg zum Iseler


Der zweite Gipfel :-)


Start zum Abfahren


Oben muss man erst mal Queren ...


.... dann wird die Abfahrt echt nett.


Die neuen Minis machen sich gut :-)


Auf den allerletzten Metern


Verdiente Belohnung :-)

Von engel am 08.07.2019 20:53 • diaryoutdoorbergski
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