Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Das Wetter war schön angesagt, das musste genutzt werden. Ich wollte ‘aufnBerg’, aber nicht allzu weit zu Fuß, die eine Tour im Urlaub, wo mir der Abstieg so sehr schwer gefallen war, wirkte noch nach. Ich hatte mir deswegen ein paar Bike&Hike Touren rausgesucht, wo man oben mit vergleichsweise wenigen Höhenmetern auf einen Gipfel kommt.

Wir fuhren ins Tannheimer Tal, wo wir zu unserem Erstaunen am Oberjoch in Stau kamen. Wir beschlossen, am Oberjoch zu starten (Wozu haben wir Fahrräder?) und luden am Skiparkplatz aus. Ich hatte kurz den Verdacht, dass das eine Nebenwirkung der Tiroler Nebenstraßen-Kontrollen sein könnte, aber es lag dann ganz einfach nur an einer Brückenbaustelle.

Wir radelten auf dem Nebenweg nach Schattwald runter und beschlossen direkt, da nicht wieder hinauf zu fahren. Einerseits war es zwischendrin recht steil und andererseits landet man unten auf der Hauptstraße, was beim Runterfahren nicht problematisch ist, beim Rauffahren aber sicherlich nervig geworden wäre.

In Schattwald bogen wir nach links ab und radelten die recht gemütliche Forststraße Richtung Einstein hinauf. Im oberen Bereich bogen wir links ab und legten die Räder an einem Baum ins Gras. Dann zogen wir uns um (kurze Hosen statt der gepolsterten Radlhosen) und machten erst mal Pause. In der Sonne am Berg im Gras liegen. Hach!

Der Weg hier hinten ist so selten begangen, dass wir ihn nur mit Hilfe des GPS fanden. Gleich am Anfang trafen wir auf frei laufende Pferde, von denen eines gleich neugierig her kam und an meinem Rucksack rumzupfte. Pferde, hier Haflinger, sind zwar friedlich, aber so groß, dass sie von der Nähe halt doch ein bisserl unheimlich sind. Ich war froh, dass es den Rucksack dann doch langweilig fand und abließ ;-)

Der beste Allgäuer von Allen war Barfuß unterwegs und freute sich sehr am wechselnden Untergrund. Gras, Moor, Moos, mal warm, mal kühl. Es war überhaupt sehr idyllisch hier hinten.

Nach dem ersten Buckelchen (und einem blöden Stacheldraht-Durchlass) kamen wir auf den bezeichneten Weg. Da ging es sehr steil einen Grasbuckel hinauf. Es war feucht, es war warm, es war steil ... ich fand den Aufstieg, grad mal 200 Höhenmeter, brutal anstrengend. Dem Knie ging es ziemlich gut, meiner Kondition nicht so. Ich schnaufte wie ein Walross und war echt froh, als wir den Rücken bezwungen hatten. Natürlich hätte ich auch Stöcke nehmen können, aber raufwärts muss das auch ohne gehen.

Ich hatte angedacht, eventuell noch einen Buckel weiter zu gehen, aber angesichts des steilen Aufstiegs, von dem ich ja noch nicht wusste, wie er mir auf dem Runterweg bekommen würde, war dann doch am ersten Gipfel Schluss. Auch wenn der kein Gipfelkreuz hat.

Nach einer kurzen Pause stiegen wir wieder ab. Der beste Allgäuer von Allen verschwand gleich im Wald, ich blieb auf dem Weg. Ich ging bis zum Anfang des Abstiegs und wartete dort. Ich wartete lang, mir war ja klar, dass den Mann im Fall von Steinpilzen (und die waren in der Gegend zu erwarten) das Sammelfieber ereilen würde. Als er aber nach wirklich langer Zeit noch immer nicht kam, ging ich zurück Richtung Gipfel und brüllte in den Wald hinein. Vergebens. Ich ging zum Abstieg.

Unterdessen hatte der beste Allgäuer von Allen natürlich Steinpilze gefunden. Einer schöner als nächste und Unmengen davon. Er ging zwar mal wieder hoch bis zu einer ‘Lichtung’ und rief nach mir, aber ich hörte nichts.

Also marschierte ich genervt den Weg hinab, er marschierte genervt wieder hinauf, weil er schon unten an der Straße gewesen war. Da trafen wir dann endlich aufeinander. Zum Merken: Immer einen Treffpunkt ausmachen! Oder Funkgeräte mitnehmen.

Der steile Abstieg war anstrengend, ging aber besser als ich befürchtet hatte. Am Ende schmerzte das Knie etwas, das wurde aber beim Aufstieg über den kleinen Buckel vor den Bikes schon wieder besser. Ich war trotzdem froh als wir bei den Rädern waren.

Wir diskutierten kurz über den Rückweg und einigten uns schnell: Nicht einkehren (es zogen schon ordentlich dicke Wolken auf) und nicht über die Hauptstraße zurück fahren. Neue Wege direkt auf dem Navi suchen ist nicht ganz einfach, aber ich fand den Radweg über Unterjoch und die Alpe Untere Schwande problemlos. Der Weg war zwar lang und von E-Bikern verseucht, aber bestimmt viel schöner, als im fetten Verkehr auf der Hauptstraße zum Oberjoch zu radeln. Auf dem Heimweg wurde es in den Bergen sehr dunkel, vermutlich hatten wir den Absprung grad noch so geschafft.

