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Das Wochenende war schon nicht allzu schön vorher gesagt und wurde umso schlechter, je näher es kam. Freitag regnete es, Samstag schneite es. Wir begannen den Tag sehr gemütlich und schauten von drinnen dem Schneegeriesel draußen zu. Am frühen Nachmittag beschloss ich dann, nochmal eine Skitour zu machen. Auf der Piste zur Oberjoch Gipfelstation. Der beste Allgäuer schaute mich ob des Vorschlags völlig entgeistert an, also packte ich meinen Kram und ging allein.

Auf dem vorderen Parkplatz standen 3 Autos, auf dem Hinteren (der nichts kostet) keines. Überall lag Schnee, auf den Wiesen allerdings nur 10cm ohne Unterlage. Es schneite und war windig.

Ich startete an der Wiedhag Bahn und ging auf der Querpiste zur Iselerbahn und dort auf der Piste hinauf. Vor mir war ein einzelner Skitourer, sonst war ich allein. Ich nahm die linke Piste, weil es da kaum Spuren hatte. Der Schnee der Piste war hart und zusammengefroren, oben drauf lagen um die 20 Zentimeter feuchter Neuschnee. Steigen ging gut, deswegen nahm ich so gut wie immer den direkten Weg, was ganz schön anstrengend war.

Der starke Schneefall ließ bald nach und es schneibelte dann nur noch leicht vor sich hin. Oben hatte ich dann sogar kurz mal Sicht in die Gegend :-)

Die Abfahrt war oben im Steilen eher so mittel, weil der wenige Neuschnee die harte Piste kaum abfederte. Ab der Mitte etwa war dann wirklich schön zu fahren, vor allem auf der linken Seite, wo ich die erste Abfahrtspur machen durfte :-)

Das war kurz, aber sehr fein!


Start bei Schneefall


Anstieg unter der Bahn


Blick zum Iseler


Weitblick


Abfahrtsspuren


Rückblick

Von engel am 15.04.2022 08:34 • outdoorski

Um am schönen Wochenende am Urlaubsende halbwegs allein unterwegs zu sein, hatten wir uns eine Tour mit Minis überlegt. Steigeisen wanderten vorsichtshalber auch in den Rucksack, es war ein Tobel zu bezwingen.

Wir waren früh dran, aber am Parkplatz über Reichenbach standen doch schon einige Autos. Eiskletterer und Nordwand-Besteiger, nahmen wir an. Schwer bepackt stapften wir los und übersahen dann mit Überzeugung die Sperrung des Tobels. Anfangs hatte es lediglich ein bisserl glatt getretenen Schnee, bald wurde aber deutlich, dass die Sperrung schon Gründe hatte: Das von der Seite langsam rein laufende Wasser war in spiegelnden Eisbächen über den Weg gefroren.

Den ersten Eisbach umgingen wir noch, dann holten wir die Steigeisen raus und spazierten direkt auf dem Eis herum. Ich fand das ja schon ein bisserl unheimlich ;-) Die Zacken der Steigeisen hielten natürlich super auf dem Eis und es war überhaupt kein Problem, damit herumzulaufen. Würde man aber stolpern und hinfallen, würde man direkt und komplett haltlos in den Bach rutschen. Passierte natürlich nicht, der Weg ist nicht mal besonders steil, aber ich fühlte mich trotzdem seltsam. Wir hatten viel Spaß im Tobel :-)

Oben hat es das kleine Kraftwerk und von überall kommt Wasser. Das sah natürlich total super aus :-)

Nach dem Tobel legten wir die Steigeisen wieder ab und gingen auf dem Sommerweg weiter. Wo immer die Sonne gar nicht oder nur flach hin schien, hatte es Schnee, im tiefen Schatten war er sogar pulvrig. Wo immer die Sonne hin kam (nicht grad jetzt, aber generell), war alles hart gefroren, ging schon etwas auf oder war sogar matschig. Weiter oben wurde der Schnee mehr und der Matsch weniger. Steigeisen wären vielleicht nicht nötig gewesen, aber wenn man schon welche dabei hat ...

Am Unteren Gaisalpsee machten wir erst mal Pause in der Sonne und stellten dann auf Minis um. Der Schnee war stark unterschiedlich, im Schatten eiskalt und in der Sonne bald sulzig und tief. Meine Mini-Felle kamen mit dem Sulzschnee nicht gut zurecht. Weil sie vorne zu schmal sind und weil es natürlich alte, zusammengeschnittene Felle sind, die nicht mehr allzu gut halten, drückte jeder Schritt vorn Schnee unters Fell und irgendwann fielen die Felle einfach ab. Weil das Adhäsionsfelle sind, musste ich den Schnee nur abwischen und die Felle wieder auf die Ski kleben, aber nervig war das trotzdem.

Bis zum ‘Buckel’ vor dem dem Steilhang zur Scharte war gut zu gehen, dann wurde es anstrengend. Der Schnee wurde mit zunehmender Höhe und Steilheit (und Zeit) immer sulziger und die kurzen Ski hielten immer schlechter. Neben uns stieg eine sehr fitte Lady geradeaus zur Scharte hinauf (sah auch mühsam aus) und von oben kamen ein paar Nordwandbesteiger aus dem rechten Teil der Scharte runter.

