Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Samstag, 03.12.2022: Lenggrieser Hütte

Mittwoch, Dezember 07, 2022

Der Tag der SAN-Weihnachtsfeier.
Nach gemütlichem Frühstück und sonstigen Zeug fuhren wir gegen Mittag nach Lenggries. Es war bedeckt und teilweise neblig und sah arg kühl aus (wenn auch zwischendrin echt toll mit Raureif-bedeckten Bäumen und Büschen). Parken ist in Lenggries genauso teuer wie im Allgäu und man sieht der Gegend an, dass man dort in der Pandemie auch unter dem Touri-Druck gelitten hat (oder vielleicht ist das dort wegen der Nähe zu München eh schon so gewesen), denn überall stehen freundliche Schilder: ‘Privatgrund’, ‘Durchgang verboten’, ‘Parken verboten’, usw.

Wir marschierten die Straße entlang (der kürzere Weg hätte an einem Hof mit Schild vorbei geführt) und bogen ein Stück weiter oben an einem schwelenden Abfallfeuer vorbei auf den Forstweg ein, den ich eigentlich schon weiter unten hätte gehen wollen. Hier trafen wir auf den ersten Schnee, vereinzelte Flocken auf der Wiese. Es war kalt und klamm bei -2 Grad und es dauert auch nicht lang, bis wir in den Nebel kamen. Da war es uns immerhin schon etwas wärmer, denn der Forstweg steigt steil an.

Weiter oben biegt man auf eine Wiese ab und kommt dann in den Wald, nach wie vor steil. Kurz drauf wurde es steiler, wir kamen langsam aus dem Nebel heraus und konnten zwischen den Bäumen durch gelegentlich Himmel und andere Berge sehen. Dann wurde es noch steiler und der Grat wurde immer schmaler und wir waren am Grasleitenstein mit dem Kreuz. Ganz allein mit toller Aussicht über dem Nebel und zauberhafter Abendlicht-Stimmung. Wir machten lang Pause an der Bank.

Der Weiterweg führte uns dann noch über den Grasleitenkopf und da hatte es dann endlich richtig Schnee (naja, 20cm) und wurde schon langsam sehr dämmerig. Der Abstieg zur Hütte war aber nicht mehr lang. Wir sahen sie schon fast von oben golden durch den Wald leuchten und waren dann bald da.

Der Abend war dann noch sehr nett mit einem großartigen SANta :-)


Kühler Start in Lenggries


Aufstieg im Nebel


Winteridylle am Grat


Wolkenstimmung über dem Talnebel


Auf der Bank am Grasleitenstein


Am Grasleitensteinkreuz


Weiterweg im Abendlicht


Abendlicht


Das Kreuz am Grasleitenkopf


Im letzten Licht am Grasleitenkopf


Lenggrieser Hütte

Von engel am 07.12.2022 21:02 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 27.11.2022: Winterlich

Mittwoch, November 30, 2022

Nach dem eher mäßigen Samstag war für den Sonntag allerbestes Wetter angesagt. Wir brauchten etwas lang in der Früh, deswegen war schon einiges los, als wir an der Sonnenklause ankamen. Wir bekamen aber noch einen guten Parkplatz oben an der Klause.

Unten lag weniger Schnee als vor ein paar Tagen. Der Anstieg zum Sonnenkopf erfolgte natürlich erst mal im Schatten. Ab der Hälfte des Hanges gab es dann auch Schnee und der Weg wurde umgehend vereist. Das wurde erst nach dem Waldstück besser, als mehr Schnee dazu kam. Ab dem Hüttchen gab es dann Sonne und Glitzerschnee :-)

Am Sonnenkopf machten wir die erste Pause, dann gingen wir über den Heidelbeerkopf weiter zum Schnippenkopf (wie eigentlich alle). Der Weg führt über/durch einige Wechten, ist aber meist gut zu gehen. Bis zum Heidelbeerkopf hatten wir zwei Gruppen Leute direkt hinter uns, die ungeschickterweise exakt zu dem Zeitpunkt am Sonnenkopf angekommen waren, zu dem wir wieder losgegangen waren und die keine Pause dort gemacht hatten. Die machten dann aber alle am Heidelbeerkopf Pause, deswegen konnten wir den Rest des Weges schön allein zurücklegen :-)

