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Zweitbildschirm :-)

Dienstag, April 07, 2020

Den Vormittag verbrachte ich statt mit Lernen mit Anwenden des bereits Gelernten. Das soll heissen, ich schaute mit das Projekt genau an und brachte Verbesserungen im Sinn von besser lesbarem Code und neue(ere)n Konzepten ein. Unter Zuhilfenahme des IDE, denn auch wenn ich einige Konzepte nun kenne und lesen kann, krieg ich die Dinger ohne Hilfe (noch, hoffe ich) nicht codiert. Am Ende funktionierte alles wie vorher, aber ich freute mich auch ohne Verbesserungen.

Am Nachmittag hatte ich eigentlich wieder ein neues Thema beginnen wollen, aber weil ich dann doch wieder etwas nicht verstand, das mir das Lint-Tool und das IDE zur Verbesserung vorschlugen, startete ich halt die nächste Java-Lektion. Die ist schon eher auf meinem Level ;-)

Am späten Vormittag ging ich nochmal zur Iseler-Bergstation hinauf. Zeitlich war ich besser dran, denn die Piste war schon schön aufgegangen, aber es war trotzdem nicht sehr angenehm, weil die ganze Zeit ein kalter Wind wehte. Vielleicht war ich deswegen komplett allein unterwegs? Im oberen Drittel verliess mich dann eines meiner Adhäsionsfelle und weigerte sich weiter am Ski zu haften. Eigentlich sollten Adhäsionsfelle auch haften, wenn sie feucht sind, un-eigentlich scheint das aber für totale Durchweichung nicht zu gelten. Ich stieg das steilste Stück zu Fuß auf und ging dann geradeaus rauf weiter. Die Abfahrt war sehr nett.

Als ich wieder heim kam, war mein Notebook-Erweiterungs-Bildschirm da. Um den war ich schon 2 Wochen herum geschlichen, weil mir daheim ein zweiter Bildschirm fehlt. Sehr fehlt! Aber ob das wirklich taugt, kann man halt erst sagen, wenn man es ausprobiert hat ...

Bisher, also nach ca 2 Stunden Benutzung ;-), scheint das genau das zu sein, was mir daheim gefehlt hat. So langsam fühlt sich das hier tatsächlich nach HomeOffice an. Obwohl ich noch immer mit Notebook-Tablett auf dem Sofa sitze (saubequem mit hoch gelegten Beinen), aber jetzt halt mit 2 Bildschirmen und dem Headset aus dem Büro :-)

Irgendwann auf der Skitour hatte die Werkstatt mitgeteilt, dass der Clio fertig sei und ich holte ihn am Abend ab. Der nigelnagelneue Scheibenwischermotor ist feucht geworden und eine Sicherung im Motorraum war geflogen. Ich bekam eine langwierige Erklärung, die darauf hinaus läuft, dass man immer wieder mal schauen soll, ob Wasser von oben tatsächlich am Radkasten raus läuft. Wenn dem nicht so ist, ist oben ein Ablauf verstopft (Blätter, Dreck, usw.) und man sollte das frei machen. Weil der Motor noch neu ist, wurde er zerlegt und gereinigt. Das ist immerhin günstiger als nochmal ein neuer Motor :-)

Mein Zweitbildschirm und die Clio-Reparatur haben übrigens in etwa dasselbe gekostet, aber über den Bildschirm freue ich mich deutlich mehr als über das reparierte Auto ;-)

Von engel am 07.04.2020 23:00 • outdoorski

Alternativ-Lernen

Montag, April 06, 2020

Am Vormittag beendete ich die Lektion mit dem komplizierten Zeug und kann immerhin sagen, dass ich am Ende der Lektion weitgehend folgen konnte. Wenigstens das. Anwenden ist natürlich was komplett anderes ;-) Schaumermal, ob sich da noch was Vertiefendes findet und vielleicht findet sich im Projekt dann irgendwas, wo ich das probieren kann.