Nachdem mir zum 4. Mal beide Felle abgegangen waren, beschloss ich, ebenfalls zu Fuß zu gehen. Das war dann genauso anstrengend wie befürchtet, aber ich brach deutlich seltener unerwartet durch (vor allem, weil es Stufen hatte). Der beste Allgäuer stellte auch bald um und wühlte sich vor mir in die Scharte hinauf. Der Wechten-Durchstieg oben sah nicht einfach aus.

Das war dann auch ganz schön schwierig, weil man den letzten Meter in einem Zug hinauf musste (Stufen hielten einfach nicht). Ich legte die Stöcke oben quer in den weichen Schnee, zog mich daran hoch und rollte mich dann einfach über den Rand. Walross-style. Nicht elegant, aber oben ist oben ;-)

Wir ließen die Minis an der rechten Scharte zurück (dort war die Abstiegsspur) und gingen zum Gipfel rüber. Das war nicht schwer, aber man musste ein echt steiles Schneefeld, das ins Bodenlose abfiel, queren und die Sonne schien schon auf den Schnee. Der war aber netterweise noch hart.

Am Gipfel war die fitte Lady und machte Selfies :-) Als wir ankamen, packte sie gerade zusammen und ging. Wir blieben eine Weile oben, aber es war nicht allzu bequem und noch dazu etwas windig, deswegen gingen wir auch bald. Ich schaute noch nach der Aufstiegsspur der Nordwand und entdeckte auch 2 Abfahrtspuren. Direkt rein in die Nordwand! Holla!

Die Querung des Schneefelds war noch immer problemlos. Wir machten die Minis wieder fest und stiegen in die nicht-ganz-so-steile rechte Rinne ab. Vom ersten Schritt abgesehen (für mich viel zu hoch ich krabbelte rückwärts runter), ging das sehr gut, die Stufen hielten noch. Weiter unten war der Schnee noch mehr aufgeweicht und wir brachen mit jedem Schritt durch. Sowas mag ich eigentlich nicht, aber wenn ich mich drauf einstellen kann, dann geht’s.

Sobald es möglich war, nahmen wir die Minis. Der obere Teil der Abfahrt war nicht schön, weil man immer wieder auch mit den Skiern durchbrach und höllisch aufpassen musste, dass die Spitzen der kurzen Ski nicht einstachen. Ich warf mich diverse Male lieber nach hinten, als Einstechen, einen Salto und einen unkalkulierbaren Sturz zu riskieren. Egal, lieber schlecht gefahren, als schlecht gelaufen ;-) Der beste Allgäuer kam besser zurecht und fuhr sogar einige echt schöne Bogen.

Unten kamen wir in den kalten Schnee und fanden da noch richtig tollen Pulver mit sehr wenigen Spuren vor, in den wir beide super Kurven ziehen konnten. Und wenn wir uns weiter oben nicht so gründlich missverstanden hätten, hätten wir sogar noch mehr davon haben können!

Am See machten wir nochmal Pause und stiegen dann weiter ab. Über die unteren Wiesen könnten wir nochmal ein Stück fahren (schöner Firn), dann war der Schnee aus. Am Tobel schauten wir wieder angestrengt an der Sperrung vorbei und stiegen dann - mit Steigeisen natürlich - durch und über das Eis im Tobel zum Auto ab. Das war nochmal sehr toll :-)


Im Tobel mit Minis am Rucksack


Den ersten Eisbach queren wir ohne Steigeisen


Mit Steigeisen ist dann alles leichter


Eis am Kraftwerk


Eisstufen


Anstieg zum Gaisalpsee


Gaisalpsee mit Ziel


Anstieg mit Minis


Toller Schnee


Es geht zu Fuß weiter


Dort oben müssen wir durch


Durchstieg durch die Wechte


Ich habe die Wechte noch vor mir


Auf dem Weg zum Gipfel


Oben :-)


Abstieg


Der obere Teil der Scharte ist auch rechts sehr steil


Die Spur ist aber gut


Elegante Skifahrerin


Andere machen das besser


Rückblick


Restabstieg erst mal zu Fuß


Unten nochmal ein paar Kurven ...


... das geht schon deutlich besser :-)


Eis im Tobel


Abstieg direkt übers Eis, wenn schon, denn schon

Von engel am 03.04.2022 07:14 • outdoorbergskieis

Dienstag, 08.03.2022: Hoch hinaus

Dienstag, März 29, 2022

Nach einem Ruhetag (wo es eh eher bewölkt war) war der beste Allgäuer doch nicht krank geworden. Ich hatte mir für den Urlaub eine der ‘großen’ Lechtaltouren gewünscht, deswegen starteten wir früh und parkten dann in Boden. Da gibt es inzwischen einen richtig großen Parkplatz für die Hanauer Hütte, zu dem man über das kleine Brückle direkt hinter dem Dorf fahren muss.