Der Anstieg zum Schnippenkopf war Winter pur :-) Wie auf den besten Skitouren, wo man das letzte Stück zum Gipfel zu Fuß gehen muss, ging es sehr steil durch hohen Schnee hinauf. Das war prima! Ich wäre bereit ;-)

Wir erwischten den Schnippenkopf kurz allein und gingen auch ein paar Fotos direkt weiter, um uns einen Platz zwischen den Latschen zu suchen. Freundlicherweise hatte da schon jemand einen Sitz gebaut :-)

Nach einer angemessenen Pause (wo es so warm war, dass wir beide recht müde wurden), machten wir uns an den Abstieg. Die Idee, die Falkenhütte auszulassen und direkt zum Weiterweg abzusteigen, war eher so mittel. Der Schnee war unterschiedlich - tief und flach, hart und weich, Löcher und keine Löcher drunter, usw. Das war anspruchsvoll fürs Knie, ging aber gut :-)

Der weitere Abstieg über die Nordseite des Schnippenkopfs war toll: Kälte, Pulverschnee, weicher Abstieg, alles, was ich mag :-) Nach einer letzten Pause an einem sonnigen Fleck kam dann noch der nervige Teil, der Abstieg über die Straße, ohne puffernden Schnee. Aber das geht ja wenigstens schnell und wir waren ruckzuck am Auto.


Anstieg im Schatten


Kurz vor dem Sonnenkopf zieht ein Wolkenband durch


Am Sonnenkopf


Weiterweg, das Wolkenband ist durch


Winteranstieg zum Heidelbeerkopf


Am Heidelbeerkopf


Im Schatten vor dem Schnippenkopf


Steilanstieg


Am Schnippenkopf


Weiterweg mit Aussicht


Pulverschneeabstieg


Straßenabstieg

Von engel am 30.11.2022 19:19 • outdoorberg(0) Kommentare

Schneespaziergang

Mittwoch, November 23, 2022

Am freien Mittwoch des besten Allgäuers sollte es schön werden. Da ich das für den Nachmittag angesetzte weitere Job-Interview nicht mehr brauchte, hatte ich frei, um den Tag mit ihm zu genießen :-)

Wir nahmen uns einen leicht von der Sonnenklause zu erreichenden Gipfel mit Option auf Verlängerung vor. Dass Schnee liegen würde, war klar, wie viel davon war aber schwer abzuschätzen. Wir nahmen auf jeden Fall mal dichte Stiefel ;-)

An der Klause hatte es minimalst Schnee und ein einziges Auto. Wir stiegen auf dem Normalweg auf, um bald in die Sonne zu kommen. Den Schnee wurde nur sehr langsam mehr. Kurz vor der Engstelle unter dem Hüttchen waren es um die 5 Zentimeter.

Danach dann unvermutet um die 20 Zentimeter :-) Aber es hatte eine Spur und es war meist gut zu gehen. Nach dem Hüttchen kam dann auch Sonne und der Schnee glitzerte kalt in der Sonne. Hach! Da hätte es dann sogar fast genug für Ski gehabt, allerdings wäre das ohne Unterlage auf der Bollenwiese da oben sicherlich nicht schön gewesen ;-)

Neben dem Kreuz auf dem Sattel vor dem Gipfel hing der Stacheldraht vom Zaun ein Stück weit auf halber Höhe. Das wäre bei mehr Schnee eine böse Falle für Tiere und Menschen, deswegen hängten wir den Stacheldraht aus. Es sah nicht so aus, als hätte der Bauer den Zaun vergessen, sondern eher so, als hätte irgendwer den Stacheldraht halbherzig wieder eingehängt. Depp!

WWir waren nicht ganz die Ersten am Gipfel, von der Seite war ein Mann vor uns oben angekommen. Der lief ein bisserl unschlüssig hin und her, denn der Weiterweg war nicht gespurt. Nach einem kurzen Versuch kam er wieder zurück. Uns lag auch zu viel Schnee, weil der beste Allgäuer seine Gamaschen vergessen hatte.

