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Neffenausflug

Mittwoch, Juli 03, 2013

Und dann war da noch dieses Wochenende vor 3 Wochen (oder so, vor dem Allgäu-Urlaub jedenfalls), an dem wir ein Geschenk eingelöst haben.

Weil man den Kindern ja irgendwie nichts mehr schenken kann, was die nicht eh schon haben oder was ich nicht verschenken will, sind wir dazu übergegangen, Events zu verschenken. Das letzte Mal wars ja eine Skitour, die kam aber wegen des Wetters nur halb gut an. Diesmal also etwas, was man im Warmen machen kann: Kraxeln im Kletterwald.

Schwesterle lieferte die Jungs am Freitag Abend bei uns ab und sie durften wieder im Dachboden übernachten. Fürs Abendessen hatten wir Grillen geplant, was uns am frühen Nachmittag kurzzeitig zu optimistsch erschien, denn es zog zu und wurde beunruhigend dunkel. Als dann aber zwei Hunde vorsichtig in den Garten tappten (mit Schwesterle und Neffen im Schlepptau) hatte sich das Gewitter verzogen und die Sonne schien. Wir begannen also mit der Grillerei.

Die Auflockerung war aber nur eine Finte des Wetters um uns einzulullen, denn mitten in der schönsten Grillerei fing es an zu tropfeln und dann regelrecht zu schütten. Wir schafftes es gerade noch rechtzeitig, den Sonnenschirm von der anderen Seite des Gartens zu holen, als ein regelrechter Platzregen begann. Aber wir liessen uns nicht beeindrucken und grillten im Regen weiter. Die Jungs bekamen einen Extra-Regenschirm gegen das Wasser, das vom Sonnenschirm tropfte und der Grillmeister musste eben mit Schirm grillen. War nett und ein Erfolg ;-)

Weil wir wir sind, gibt es einen Kletterwald-Ausflug natürlich nicht einfach nur so. Den muss man sich schon ein wenig verdienen, beispielsweise mit dem Zustieg zu Fuß, obwohl es zum Kletterwald am Söllereck natürlich auch eine Bahn gibt. Wir parkten an der Skiflugschanze zu stiegen auf erstaunlich kleinen und leeren Steiglein zum Kletterwald auf.

Nach kurzer Brotzeit und einer kleinen Einweisung durften wir dann im Wald herumklettern. Die Jungs sind da deutlich geübter als wir und auch viel furchtloser. Vor allem als ich. So lang ich mich von Element zu Element hangeln und steigen kann, mach ich ziemlich problemlos alles. Aber wehe, man muss mal irgendwo springen! Das stellt mich vor fast unlösbere Probleme (was natürlich völlig irrational ist, man ist bestens gesichert). Nunja, ich bin dann tatsächlich doch ans Netz gehüpft und habe den Sprung von der einen zur anderen Plattform geschafft. Fragt nicht, was das für Überwindung gekostet hat!

Die Jungs haben bravurös alles geschafft, wobei der große Zwilling gelegentlich am Sicherungsseil ‘geschummelt’ hat. Nebenher hat er laut lamentiert, dass er ja eigentlich Höhenangst habe (So ein Schmarrn!). Der kleine Zwilling war immer vorn weg und kaum einzubremsen, so dass ich lahmes Huhn kaum hinterher kam. Der beste Allgäuer von Allen kann natürlich alles und fürchtet sich nie :-)

Nach getaner Arbeit gab es noch etwas Feines zum Essen im Berghaus Schönblick, dann nahmen wir die Bahn nach unten (mir geschuldet wegen Knieweh) und marschierten ums Söllereck herum zurück zum Auto. Diesmal scheint das Geburtstagsgeschenk ganz gut angekommen zu sein, jedenfalls machten beide Jungs den Eindruck ordentlich Spaß gehabt zu haben.


Der kleine Zwilling immer vorne weg


Der große Zwilling tapfer hinterher


Alle immer mit großem Spaß


Auch wenn man sich immer wieder fürchten musste ;-)

Von engel am 03.07.2013 21:11 • outdoor
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