Es war nicht ganz so kalt wie befürchtet, hatte aber doch -8 Grad und nachdem wir den ersten Anstieg hinter uns gebracht hatten, auch den üblichen Talwind, der den besten Allgäuer, leider windempfindlich, ganz schön stresste. Ich, unempfindlich für und gegen alles, war total happy: das Parzinn, die Dremelspitze, im Winter, mit Schnee und Sonne - sooooo schön! Wobei sich die Sonne leider relativ bald erst mal hinter eine dünne Wolkenschicht verzog, das war schade.

Wir überquerten den Bach und machten dann den Fehler, im sonnigen Teil (Sommerweg) zur Hanauer Hütte aufzusteigen. Da war es glatt und hart und stellenweise nicht einfach zu gehen. Auf der schattigen Seite (Winterweg) wäre es vermutlich besser gegangen.

In der Hüttenebene machten wir die erste Pause. Die Sonne war inzwischen wieder rausgekommen, der Wind war aber leider trotzdem noch da. Auf dem Weg in die Kogelseescharte war es dann auch entweder sehr warm (Sonne, kein Wind) oder ziemlich kalt (keine Sonne, Wind). Es hatte überall und viele Spuren, auch im Osthang der Kogelseespitze, den wir uns für die Abfahrt vorgenommen hatten.

Nach dem steilen Aufstieg in die Kogelseescharte gab es eine kurze Pause in der Sonne, dann schulterten wir die Ski, um über die apere Fläche zum weiteren Aufstieg zur Kogelseespitze zu gehen. Von der Scharte zum Gipfel ist es weiter als man meint, deswegen hatten wir uns beide auf noch ziemlich viel Aufstieg eingestellt.

Nach dem kleinen Felsdurchschlupf endete die Spur, denn die meisten waren den Aufschwung dahinter zu Fuß aufgestiegen. Da wir ja direkt hier abfahren wollten, stellten wir die Ski ab und gingen ebenfalls zu Fuß weiter, in der festen Überzeugung, dass danach noch ein weiterer Aufschwung zu bewältigen sein würde. Aber nein, direkt dahinter war der Gipfel :-)

Hach, sooo schön! Großartige Aussicht in alle Richtungen, außer uns kein Mensch weit und breit und es hatte nicht mal Wind am Gipfel :-) Wir machten lang und gemütlich Pause.

Die Abfahrt war dann eher so mittel. Oben war der Schnee hart und abgerutscht, dann hatte es viele eingefrorene Spuren und weiter unten verpassten wir die Querung zu möglicherweise weniger zerfahrenem Schnee. Irgendwo in der Mitte fand sich dann doch noch so mittel-zerfahrener Schnee für ein paar nette Kurven und ganz unten fand ich sogar tatsächlich etwas kaum zerfahrenen Pulver. Der beste Allgäuer war ziemlich unzufrieden, aber der kommt mit alten Spuren nicht so gut zurecht. Ich hab ja eher Probleme mit Deckeln.

Der Rest der Abfahrt war dann wie erwartet eher so mittel. Da, wo es nochmal hätte Spaß machen können, im Skicross zwischen den Latschen, war schon so wenig Licht, dass alle Konturen verschwanden und wir uns eher hindurch tasten mussten, statt tatsächlich zu fahren. Wir kamen aber problemlos zurück zum Auto.

Tolle Tour, toller Tag!


Im langen Tal


Dremelspitze voraus :-)


Bachüberquerung


Endlich Sonne


Sonne mit Dremelspitze


Auf dem Weg zur Scharte


Die letzten Meter


Kurz geht es zu Fuß weiter


Anstieg


Vor dem letzten Aufschwung


Parzinnblick


Am Gipfel


Start zur Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Die Brücke gehen wir lieber zu Fuß


Ein letzter Blick

Von engel am 29.03.2022 19:15 • outdoorski

Der Tag sollte vormittags noch strahlend sonnig sein, am Nachmittag sollten aber Wolken reinziehen. Weil wir ja die Woche drauf Urlaub haben würden, nahmen wir uns nochmal den Hausberg vor. Der ist immer nett, selten voll und da ist ja auch noch diese Rinne auf der Nordseite, die wir noch nie gefahren sind.

Der beste Allgäuer meinte schon beim Frühstück, dass es ihm eher so mittel ginge, wollte aber los, denn ‘umdrehen geht immer’ (zumindest in der Theorie). Wir waren ein bisserl später dran als am Samstag, aber es war trotzdem nicht übermäßig voll.

Der Sommerweg war besser zu gehen als erwartet (ich hatte mit eisigen Stellen wegen Auftauen und Einfrieren gerechnet). In der langen Querung unter der Nordseite war wie üblich kalter Wind und der bekam dem besten Allgäuer, der eh schon Halsweh hatte, nicht gut.

In der Sonne am Wegkreuz machten wir erst mal Pause und gingen dann doch weiter (die Rinne war da schon gestrichen). Netterweise hatte es auf der Südseite weniger Wind und war zwischendurch sogar richtig warm. Wir kamen bis zur Gipfelrinne und dann auch bis auf den Gipfel, wo wir tatsächlich allein waren. Es war allerdings etwas windig, deswegen stiegen wir wieder ab, um weiter unten Pause zu machen.