Vor dem Abendessen schnitt der beste Allgäuer von Allen für Sonntag schöne Schnitzel aus den Pilzen und ich machte aus dem Rest Pilzgulasch, das wir mit Semmelknödeln genossen :-) Pilze, die man gleich isst, sind die besten!


Hindernis auf dem Nebenweg nach Schattwald


Raufradeln


Sonnenpause


Neugieriger Haflinger


Das Rucksack-Zupf-Pferd


Abstieg zum Aufstieg


Mini-Buckel-Abstieg. Ich laufe noch nicht rund.


Fast oben mit Aussicht


Abstieg. Braucht Konzentration, ist anstrengend.


Abfahrt


Umweg übers Unterjoch zum Oberjoch

Von engel am 06.09.2019 17:34 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Freitag, 23.08.2019: Steinpilzschnitzel

Dienstag, September 03, 2019

Auch der Freitag begann trüb. Wir konnten uns lang nicht aufraffen, schauten uns nach Bike-Möglichkeiten um und waren unzufrieden, denn Radeln macht mehr Spaß, wenn es nicht trüb und kühl ist. Dann schlug der beste Allgäuer vor, doch eine Bike&Hike Tour aufs Wertacher Hörnle zu machen und das war eine prima Idee, die wir gleich umsetzten.

Wir fuhren zum Waldparkplatz und radelten das lange, lange, wirklich lange Schnitzlertal hinauf. Da hatten mich meine Erinnerung nicht getäuscht, das ist nirgends wirklich steil. Und eigentlich auch nicht soooo lang, nur sehr gleichförmig. Unten war noch der ganze Himmel voller Wolken gewesen, auf dem Weg zur Schnitzelertalalpe kam gelegentlich Sonne raus. das war einerseits schön, andererseits aber auch sauna-mäßig warm/heiß war.

Das letzte Stück zum Pass ist dann sehr steil und ich schob hinauf. Danach ging es nur noch quer hinüber zum Start des Wanderwegs. Der ist unten auch eine Forststraße und aus Gründen auch geteert, der ist nämlich brutal steil. Der beste Allgäuer radelte das alles hinauf, ich schob.

Wir stellten die Räder etwas versteckt an einem Baum ab. Gleich daneben standen ein paar alte Steinpilze und als der beste Allgäuer, in das Sammlergen sehr stark ausgeprägt ist, ein paar Schritte weiter in den Wald ging, rannten ihm da schöne Steinis quasi nach.

Wir gingen erst mal zum Gipfel. Das Knie war am Morgen schon motzig gewesen und motzte nun schon beim Aufstieg weiter (beim Radeln war natürlich alles prima gewesen). Vor allem die Querung zum Gipfelkreuz, wo man auch mal ein paar Schritte bergab machen muss, war ... anstrengend.

Wir machten nicht lang Pause, denn es war neblig und windig. Der Wind pustete den Nebel um uns herum, das führte bald dazu, dass wir auf der Windseite bald tropften. Auf dem Hinweg tropfte mein rechter Zopf, auf dem Rückweg der Linke. Der Abstieg war nicht toll, das Knie mochte überhaupt nicht mitmachen und ich war echt enttäuscht.

Der beste Allgäuer stieg im Wald ab, ich nahm den Weg und wartete bei den Rädern auf ihn. Er hatte seinen Kapuzenpulli zu einer Tasche zusammen gebunden und zeigte mir seinen Fund: viele schöne Steinpilze. Wir diskutierten die Abendessen-Optionen, während er die Pilze fertig putzte. Es sollte panierte Steinpilzschnitzel geben und der Rest der Pilze würde getrocknet werden und ich würde bekocht werden.

Die Abfahrt war dann trotz Pulli und Jacke so kalt, dass wir beide kalte Hände bekamen. Es wird Herbst, man muss wohl wieder Warmzeug einstecken.

Das Abendessen war super!


Beim Losradeln ist es noch trüb ...


... auf dem Weg gibt es aber Lichtblicke.


Ganz steil Radeln traue ich mich noch nicht (auch wenn man die Steilheit gar nicht sieht)


Andere radeln sogar noch steiler ...


Oben ist das Wetter ziemlich ungemütlich


Im Abstieg. Was man nicht sieht ist wie schwer mir da das Laufen fällt.


Pilze putzen


Eisige Abfahrt


Steinpilzschnitzel

Von engel am 03.09.2019 20:46 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Samstag, 17.08.2019: Lohnende Umwege

Montag, September 02, 2019

Schon wieder mochte das Wetter nicht so wirklich mitspielen, aber diesmal war uns das ganz Recht, denn Sonne beim Pilze sammeln (nicht suchen!) ist irritierend. Immerhin sollte es trocken bleiben, derzeit sind wir mit Kleinigkeiten zufrieden.

Wir fuhren über die doppelte Umleitung dahin, wo wir vor einer Woche schon mal umgedreht waren. Wenn es Pilze gibt, gibt es die vermutlich überall, aber wenn man schon weiss, wo es welche gibt, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit für volle Taschen halt schon beträchtlich.