Den Nachmittag verbrachte ich damit, mir etwas (oberflächlichen) Hintergrund zu ein paar ‘Buzzwords’ zu verschaffen, bei denen ein paar der ehemaligen Kollegen erzählt hatten, dass man sie dazu befragt hatte. Nur damit ich halt weiss, um was es geht. Und überhaupt kann es nicht schaden, sich auch mal wieder mit was Anderem zu beschäftigen. Ich habe mir jetzt auch noch anderes Zeug gebookmarkt.

Zwischendurch versuchte ich ein paar weitere Ansätze, wie ich die Punkte meiner Track-Grafik bearbeiten kann. Das klappt noch nicht so wie ich das gern hätte (Warum zum Teufel kann man die Charts nicht ‘refreshen’?) und leider werde ich eine potentielle Lösung für die Track-Grafik nicht auf den Track auf der Karte anwenden können, weil das verschiedene Frameworks sind (JavaFX, Swing) und werde das wohl 2 mal lösen müssen. Tja.

Am späten Vormittag fuhr ich wieder ans Oberjoch, um die Piste raufzulaufen (vorher hatte ich mir die Webcam angeschaut, die Piste sieht noch sehr gut aus). Ich wäre gern später gegangen, aber ich sollte ja den Clio wegen Scheibenwischer-Anschauen zur Werkstatt bringen. Etwas später wäre auch ganz gut gewesen, denn im Schatten war es noch total eisig.

Ich war zunächst wieder allein unterwegs wurde aber auf halbem Weg von einem einzelnen Mann überholt. An der Gipfelstation traf ich eine Frau, die mir erzählte, wie glatt es weiter oben sei und dass sie deswegen umgedreht sei. Ja, das konnte man sehen, der Hang zum Gipfel spiegelte regelrecht, aber da wollte ich ja eh nicht hin.

Die Abfahrt war beinahe super. Die Piste war fast überall schon ein wenig aufgegangen, deswegen konnte man ganz gut fahren, auch wenn die Ski natürlich über das Eis unten drunter schrammten. Eine Stunde später wäre genau richtig gewesen :-) War trotzdem fein und mein Knie nahm das alles fast klaglos mit, obwohl ich ein bisserl - ganz minimal - Gas gab und versuchte, dem Knie bei Linkskurven die ganze Last mitzugeben.

Am Nachmittag fuhr ich kurz zur Werkstatt, wo man feststellte, dass der Scheibenwischer tatsächlich nicht geht und dass nicht die Sicherung schuld ist (jaja, schon gut, das alles zu prüfen ist schon sinnvoll). Der Clio wird den Dienstag bei der Werkstatt verbringen und wenn’s nicht grad der Scheibenwischermotor ist, auf den ich noch Garantie habe, wird es wohl wieder ordentlich Geld kosten :/ Tja.

Als der beste Allgäuer von Allen heim kam, gab es Kaffee auf der Terrasse, dann trennten sich unsere Wege erst mal wieder. Er ging Joggen, ich brachte den Clio zur Werkstatt und ging zu Fuß zurück, meine Art der Bewegung halt ;-) Das Knie hatte nach der Pistentour ein wenig gejammert, die 2 Kilometer nahm es dann aber aber fast klaglos.

Von engel am 06.04.2020 23:00 • outdoorski

Scheibenwischer kaputt!

Donnerstag, April 02, 2020

Ich verbrachte den Tag wieder allein zuhause, weil der beste Allgäuer nicht mehr halbkrank war. Ich beschäftigte mich weiter mit dem neuen Thema (echt anstrengend, ich musste einige Clips mehrfach anschauen) und bastelte zwischendurch am Projekt rum. Gemäß dem Grundsatz, dass man nichts selbst machen sollte, für das schon andere eine Lösung gefunden haben, probierte ich allerlei Vorschläge durch, passte dies oder das an und fand schliesslich eine Library, die genau das tat, was ich wollte. Und ich verstand sie sogar. Yay! Dabei lernte ich eine Menge und ich kann die nächsten Schritte schon vor mir sehen. Nochmal Yay!