Die Abfahrt war wie erwartet auch eher so mittel. Meistens hart und zerfahren und am einzigen winzigen Stückchen Firn fuhr beste Allgäuer leider vorbei (ich fahre fast immer hinten). Ich machte da wenigstens eine Kurve ;-)

Nach der Latschenquerung gab es noch 3 Schwünge in schönem Schnee, dann suchten wir uns einen Platz an einer Latsche und machten Pause. Leider war es diesig und die Sonne wärmte nicht wirklich. Das war schade, denn die Skisitze waren sehr bequem geworden.

Wir querten oben zum Nordhang, was fast ohne Gegenanstieg klappte, und fuhren im buschigen Nordhang diesmal rechts runter. Das war nach den ersten Metern dann tatsächlich nochmal prima, denn da war bisher kaum jemand gefahren und der Schnee war kalt und pulvrig :-)

Den Rest muss man dann halt hinter sich bringen: vorm Brückle abrutschen und drüber fahren (ich graulte mich vor dem schmalen Schnee auf der Brücke und nahm den Weg über den Bach, was aber dann noch doofer war), den Sommerweg abrutschen, den Forstweg runterfahren.

War insgesamt ganz nett, aber der beste Allgäuer schien krank zu werden. Genau vor dem Urlaub :-(


Start wie üblich


Am Brückle


Endlich Sonne


Am Sattel


Litnis in Sicht


In der Gipfelrinne


Am Gipfel


Am Nebengipfel


Gipfelbesucher


Abstieg


Abfahrt


Abfahrt

Von engel am 25.03.2022 18:48 • outdoorski

Samstag, 05.03.2022: Geburtstagsskitour

Freitag, März 25, 2022

Zum Start des Urlaubs und am Geburtstag des besten Allgäuers von Allen spielte das Wetter mit und wir beschlossen, nochmal einen Versuch an dem Buckel am Ende des langen Hochtals vorm Haldensee zu machen. Wir waren früh dran, kamen ohne Stau ins Tannheimer Tal und ohne Skitourer-Pulk bis ins Hochtal. Da hatte es dann leider einen kalten Wind, der uns mit wenigen Ausnahmen bis zur Strindenscharte begleitete.

Immerhin war der Sonnenstand inzwischen wieder hoch genug, dass wir im hinteren Teil des Tals in der Sonne laufen konnten (da wurde es schlagartig erstaunlich warm, obwohl es den ganzen Tag Minusgrade hatte), allein dadurch wurde der Weg gefühlt viel kürzer. In der Scharte machten wir eine kurze Pause.

Die Spur durch den Steilhang war zwar prinzipiell eisig, war aber inzwischen durch die flache Sonne minimal aufgegangen. Bis auf wenige Stellen war sie deswegen ganz gut zu laufen. Der Hang insgesamt war aber hart und von Spuren gezeichnet, deswegen fuhr da niemand wirklich elegant ab :-) Egal, Spitzkehren gehen immer.

Wir kamen problemlos über die beiden Steilstufen und kamen genau zum rechten Zeitpunkt am Gipfelkreuz an: die einzige Skitourerin, die noch oben war, machte sich gerade zur Abfahrt bereit. Wind hatte es auch kaum da oben und die Aussicht war großartig (und wir sind da ja echt selten), allerdings wärmte die Sonne kaum. Trotzdem war das eine sehr schöne alleinige Pause.

Als dann ein paar Leute auf einmal kamen, machten wir uns an die Abfahrt, die über die beiden harten Steilhänge oben natürlich eher so mittel war. In der Scharte war es deutlich wärmer als oben und wir machten nochmal eine Pause, um die Sonne auszunützen. Dabei schauten wir den Leuten zu, die gegenüber zum Strindenschartenkopf aufstiegen. Da gab es zwei nordseitige Rinnen, hatte ich im Aufstieg gesehen.

Als wir uns dann an die Abfahrt machten, schauten wir uns die Rinnen noch genauer an und nahmen uns den Kopf und die Abfahrt für den nächsten Besuch vor. Oben fanden wir noch ein paar Stellen mit nur mäßig zerfahrenem Schnee, was für ein paar nette Kurven reichte, unten war dann einfach alles zerfahren. Da muss man dann halt drüber und durch.

Im Tal hatte sich die eisige Luft gehalten. Bei der Abfahrt, ganz besonders vor dem kleinen Bergauf-Stück, wo man dann wirklich Gas geben muss, um möglichst wenig schieben zu müssen, wurde es dann ganz schön frisch im Gesicht! Die Abfahrt auf dem Forstweg war einfach wie immer. Schöner Urlaubsanfang :-)


Kalter Start mit Einstein


Auf dem Weg zur Sonne


Yay! Sonne!


Anstieg zur Strindenscharte


Im Steilhang


Gipfel in Sicht


Ganz allein oben


Pause


Abfahrt


Abfahrt


Forstweg

Von engel am 25.03.2022 18:47 • outdoorski

Sonntag, 27.02.2022: Lechtal!