Die Umwege sind gar nicht ganz so weit wie befürchtet, allerdings landeten wir hinter einem Traktor und die Straßen sind da einfach zu schmal, um an Überholen zu denken. Irgendwann waren wir aber am Ziel. Wir zogen uns um - ich nahm wieder Bergstiefel, auch wenn die so blöd klobig zum Laufen sind - und wir marschierten zum Wald.

Wie immer muss das Hirn das Pilz-Erkennungsmuster erst mal neu justieren und man sieht am Anfang nicht so viel. Wenn das Muster aber erst mal wieder angepasst ist, dann klappt das auch mit dem Sehen. Nach dem ersten paar Höhenmetern rannten uns die Steinpilze dann fast nach :-)

Wir gingen nicht mal bis zum oberen Ende unserer üblichen Runde, weil wir bald so volle Taschen hatten, dass wir fast ein schlechtes Gewissen hatten.

Das war dann gar nicht so schlecht, denn der Abstieg war ausserordentlich anstrengend. Der Wald ist steil und natürlich weglos. Ich nahm Stöcke und stieg sehr vorsichtig und sehr langsam ab. Das operierte Knie fand den Abstieg so mittelstressig, das andere Bein fand ihn aber extrem stressig. Am Ende zitterte der Oberschnenkelmuskel bei jedem Schritt, da wartete ordentich Muskelkater ...

Die Ausbeute war großartig. Es gab Pilzgulasch mit Bandnudeln und ich fror viele Portionen Pilze ein. Ein Teil der Beute wurde auch gleich wieder verplant, wir luden den Schwiegervater und seine Freundin zum Essen ein.


Einer der ersten Steinpilze


Im Aufstieg


Ende

Von engel am 02.09.2019 19:13 • outdoorberg(0) Kommentare

Traumwochenende :-)

Sonntag, August 04, 2019

Ein Berglein, eine fast ‘richtige’ MTB-Tour, Baden, Pfannkuchen auf der Terrasse und Grillen am Abend. Das Leben fühlt sich fast wieder normal an ;-) Denn ich hatte ja beschlossen, dass nun die Schonzeit rum ist.

Radeln ging super. Ich habe nichts anderes erwartet, das mache ich ja schon seit einer Weile, wenn auch eher im Flachen. So ein bisserl Steigung - bislang alles eher moderat - macht da keinen großen Unterschied. Ich war aber noch sehr vorsichtig mit Spitzenbelastungen und bin an manchen Stellen lieber abgestiegen als allzu hart reinzutreten.

Bergauf laufen ging auch super. Ich muss mir abgewöhnen, den rechten Fuß im Aufstieg nach innen zu drehen (das hat sich speziell im letzten Jahr eingeschlichen) und wieder lernen, das Bein am Ende des Schrittes durchzustrecken (nicht so weit, dass es schnackelt, aber so weit wie das andere halt), aber sonst fühlt sich Bergaufgehen total normal an und ich habe nicht das geringste Problem damit. Jedenfalls nicht auf den knapp 200 Höhenmetern, die wir gegangen sind, irgendwann würde wohl die Kraft ausgehen. Ich bin ohne Stöcke hoch gelaufen.

Runter laufen dagegen (mit Stöcken natürlich!): Ohweh!
Schon eher flaches Gefälle stellt mich vor Probleme, weil ich das einfach nicht laufen kann. Das Bein hat keine Ahnung, was es tun soll und deswegen klappt auch die Sequenz Aufsetzen - Abfedern - Weitergehen nicht. Ich verstehe nicht so Recht, wieso das Bein das derart verlernt hat.

Ein Grund ist sicherlich, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gelaufen bin und den Fuß am Ende fast immer mit der Fußspitze zuerst aufgesetzt habe (wegen der fehlenden Streckung), aber auch das klappt nicht. Ich habe die fehlenden Kreuzbänder mit in Verdacht, wegen denen weiß das Bein nicht genau, wann der Boden kommt und was da zu tun ist. Das ist aber Rumgerate mit gefählichem Halb- oder Nichtwissen.

Abgesehen davon fehlt auch einfach Kraft, was ich vor allem am Ende merkte, da waren dann alle Muskeln kaputt. Erstaunlicherweise habe ich aber keinen Muskelkater bekommen.

So als kleiner Test für den Urlaub Mitte August war das eingermaßen vielversprechend. Selbst wenn das mit dem Bergabgehen bis dahin nix wird (wovon eigentlich auszugehen ist), Biken ist auf jeden Fall drin und man könnte ja auch mal Seilbahnfahren in Betracht ziehen :-)


Blender :-)


Radeln (mit Blender im Hintergrund)

Von engel am 04.08.2019 23:00 • diaryoutdoorbergmtb

Der Feiertags-Mittwoch sollte strahlend schön werden. Nach dem Schlechtwettereinbruch hatte es nochmal heftig geschneit, wir entschieden uns deswegen für eine Mischung aus Bergsteigen und Skifahren: mit den Minis am Rucksack aufsteigen und dann halt runterfahren so weit es geht.

