Sonntag Nachmittag. Sport Gucken zum Kaffeetrinken, danach läuft der Fernsehen nebenher während wir andere Dinge tun.
Plötzlich im Augenwinkel ein Skispringer, dessen Ski sich nach unten neigen, dann ‘sticht’ er mehr oder weniger mit dem Kopf zuerst in die Piste ein. Mir blieb buchstäblich das Herz stehen. Ich kann Splatter-Movies mit einem Grinsen im Gesicht anschauen, habe kein Problem mit noch so detaillierten Autopsien im Film, aber bei einem echten Unfall dreht sich mir der Magen um.
Momentan wird Unfall-Analyse betrieben. Der Mann ist schwer verletzt, lebt aber, ist ausser Lebensgefahr. Unfassbar nach diesem Sturz.
ja- als ich gestern den sturz geshen habe - wo der tscheche abgestürtzt ist - das ist mir richtighend das messer im sack aufgegangen !!!
unterhaltung -um jeden preis ???
trotz strkem -und böhigem wind - von der seite ... wurde weitergesprungen , sogar nach dem unfall ???
für springerfunktionäre zählt nur ...der wind von vorne -oder hinten ???
wegen der wettberbsverzerrung - wenn einer wegen einer seitlichen böhe abstürzt - ist das anscheinend egal !
auch wenn der W.H. - aus östtereich ist , der sich da als verantwortlicher hinstellt , für mich stellt sowas einen strafrechtlichen tatbestand dar , wenn springer bewusst ins verderben gehetzt werden , nur um fernsehanstellten - und sponsoren nicht zu vergrauelen !
aber so ist das nun mal .... wir leben in einer gewinnorjentierten gesellschaft , da muss man schon bereit sein - opfer zu bringen ?
ups, hab gar nichts davon gehört. naja, das liegt wohl daran daß ich heute noch gar keine nachrichten gesehen habe… ich arbeite eindeutlig zu viel.
hab übrigens auch gestern “sport” gekuckt. die snooker masters finden gerade in england statt. ich find snooker so fazinierend!
schönen wochenstart, trotz erkältung. gute besserung!
Ich glaube, dass es ganz so einfach nicht ist, Charly. Einfach pauschal die Schuld den Veranstaltern zuzuweisen ist zu einfach, hinterher sind immer alle schlauer.
Ich glaube nicht, dass sich die Organisatoren die Entscheidung leicht gemacht haben. Sowohl für Springer als auch für die Trainer ist so ein Springen ein Höhepunkt, der nicht schnell mal mit einem Fingerschnippen abgesagt werden kann (müsstest Du doch auch wissen, Du hast doch auch schon auf Wettkämpfe hintrainiert). Neben den Organisatoren hat ja auch jeder Trainer und jeder Springer die Möglichkeit zu sagen, unter diesen Umständen springe ich nicht. Das soll die Organisatoren keineswegs pauschal frei sprechen, ich hab auch nicht genug Hintergrundwissen, um da ein fundiertes Urteil abgeben zu können.
Am Ende bleibt zu sagen: Skispringen ist eine Risiko-Sportart. Wie Bergsteigen, wie Skifahren (Abfahrt!), Klettern, Hochtouren, usw. Achja, Auto- und Motorrad-Rennen natürlich auch. Es ist naiv anzunehmen, dass da nie was passieren würde. Und wäre da nicht so ein Kick dabei, würden nicht so viele Leute zuschauen. Wer sang ‘Es lebe der Sport’? Fendrich? So ist’s.
Snooker ist schweinemässig schwer, bella. Hast Du das mal ausprobiert? Ich hab und ich hab sowas von versagt ...
Danke :-)
....... ja , es kann jeder springen , oder nicht ?
da ich nicht nur sportler war , sondern auch manager - oder zb. Vitzepräsident eine österreichischen fachverbandes , kann ich da schon sehr gut hinter die kulisen blicken ...
generll sieht das nach ausen immer so aus , das risiko zwar vorhandne ist , aber der einzellne , oder der Trainer , bestimmen können , ob das gemacht wird , oder nicht ?
in wahrheit machst du das einmal ...das du der einzige bist der verzichtet , und schon wartet der nächste auf seine chance !
in diesem falle war es so - das der FIS veranzwortliche das ganze stopen kann - und keiner von den trainern steht dumm da , wenn ein einzellner trainer , seinen sportler dazu anhält - nicht zu springen - da sieht das dann schon anders aus .
im nachhinen ist ja aufgekommen , das die PC gesteuerte windauswertung - nur mittelwerte wiederspiegelt - spitzenwerte somit verschwimmen , und seitenwinde sogar rausgefilter werden , weil diese für die weite irrelavant sind !
für die sichereit ist es aber genau verkehrt - da zählt eben der seitenwind etwas stärker !
ich war früher ausgebildeter ÖSRV - Kampfrichter - für sprunglauf -lnaglauf - alpin - nur war da so eine PC unterstütze hilfe nie vorhanden , aber unfälle muss immer jamand verantworten , dafür hat die FIS ja einen bezahlten mann vor ort !
beim bergsteigen bin ich nicht auf einen mann mit Fähnchen angwiesen , und springe auf gut glück !
Risiko ist eben die würze in der unterhaltungssuppe , die wir Via Fernshen serviert bekommen .
und sendezeiten werden von sponsoren bezahlt - das sie ins bilde kommen .
aber auch im alten rom ging es schon um die unterhaltung der massen ....
im großen und ganzen sehe ich das schon auch so wie du - jeder soll machen - was er verantworten kann -und will ....
nur können 16 - 17 jährige das wirklich schon ?
Damit hast Du natürlich recht, charly, speziell die jungen Springer können das bestimmt nicht beurteilen.