Sonntag, März 06, 2022

Ich wollte schon seit einer Weile endlich mal ins Lechtal, um die erneute Skitourerin-Werdung zu vervollständigen und an diesem Sonntag klappt es endlich :-) Wir waren nicht ganz so früh dran wie erhofft, aber der Tunnel war erfreulicherweise noch frei (noch ist der Verkehr deutlich Corona-beeinflusst), deswegen kamen wir nahezu ohne Verzögerung nach Gramais, wo die Parkplätze allerdings schon ein bisserl knapp wurden.

Man darf nicht mehr runter zum Bauhof fahren, deswegen mussten wir erst mal die Teerstraße hinab laufen. Nach der Kurve hätte man sogar ein Stück abfahren können, aber wir hatten die Felle schon auf den Skiern. Der beste Allgäuer zog es vor, zu Fuß zum Bauhof abzusteigen, ich rutschte auf den Fellen runter, war eh nicht weit.

Es hatte -11 Grad, aber da es unten kaum Wind hatte, fühlte es sich erst mal nicht so kalt an, wie das klingt. Als wir ins weite Kar und sogar kurz in die Sonne kamen, kam dann doch etwas Wind auf. Dafür das es oben Sturm und lange Schneefahnen hatte, war das aber wirklich sehr verträglich.

Wir waren natürlich nicht allein im Kar, aber die meisten waren deutlich vor oder deutlich nach uns unterwegs, deswegen konnten wir ungestört aufsteigen (überholen, bzw. überholt werden ist immer etwas nervig). Im Vergleich zu auch schon, war die Spur den steilen Geröllhang hinauf echt gut zu gehen. Im Vorfeld hatten wir uns da ja ein paar Gedanken gemacht, aber der Schnee reichte ;-)

Die große Kehre im Kar lag in der Sonne und wir machten eine kurze Pause, bevor uns die Spur wieder in den Schatten führte. Das war auch der letzte Zeitpunkt, zu dem wir noch weitgehend windgeschützt waren. Je höher wir kamen, desto windiger wurde es, auch wenn der Wind vom Höhensturm über uns noch weit entfernt war. Wir ließen dennoch den letzten Hang aus und brachen am Buckel vor dem Schafkarsee ab. Oben war es eh voll.

Die Abfahrt war Klasse :-) Das Kar ist so breit und weit, dass man auch nach vielen Abfahrern noch Platz findet, eigene Spuren zu legen und der Schnee war locker und fluffig. Hach!

Unten setzten wir uns vor dem Wald in die Sonne und holten die Gipfelpause nach. Das war sehr nett und schön warm.

Die Restabfahrt war dann nur noch Forststraße und der Wiederaufstieg zum Auto. Wir ließen K&K zugunsten einer staufreien Heimfahrt aus. Da Google schon Stau um Reutte und vor dem Tunnel anzeigte, fuhren wir durchs Tannheimer Tal, was ziemlich problemlos klappte. Da hatten wir aber Glück, wie der beste Allgäuer ein paar Tage später erfuhr: Der Grenztankstellenstau reichte am späten Nachmittag bis hinauf ans Oberjoch!


Abrutschen/Absteigen zum Bauhof


Wir verlassen das gesicherte Gebiet


Bachüberquerung


Riesige Windfahnen in der Höhe


Viele Leute im Hang vor uns


Höhenwind


Kurz vorm letzten Buckel (oben ist es voll)


Weitblick


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Pause :-)


Rückweg zum Auto

Von engel am 06.03.2022 21:10 • outdoorski

Sonntag, 13.02.2022: Hausberg

Sonntag, Februar 20, 2022

Nachdem es am Samstag so schön leer gewesen war, nahmen wir uns noch mal den großen Buckel am Ende des langen Hochtals am Haldensee vor. Wir waren schön früh da, aber unser Timing war trotzdem total daneben. Wir kamen zeitgleich mit sehr vielen Leuten am schon ganz schön vollen Parkplatz an und liefen dann mit und zwischen lauter Gruppen den Forstweg hinauf. Nachdem die dann alle geradeaus gingen, nahmen wir halt doch wieder die Abzweigung nach links.

Da hatte es noch nicht viele Spuren. Der Vorspurer hatte den Sommerweg nicht direkt gefunden, deswegen durfte ich sogar noch etwa 300 Meter (längs, nicht hoch) spuren ;-)

Im Aufstieg bis zum Joch war der Schnee meistens prima, im Joch selbst war aber alles hart gepresst und verblasen. Wir erwarteten deswegen nichts Besonderes vom Schnee auf der Ostseite, aber da hatte es dann unerwartet wenige Spuren und noch unerwarteter richtig schönen Schnee in der Verlängerung der Rinne. Ich hatte sofort vor (der beste Allgäuer übrigens auch), dort bis ganz unten in die Latschen reinzufahren. So toller Schnee ist das bisserl Gegenanstieg auf jeden Fall wert.