Wir parkten an der Wiedhagbahn und stiegen auf dem Wanderweg im Wald hinauf. Unten hatte es noch Schnee auf der Piste, im Wald war es nur feucht. Für die Querung der ersten Rinne mussten wir in den Wald ausweichen und ein Stück aufsteigen, weil sich ein Baum mit einer Lawine da ungeschickt quer gelegt hatte. Danach konnten wir problemlos bis zur nächsten Piste aufsteigen. Ab da war dann eine geschlossene Schneedecke.

Unten drunter war recht fester Altschnee, oben drauf lag eine Schicht Neuschnee, anfangs mit einem Harschdeckel oben drauf, später dann einfach nur weich. Die meiste Zeit ließ ich den besten Allgäuer von Allen spuren, weil Durchbrechen schlecht fürs Knie ist.

Kurz bevor wir den Grat erreichten, machten wir eine Pause und wurden vom einzigen Mitbesteiger dieses Tages dort überholt: ein Skitourengeher. Wir stapften, meistens im Schnee, am Grat jedoch auch immer wieder auf Fels, der Kühgrundspitze entgegen. Die beiden versicherten Steilstellen waren weniger problematisch, als ich befürchtet hatte, obwohl die Seile natürlich weitgehend unter dem Schnee lagen. Aber der Schnee war fest und hielt gut.

In meinem Kopf ist der Übergang von der Kühgrundspitze zum Iseler elendslang und vor dem Abstieg zwischen den Latschen zur Scharte hatte ich mich einigermaßen gegrault (ich hatte Angst vorm Einbrechen, sich so kurz vor der OP noch zu verletzten wäre schon ziemlich doof), aber das ist gar nicht so weit, wie ich dachte (wir kamen auf dem festen Schnee gut voran) und der Weg zwiscehn den Latschen war besser zu gehen als befürchtet.

Selbst den Aufstieg zum Iseler hatten wir schon deutlich anspruchsvoller erlebt, deswegen standen wir nach viel kürzerer Zeit als gedacht (nach einer guten Stunde) am Iseler und machten da die zweite Pause.

Dann wurde es lustig :-)

Wir marschierten erst mal vor bis zur Abzweigung mit dem Bänkle und legten dort die Minis an. Ich die Neuen, die ich schon am Hahnenköpfle getestet hatte, der Ralle die alten, denn wir hatten inzwischen zwar 50€ Nachlass mit Selbstreparatur ausgehandelt (der Kontakt mit dem Verkäufer war prima, er versuchte alles, eine Alternative aufzutreiben und gab uns dann den Nachlass), aber der beste Allgäuer von Allen war noch nicht dazu gekommen, die Reparatur tatsächlich durchzuführen.

Inzwischen war der Neuschnee schon total aufgeweicht, aber er hielt gut auf dem komakten Altschnee und wir konnten wirklich gut abfahren. Oben im recht steilen freien Gelände blieben wir noch gelegentlich an alten Spuren hängen, unten auf der Piste, konnten wir super fahren. Leider verdeckte der Neuschnee auch die Stellen, wo die Piste schon abgetaut war und so fuhr ich einmal über dreck udn Steind und fuhr mir direkt den ersten Kratzer in die netten neuen Minis. Meh! Aber mei, das ist das Schicksal von Tourenskiern, egal welcher Ausprägung.

Wir konnten mit einmal Abschnallen fast bis zum Auto abfahren :-)

Unten kehren wir dann noch in der Seilbahngaststätte ein un gönnten uns - Überraschung ;-) - Kaffee und Kuchen. Beides war sehr gut.

Tolle letzte Tour vor der Knie-OP!


Start am Oberjoch


Anstieg im Wald


Ausweich-Abstieg in die erste Rinne


Eingeschneite Frühlingsblumen


Steile Querung der zweiten Rinne


Sonne :-)


Anstieg zur Kühgrundspitze


Zwischendurch ist der Grat durchaus anspruchsvoll


Der Gipfel ist in Sicht


Kühgrundspitze


Weiterweg zum Iseler


Kurz vor der Scharte, den Iseler im Blick


Steilanstieg zum Iseler


Der zweite Gipfel :-)


Start zum Abfahren


Oben muss man erst mal Queren ...


.... dann wird die Abfahrt echt nett.


Die neuen Minis machen sich gut :-)


Auf den allerletzten Metern


Verdiente Belohnung :-)

Von engel am 08.07.2019 20:53 • diaryoutdoorbergski

Mini-Ausflug

Samstag, Juni 15, 2019

Im eigenen Bett schlief ich eigentlich gut (2 mal kurz aufgewacht), aber um halb 4 war ich wach. Richtig total wach. Völlig unverständlich. Ich stand auf, las ein wenig und ging gegen 6 wieder ins Bett. Um halb 8 stand ich zusammen mit dem besten Allgäuer ‘richtig’ auf.

Wir hatten ein feines Frühstück und hingen dann ein wenig gemeinsam rum. Dsa Wetter war nicht so schön, wie wir gehofft hatten und es wehte ein ziemlich stürmischer Wind. Am späteren Vormittag radelte ich 15 Minuten auf dem Standradl zum Aufwärmen. Unterdessen sauste der beste Allgäuer auf seinem MTB schon mal los.