Stattdessen setzten wir uns lang oben in die Sonne und genossen Tee und Schokolade :-)

Für den Abstieg gingen wir die lange Runde über den Rücken Richtung Altstätter Hof. Das war zwar nicht ganz so sonnig wie erhofft (nordseitig halt), aber es war neu und nett. Und wir mussten nicht sausteil über die Teerstraße runter. Kann man gut machen :-)


Start ohne Schnee im Wald


Langsam wird es winterlich


Vor dem Waldstück


Sonne :-)


Glitzerschnee


Die letzten Meter


Oben


Tee-Pause


Abstieg


Neuer Weg


Spuren :-)


Talblick

Von engel am 23.11.2022 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Zwei Mal Fernsehturm

Sonntag, November 20, 2022

Am Freitag gab es bei der besten Mama den wegen Erkältung und Schwester-Urlaub verschobenen Zwiebelkuchen und das war sowohl gut als auch nett. Das Hundi hat das Ausbüx-Abenteuer gut überstanden und hat sich jetzt wohl endgültig bei der besten Mama eingeschmeichelt. Wenn sie kommt, wird sie gründlich gestreichelt.

Der Rest vom Wochenende war weitgehend gemütlich. Das Wetter hielt sich nicht an die Vorhersagen und war entweder besser oder schlechter als erwartet. Wir gingen trotzdem zwei Mal zum Fernsehturm, um rauszukommen. Am Samstag sah es eher schlecht aus und wurde dann schöner, am Sonntag sah es erst besser aus und wurde dann schlechter. Da hatte es auch so viel Wind, dass wir hinten durch den Wald gingen, was auch mal ganz nett war.

Leider an beiden Tag kein Schnee am Blender, obwohl es in den Bergen leicht weiß geworden ist. Schwesterle aus Berlin dagegen schickte Schneebilder. Pffff!

An beiden Tagen ergänzte der Slalom aus Levi den Nachmittag ganz wunderbar :-)


Anstieg bei Sonne


Wenig Sonne am Gipfel


Viel Sonne beim Blick auf den Turm


Anstieg hinten rum durch den Wald mit vielen Wolken


Bergblick mit wenig Schnee


Allein am Kreuz

Von engel am 20.11.2022 17:11 • outdoorberg(0) Kommentare

Montag, 14.11.2022: Ausgenützt,

Dienstag, November 15, 2022

Nach dem schattigen Aufstieg vom Sonntag hatten wir uns für den immerhin halb schön vorher gesagten Montag einen sehr südseitigen Weg ausgesucht. Auf der Fahrt nach Tannheim sah es eigentlich nicht nach halb schön aus, aber nachdem wir den Kangoo in Berg abgestellt hatten, kam die Sonne raus :-)

Im Anstieg war es angenehm warm, oben wehte dann aber doch ein kühler Wind. Nach einer Pause am Gipfel verzogen wir uns auf die große Wiese am Grat. Da war es trotz Wind so lange angenehm, wie wir Sonne hatten. Als eine größere Wolke angerückt war, stiegen wir bis etwa zur Hälfte ab und suchten und - es war gerade wieder sonnig - noch mal eine sonnige Wiese.

Mit der nächsten größeren Wolke wurde es auch da zu kühl und wir stiegen zum Auto ab. Inzwischen hatte es komplett zugezogen, super Timing :-)


Start bei Sonne :-)


Anstieg


T-Shirt Temperaturen


Gipfel in Sicht


Oben hat es Wind


Abstieg


Die letzten Meter

Von engel am 15.11.2022 20:39 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 13.11.2022: Über dem Nebel

Dienstag, November 15, 2022

Der strahlend schön angekündigte Sonntag begann beim Frühstück ausgesprochen trüb und neblig. Der beste Allgäuer befürchtete, dass der ganze Tag so werden würde, aber ich vertraute der Vorhersage, die Sonne in den Bergen versprach. Und so war es, auf den letzten Metern Autobahn kam die Sonne raus und wir fuhren den restlichen Weg zum Oberjoch in schöner Sonne.