Aber erst mal gingen wir zum Gipfel, auf einer ungewöhnlich hoch angelegten Spur zur Rinne rüber. Erst fand ich das doof, musste aber zugeben: das war eine gute Spur, nach der Querung war man nämlich danach direkt schon am Einstieg :-)

Diesmal war der Schnee schön trittfest, was den Anstieg viel einfacher machte. Oben war natürlich Wind, deswegen gingen wir nur kurz hoch und stiegen direkt wieder ab. Ich warf einen Blick zur Sulzspitze: Dort hatte sich der Massenandrang sehr gut verteilt, hätte man auch machen können.

Wir machten keine Pause, sondern fuhren direkt ab bis ganz runter zwischen die Latschen. Natürlich war der Schnee ein wenig windbeeinflusst und im oberen Teil auch ordentlich zerfahren, aber er war insgesamt großartig und wir schwebten beide in wunderbaren Kurven bis zwischen die Latschen :-) Yay!

Dort war es wie erwartet einigermaßen windgeschützt. Wir bauten uns bequeme Ski-Liegen und blieben eine sehr lange Weile dort in der Sonne sitzen (der Track sagt: anderthalb Stunden). Sooooo schön!

Der Gegenanstieg zurück zur Route war zwar nicht lang, aber nach der ausgiebigen Pause doch ganz schön anstrengend. Nach den Latschen gab es dann noch mal ein paar schön Kurven für uns. Die Querung erwischten wir gut (nur wenige Meter hochtreppeln). Der obere Teil des Latschen- und Busch-bestandenen Nordhangs war dann wie üblich erst mal vor allem Wegsuche, aber dann bekamen wir noch mal ein paar wunderbare Kurven in unberührtem Schnee :-)

Es war meine Schuld, dass wir dann fast zu weit runter fuhren und doch noch mal ein Stück rum treppeln mussten. Trotzdem: Hach!


Start am Haldensee


Wir biegen ab


Querung, hinten ein paar Nachgeher


Am Joch


Weit oben in der langen Querung


Die Rinne ist gut zu gehen


Grat


Gipfel


Abfahrt :-)


Yay!


Pause. Laaaang :-)


Gegenanstieg


Rückblick zum Pausenplatz


Abfahrt

Von engel am 20.02.2022 19:59 • outdoorski

Es sollte ein Super-Wochenende werden mit ordentlicher Kälte und bestem Wetter. Wir brauchten eine Weile, um uns für ein Ziel zu entscheiden (Lechtal oder nicht Lechtal) und nahmen uns dann den Berg mit der großen Nordflanke vor. Ob der Schnee dort besonders gut sein würde, war fraglich (viel Wind bläst die Nordflanke meist leer und es hatte wirklich viel Wind in der Woche davor), aber der Berg selbst ist toll :-)

Wir waren früh unterwegs, kamen dann aber - total ungewöhnlich! - erst mal in eine Polizeikontrolle. Der beste Allgäuer stellte danach fest, dass die wohl nach Faschingsfeier-Überbleibseln gesucht hatten.

Am Parkplatz bei Tannheim war es wie erwartet sehr kalt (-12 Grad) und zugig. Ich hatte eh schon kühle Finger vom Autofahren, die bei Vorbereitungen natürlich kein Stück wärmer wurden und musste nach den ersten Metern tatsächlich von den ‘Laufhandschuhen’ auf die ‘Warmhandschuhe’ wechseln, weil meine Fingerspitze zu erfrieren drohten. Das passiert wirklich selten.

Der Weg über die Forststraße und auf dem Sommerweg durch den Wald lag natürlich im Schatten. Es war kühl, leicht windig und der Schnee war super: locker, pulvrig, kaum verspurt :-) An der Älpele-Alpe hatten wir eigentlich eine Pause angedacht, aber die lag zu unserem Erstaunen (Jahreszeit mal wieder) noch im Schatten und auf der Ebene war es natürlich windig. Wir ließen die Pause ausfallen und gingen direkt weiter.

Wir waren früh genug dran, um sehen zu können, wie der erste Tourengeher die Spur durch die Nordflanke anlegte. Ich kann mich an sowas ja total freuen :-) Das sah super aus, ein Kunstwerk.

Wie zu erwartet war erst die Querung unter die Flanke und dann die Querung der Flanke selber ... naja, nicht toll. Sehr positiv war, dass die Skistiefel-Ausbeulung, die der beste Allgäuer für meinen Großzehenknöchel rechts gemacht hatte, super funktioniert. Keine Druckstelle mehr, nix :-) Nicht so positiv waren die langen Querungen selber. Am Ende jammerte mein linkes Bein (das obere) und ich freute mich auf jede Spitzkehre nach links - obwohl ich Spitzkehren noch immer nicht gut kann ;-)

Wir ließen die Ski am Skidepot stehen und gingen ohne Ski zum Gipfel rüber. Dafür dass doch noch echt wenig Schnee liegt, gingen erstaunlich viele Leute zur Rinne rüber. Oben sah die auch gut aus, aber in der Ausfahrt schauten für meinen Geschmack schon arg viele Steine raus. Am Kreuz sassen 2 Frauen, die bald gingen und dann hatten wir den Gipfel des Gaishorns eine halbe Stunde für uns allein! Wow, damit konnte wirklich niemand rechnen!