Ich setzte mich ins Auto und fuhr (nachdem ich erst mal einen Bremstest gemacht hatte) zum Parkplatz am Eschacher Weiher. Dann stakste ich mit Bergstöcken statt Krücken zum Weiher runter. Es war ziemlich windig und weil die Sonne kaum durch die Wolken kam, leider auch ziemlich kühl. Am Weiher suchte ich einen windgeschützten Platz, aber das war vergeblich. Ich legte mich also in die noch ungemähte Wiese und da war es dann ziemlich OK, weil das hohe Gras den Wind recht gut brach.

Bald kam auch der beste Allgäuer von Allen und wir lagen gemeinsam am See herum und schauten den Wolken zu, die mal dicker und mal dünner waren und überhaupt da oben recht blöd umher waberten. So richtig Sonne kam kaum durch. In den Bergen hinten wurde es dunkler und dunkler.

Wir überlegten kurz, ob wir ins Brotzeitstüble gehen sollten (ich bin sicher, dass ich das geschafft hätte), liessen den Gedanken dann aber zugunsten von Pfannkuchen auf der Terrasse fallen. Der beste Allgäuer ging noch schwimmen, ich versuchte das auch, drehte dann aber um, als das Wasser mir etwa bis zum Bauch ging. Brrrrr!

Auf dem Heimweg machte ich noch ein paar Besorgungen im Aldi (weder Krücken noch Stöcke, dafür aber den Einkaufswagen zum Stützen), dann gab es Pfannkuchen auf der Terrasse. Mit Grand Marnier, Amaretto, Baileys, Marmelade und Zimtzucker. Ein Fest!

Am Abend gab es dann einen Riesenhaufen Spargel mit einem Mini-Putenschnitzel für mich und weniger Spargel mit einem größeren Putenschnitzel für den besten Allgäuer von Allen. Dazu natürlich Sauce Hollandaise und Kartoffeln.
Wunderbar, das hatte ich mir genau so gewünscht :-)


Weiherblick

Von engel am 15.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorberg

Überschätzt

Montag, Juni 10, 2019

Nach einem frühen Frühstück sauste ich zum medizinischen Training. Ich hatte Glück und bekam gleich ein Rad und weil niemand wartete, radelte ich gleich mal 15 Minuten (10 Löcher, 80 Watt).

Direkt danach ging ich zur Beinpresse. Da wollte ich wieder 5 Züge nehmen (die Schwierigkeit bei diesem Gerät wird über Gummizüge eingestellt), weil das gestern geklappt hatte, aber das war für den Anfang zu viel. Beim zweiten Satz schaffte ich die 5 Züge dann aber :-)

Bei den therapeutischen Dehn- und Streck-Übungen war ich sehr freundich zu mir. Das soll nicht heissen, dass ich sie nicht ordentlich durchführte, sondern nur, dass ich nicht mit voller Gewalt streckte und beugte. Ich wollte das Bein ein wenig schonen.

Das war vermutlich auch nicht schlecht, denn beim Radeln danach schaffte ich die volle Kurbellänge! Zum ersten Mal! 10 Minuten mit 90 Watt und voller Kurbellänge, das war tatsächlich sowas wie ‘richtiges’ Training ;-)

Den Morgen über hatte ich überlegt, ob ich denn nun nochmal zum Wallberg fahren sollte oder eher nicht, denn der Himmel war bedeckt und es drohten Gewitter. Und die Frage, ob Krücken oder Bergstöcke hatte ich auch noch nicht abschliessend mit mir geklärt.

Zurück im Zimmer war dann aber klar: ich würde gehen. Lieber umdrehen oder nass werden, als es gar nicht erst probieren! Ich packte die warme Jacke, ein leichtes Hemd, etwas zu trinken, die Kirschen und die ‘geklaute’ Frühstückssemmel in den Rucksack, cremte mich vorsichtshalber ordentlich mit 50+ ein und ging zum Bus die Bergstöcke in der Hand und ohne Krücken!

Die Stöcke nutzte ich, sobald ich aus dem Haus war. An der Bahn stellte ich fest, dass ich tatsächlich Kurgast war (wie der Kassierer mir letztes Mal zugebilligt hatte), denn ich hatte ja die Gästekarte :-) Ich hinkte mit meinen Bergstöcken genügend (nicht absichtlich natürlich), um die Gondel wieder angehalten zu bekommen und wurde oben sogar erkannt und bekam die Gondel auch angehalten. Das sind echt nette Leute da an der Wallbergbahn!

Das Kapellchen liess ich diesmal aus und stakste mit meine Stöcken direkt den Fahrweg zu neuen Wallbergalm runter. Mein Ziel war ja der Hügel hinter der Alm. Der Weg war reichlich steil und geröllig und die Stöcke bieten auch bei gutem und gründlichen Einsatz (und ich habe ja auch wirklich Übung damit) nur teilweise die Unterstützung, die Krücken haben und so musste ich mir nach 3/4 des Abstiegs (vielleicht 120 Höhenmeter) eingestehen, dass ich das auf keinen Fall schaffen würde. Oder wenn, dann hätte ich mir irgendwas ruiniert.

