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GPS-Bilanz

Dienstag, Februar 19, 2013

Nachdem ich inzwischen seit gut 2 Wochen statt mit einem ‘echten’ GPS mit dem Smartphone durch München navigiere, kann ich ja mal eine erste Bilanz ziehen.

Also: Das geht auch. Für mich recht überraschend braucht das Smartphone mit eingeschaltetem GPS nur unwesentlich mehr Saft als ohne. Dafür kann man natürlich nicht ständig auf der Karte verfolgen, wo man grad ist, denn der Bildschirm braucht natürlich Strom. Deutlich.

Zum Mitlaufenlassen, quasi als GPS-Logger, funktioniert das Phone also. Wie es sich schlägt, wenn man unbedarft in unbekanntes unübersichtliches Gelände fährt (aka Wald mit lauter Bäumen, wegen denen man nix sieht), wird sich erst zeigen, wenn es die Umstände wieder zulassen, überall herumzufahren. Sollte ich mich grandios verirren, weil dem Handy der Saft ausgeht, werde ich auf jeden Fall berichten ;-)

Wo man deutliche Abstriche machen muss, ist bei der Qualität der Tracks. Vor allem die vertikalen Schwankungen sind beträchtlich, das geht natürlich gar nicht. Würde ich die Tracks unbearbeitet verwenden, kämen auf dem Weg ins Büro locker mal 1000 Höhenmeter zusammen. Real sind es vielleicht 30-40. Die Abweichungen in der Horizontalen sind weniger deutlich. Erst wenn man weit in den Track hinein zoomt, sieht man, dass der Handy-Track ein wenig ‘wackeliger’ ist.


Track-Ausschnitt vom Smartphone


Track-Ausschnitt vom GPS

Glücklicherweise gibt es für GPS-Fans eine Menge Tools, mit den man Tracks bearbeiten kann. Meine Favoriten sind das Garmin-eigene Mapsource und GPS-Track-Analyse.Net. Letzteres bietet die feine Funktion, einen Track mit den SRTM-Höhendaten zu versorgen. Damit kann man dann auch völlig abgehobene Smartphone-Tracks wieder in der Realität verankern.


Höhenprofil vom Smartphone


Höhenprofil vom GPS


SRTM-normiertes Höhenprofil vom Smartphone

Mit der von den Kollegen empfohlenen App apemap bin ich so zufrieden, dass ich noch keine Notwendigkeit gesehen habe, irgendwas anderes auszuprobieren. Die App kommt eh schon mit Karten, die offline verwendbar sind, man kann sich aber auch verschiedene Varianten der OpenStreetMap ins Handy laden, die dann in gewohnter Qualität alles darstellen, was man so braucht. Auch hier: echte Navigation hab ich noch nicht ausprobiert, das muss bis zum Frühjahr warten.

Von engel am 19.02.2013 22:18 • diary
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