Bei der Abfahrt hatten wir natürlich keinen unverspurten Schnee mehr vor uns (es hatte um die 20 Spuren, schätzte ich), aber der Schnee in der Rinne war trotz der Spuren weitgehend locker und gut zu fahren, erst ganz unten gab es ein paar windverpresste Stellen. Das war toll!

Ich muss mich ganz kurz mal selber loben: Trotz latentem Bammel wegen Knie, weil das bei den letzten Touren (mit zugegeben eher schlechtem Schnee) beim Fahren und hinterher wehgetan hatte, schaffte ich es, mich ohne Rücksicht auf Verluste (OK, weitgehend) in die Abfahrt zu werfen. Und natürlich klappte das Fahren genau deswegen so gut :-)

In der Ebene hatte es endlich Sonne, deswegen machten wir da noch mal Pause. Die restliche Abfahrt bot dann noch 1 1/2 schöne Hänge und ist sonst halt Mini-Skicross auf dem Sommerweg, was ja auch ganz nett ist.

Hach, toller Berg, tolles Wetter, toller Schnee, tolle Tour!


Eisiger Start in Tannheim


Auf dem Sommerweg


Keine Sonne an der Älpele-Alpe


Die schöne Spur :-)


Im Anstieg


Am Skidepot


Weiter geht es zu Fuß


Auf dem Weg zum Gipfel


Allein :-)


Abstieg zum Skidepot


Oben ist der Nordhang ganz schön steil


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Abfahrt


Sonnenpause in Traumumgebung :-)

Von engel am 20.02.2022 19:38 • outdoorski

Samstag, 29.01.2022: Windig

Freitag, Februar 11, 2022

Der Samstag sollte nicht grad schön, aber immerhin verträglich werden und es bestand immerhin die Chance auf leichten Neuschnee. Für den Sonntag war Sturm vorhergesagt. Nach vielen Überlegungen entschieden wir uns wieder für den Berg von der Vorwoche.

Eigentlich war kaum was los, weil wir schön früh da waren, aber direkt nach uns liefen zwei Freuen los, die exakt genauso schnell waren wie wir und sich ausgesprochen angeregt unterhielten. Nach einer taktischen Pause hatten wir dann Ruhe. Die Ladies gingen geradeaus, wir bogen ab.

Es hatte tatsächlich ein wenig Neuschnee, unten 3cm, weiter oben etwa 5cm. Immerhin ;-) Übers Brückle war noch niemand gegangen und so durften wir spuren - so ziemlich jedenfalls. Es war ein Fuchs unterwegs gewesen und akkurat auf dem Sommerweg gelaufen, sodass ich nur halb spuren musste ;-)

Es war bedeckt, deswegen kamen wir am Sattel zur Ödenalpe leider nicht in die Sonne. Dafür bekamen wir da dann den Wind zu spüren, der teilweise doch ganz ordentlich war. Ab dem Sattel hatte es auch eine Spur, aber die lief schon gleich zu Anfang einen großen Umweg durch die Latschen, deswegen kam auch der besten Allgäuer dann noch zum Spuren.

Diesmal ließen wir die Ski schon an der kleinen Ebene vor dem Gipfelaufbau stehen und stiegen zu Fuß zur Rinne auf. Da lag einigermaßen Schnee drin und ich fand den Anstieg ganz schön schwierig.

Es war ja schon die ganze Zeit windig gewesen, aber als ich aus der Rinne auf den Grat kam, blies mich eine Böe fast um. Unter diesen Bedingungen mochte ich lieber nicht über den Grat eiern, deswegen stieg ich gleich wieder in die Rinne und ließ den besten Allgäuer allein zum Gipfel rüber gehen (sei einfacher gewesen als die Woche davor, weil es nicht so eisig war).

Bei den Skiern verkrochen wir uns hinter die Latschen und machten eine kurze Pause. Die Abfahrt war dann wie erwartet schwierig, weil die Schneebedingungen total wechselhaft waren und man nicht sah, wo es hart und wo es weicher war. Ich tat mich damit wieder relativ schwer, während der beste Allgäuer ganz gut zurecht kam.

Diesmal verpassten wir den Abzweig nicht und kamen mit weniger Laufen und Treppeln zum Nordhang rüber, aber so ganz ohne geht es nur, wenn schon jemand eine Spur reingefahren hat. Hatte aber natürlich niemand ;-)

Mit der Abfahrt durch den Latschen- und Buschhang kam ich ganz gut klar, der freie Hang unten hatte aber wieder so komisch ungleichmäßigen Schnee und das kann ich einfach nicht. Naja, fahren kann ich alles, nur elegant ist es dann halt nicht ;-)

Ganz unten kam dann die für den Nachmittag angekündigte Sonne raus und wir machten nochmal Pause. Das Bänkle an der breiten Stelle war besetzt, deswegen setzten wir uns auf die Rucksäcke. Die Bankbesetzter boten uns sogar Madeleines an, aber die lehnten wir zugunsten K&K daheim ab. Nett war es trotzdem :-)