Da sich in absehbarer Strecke kein nettes Plätzchen (wichtigstes Kriterium: Gras und bequem) fand, drehte ich direkt wieder um und stieg zurück hinauf zur Bahnstation. Ganz kurz betrachtete ich das Plätzchen von letztem Mal auf dem Weg zum Wallberggipfel, aber ich dachte, dass nach dem vorigen Abstieg auch der Abstieg dann stressig werden würde und setzte mich halt direkt in die Mitte der Wiese an der Wallbergstation. Da laufen vorn und hinten Leute vorbei, aber es ist bequem und wenn man die Augen schliesst und Musik in den Ohren hat, dann spielt das keine Rolle.

Da blieb ich dann eine gute Weile und sonnte mich in der diesigen Halb-Sonne. Im Westen wurde es immer dunkler und auch meine Halb-Sonne wurde immer weniger, deswegen ging ich irgendwann. Auf dem Runterweg war der nette Seilbahnmann mit einer Familie mit Kinderwagen beschäftigt, deswegen hüpfte ich ohne Beistand in eine Gondel. Das klappte prima :-)
Unten bekam ich aber einen kleinen Stopp und das war nett, denn rauskrabbeln ist anspruchsvoller als reinkrabbeln ;-)

Zurück in der Rehaklinik brauchte das Knie ein Coolpack und Ruhe. Später ging ich runter ins Cafe, um da einen Eiskaffee zu geniessen. Ich wäre ja gern allein im Schatten gesessen und hätte dazu gelesen, aber es war proppenvoll und an einem halbschattigen Tisch sassen Katharina und Julia, also setzte ich mich dazu. Natürlich kam gerade da die Sonne raus und es wurde richtig heiss. Ich blieb also nicht lang.

Nach dem Abendessen ging ich hoch, stellte die Krücken ab und wollte noch schnell Eis holen (die Coolpacks wurden nicht schnell genug kalt). Ohne Krücken, war ja nicht weit. Erst scheiterte ich an der Treppe (ohne Stützen runter ist noch völlig ausser jeder Frage), dann war die Eismaschine kaputt und ich musste quer durch die Klinik laufen, um bei der zweiten Eismaschine eine Tüte zu holen. Hochwärts nahm ich die Treppe, aber ohne Stützen ist das eher Gewürge als Treppensteigen. Da ist noch deutlich Luft nach oben! Immerhin ging das Laufen ganz gut, wenn auch entschieden unrund.


Die Wallbergbahn bei nicht ganz so schönem Wetter


Das eventuelle Ziel (der Hügel hinter der Kapelle)


Abbruch


Abfahrt

Von engel am 10.06.2019 22:59 • diaryKnieOPoutdoorberg

Exkursion

Sonntag, Juni 02, 2019

Ich ging früh zum Frühstück, denn ich hatte viel vor. Etwas verschämt machte ich mir eine Extra-Semmel mit Schinken und Käse und packte sie samt Serviette in meinen Rucksack, den ich genau zu diesem Zweck mitgenommen hatte ;-)

Die Semmel parkte ich im Kühlschrank bei den Kirschen und ging dann erst mal gründlich trainieren. In letzter Zeit habe ich eigentlich keine Zeit mehr für die Extra-Übungen für den Oberkörper, heute ließ ich sie bewusst weg, denn ich wollte nochmal das Knie kühlen, bevor ich startete.

Der Bus fuhr um 10:20h. Ich war - natürlich - um 10:05h da und stand mir erst mal die Beine in den Bauch. Auf dem Bus stand ganz unerwartet ‘Wallbergbahn’, dabei hatte die DB Navigator App behauptet, ich müsse umsteigen. Der Busfahrer meinte, einfach sitzen bleiben, er würde nur eine Runde durch Rottach-Egern drehen und dann wieder an der Umsteige-Haltestelle vorbei fahren. Folglich stiegen dort all die Leute wieder ein, die da kurz vorher erst ausgestiegen waren.

An der Wallbergbahn erwarteten mich erst mal viele Treppen. Schon klar, an einer Bergbahn macht man keine Aufzüge hin. Der Kassenmensch meinte auf meine Frage, ob es Ermäßigung für Reha-Patienten gäbe, er könne mich als Kurgast behandeln. Fand ich prima, aber ich habe nicht nachgeschaut, ob das dann auch tatsächlich eine Ermäßigung gab ;-)

Als ich die Treppen zur Bahn hinter mir hatte, erwartete mich die erste Hürde: Einsteigen in die fahrende Seilbahngondel. Ähem! Das hatte ich total übersehen, dass Seilbahnen tatsächlich aus beweglichen Teilen bestehen! Aber der nette Einstiegshelfer hielt mir die Kabine kurz an, so dass ich problemlos einsteigen konnte. Puh!

Den Weg hinauf überlegte ich mir Strategien, wie ich oben wieder aus der Gondel rauskommen könnte, ohne mir oder dem Bein zu schaden. Es war ganz einfach :-) Da oben war nämlich auch ein Helfer, der die Kabine kurz anhielt. Super! Im Nachhinein: da fahren so viele Leute rauf, die deutlich schlechter zu Fuß sind als ich mit den Krücken, dass es kein Wunder ist, dass man Strategien für Fußlahme hat.

Oben hat es natürlich auch haufenweise Treppen und zum Klo muss man dann nochmal eine Extra-Treppe runter und rauf. Was prinzipiell kein Problem ist, Treppen kann ich, ich bin halt bloß sehr langsam. Ich erntete allerlei mitleidige und seltsame Blicke, das war mir aber sowas von egal.

