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Donnerstag, 03.06.2021: Ausland!

Sonntag, Juni 06, 2021

Endlich mal schönes Wetter an einem freien Tag (wenn auch mit ‘Chance’ auf Gewitter). Weil man das inzwischen ja relativ problemlos kann und wir derzeit noch den Corona-Genesenen-Status haben, hatte ich mich schlau gemacht und dann zweimal die ‘Pre-Travel-Clearance’ für Österreich ausgefüllt und samt Foto vom positiven Corona-Test auf den jeweiligen Handys gespeichert.

Und dann fuhren wir ins Tannheimer Tal. Wir waren gespannt, wie die Formalitäten dann so ablaufen würden, aber sie liefen gar nicht ab. An der Grenze steht zwar ein Container, in dem ein Grenzer sein könnte, da war aber keiner. Auch gut. Wir fuhren ungehindert durch bis zum Gaichtpass-Kiosk.

Da stand schon ein Auto und der Kiosk machte den Eindruck, geöffnet zu sein. Wir merkten uns das schon mal für nach der Tour.

Auch wenn an der Gaichtspitze selten viel los ist, war es doch ungewöhnlich leer. Vielleicht trauen sich die Leute noch nicht so recht über die Grenze? Oder wir hatten einfach Glück, denn allüberall im Tannheimer Tal standen deutsche Autos.

Wir starteten in voller Sonne, aber bald zogen immer mehr Wolken rein. Wir machten deswegen präventiv eine lange Pause vor dem letzten Teil des Anstiegs, wo man aus dem Wald kommt. Derzeit muss man Sonne nützen, wo immer möglich. Als die Sonne verschwand, gingen wir weiter.

Oben war es windig und kühl und als wir wieder abstiegen, gab es immer wieder mal winzig kleine Sprühregen-Tröpfchen. Aber regnete nicht wirklich. Wir konnten sogar nochmal eine Pause in halb-Sonne machen und gemütlich und trocken in fast-Sonne K&K am Gaichtpass-Kiosk genießen.

Das war alles sehr schön und ganz schön ungewohnt ;-)


Start am Kiosk


Anstieg


Endlich wieder: Lechtalblick


Nach der Pause ist die Sonne weg


Gipfelbild


Enzian


Die letzten Abstiegsmeter

Von engel am 06.06.2021 22:25 • outdoorberg(0) Kommentare

Sonntag, 30.05.20210: Skifoan!

Sonntag, Juni 06, 2021

Nach dem nicht so schönen Samstag (den wir für Platz schaffen im Dachboden nutzten), war für Sonntag endlich mal schönes Wetter angesagt. Wir hatten uns am Mittwoch den Iseler und die Pistenreste angeschaut und festgestellt, dass dieses Wochenende wohl das Letzte sein würde, an dem man sinnvollerweise noch mit Minis abfahren können würde. Also nix wie hin!

Es war ganz schön kühl beim Losgehen, aber mit Minis dran sind die Rucksäcke ja doch relativ schwer, da wurde uns bald warm. Der Anstieg bis zum Grat mit dem netten Grenzer-Hüttchen war fast einsam, wir überholten nur 2 Leute. Und auch am Grat war zunächst nicht allzu viel los. An der Kühgrundspitze sassen dann aber doch schon einige Leute und auch über den Grat kamen uns ständig Menschen entgegen, was ich erstaunlich fand.

Oben hatte es insgesamt viel mehr Schnee, als ich erwartet hatte und es wehte dazu ein reichlich kühler Wind. Da sich auch die Sonne weitgehend hinter dicken Wolken versteckte, war die Pause in einer windgeschützten Mulde vor dem Kühgrundkopf eher kühl. Immerhin war es bequem :-)

Zum Iseler rüber dauerte es dann nicht mehr lang, der letzte Anstieg über das steile Schneefeld war aber anstrengend. Die vielen Leute, die uns entgegen kamen, schauten uns alle ein wenig komisch an. Warum nur?

Wir streiften den Gipfel nur und machten Pause an ‘Vadders Bänkle’ kurz vor der Abzweigung, um uns auf die Abfahrt vorzubereiten (Schuhe fest schnüren, Hose wieder über die Waden ziehen, irgendwas Langärmeliges anziehen, Handschuhe rauskramen). Dann gingen wir zum Schnee und stellten fest, dass wir tatsächlich schon oben losfahren konnten.