Der Aufstieg lag aber im Schatten. Wir stiegen gemütlich bis zum Grat auf (vorbei an vielen vorbereiteten Schneekanonen) und machten in der ersten Sonne erst mal Pause. Bis dahin waren wir allein unterwegs gewesen, hier kamen plötzlich eine Menge Leute vorbei.

Der Anstieg über den Grat ist inzwischen sehr ausgebaut, das war schon mal netter. Wir gingen am ersten Gipfelkreuz vorbei und suchten uns eine weitgehend windgeschützte Mulde auf einer der Wiesen am Grat. Dort war es dann warm genug, um im T-Shirt eine Weile (Ähem. Anderthalb Stunden.) im Gras rumzuliegen :-)

Dann gingen wir über den Grat zum Iseler und stiegen über die Wiedhag ab. Ich hatte echt unterschätzt, wie tief die Sonne schon steht, denn auf meinen Vorschlag hin nahmen wir die Straße zur Alpe, weil ich dachte, die läge noch in der Sonne. Oben stimmte das auch, aber der größte Teil lag schon im Schatten.

Das war dann ein bisserl doof. Blöder Straßenabstieg (schlecht für die Knie) und Schatten. Meh!


Kühler Start im Schatten


Die Schneekanonen stehen bereit


Der Schmugglerweg ist abgebaut


Nebel im Illertal


Auf dem Grat


Sonniger Anstieg


Am ersten Gipfel


Blick ins Tannheimer Tal nach der Pause


Rückblick über den Grat


Am zweiten Gipfel


Straßenabstieg :-(

Von engel am 15.11.2022 19:40 • outdoorberg(0) Kommentare

Samstag, 12.11.2022: Herbstlaubgeraschel

Dienstag, November 15, 2022

Wir starteten gemütlich ins verlängerte Wochenende. Nach Fast-Ausschlafen fuhren wir nach Weiher, um den neuen Weg zum Illertalhügel gemeinsam zu gehen. Ich wollte dem besten Allgäuer den netten Picknicktisch zeigen und hoffte auf nochmalige Esel-Begegnung.

Unten schauten wir erst mal Herr Ziege zu, wie er zu seinen Damen auf der anderen Weide rüber-fipste. Und ich dachte, Ziegen meckern. Das Wetter war OK und auf dem südseitigen Anstieg wurde es bald angenehm. Am Picknickplatz gab es Schoki und Tee, aber leider weder Ponys noch Esel.

Wir gingen zum Gipfel und tranken dort gemütlich den restlichen Tee aus. Erstaunlicherweise waren wir die ganze Zeit über total allein.

Wir gingen unseren normalen Weg runter und das war dann ganz unerwartet anspruchsvoll. Wenn ich den Boden nicht sehen kann, bin ich noch immer sehr unsicher (das wird vermutlich auch so bleiben), weil das Bein auf unvermutete Hindernisse arg langsam reagiert. Der ganze Abstieg verläuft unter Buchen und auch wenn das total nett war (raschel, raschel, raschel) und es Spaß machte, durchs trockene Laub zu gehen, war es echt eine Herausforderung! Naja, vom Üben wird man besser :-)

Zurück am Auto war die Sonne fast weg, alles richtig gemacht.


Herr Ziege am Zaun


Anstieg in Sonne


Kurz vorm Gipfel


Allein am Falkenstein


Anspruchsvoller Abstieg

Von engel am 15.11.2022 19:28 • outdoorberg(0) Kommentare

Nach dem Regen

Donnerstag, November 10, 2022

Beim Aufstehen regnete es noch ein wenig, aber als dann die Sonne aufging, war es trocken (von oben, sonst war alles nass). Ich verdaddelte den Morgen am Rechner und beantwortete (unter anderem) eine Anfrage eines Recruiters, der mir keine Stelle vorschlug, sondern fragte, was ich suche. Naja, eine Stelle im Allgäu halt :-)

Dann ging ich erst mal zum Zahnarzt. Wie üblich war wenig zu entfernen oder zu beanstanden. Man legte mir mal wieder Zahnseide nahe und ich habe zumindest vor, noch mal einen Versuch zu starten, mich dran zu gewöhnen. Schaumermal. Davon abgesehen hatte ich mir vorgenommen, diesmal auf den jährlich wiederkehrenden Vorschlag, den einen wurzelbehandelten Zahn überkronen zu lassen, einzugehen. Nun habe ich also einen Heil- und Kostenplan, den ich der Krankenkasse vorlegen muss und dann wird das gemacht.