Als ich aus dem Seilbahnhäusl/Restaurant trat, blieb mir erst mal fast der Atem weg. Berge, Berge, Berge, so weit das Auge reichte. Und noch massig Schnee, Lawinen und Schneebretter in der näheren und ferneren Umgebung eingeschlossen. Hach! Ich glaube, ich hatte schon etwas Entzug, selbst mit der Klinik am Tegernsee ;-)

Ich ging erst mal zur Kapelle vor und schaute mir die Gegend dort von einer Bank aus an. Vor mir war der scharfe Grat, über den wir vor 2 1/2 Jahren bei der SAN Weihnachtsfeier gekraxelt waren. Nett!

Auf der anderen Seite der Seilbahn war der Wallberg-Gipfel. Das war nicht weit, vielleicht 150 Höhenmeter, aber natürlich für mich völlig unschaffbar. Ich ging trotzdem mal in die Richtung, denn da führte ein breiter Forstweg hin. Der war erst gemütlich und wurde dann ziemlich steil.

Hochzugehen war aber gar kein Problem. Ich testete kurz, wie runtergehen war und ging dann weiter. Bis zum Ende des breiten Wegs. Da war dann wirklich Schluß, denn der Bergweg ging umgehend in Felsen über und da wieder runter zu krücken wäre sicherlich schief gegangen.

Ich ging stattdessen seitlich in eine steile Wiese, suchte mir ein schönes Plätzchen und machte da Brotzeit mit meiner ‘geklauten’ Semmel und den Kirschen. Ganz bequem war es nicht, aber ich lag trotzdem lang in der Wiese rum, des Gefühls wegen. Draussen! Oben!

Der Runterweg war anspruchsvoll, steil und steinig. Ich ging entsprechend vorsichtig und kam ohne Zwischenfall wieder bei der Bahn an. Dort setzte ich mich nochmal auf eine Bank, aber so langsam war es Zeit wieder zu gehen. Das Bein jammerte rum und wollte Eis. Ich fuhr also wieder runter und mit dem Bus zurück.

In der Klinik ging ich erst mal duschen und legte mich dann aufs Bett und nacheinander beide Coolpacks aufs Knie. Als die beide warm geworden waren, ging ich runter und gönnte mir einen Eiskaffee im Aussencafe. Voll verdient!

Nach dem Abendessen holte ich mir dann noch Eis, denn die Coolpacks wurden in der Kürze der Zeit nicht mehr richtig kalt. Ich ging ohne Krücken zum Eis! Fand ich ehrlich gesagt, ziemlich abenteuerlich, denn im Zimmer hat es ja überall Wände, Stühle und sowas zum Festhalten, so ein Gang ist aber breit und da ist nix. Es ging aber gut, auch wenn ich humpeliger unterwegs war, als ich mir gewünscht hätte.


An der Wallbergbahn


Blick und Weg zur Kapelle


Der Tegernsee von oben


Wallberggipfel von der Kapelle aus


Auf dem steilen Weg


Am Felsaufbau war Schluß für mich


Ausblick von meinem Pausenplatz


Rückfahrt

Von engel am 02.06.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoorberg

Freitag, 19.04.2019: Alternativtour

Samstag, Mai 04, 2019

Der Plan für Freitag wäre eigentlich gewesen, für eine Skitour ins Lechtal zu fahren, aber vorn im Gebäude der freiwilligen Feuerwehr und der Musikkapelle war die ganze Nacht Party. Mit Feuerwerk und ähnlich lustigem Zeug. Ich gestehe, dass ich davon rein gar nichts mitbekommen habe (mein Hirn ist anscheinend echt gut im Geräusche-Sortieren), aber der beste Allgäuer von Allen hatte kaum schlafen können und war entsprechend gerädert. Urlaub soll ja auch der Erholung dienen, also schloß ich die Schlafzimmertür wieder und wir frühstückten deutlich später und planten neu.

Skitour und Lechtal war natürlich nichts mehr, wegen Stau am Tunnel und Tageszeit, also entschieden wir uns für eine Zu-Fuß-Tour bei der wir auf Sonne und warmes Gras an exponierter Stelle hofften. Schnee würde es auch geben, das war klar.

Wir parkten am Gaichtpasskiosk und stiegen auf dem schmalen Weglein auf. Unten war es im Schatten noch recht kühl, aber wir kamen bald in die Sonne und da war es angenehm warm und es hatte die ersten netten Frühlingsblümchen. Extra für mich auch Schusternägel :-)

Da wo wir es erwartet hatten, hatte es dann auch Schnee, allerdings doch ganz deutlich mehr, als wir gedacht hatten und der Schnee war - trotz Südseite - noch ganz schön hart. Vor uns hatte es eine Schneeschuhspur (kaum zu erkennen im harten Schnee) aber keine Fußspuren. Wir durften also spuren.

Die Rinne vor dem kleinen Hüttle im Wald war eben aufgefüllt mit einer alten Lawine und es lag auch ohne die Lawine allerlei Wald in der Gegend herum. Kurz nach dem Hüttle mussten wir uns zwischen abgebrochenen Ästen und umgeworfenen Bäumen durchwurschteln (was im Nachhinen allerlei doofe Harzflecken auf der Kleidung erzeugte), dann war der Weg aber weitgehend frei.