Nach einer kleinen Pause, weil der beste Allgäuer seine Fangriemen vergessen hatte und wir Ersatz basteln mussten, ging es los. Die ersten Meter waren natürlich wackelig (Querrutschen auf dem Weg bis in den Hang) und dann wurde es sehr sehr steil. Ich hab da mit den diversen Vorgänger-Minis ja schon ein paar Mal abgeschnallt, aber mit den Neuen traute ich mich und das ging erstaunlich gut, sogar über tiefe Schneeschuhtritte drüber, wenn auch ganz sicher nicht elegant ;-)

Nachdem wir den steilsten Teil hinter uns gebracht hatten, wechselten wir nach rechts in die Rinne und da kam sogar Fahrfreude auf :-) Wir kamen mit einmal über Gras treppeln bis zur Gipfelstation und mussten da kurz abschnallen. Danach wedelten wir auf der Piste bis zum Ende des Schnees runter. Das ging wirklich super und machte richtig Spaß :-) Wir konnten tatsächlich bis auf letzte Viertel des Abstiegs abfahren!

Danach kamen zwar noch zwei Schneeflecken, aber mit dem umständlichen Einstieg in die alten Bindungen (die muss man mit den Händen zumachen und dann die Fangriemen einhängen), war uns das zu umständlich. Wir stiegen zu Fuß zum Auto ab.

Ha, Skifahren! Ende Mai im Allgäu :-)


Aufgerödelt :-)


Erste Schneeberührung (hinten der Iseler)


Runsenquerung


Kugelblumen


Soldanellen und Krokusse


Das Tannheimer Tal


Anstieg zur Kühgrundspitze


Der erste Gipfel


Am Grat


Am zweiten Gipfel


Die erste Kurve im Steilhang


Runterwedeln


Rasante Kurven


Abstieg zu Fuß

Von engel am 06.06.2021 17:01 • outdoorbergski(0) Kommentare

Der freie Mittwoch des besten Allgäuers sollte immerhin so einigermaßen trocken werden. Wir nahmen uns zu Abwechslung mal einen anderen Spaziergang vor und parkten am Kurhaus in Hindelang (was zu unserem Erstaunen noch immer nichts kostet).

Der Anstieg über den Hirschbergtobel war nett und nahezu einsam, auf dem kurzen Stück, an dem der Weg zum Hirschberg gemeinsam mit dem zur Hirschbergalpe verläuft, war dagegen unerwartet viel los. Wir waren aber bald wieder allein auf dem sehr sehr matschigen Weg durch nette Buchenwälder zum Hirschberg.

Oben nutzten wir die windgeschützte Lichtung oberhalb des Gipfelkreuzes für eine lange gemütliche Pause, in der es auch ohne Sonne ganz angenehm war. Im Abstieg gab es genau da etwas Sonne, als ich eine Pause brauchte, um mein etwas motziges Knie auszuruhen. Das war nett :-)


Anstieg im Hirschbachtobel


Tobelblick zum Breitenberg


Aurikel :-)


Am höchsten Punkt


Abstieg

Von engel am 06.06.2021 12:33 • outdoorberg(0) Kommentare

Das Wochenendwetter war mal wieder nur solala angesagt, am Samstag sollte es aber wenigstens weitgehend trocken bleiben. Wir nahmen den üblichen Spaziergang.

Es war reichlich frisch, was man auch schön am weit runter reichenden Neuschnee sehen konnte. Sonne gab es sogar hin und wieder, aber für eine lange gemütliche Pause war es einfach nicht warm genug.

Nett wars trotzdem, ehklar :-)


Grün, grün, grün sind die frischen Buchenblätter :-)


Sonne auf den letzten Metern zum Gipfel


Der übliche Weitblick


Gemütliche Kuh vorm frisch verschneiten Grünten

Von engel am 06.06.2021 12:32 • outdoorberg

Der Wetterbericht hatte Regen für den Nachmittag versprochen. Wir starteten früh und nahmen an Sonne mit, was zu kriegen war. Das war eine gute Idee, denn es war so wenig los, dass wir mal wieder zum Gipfel gehen konnten und es bescherte uns sogar eine sonnige Pause oben am Grat.

Beim Weitergehen zwickte es plötzlich im Knie. Völlig unerwartet und ohne ersichtlichen Grund. Danach war normal Gehen vorbei, denn den gesamten Abstieg über musste ich bei jedem Schritt damit rechnen, dass es wieder zwicken würde und das machte das Gehen trotz der Stöcke humpelig und unangenehm. Echt, das braucht doch keiner, wo das Knie inzwischen doch eigentlich total gut ist!

Wir kamen genau mit den ersten Regentropfen am Auto an.

Was immer es war, was da gezwickt hatte, es war wohl nichts Ernsthaftes (man macht sich ja so seine Gedanken). Ich nahm abends und am Montag Ibu und dann wurde alles wieder gut.