Am späten Vormittag packte ich wieder Skizeug und fuhr nach Ofterschwang. Die Piste dort hat inzwischen sehr gelitten, das war wohl das letzte Mal. Noch kann man aber aufsteigen und abfahren und es war nochmal sehr nett. Ich stieg im T-Shirt und mit weit geöffneten Lüftungen an der Hose auf, geradeaus rauf und schnaufend wie Emma. Die Abfahrt war nett, weil es überall schön aufgegangen war und ich übte Last auf dem rechten Bein. Das klappt gut, so lang nichts Unerwartetes kommt ;-) Für die kurzen schnellen Schwünge auf dem schmalen Pistenrest unten bin ich aber (noch, hoffe ich) zu langsam.

Auf dem Weg nach Ofterschwang musste ich feststellen, dass der Scheibenwischer beim Clio nicht mehr geht. Schon wieder nicht, muss ich dazu sagen, denn der wurde Anfang des Jahres reichlich teuer mit einem neuen Motor repariert. Die Werkstatt meinte, ich solle am Montag mal vorbei kommen, dann würde man sich das anschauen. Ich bin gespannt, was da raus kommt. Eigentlich, finde ich, dürfte ich da nicht nochmal was zahlen müssen.

Am Nachmittag konnten wir nochmal gemeinsam auf der Terrasse sitzen, weil es da schön windgeschützt ist. Dann packte ich München-Zeug (im Wesentlichen gewaschene Sport-Klamotten) und legte den Kangoo-Schlüssel bereit. Mit einem Auto ohne Scheibenwischer will nicht so weit fahren.

Von engel am 02.04.2020 23:00 • outdoorski

Leicht überfordert

Dienstag, März 31, 2020

Ich startete den Tag wieder sehr früh, der beste Allgäuer schlief bis zu einem Meeting aus, wie sich das für einen Halbkranken gehört. Danach wollten wir frühstücken, aber das war nicht einfach, weil ich zwar für mein Frühstück gesorgt hatte, aber natürlich nicht für den ungeplanten Allgäuer.

Von meinem wunderbaren Frühstück, Hüttenkäse mit Marmelade und Blaubeeren gemischt, wollte er nichts abhaben (grad dass er sich nicht schüttelte). Es wurde dann Schoko-Müsli, das ich eigentlich auch für mich gekauft hatte, mit dem er sich dann aber doch anfreunden konnte. Natürlich hätte jemand zum Bäcker gehen können, aber es hatte keiner Lust dazu ;-)

Ich versuchte mich den Tag über an einem neuen Lern-Thema (immer noch Java, aber so langsam die fortgeschritteneren Konzepte) und verzweifelte etwas daran. Entweder ist der Vortragende schlecht oder mir fehlt irgendwelcher Hintergrund (wahrscheinlich Letzteres, auch wenn der Vortragende   w i r k l i c h   s e e e e h r   l a n g s a m  spricht). Ich verstehe bestenfalls die Hälfte von dem was er mir da beibringen will. Ich lenkte mich zwischendrin mit Recherche über Event-Kram und der Implementierung weiterer Kleinigkeiten ab.

Am späten Vormittag packte ich wieder Ski-Zeug und fuhr ans Oberjoch (ich allein, der beste Allgäuer war ja halbkrank im Homeoffice). Die 6 Zentimeter Schnee vom Blender gestern waren da doch sicherlich auch gefallen. Ich hoffte auf Neuschnee auf der Kunstschnee-Eispiste.

Irgendwie war es dann so, irgendwie aber auch nicht. Es hatte auch am Oberjoch geschneit und mit 6 Zentimetern lag ich vermutlich ganz gut. Aber es hatte auch ordentlich Wind gehabt und Schnee hatte sich deswegen sehr ungleichmäßig auf dem Eis verteilt. Es hatte harte Eispiste neben dünn zugeschneiter Eispiste neben kleineren Schneewehen.

