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Into the Wild

Dienstag, Februar 12, 2008

Ein Film nach einer wahren Geschichte. Nach dem College spendet Christopher McCandless alle seine Ersparnisse und macht sich mit seinem alten Auto auf den Weg nach Alaska. ‘Alex Supertramp’ nennt er sich.


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Das Auto verliert er bald und ist dann zu Fuss, zu Kajak und trampenderweise unterwegs, hin und weider arbeitet er, um an Geld zu kommen. Irgendwie kann man Chris verstehen, vor was er flieht und weswegen er geht. Aber wie er sich gar so tief in das Tramp-Dasein fallen lassen kann und wie sehr er sich von den Menschen wegbewegt, das ist schon erstaunlich.

In vielen Umwegen (einer davon direkt auf dem Colorado durch den Grand Canyon) kommt Chris schliesslich nach Alaska, wo er sich in der Wildnis vom Land ernähren will. Das ist schwieriger als er sich vorgestellt hat und nachdem er eine essbare mit einer giftigen Pflanze verwechselt hat, ist sein Ende besiegelt.

Wie es tatsächlich war, ist schwer zu sagen, da Chris schliesslich gestorben ist, kann sein Leben lediglich aus Briefen, Aufzeichnungen und Erzählungen rekonstruiert werden. Jon Krakauer hat recherchiert und Sean Penn hat daraus den Film gemacht, ein wenig abgehoben, leicht melancholisch und immer spannend.

Emile Hirsch ist für mich ein Neuer, als Chris kommt er absolut überzeugend rüber. Den Jungen muss man (ich) wohl im Auge behalten :-)

Website: http://www.intothewild.com/

Von engel am 12.02.2008 20:30 • diarykino

Also nach dem Lesen des Buches -paar Jahre her- hab ich für mich persönlich den Typ für völlig durchgeknallt erklärt und mich geärgert, soviel Zeit zum Lesen diesen Schwachsinns investiert zu haben. Vielleicht ist wenigstens der Film optisch gut umgesetzt, wenn schon der Inhalt absoluter Unfug darstellt.
LG Andi

[1] Von andi am 13.02.2008 23:08

Ach, Du findest das Buch schlecht, Andi? Da bin ich jetzt ja gleich mal doppelt gespannt, denn das hab ich inzwischen bestellt. Von Krakauer bin ich eigentlich durchwegs Lesenswertes gewöhnt.

Vielleicht ist das aber auch der Effekt, der mir ‘Die weisse Massai’ so vergällt hat - die Hauptperson benimmt sich derart bescheuert, dass man aus dem Ärgern nicht rauskommt. Könnte hier durchaus passieren, fürchte ich.

Schaumermal.

[2] Von engel am 13.02.2008 23:13

Hallo,
also vom Krakauer fand ich die Dokumentation über das schlimme Touristen-Wettrennen auf Everest sehr lesenswert und spannend, hab vergessen wie das hieß. So eingestimmt hab ich mich auf “Into the Wild” gestürzt und siehe da ein fader Trivialroman bot sich dar ... Aber is ja Geschmackssache. Laß mal lesen ob es Dir gefällt….. Danke!
Andi

[3] Von andi am 14.02.2008 19:50

Genau das Buch fand ich eben auch so gut. Ich hab vom Krakauer dann noch ein paar Berggeschichten gelesen und war immer sehr angetan. Der ist halt ein bergsteigender Schriftsteller, kein schriftstellernder Bergsteiger, das merkt man ganz deutlich. Ich werde berichten ...

[4] Von engel am 15.02.2008 09:42
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