Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Kinesio Tape und Muckibude

Donnerstag, August 08, 2019

Trotz Klettern schlief ich ohne Ibu ziemlich gut. Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten (die ersten Schritte sind noch immer sehr humpelig), war das Bein auch ziemlich OK und auch die neuen Übungen (die ich deutlich moderater durchführte als am Dienstag) gingen gut.

Trotzdem war das Bein danach angestrengt und beim Radl-Runtertragen unten hupmelte ich ordentlich. Beim Radeln selbst fühlte sich alles gut an.

Die Therapie war diesmal am Vormittag. Im Ggensatz zu sonst fing die C. nicht mit Lymphdrainage an, sondern direkt mit einem Teil der KG und Streckung. Das Bein war ja eh noch empfindlich und ... Ooooh, Aua! Dann kam der nette Teil mit Ausstreichen und sowas. Da habe ich ja immer eine Rolle unter den Knien und das Knie hatte Zeit sich zu beruhigen.

Vor dem zweiten Teil der Quälerei, klebte mir die C. das Kinesio Tape aufs Knie, und zwar so, dass es zum Entstauen und zum bessern Ablfluß der Lymphe geeignet sein soll. Ich hab natürlich ein wenig nachgelesen und die Studienlage zu Kinesio Tape ist widersprüchlich, auch wenn es gerade voll in ist. Kann eventuell helfen. Oder auch nicht.

Da das Kinesio Tape ein billiges Vergnügen ist und völlig nicht-invasiv, habe ich erst mal beschlossen, daran zu glauben, dass das tatsächlich zur Abschwellung beiträgt. Denn Lymphdrainage ist jetzt rum, mehr Rezepte dafür bekomme ich nicht, nur noch Krankengymnastik. Das Tape ist blau, das mag ich eh, und das sieht jetzt sehr cool aus, finde ich ;-)

Am späten Nachmittag sah ich Leberkäsjunkie und wurde wie erwartet dabei gut unterhalten :-)

Auf dem Heimweg ging ich dann endlich (der Plan dafür besteht seit knapp 2 Wochen!) ins Fitnesscenter und versuchte mich da an moderatem Training. Dem Bein war so mittelmässig wohl, aber irgendwann muss ich ja mal anfangen.

Als erstes stieg ich auf einen Crosstrainier und lief, also ging, darauf ein wenig. Ich ging langsam und achtete darauf, das rechte Bein ordentlich zu strecken. Das ging erstaunlich gut, ich hörte aber trotzdem nach einem Kilometer auf (12 Minuten). Da merkte ich das Knie ganz leicht (bei den ‘richtigen’ Spaziergängen hatte ich es viel mehr gemerkt), aber ich hatte ja noch etwas vor.

Dann ging ich nacheinander an die Beinpresse, den Unterschenkelheber und den Unterschenkelsenker. Überall stellte ich das geringstmögliche Gewicht ein und machte 3 Sätze. Das ging sehr gut. Unterschenkel heben und Unterschenkel senken führte ich jeweil nur ansatzweise durch, weil die jeweilgen Endpositionen (bzw. der Weg dort hin) den Knie nicht gut tun, die Übung an sich aber schon. Zum Abschluß gab es noch Adduktoren- und Abduktoren-Training. Da nahm ich fast das Normalgewicht, denn da spielte das Knie ja keine Rolle (allerdings sind die Muckis etwas schwach geworden).

Arme, Bauch, Po usw. hätte ich auch noch machen können, aber da war es mir dann zu spät und ich war zu müde und das Bein war dann doch gestresst. Beim Heimradeln merkte ich das Knie deutlich, aber es tat nicht weh, es war nur steif und unwillig. Daheim legte ich Eis aufs Knie, das war darüber sehr erfreut.

Das ging alles in allem sehr gut. Darauf kann man aufbauen :-)

Von engel am 08.08.2019 23:00 • diary

Name:  

E-Mail:  

URL:  

Angaben merken?

Nachricht bei weiteren Kommentaren?

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!