Wir wollten eine nicht allzu lange Tour ohne weit fahren zu müssen, deswegen stellten wir den Kangoo nach einem gemütlichen Start bei Hinang ab. Für den Parkplatz an den Wasserfällen muss man inzwischen auch zahlen, aber weil der Automat kaputt war, konnten wir eine Parkscheibe ins Auto legen.
Der Weg über die Wasserfälle war wie immer nett und im Schatten auch noch angenehm kühl. In der Sonne weiter oben war es dann wie ‘versprochen’ reichlich schwül. Wir gingen auch über den oberen Teil der Wasserfälle und stiegen dann über den netten kleinen Umweg, den ich letztens entdeckt hatte, und dann über den Normalweg zum Sonnenkopf auf.
Es war eh schon heiß und schwül und der steile Anstieg trug auch dazu bei, dass es ziemlich anstrengend war. Einem älteren Herren (so langsam wird der Ausdruck gefährlich ;-)) schien der Aufstieg sehr zuzusetzen. Als wir an der Diana-Hütte Pause machten (der beste Allgäuer steckte den Kopf in den Wassertrog), sahen wir, wie er immer 10 Schritte ging (zu schnell) und dann wieder Pause machen musste und einen hochroten Kopf hatte. Zwei junge Frauen gaben ihm Wasser und überredeten ihn und seine junge Begleitung, besser umzudrehen. Gut so.
Wir gingen bis zum Gipfel, wo ich entschied, nicht weitergehen zu wollen, weil es mir einfach zu heiß für noch zwei Anstiege und die blöde Teerstraße war.
Wir stiegen auf demselben Weg ab, über den wir gekommen waren, ab und kehrten in der Sonnenklause ein. War eher so mittel. Wir hatten schon im Abstieg zur Klause gesehen, dass sich über Oberstdorf Gewitter zusammenbrauten und erwarteten eigentlich, im weiteren Abstieg nass zu werden, aber wir kamen problemlos und trocken beim Auto an :-)

Anstieg über die Hinanger Wasserfälle

Am großen Wasserfall

Zwichen Unteren und Oberen Fällen

Im Wald

Querung über den Bach

Allgäu-Idylle

Kurz vor der Diana-Hütte

Fast allein am Gipfel

Abstieg

Abstieg