Inzwischen war wie versprochen die Sonne rausgekommen und ich fuhr zum Illertalhügel. Ich wollte mal vorne hochgehen, um maximal Sonne mitzunehmen. Unten waren die Ziegen draußen, links die Damen, rechts der sehr geruchsintensive Herr. Keiner interessierte sich für mich, obwohl ich stehen blieb.

Der Anstieg zum Pavillon in der Sonne war so warm, dass ich mich erst mal maximal entkleiden musste (kurze Hose, T-Shirt). Weiter oben wurde es windig und im Wald war es dann doch reichlich kühl, das war dann doch nix mit der kurzen Hose.

Nach der neuen Stammtischbank nahm ich zur Abwechslung mal den unteren Weg und entdeckte auf einer Wiese mit schöner Aussicht eine weitere interessante Aussichtsbank, eher einen Picknicktisch, sehr nett gemacht. Auf der Wiese weideten 2 Ponys und ein Esel. Die Ponys interessierten sich nicht für mich, aber der Esel war neugierig und kam auf mich zu, als ich stehen blieb. Der Esel hatte schon Winterfell und war sehr puschelig :-)

Kurz vor dem Grat stand eine Bank sehr schön in der Sonne, da machte ich Pause mit meinem Apfel. Zum Falkensteingipfel ging ich nicht rüber, sondern stieg direkt über den Grat und unseren üblichen Weg ab.

Die freundliche Anfrage von der Früh und meine Antwort führten daheim direkt zu einem kurzen Telefonat und nun habe ich über den Recruiter eine weitere Bewerbung am Laufen. Das ging schnell :-) Und es wäre mit Verantwortung und direkt in Kempten. Was da genau gemacht wird, weiß ich allerdings nicht so wirklich, aber es stellt sich ja heraus, dass es Langweiliges gar nicht zu geben scheint. Ich harre sehr gespannt der Dinge.


Nasse Wiese und Restwolken in den Bergen


Ponys und hinten der Esel


Puschelesel :-)


Rückweg über den Grat


Rückblick

Von engel am 10.11.2022 23:00 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 06.11.2022: Bisserl Schnee

Donnerstag, November 10, 2022

Nach dem verregneten Samstag sollte der Sonntag so einigermaßen werden, vor allem vormittags. Daheim sah es aber ganz und gar nicht danach aus, denn es war neblig und kalt. Wir starteten trotzdem und Richtung Berge wurde es tatsächlich sonnig.

Als wir den Kangoo an der Sonnenklause abstellten, war allerdings Frost auf den Wiesen. Wir stiegen im Schatten bis zum Hüttle auf (Westseite, da kommt die Sonne um diese Jahreszeit morgens nicht hin) und kamen dann in die Sonne. Und in Schnee :-)

Zum Gipfel war es dann nicht mehr weit. Wir kamen als Erste oben an und waren auch den ganzen Aufstieg allein gewesen, aber kaum hatten wir es uns da oben gemütlich gemacht (bei Tee und Touren-Schoki), kamen erstaunlich viele Leute von allen Seiten.

Wir nahmen den Abstieg wie den Aufstieg und waren schnell wieder beim Auto.


Start bei Frost


Aufstieg im Schatten


Blick übers Illertal


Sonne und Schnee :-)


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben


Abstieg


Abstieg

Von engel am 10.11.2022 19:33 • outdoorberg(0) Kommentare

Job-Zeug

Montag, November 07, 2022

Geburtstag der Zwillingsneffen. Beide studieren und es ist unglaublich, dass die echt schon so erwachsen sind!

Am Vormittag schickte ich erst mal eine Mail an die Firma, dass ich auch nach dem Besuch noch interessiert bin und jederzeit angerufen werden kann. Ich hatte das ganze Wochenende ein bisserl hin und her überlegt, weil dort alles so leer gewesen war, aber am Ende dann doch beschlossen, dass aus den Plänen der Firma etwas werden könne und da wäre echt viel zu tun und zu bewirken. Dann beschäftigte ich mich mit den in letzter Woche aufgelaufenen Jobmails und hatte wieder eine Liste von ‘Potentials’.

