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Klinikbesuch

Montag, August 05, 2019

Die Nacht war unruhig, das aktive Wochenende liess grüßen. Ich bin sehr gespannt, wie lang das anhalten wird. Oder ob das ein Dauerzustand sein wird (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiss). Als der Wecker um 4 klingelte schlief ich natürlich gerade tief. Ich kam problemlos nach München.

Ich versuchte früh ins Büro zu kommen, weil ich relativ früh gehen wollte, aber wie immer am Montag klappte das nur solala. Es war angenehm frisch beim Radeln, 16 Grad etwa. Wenn man da ohne Jacke radelt, kommt man fast unverschwitzt im Büro an :-)

Für den Nachmittag hatte ich mit der einen Reha-Tischdame, die nicht zum Biergartenabend am Donnerstag gekommen war, ausgemacht, sie im Krankenhaus zu besuchen. Denn bei der war quasi alles, was so schief gehen kann, schief gegangen und ein einfacher Oberschenkelhalsbruch (Haha, als da irgendwas einfach wäre!) hatte nun zu einer Hüftprothese geführt (die nun einen Namen hat, ich hab sehr gelacht). Das hatte mich ziemlich schockiert und so hatte ich mir ihre Nummer geben lassen und so kam es zu dem Besuch.

Sie lag in einer Klinik fast am anderen Ende der Stadt und so kam ich zu dem Vergnügen (keine Ironie), an der Isar entlang quer durch die Stadt radeln zu dürfen. Bis nach Thalkirchen und dann noch ein Stück weiter und das (dort etwas steilere) Isarufer hinauf. Ich spazierte erst einmal geradewegs in den falschen Teil der Klinik und ging dann über die Straße in den richtigen.

Sie freute sich sehr (ich mich auch, denn sie sah um einiges besser aus als in der Reha, wo es ihr gar nicht so besonders gut gegangen war) und wir unterhielten uns eine Stunde, bevor ich mich wieder verabschiedete.

Ich radelte am Zoo vorbei (Hach, Tiergeruch, ich mag den Zoo.) und dann über allerlei Grünanlagen irgendwo quer durch Wohngebiete (und teilweise auch nicht, ich landete auch mal am Mittleren Ring, das war eher doof) Richtung Perlach. Die meiste Zeit hatte ich keine Ahnung, wo ich mich befand, aber dafür hatte ich dem Navi ja eine Route eingegegeben. Irritierend war nur, dass der Übergang über die S-Bahn eine elendslange und elendshohe Eisenbrücke war, wo ich das Bike tragen musste. Das hätte es nicht gebraucht!

In Altperlach wusste ich dann wieder wo ich war. Als ich an einer Ampel eine Frau mit Kind und einer echt tollen Eiswaffel sah, machte ich einen Boxenstop an der Eisdiele :-)

Der Plan war gewesen, danach noch im FitStar ein wenig an Geräten zu trainieren, aber das viele Radeln und vielleicht auch die Eisenbrücke hatten das Knie gestresst, ich hatte Hunger und es nieselte. Es zog mich heim und da radelte ich dann auch hin. Statt Training räumte ich ein bisserl weiter aus/auf und ertüchtigte das Notebook für den Betriebsystem-Update. Das meckerte nämlich allerlei veraltete Treiber an, die ich selbst installieren musste. Am Ende lief es dann doch durch und ich war sehr erleichtert :-)

Ich hatte früh ins Bett gewollt, aber der Update zog sich dann doch und es wurde später als ich mir gewünscht hätte. Ich vergaß das Ibu und war zu faul, nochmal aufzustehen. Aber ich schlief auch ohne recht gut, das war prima!

Von engel am 05.08.2019 23:00 • diary

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