Start bei bedecktem Himmel


Am Brückle - keine Spur vor mir


Wetterbild


Es ist abgeblasen allüberall und hat echt wenig Schnee


Anstieg zu Fuß


In der Rinne


Ich breche wegen Wind ab


Gipfelbild des besten Allgäuers


Abstieg


Ungelenke Abfahrt


Schwungvolle Abfahrt


Ein bisserl Hochtreppeln brauchts dann doch

Von engel am 11.02.2022 19:09 • outdoorski

Sonntag, 23.01.2022: Traumhaft schön

Dienstag, Februar 08, 2022

Nach einer wetter-mäßig eher gruseligen Woche ließ der Schneefall am Samstag im Lauf des Tages nach und am Sonntag war Sonne angekündigt. Nachdem nun auch der beste Allgäuer die Booster-Impfung bekommen hatte, war klar, dass wir ins Tannheimer Tal wollten. (Im Lechtal hatte es noch nicht viel Schnee und wir brauchten ja auch erst noch Skitouren-Übung). Der Lawinenlagebericht war erfreulich (1/2), sprach aber von einer Eislamelle allüberall. Weia.

Wir starteten früh und kamen an einem erstaunlich leeren Parkplatz. Die Forststraße hatte eine ordentliche Unterlage und war schon gut plattgefahren mit einer leichten Schneeauflage. Das zumindest würde kein Problem werden. Wir bogen an der Abzweigung nach links ab und hatten nur noch wenige Spuren vor uns. Hier fiel uns dann aber die Eislamelle im unberührten Schnee rechts und links auf. Mir machte das Sorgen (Querbelastung!), der beste Allgäuer wischt das aber beiseite: ‘Ach, das kann man doch prima fahren!’ Hmmmm.

Wir gingen über die Brücke und die Spur führte schön auf dem Sommerweg Richtung Joch. Wo sie zum Nordhang abbog gingen wir geradeaus weiter und ich kam tatsächlich dazu, einen knappen Kilometer in frischem Powder spuren zu dürfen :-) Ja, OK, mit Eislamelle, aber beim Sporen störte die nicht sehr, klingelte aber schön.

Im Joch trafen wir wieder auf eine Spur und folgten der bis zum Gipfelaufbau. Die Querung war doof, sonst war aber alles gut zu gehen. Wir stellten die Ski unter den Felsen ab und stiegen die Rinne zum Grat hinauf (Puh! Anstrengend!). Der Weg über den Grat rüber war unangenehm vereist, ich musste einmal auf beide Knie gehen, um über einen Absatz zu kommen. Dann waren wir aber allein am Gipfel und das war sehr nett :-)

Wir steigen ab, bevor die anderen kamen. Den Absatz rutschte ich einfach auf dem Hosenboden runter, Sicherheit vor Eleganz ;-)  Leider war es recht windig, wir beschlossen deswegen, erst zwischen den Latschen Pause zu machen.

Dann ging es an die Abfahrt. Die Schneeauflage war insgesamt recht dünn, deswegen war uns schön klar, dass wir uns eher in den Rinnen aufhalten mussten. Der beste Allgäuer erwischte beim ersten SChwung (ein bisserl sehr frech am Rand) einen Haufen Steine und fluchte erst mal ordentlich. Ich war gewarnt und blieb sorgsam in der Mitte. Wie befürchtet, kam ich mit der Eislamelle überhaupt nicht klar (vielleicht Kopfsache?), der beste Allgäuer fuhr das Zeug aber super ab und produzierte schöne Kringelspuren während ich mich von Riesenbogen zu Riesenbogen tastete. Egal, war trotzdem schön.

Zwischen den Latschen gab es dann die Pause. Wir bauten uns aus den Skiern und den Rucksäcken bequeme Liegen und genossen die Sonne :-)

Bei der restlichen Abfahrt verpassten wir die obere Abzweigung und mussten zum Nordhang hinauf treppeln, das war ungemein nervig, aber zum Auffellen lohnt der kleine Absatz halt auch nicht. Der Nordhang hatte oben fast zu wenig Schnee zwischen den Latschen, aber als wir uns oben durchgemogelt hatten, konnten wir unten noch ein paar schöne Kurven machen - also der beste Allgäuer, ich hatte noch immer Probleme mit der Eislamelle. Tja.

Die Abfahrt über den Sommerweg und dann über den Forstweg ging wie erwartet sehr gut.

Hach, was für ein wunderbarer Tag!


Start am Haldensee


Die letzten Wolken lösen sich auf


Anstieg über den Sommerweg


Das Brückle :-)


Auf dem Sommerweg, wir nähern uns der Sonne


Spuren vor der Nordrinne


Bislang hat es wenige Spuren


Nebelschwaden im Tal


Vor dem Gipfelaufbau


Anstieg zum Grat


Es ist arg glatt!


Oben :-)


Ungelenke Abfahrt - die schöne Spur ist vom besten Allgäuer


Nach dem Anstieg zum Nordhang

Von engel am 08.02.2022 13:28 • outdoorski
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