Das Wetter war schön und ich wäre eigentlich gern auf den Illertalhügel gegangen, aber am Nachmittag stand ein Video-Interview an und das war mir dann zu knapp. Ich brauche für Interaktion mit Menschen Vorbereitung. Aber für den Fernsehturmhügel reichte die Zeit.

Weil doch nicht so viel Sonne wie versprochen, dafür aber Wind war, ging ich eine Runde hinten rum durch den Wald. Ich hatte neue Schuhe an und weil die mit der Zeit das Reiben anfingen, setzte ich mich dann auf einen Baumstamm, um sie für mehr Fersenhalt umzuschüren. Sehr passend kam genau da der Anruf des Geschäftsführers der Firma.

Das war dann zwar ein recht nettes Gespräch und er meinte auch, ich würde gut zum Team passen und alles, aber ich sei dann doch zu teuer für das, was ich mitbringe. Und klar, lernen könne man alles, aber man bräuchte halt jemanden, der direkt schon mehr kann. Tja. Das war dann schon enttäuschend, denn was ich kann, war auch schon vor dem Info-Tag klar, den hätte ich mir dann auch schenken können. Die sich auch, das hat den Ingenieur einen Tag Arbeitszeit gekostet.

Naja, nach der ersten Enttäuschung ist das vielleicht doch kein ganz schlechtes Ergebnis. Die sind schon arg weit weg und machen doch vergleichsweise wenig ‘richtige’ Software (zumindest fühlt es sich so an) und ich hatte das Wochenende über schon immer hin und her überlegt, ob das wirklich für mich taugt. Also Haken dran und weiter. Bis zum Auto musste ich noch einmal hoch und vorn wieder runter und bis dahin hatte ich das dann auch schon hinter mir.

Vor dem Nachmittags-Interview gab es erst mal was zu essen. Ich schaute mir noch mal die Job-Beschreibung an und versuchte alles Mögliche über die Firma und die spezielle Abteilung rauszufinden (eher so mittel-erfolgreich) und dann war es schon so weit.

Das Gespräch lief gefühlt wieder sehr gut. Was die machen, ist interessant (so langsam glaube ich, es gibt kaum was Uninteressantes), wir sprachen fast anderthalb anstelle der angesetzten einen Stunde, die Leute waren allesamt sehr nett (wie eigentlich überall bisher) und die HR-Dame hat tatsächlich und als Allererste den sorgfältig designten, sehr unauffälligen Hintergrund (Berge und Leiterbahnen) meines Lebenslaufs und Anschreiben bemerkt :-) Vielleicht war sie auch nicht die Erste, aber sie hat mich auf jeden Fall als Allererste drauf angesprochen.

Noch ein erstes Mal: ich bekam Java-Code gezeigt und sollte den kommentieren. Ist nicht ganz so wie ein Whiteboard-Coding-Test, aber zumindest was Ähnliches. Es war ein bisserl seltsam und Streams mit Map&Filter sind echt nicht meine Stärke. Ich habe keine Ahnung, wie ich da abgeschnitten habe. Schaumermal. Ich bekomme gegen Ende der Woche Rückmeldung.

Danach war ich durch und habe erst mal das Haus gesaugt und dann den nächsten Tag geplant: Ich will mal wieder nach Hellabrunn und weil der beste Allgäuer daran kein Interesse hat, mache ich das jetzt, wo ich Zeit dafür habe.

Am Abend schickte ich zwei weitere Bewerbungen an die beiden Firmen raus, die direkt in Kempten sind. Ich fürchte allerdings, die suchen beide Juniors und ich werde deswegen aussortiert werden. Aber vielleicht klappt es ja, ich würde sehr gern wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren.


Ganz allein am Kreuz


Weitblick mit Kühen


Der Turm

Von engel am 07.11.2022 23:00 • outdoorberg
Page 1 of 112 pages
 1 2 3 >  Letzte »

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare

Blogroll


Have fun!