Noch ist es sonnig (aber kühl!)


Viel frisches Grün


Gipfel mal wieder


Abstieg

Von engel am 21.05.2021 17:58 • outdoorberg

Freitag, 14.05.2021: Leiterberg

Freitag, Mai 21, 2021

So ganz schön sollte es nach den vielen (3) Regentagen nicht werden, aber immerhin trocken. Wir nahmen uns den Berg mit Leiter vor und weil wir den Bedingungen nicht ganz trauten, steckten wir auch lange Gamaschen ein.

In Gunzesried schien erst mal wunderbar die Sonne und alles sah frisch gewaschen aus. Aber es war relativ kühl und ein kalter Wind blies das Tal runter. Brrr! Erst als wir an der Talseite im Wald ankamen, wurde es angenehm. Da konnten wir dann gleich im T-Shirt gehen und die Hosen hochkrempeln.

Der Anstieg zur Alpe Vordere Krumbach war idyllisch wie immer. Wir stiegen in Almwiesen mit Nagelflug-Brocken vom vollen Frühling mit lauten bunten Blümchen in den Spätwinter mit Krokus-Wiesen hinauf. Später wurde es ganz Winter, weil die nordseitige Rinne vor der Leiter natürlich noch voller Schnee war. Aber der Schnee war schön fest und gut zu gehen, die Gamaschen waren nicht nötig.

Am Gipfel war es kalt und windig, deswegen blieben wir nicht lang. Pause gab es an einem beinahe windstillen Fleck mit frischem Gras, wo es immerhin gemütlich, wenn schon nicht sonnig war. Der Abstieg über den Kuhweg war an der üblichen Stelle matschig, sonst aber ganz OK.


Start in Gunzesried


Knabenkraut


Viel Schnee auch noch auf den niedrigen Bergen


Schusternägel :-)


Krokusse


Anstieg zur Leiter


Auf der Leiter


Im Abstieg

Von engel am 21.05.2021 17:51 • outdoorberg(0) Kommentare

Bei der Diskussion über die Montagstour hatten wir aneinander vorbei geredet und so begann der steile Anstieg zum Burgberger Hörnle in Missstimmung. Der beste Allgäuer ging barfuß, um den letzten Tag Sommer zu feiern.

Im Anstieg zum Hörnle suchten wir natürlich die Stelle, wo wir vor 4 Wochen auf den Weg gekommen waren. Das ist dann doch nicht ganz weit oben, wie ich gedacht hatte.

Oben war zu unserem Erstaunen der Schnee inzwischen komplett aus dem Übergang raus (ich hatte mich etwas vor dem eisigen Abstieg nach der Seil-Stelle gegrault). Umso besser. Da wir diesmal nicht über den Weinberg gekommen waren, gingen wir über den Grat weiter zum rot-weißen Fernsehturm.

So weit oben lag dann natürlich sehr wohl Schnee und die steile Querung rüber zum Jägerdenkmal war dann ein paar Leuten auch zu heikel (Mir war sie hinten vor allem zu matschig!). Wir kamen problemlos rüber und gingen zum Denkmal. Da oben war es aber ganz schön windig und weil die Sonne inzwischen schon fast verschwunden war, war es auch recht kühl. Wir stiegen gleich wieder ab, um ein windgeschütztes Plätzchen zu suchen.

Der Rückweg über den Schnee war ein bisserl doof, weil in der Mitte ein großer Schritt mit dem falschen Bein zu bewältigen war (kann ich noch immer nicht), aber dafür hatte ich schon vorsorglich die Stöcke rausgesucht und das ging dann ganz gut. Für die Pause gingen wir bis unter das Grüntenhaus, wo es dann wenigstens halbwegs windstill, wenn schon nicht sonnig war.

Der Abstieg wurde dann lang (auch ohne Weinberg) und führte erwartungsgemäß zu bösem Muskelkater in den nächsten Tagen (aber da war ja eh Regen und Erholung). Zu meiner Zufriedenheit bekam auch der beste Allgäuer Muskelkater, dabei hatte er mir vorher Faulheit vorgehalten. Eben!


Barfuß-Anstieg


Am Hörnle blühen die Aurikel :-)


Hörnle-Gipfel


Am Jägerdenkmal


Blick zum Fernsehturm


Schneequerung


Schwalbenschwanz

Von engel am 21.05.2021 17:47 • outdoorberg

Sonntag, 09.05.2021: Sommer!