Im Aufstieg war der Neuschnee prima. Ich konnte auch an den steilsten Stellen einfach geradeaus hinauf laufen (sollte ja Training sein) und musste nur gelegentlich einen kleinen Bogen um glatt geblasene Stellen machen. Es war anstengend und ich musste schnaufen wie Emma, die Lokomotive ;-)

Die Abfahrt war dann echt stressig. Weil nicht gut zu erkennen war, wo wieviel Schnee lag, fuhr man immer wieder unerwartet in tiefere Stellen und so unerwartete Belastungen kann das Knie nicht gut ab (wobei ein guter Teil davon sicherlich mal wieder mein Kopf ist). Ich fuhr sehr vorsichtig auf der linken Seite ab, wo es nur wenige Spuren und vergleichsweise viel Schnee hatte. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mit Linkskurven, weil das Knie gern nachgab (wohl eher: ich unbewusst die Last wegnahm), weiter unten ging das dann schon besser. Ich suchte mir allerdings immer die besten Stellen mit ‘gescheitem’ Schnee aus.

Das war insgesamt sehr nett :-)

Von engel am 31.03.2020 23:00 • outdoorski

Wieder lernen

Dienstag, März 24, 2020

Diesen Heimarbeitstag verbachte ich mit einer weiteren Lerneinheit. Immer schön lernen und basteln abwechseln, dann wird es nicht langweilig ;-) Ich mache zwar immer neue Lektionen, aber irgendwas wiederholt sich immer. Das ist gar nicht schlecht, denn irgendwo bleibt immer was hängen. Und ich hab jetzt noch ein paar Code-Aufräum-Arbeiten auf der ToDo-Liste ...

Am späten Vormittag war wieder eine längere Bewegungseinheit fällig (deswegen fange ich ja so früh an, damit ich Mittags rum lang raus kann). Diesmal fuhr ich nach Ofterschwang, denn die lange Piste da hatte mich am Vortag vom Iseler angelacht. Total sonnig!

Ich hatte erst Mühe, den Beginn der Piste zu finden. Da ist so ein komischer Hügel im Weg, den ich rechts auf der Wiese umging. das war eine totale Sauerei, die Wiese ist nämlich weich und sumpfig. Dann war es so nett wie erhofft :-) Die Piste liegt einigermaßen windgeschützt, ich konnte also im Pulli und ohne Handschuhe gehen, und sie war teilweise schon gut aufgegangen. Auf weichem Schnee läuft es sich doch besser. Ich ging aus Zeitgründen nur bis zur mittleren Gipfelstation, ich hatte am Nachmittag noch was vor.

Nach einer weiteren Runde Arbeit daheim radelte ich in die Innenstadt, weil ich einen Termin mit den besten Eltern hatte. Das Radeln war kühler als die Skitour weil es einen so sakrisch kalten Wind hatte, der mir auf dem Hinweg auch noch entgegen wehte. Wie üblich war ich zu früh dran, aber das ist Familiensache, denn die besten Eltern waren auch zu früh dran ;-) Wir trafen genau gleichzeitig ein. Wir hielten brav Abstand, was irgendwie komisch war.

Der Rückweg war dann angenehmer als der Hinweg, weil der Wind meist von hinten kam :-)

Von engel am 24.03.2020 23:00 • outdoorski

Heimarbeit im Allgäu

Montag, März 23, 2020

Wegen Corona hatte ich mit meinem Chef ausgemacht, daheim im Allgäu zu arbeiten. Ich fing direkt um 5 mit der Arbeit an und sah dann, dass das nun eh die offizielle Firmen-Politik ist. Während des Urlaubs war tatsächlich das erste Mal seit Monaten mal wieder eine echte Arbeitsanfrage reingekommen. Ich lud uralte Archive ins Outlook und musste die Anfragenden dann erst mal vertrösten: Outlook brauchte Ewigkeiten, den alten Kram zu indizieren.