Die Querung war noch etwas hart. Ich trat vorsichtshalber ordentliche Tritte für den Abstieg. Die sonnige Wiese, auf die wir gehofft hatten, war noch total voller Schnee, die in-der-Sonne-rumliegen-Pläne verschwanden sang- und klanglos darin. Wir fanden aber ein nettes grasiges Plätzchen nah am Wald zum Pause machen. Wir mussten es allerdings mit Ameisen teilen.

Dann begann der Aufstieg im Schnee, der nicht halb so anstrengend war wie befürchtet, denn der Schnee trug noch recht gut. Und der Beste Allgäuer von Allen spurte, das hilft mir auch ;-)

Oben war es relativ windig, deswegen blieben wir nicht lang dort. Der Abstieg im weichen aber nicht zu weichen Schnee ging echt super. Vom weiteren Abstieg ohne Schnee konnte ich das nicht sagen, da jammerte das Knie ganz schön rum. Wir stiegen direkt bis zum unteren Hüttchen ab und da konnten wir uns dann tatsächlich wie erhofft ins Gras legen und die Sonne geniessen. Hach! Ich bin ja der totale Schneefan und würde von ersten bis zum letzten Schneeflöckchen Skitouren machen, aber sowas geht da nicht, das ist wirklich schade.

Am Gaichtpasskiosk war es gerappelt voll (klar, Feiertag). Wir verzichteten auf K&K dort und fuhren direkt heim: Auf der Terrasse gibt es auch K&K und da ist weniger los :-)

Der Samstag war auch ein Superduper-Strahletag, aber wir hatten am Nachmittag einen Termin. Wir begannen den Tag also sehr gemütlich und wechselten dann am Clio die Reifen, um wenigstens noch irgendwas zustande gebracht zu haben. Erst mal ein Auto, das musste dann reichen. Später radelten wir dann zum Papa vom Besten Allgäuer von Allen und hatten dort mit der erweiterten Verwandtschaft ein sehr nettes Geburtstagsfest. Alles war prima, nur beim zweiten Stück Kuchen hätte ich mal besser nochmal die legendär gute Käsesahne genommen, denn die zugekauften Eierlikörschnitten kamen da nicht mal annähernd ran.


Schusternägel :-)


Seidelbast


Der Schnee fängt an


Lawinenquerung


In der Querung


Südanstieg im Schnee


Lechtalblick


Am Gipfel (die Gipfelkreuzkrähe war eben weggeflogen)


Abstieg


Nochmal Lawinenquerung

Von engel am 04.05.2019 08:41 • outdoorberg

Samstag, 13.04.2019: Hörnletour

Freitag, April 19, 2019

Nach gemütlichem Ausschlafen und Frühstücken drucksten wir noch ein wenig rum und entschlossen uns dann (auf Drängen des besten Allgäuers von Allen, zugegeben), doch noch rauszugehen. Zu Fuß.

Wir parkten am unteren Parkplatz (der noch umsonst ist) und stiegen dann auf dem Normalweg Richtung Grünten auf. Es lagen, wie fast überall in letzter Zeit, einige Bäume über dem Weg. Kurz vor dem Abzweig zum Hörnle lag dann sogar dermaßen viel Wald über dem Normalweg, dass wir auf den Winterweg ausweichen mussten. Der Anstieg zum Hörnle war dann nahezu frei von umgefallenen Bäumen.

Das Knie nahm das zu-Fuß-Gehen eher so mittel auf. Ich musste vor allem bei den Kletterstellen gut aufpassen, wo und wie ich den Fuß setzte. Ich überlege ja schon seit einer Weile, ob ich nun eher die Unzulänglichkeiten wahr nehme, weil ich den OP-Entschluss gefasst habe. Vorher habe ich eigentlich eher bewußt drauf aufgepasst, was alles gut geht, z.B. bergauf gehen, abfahren, manchmal ein Stück Abstieg. Ich bin ziemlich sicher, dass das so stimmt, also dass das Unterbewusstsein auch die Wahrnehmung steuert.

Am Hörnle durfte ich wählen, ob wir noch weiter bis zum Grünten gehen würden oder wieder absteigen würden. Ich nahm den Abstieg, weil ich auch bei 700 Höhenmetern nach einer Pause bösen Muskelkater fürchtete (oh, und wie der böse war, danach!). Und für den zu-Fuß-Anfang reichten die Höhenmeter auch wirklich, denn unten tat mir das Knie ganz schön weh.

Aber es war eine gute Idee, raus gegangen zu sein. Wegen Training für den letzten Urlaub vor der OP und weil es echt nett war, da. Ich mag den Abstieg über den Normalweg nicht besonders, aber der Aufstieg (auch ohne den Grat) und das Hörnle sind den eigentlich immer wert. Nur vorher weiß ich das nicht immer ;-)


Das Ziel im Blick ... mit ganz kurz Sonne


Verhau im Aufstieg


Auch der Normalweg ist nett


Der Übergang ist fast komplett schneefrei


Frühling :-)

Von engel am 19.04.2019 06:04 • outdoorberg
Page 1 of 34 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!