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Skitouren im Vinschgau

Dienstag, April 21, 2009

Yak rief, wir kamen. Zusammen mit 20 anderen Leuten der SAN. Zugegeben, von denen kamen die meisten, weil Hasei Oster-(Ski-)Touren ausgeschrieben hatte und sich gar nicht so schnell neue Plätze erschaffen liessen, wie sich Leute anmeldeten. Mit 2 zusätzlichen Führern kamen knapp 20 Leute zu den Oster-Touren.

Und wir, also Yak, Claudine, Hawkeye, Dohle, der beste Allgäuer von Allen und ich. Ein bisserl seltsam war es schon, denn wir wollten uns ja nicht führen lassen (und auch nicht den Eindruck erwecken, uns die Führung erschleichen zu wollen), aber trotzdem fanden wir es nett, auf einer erwartungsgemäss proppenvollen Hütte die meisten vielen Leute zu kennen (oder kennen zu lernen).

Ralle und ich entschlossen uns, alle Fahrgemeinschaften abzulehnen und selbstständig ins Vinschgau zu reisen. Alles andere wäre allzu stressig gewesen. So starteten wir am Gründonnerstag auch erst gegen Mittag, nachdem wir es am Vortag nicht mehr geschafft hatten all den nötigen Kram zusammen zu packen. Wie üblich versuchten wir uns auf das Allernötigste zu beschränken, doch allzu klein oder leicht waren die Rucksäcke dann doch nicht.


Hochtourenrucksäcke prall gefüllt

Da ja erst Gründonnerstag war, verlief die Fahrt ins Vinschgau trotz Fernpass und Reschenpass völlig problemlos. Lediglich das Martelltal erstaunte uns ein bisserl. War schon erstaunlich lang und weit und hoch hinauf bis zum Parkplatz der Zufall- und Marteller Hütte. Am riesigen Parkplatz suchten wir bekannte Autos vergebens, aber immerhin erkannte uns (die uns noch unbekannte) Marie-Luise und wies uns gleich den richtigen Weg zur Aufstiegsroute.


Marie-Luise, Luggi und Ralle auf dem Weg zur Zufallhütte

Der Weg führte zunächst durch einen netten gestuften Wald an der Zufallhütte vorbei in ein weites Tal (aus dem man sehr schön und dominant die Zufallspitze(n) sehen kann) und vor einen relativ steilen Hang, westseitig, sonnenbeschienen, heiss und sulzig um diese Tageszeit, die letzten 250 Höhenmeter vor der Hütte. ML und Luggi waren schon halbwegs den Hang oben, als wir uns langsam und bedächtig an den Zustieg machten.


Auf dem Weg zur Hütte, hinten in den Wolken die Zufallspitze

Es dauert lang, bis man die Hütte endlich zu sehen bekommt. Wenn es so weit ist, ist man praktisch schon da und hat kaum noch Gelegenheit langsam zu werden, um nicht gar so verschwitzt anzukommen. Auf der Terrasse der Hütte sassen alle bekannten und unbekannten SAN-Leute in der Sonne und liessen es sich gut gehen.


Die SAN auf der Marteller Hütte

Wir bezogen unser Zimmer (6er-Zimmer, nicht Lager, ein bisserl ‘Luxus’ muss sein) und gesellten uns zu den vielen Menschen auf die Terrasse. Es war ein langer und netter Abend und das Essen war wie Yak versprochen hatte, ausgezeichnet und reichlich.

Von engel am 21.04.2009 21:04 • outdoorski
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