Ich hatte schon am Vortag überlegt, ob nun der Zeitpunkt gekommen sei, trotz der viel anstrengenderen Kletterei mit dem R. (verglichen mit der ehemaligen Kletterfreundin) doch mit dem Rad zu fahren. Der Tag begann strahlend und als ich in die Vorhersage schaute, wurden 16 Grad für 20:00h angekündigt. Definitiv, der Zeitpunkt war gekommen. Wenn ich nämlich bei so großartigem Wetter ins Auto steige, fühle ich mich den ganzen Tag über schlecht. Was für eine Verschwendung!
Die neue Herausforderung (anders anziehen, anders packen, Kletterzeug aus dem Auto holen) führte als erstes dazu, dass ich das Handy daheim vergaß, was ich aber erst im Büro merkte. Naja, der R. hat zwar ein Handy, aber das ist fast immer aus. Das würde schon klappen :-)
Im Tower bekam ich einen neuen Firmenausweis, weil der alte Ausweis anfängt, in der Mitte durchzubrechen. Mir wurde versichert, dass alle Kodierungen unverändert übernommen werden und nichts neu beantragt werden muss. ‘Nach Hause’, also in mein Stockwerk und meinen Bereich kam ich schon mal, die erste Hürde ist genommen. Spannend wird es dann beim nächsten Augsburg-Besuch, ob ich da noch reinkomme und vor allem ob die Rechenzentrums-Berechtigungen noch drauf sind.
Am Nachmittag radelte ich sehr zufrieden nach Freimann. Radeln schien bis dahin eine echt gute Idee :-)
Klettern war prima. Wir blieben im Schatten an der Nordwand, denn - Mitte April hin und her - in der Sonne war es einfach zu warm. Mir jedenfalls und der R. hatte auch nichts gegen Schatten. Die Nordwand hängt teilweise stark über und ich schaffte eine Route, die sicherlich 3-4 Meter weit raus ging. Und eine Route, die nur komische Bälle statt ‘richtiger’ Griffe hatte. Die war gut um die Psyche zu trainieren, denn dieses ‘nicht-richtig-festhalten-können’ fand ich schon sehr fordernd.
Bier und Burger nach dem Klettern mussten leider ausfallen. Dabei war weniger entscheidend, dass der R. sein Geld vergessen hatte, sondern mich schreckte die lange Schlange an der Kasse. Darauf hatte ich echt keine Lust. Stattdessen gab es auf dem Heimweg das erste Eis der Saison. Bacio und Cookies, Yummie!
Radeln war auch auf dem Heimweg eine gute Idee, ich muss allerdings zugeben, dass ich daheim dann ganz schön kaputt war. Mit Bier und Burger zur Stärkung wäre das vielleicht nicht ganz so anstrengend geworden. Ich will das jedenfalls bei schönem Wetter beibehalten :-)