Freitag, Mai 21, 2021

Es sollte warm werden. Sommerlich warm! Zeit, die Bikesaison zu eröffnen :-)

Wir radelten den üblichen Weg zum Hutbaum hinauf, ließen dann aber wegen vermutlich schrecklichem Matsch die Bike-Abfahrt nach Ermengerst lieber weg. Das war nicht nur wegen des Matsches (der auch auf dem ‘Normalweg’ ordentlich war) eine gute Idee, sondern auch, weil die Abfahrt aktuell komplett gesperrt ist, weil da anscheinend der Forstweg neu gemacht wird, wie wir von unten sahen. Ich fürchte, die Trial-Strecke fällt dem auch zum Opfer. Schade.

Danach ging es über die vordere steile Straße zum Fernsehturm hinauf. Ich kam ohne Absteigen (allerdings sehr schnaufend) oben an, damit hatte ich nach der Bike-Pause seit November oder so wirklich nicht gerechnet. Nach einer kurzen Pause in gebührender Entfernung zum bevölkerten Gipfelkreuz radelten wir weiter zum Weiher. Da fing dann so langsam das geschundene Sitzfleisch an, über die ungewohnte Belastung zu jammern.

Am See stellte ich kurz meine Füße ins Wasser (Brrrr!) und legte ich mich dann nur in die Sonne, der beste Allgäuer ging aber eine Runde schwimmen. Wenn schon, denn schon! Es gab auch viele Kinder, schätzungsweise 3 bis 9 oder so, die mit viel Freude, Geplansche und Geschrei ins Wasser und wieder raus sausten, die meisten Erwachsenen gingen aber doch nur bis zum Knie rein. Kinder sind härter im Nehmen scheint mir ;-)

Der Heimweg war dann hart fürs Sitzfleisch. Das jammerte ab der ersten Sekunde, aber der beste Allgäuer bestand trotzdem darauf, dass der Rückweg unbedingt noch mal über den Mariaberg (2 heftige Steigungen) und dann auch über Elmatried (die allerletzte und allerschlimmste Steigung) führen musste. Wir waren danach aber beide froh, als wir daheim waren.

Irgendwo vor dem Blender wurde das Display meiner Kamera locker und nach dem Weiher konnte ich die Kamera nicht mehr benutzen, weil das Display abzufallen drohte. Es waren zwei super-winzige Schräublein rausgefallen, von denen im Fundus des besten Allgäuers einfach keine Exemplare zu finden war. Schließlich demontierten wir eine alte Kamera, die wir eh nicht mehr nutzen, um meinen Quickie-Foto zu reparieren. Jetzt ist alles wieder gut :-)


Bike-Start :-)


Löwenzahnwiesen vorm Grünten


Steile Straße fast geschafft!


Pause am Blender


Weiherbild

Von engel am 21.05.2021 17:44 • outdoormtb(0) Kommentare

Samstag, 08.05.2021: Urlaubstart

Freitag, Mai 21, 2021

Der Urlaub des besten Allgäuers begann mit schönem Wetter, so soll das sein. Wir nahmen uns für den ersten Tag trotzdem ‘nur’ den Illertalhügel vor, es sollte nach allerlei sonstigem Stress alles so gemütlich sein wie nur möglich.

Und das war es dann auch. Und endlich Frühling mit lauter klitzekleinen, knallgrünen Blättchen allüberall und wunderbaren Löwenzahnwiesen. Wir hatten Kaffee dabei und als Alpkuchenersatz ein Corny mit Schokolade. Das passte ganz wunderbar zu den sonnigen Pausen :-)


Es ‘frühlingt’ gewaltig :-)


Allgäublick


Hinten ist noch Winter


Löwenzahnwiese :-)

Von engel am 21.05.2021 17:41 • outdoorberg(0) Kommentare

Abgesoffen

Montag, Mai 03, 2021

Nachdem ich mir die Woche vorher die Ifenmauer so gründlich angeschaut hatte, war mir der Durchstieg zum Ifen nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Erst plante ich nur hinzugehen und mir den Durchstieg mal genauer anzuschauen, dann aber kam mir das albern vor, weil wenn man schon da ist, warum dann nicht gleich hochsteigen? Aber allein? Ich fragte die S., ob sie mitkommen wolle. Die S. hatte letzte Woche ein ‘Skitouren-Ende-Symbolbild’ geschickt, sagte aber sofort zu :-)

Wir trafen uns in Waltenhofen und fuhren zur Auenhütte. Wegen des Schneefalls vom Wochenende sah die Gegend wunderbar winterlich aus und nachdem es auf Höhe Sonthofen erst mal geregnet und nach Sauwetter ausgesehen hatte, war da hinten blauester Himmel über blitzblank sauberen Pisten mit vielleicht 5 Zentimeter Neuschnee oben drauf. Sah kaum anders aus als am Donnerstag, nur schöner.