Unterdessen beschäftigte ich mich wieder mit meinem Projekt, verwarf die X. Karten-Library und kehrte zu der zurück, mit der ich angefangen hatte. Inzwischen hatte ich aber wieder was gelernt und verstand sie endlich. Naja, ich verstand die Benutzung ;-)

Um halb 10 gönnte ich mir dann eine ausgiebige Pause: 4 Stunden. Ich packte Skitourenkram ins Auto und fuhr zum Oberjoch. Der Plan war, auf der Piste bis zur Gipfelstation aufzusteigen und wieder abzufahren. Irgendwo muss ja auch bei Heimarbeit Bewegung her kommen ;-)

Ich war die ganze Zeit etwas unsicher, ob das nun die Ausgangsbeschränkung verletzt oder nicht. Eigentlich nicht, denn Sport draussen und allein ist ja erlaubt und wieviel alleiner als auf einer Skitour kann man denn sein? Trotzdem war es seltsam. Nahezu leergefegte Straßen, ein Schild ‘Schattwald gesperrt’ schon an der Autobahn und total leere Parkplätze am Oberjoch. Mein Auto war das einzige weit und breit. Das war echt seltsam.

Dann ging ich los. Es wehte ein extrem kalter Wind und der Kunstschnee war stellenweise fast eine Eisplatte. Immerhin hatte ich richtig gerechnet und die Sonne war schon da. In der Mitte, wo die Piste ziemlich steil wird, nahm ich Harscheisen und war wirklich froh drüber. Ein paar Mal rutschte ich trotzdem weg. Der einzige andere Tourengänger, der mich zu Beginn des Steilhangs überholt hatte, ging einfach geradeaus hoch, aber das traute ich meinen Fellen nicht zu. Ich ging brav Kehren.

An der Gipfelstation blieb ich nicht lang, es war zu kalt und windig. Abfellen, Einsteigen, Losfahren. Die Piste war natürlich überhaupt nicht aufgegangen, aber mei, Skifahren kann ich, auch mit labbrigen Tourenlatten. So richtig schön zu fahren war es nicht, aber es war eine schöne Übung für das Knie, das mit dem Geratter und dem Eis gut zurecht kam. Ich habe allerdings noch immer Probleme, den rechten Aussenski wirklich gut zu belasten, das Knie wird also noch immer etwas geschont.

Unten standen inzwischen noch 2 Autos, eins wohl vom Überholer und ein Weiteres, aus dem gerade eine Dame stieg. Ob man Harscheisen brauche? Ich empfahl sie wärmstens. Dann fuhr ich heim, um weiter zu arbeiten.

Als erstes suchte ich die wenigen Uralt-Infos zusammen, die ich finden konnte und verschickte sie. Dann bastelte ich die Karte ins Projekt und baute Zoomen und Verschieben ein. Das funktionierte prima, aber nun ist der Code wieder so ein Gewurschtel, dass ich da demnächst mal wieder aufräumen muss. Es geht voran :-)

Später kam der beste Allgäuer von Allen. Wir müssen uns erst noch ein wenig dran gewöhnen, wie man Arbeitsabende gemeinsam (und getrennt) gestaltet. Das ist ein gutes Training für die Zeit, wo dann hoffentlich wirklich im Allgäu arbeite :-)

Von engel am 23.03.2020 23:00 • outdoorski

Montag, 16.03.2020: Alternativen

Sonntag, März 22, 2020

Da nun die Grenzen wegen Corona geschlossen waren, waren Skitouren kaum mehr möglich, weil man bei ‘uns’ nur von Österreich aus hoch genug starten kann. Wir hatten nach einigem Überlegen als Alternative die Überschreitung mit Mini-Abfahrt ins Auge gefasst, die eigentlich jedes Jahr zu den Frühjahrs-Standard-Touren gehört. Üblicherweise allerdings etwas später im Jahr (meistens im Mai).

Wir parkten am Oberjoch und marschierten dann mit den Minis am Rucksack an vielen Bahn-Angestellten vorbei, die mit Pistenraupen und Schneemobilen das Skigebiet aufräumten (Pistenmarkierungen, Schneefangzäune, usw. abbauen). Das war ein wenig doof, aber wir konnten bald auf den Wanderweg abbiegen.

Die erste Runse queren war kein Problem und wir kamen auf der anderen Seite bald wieder auf die Piste, die wir oben auf dem Schmugglerweg nach links verließen.

Danach ist es nicht mehr weit zur zweiten Runse, die Große, Tiefe, Steile. Da konnten wir etwa bis zur Hälfte auf dem Schnee dem Sommerweg folgen und dann war ganz einfach Schluß. Mit Steigeisen und Pickel wäre man vielleicht auf dem harten Schnee weiter gekommen (hatten wir aber nicht), aber die abgerutschten Schneebretter zeigten schon, dass der Schnee auch nicht gut auf dem Kies der Runse hielt. Wir gingen am Rand der Runse ein Stück nach unten und dann ein Stück nach oben, aber der Abstieg und die Querung waren uns (ganz besonders mir) einfach zu gefährlich. Wir hätten ganz unten direkt zum Grenzwies gehen sollen und da über die Piste aufsteigen (nächstes Mal).

Der Alternativplan war dann, über die Wiedhag zur Iseler-Station zu gehen und da wenigstens mit den Minis abzufahren. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass das dann ein Tag ohne Sonne werden würde, weil die ganze Flanke nordwestseitig ausgerichtet ist (ursprünglich war der Plan ja, oben über den garantiert besonnten Grat zu gehen), aber wir hatten Glück. Die Sonne stand doch schon so hoch, dass sie es über den Grat schaffte und uns wärmte :-)

Die Schneestapferei bis zum Iseler war dann recht mühsam (ein Vorgeschmack auf den viel längeren Grat - wobei wir da vermutlich mehr Lust und Energie gehabt hätten). Wir kamen kurz über der Gipfelstation am Iseler-Anstieg an. Der beste Allgäuer wollte sogar noch auf den Gipfel, aber ich hatte Bammel vor der Abfahrt im freien Gelände. Da war nämlich noch alles gefroren und die Kontrolle, die man mit den Bergstiefeln über die Minis hat, ist doch sehr begrenzt.

Der beste Allgäuer zog dann direkt da oben schon die Ski an. Mir war das zu steil und zu hart, ich stieg zu Fuß zur Station ab (das übrigens ging sehr gut, ich konnte das rechte Bein genauso hart in den Schnee hauen wie das linke :-)). Das Abfahren da oben sah dann auch nicht ganz einfach aus. Wir machten erst mal Pause an der Station.

Die Abfahrt auf der eisharten Kunstschneepiste war dann eine Katastrophe. Das Knie machte das alles klaglos mit, aber ich fand mit den Minis auf dem Eis einfach keinen Halt (der Plan war ja auch gewesen, hier erst am Nachmittag anzukommen!) und rutschte fast hilflos von Schneehügel zu Schneehügel. Wir wichen auf den ‘echten’ Schnee auf einer wilden Piste aus, aber auch da war es sehr sehr hart.

Erst auf halbem Weg nach unten wurde der Schnee weicher und fahrbarer. Dafür war er unten etwas lückenhaft und wir mussten in der Mitte über Gras laufen. Irgendwas ist immer ;-)

Immerhin konnten wir bis zum Auto abfahren, das war nett. Auf dem Rückweg gingen wir noch zum Einkaufen, um Vorräte und für die nächsten 2 Tage das Abendessen einzukaufen. Das war das erste Mal, dass ich tatsächlich vor leeren Regalen stand. Kein Mehl, keine Milch, kein Klopapier. Menno!