Wir stiegen über die rote Piste auf. Da muss man zwar 2 Mal abschnallen, aber es ist nicht ganz so steil. Oder es wäre nicht ganz so steil, wenn man nicht direkt geradeaus hochginge. Das war ganz schön anstrengend, aber wir waren (gefühlt zumindest) sehr schnell vor dem Einschnitt an der Ifenmauer.

Da gab es dann noch nicht mal eine Spur! Wir gingen also in allerschönster Einsamkeit das kleine Tal hoch bis zu den 3 großen Steinen unter dem Durchstieg. Dabei konnten wir 2 Leuten zusehen, wie sie sich zu dem Felsvorsprung hochkämpften, der der Punkt zum Umstellen auf Skier-am-Rucksack zu sein scheint. Die beiden brauchten lang, um dort hinauf zu kommen und blieben dann sehr lang an dem Felsen. Als wir in den steilen Hang einbogen, begannen sie zum Hahnenköpfle rüber zu queren.

Den Anstieg zum Felsvorsprung wurde gegen Ende immer steiler, war aber insgesamt ganz gut zu gehen. Was aber auffiel: im Anstieg versanken die Stöcke bei Belastung umso öfter, je höher wir kamen. Das deutete schon drauf hin, weshalb die beiden Vorgänger umgedreht waren.

Vor dem Felsvorsprung war der Schnee ordentlich umgetreten und es führte keine Spur nach oben. Nach dem Felsen wurde es sehr schnell ganz deutlich steiler. Die S. überlegte, mit Skiern weiter zu gehen, hatte dann aber Bedenken, ob sie beim Spuren in dem steilen Gelände überhaupt noch Spitzkehren hinkriegen würde. Mir war eh schon klar, dass ich da Riesenprobleme bekommen würde (Spitzkehren sind ja eh nicht meine Kernkompetenz, vorher schon nicht und seit der OP noch weniger).

Dann also zu Fuß. Wir stellten die Ski ab und versuchten (erst mal ohne Ski) ein Stück aufzusteigen. Für mich war das schlicht und einfach unmöglich. Sobald ich den festgetretenen Schnee verließ, soff ich bis zu den Oberschenkeln ab und konnte dann bestenfalls queren, aber kein Stück aufsteigen, weil ich nicht mal das linke Bein so weit hoch brachte, dass ich in dem Steilgelände eine Stufe hätte treten können. Rechts ginge das ja eh nicht. Der S. ging es weiter oben nicht viel anders.

Na gut, dann also nicht.
Immerhin hatten wir den Durchstieg jetzt mal aus der Nähe gesehen und waren uns einig, dass der gar nicht soooo schlimm aussah, wie wir befürchtet hatten.

Wir querten zum Hahnenköpfle rüber. Oben war es eher kühl und windig (und relativ voll), deswegen fuhren wir bald wieder ab. Dort oben lagen etwa 10 Zentimeter Neuschnee auf festem Altschnee und das war tatsächlich schön zu fahren. Wir wollten auf halber Strecke sogar in einen Bacheinschnitt abbiegen, aber da wurde der Schnee schon weich und weil wir uns nicht sicher waren, ob wir da unten wieder raus kommen (Im Nachhinein auf der Karte angeschaut: Ja.), ließen wir das dann doch lieber bleiben und stiegen wieder ein paar Meter zur Piste auf.

Kurz drauf wurde der Neuschnee zu Bremsschnee und der Altschnee wurde weich. Das war dann seeeehr anstrengend. Die Pause an der Mittelstation war leider nicht so warm wie gewünscht und fiel eher kurz aus.

Trotzdem, ich fand das eine spannende Tour und mit Frischschnee-Optik kriegt man mich ja immer ;-) Die S. hat jetzt aber endgültig fertig mit Skitouren - ich bin da noch nicht so sicher ;-)

Den Nachmittag verbrachte ich mit Lernen. Als der beste Allgäuer heimkam, gab es sogar noch eine Gelegenheit, auf der Terrasse in der Sonne zu sitzen, das war sehr nett.


Winterlich :-)


Im Anstieg (S.)


Rückblick über die Mittelstation


Einsam spuren :-) (S.)


Anstieg zum Durchstieg


Am Felsen


Kein Vorankommen (S.)


Querung zum Hahnenköpfle


Gipfel


Rückaufstieg

Von engel am 03.05.2021 23:00 • outdoorski
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