Das Pfannkuchenessen auf der Terrasse danach war dann auch entsprechend mager, unser Mehl reichte nämlich nicht ganz. Aber egal, es war nett da draussen, so lang es noch Sonne hatte :-)


Start mit Skiern am Rucksack


Querung der ersten Runse


Auf dem Weg zur Piste


Auf dem Weg in die zweite Runse


Abbruch nach vergeblicher Suche nach einer Querung


Auf dem Weg zum Iseler


Auf dem Weg zum Iseler


Abfahrt zur Gipfelstation


Vorsichtige (ungelenke) Querung zur wilden Piste


Rückblick


Kurven im weichen Schnee

Von engel am 22.03.2020 12:04 • outdoorbergski

Eine Skitour noch hatte ich mir für den Urlaub gewünscht und wir hatten uns nach dem werkeligen Samstag eine für den Sonntag vorgenommen. Österreich hatte da schon Corona-Abschottung angekündigt, aber die generelle Liftschließung sollte erst am Montag kommen. Theoretisch müsste es also möglich sein, ins Tannheimer Tal fahren zu können, dachten wir uns.

Und so war es auch. Es war ernsthaft gespenstisch leer auf den Straßen, als wir Richtung Oberjoch fuhren. Auf dem Weg fiel uns auf: es hat brutal wenig Schnee. So wenig, dass wir schon über Alternativen nachdachten und bedauerten, keine Bergstiefel im Auto zu haben.

Wir parkten am Haldensee, wo uns statt vollem Parkplatz genau 3 Autos erwarteten. Seltsam! In dem kalten Eck da hinten lag zwar ein wenig Schnee, aber rundrum war es grün. Wir gingen erst mal zur Forststraße, um zu schauen, ob man losgehen konnte.

Man konnte, die Forststraße war unten komplett schneebedeckt. Dafür lagen gleich am Anfang schon mal Bäume über dem Weg. Und weiter oben, wo mehr Sonne rein kommt, war dann auch die Sache mit dem Schnee stellenweise problematisch. Es gab kleinere und größere Abschnitte der Forststraße, die komplett blank waren. Nach der Felswand waren wir dann aber glücklicherweise im Schnee angelangt und konnten weitgehend mit Skiern laufen.

Die Bachläufe auf dem Sommerweg waren das nächste Problem. Über die meisten konnten wir einfach drüber laufen, aber wir mussten doch einige Male abschnallen, damit die Felle nicht nass wurden.

Nach dem Brückle war dann aber endlich durchgehend Schnee. Dafür wehte ein ziemlich kühler Wind, bis wir endlich am Joch zur Gräner Edenalpe waren und dort in die Sonne kamen. Es wurde schlagartig 20 Grad wärmer! Der Schnee war in der Sonne schon feucht und im Schatten noch kalt, das führte zu wunderbaren Stollen unter meinen Skiern :/

In der Querung unterm Litnis gefiel mir überhaupt nicht, wie schnell der Schnee feucht wurde. Ich hatte Bedenken, dass der Schnee nicht nur oberflächlich sondern auch tiefer auftauen würde und ich dann nicht mehr fahren können würde. Wir verzichteten deswegen auf den Gipfelaufbau und fuhren nach einer kurzen Pause im Sattel direkt ab.

Meine Sorge war völlig umsonst gewesen, der Schnee war firnig und wunderbar zu fahren :-)

Nachdem wir letztes Mal doch zu früh abgefahren waren, fanden wir diesmal den richtigen Weg entlang der Nordseite rüber zum Latschenhang :-) Wir mussten nur wenige Meter aufsteigen, was mein Knie freute.

Die Nordseiten-Abfahrt war dann oben etwas schwierig, weil sich unter dem Neuschnee gefrorene Altspuren befanden, aber nachdem wir die ersten Meter hinter uns gebracht hatten, konnten wir nochmal sehr schön abfahren. Diesmal mit Pulver statt Firn :-)

Im oberen Teil der Rest-Abfahrt waren dann die Bachläufe nervig, weiter unten die freien Stücke der Forststraße (mit Skistiefeln bergab laufen geht noch nicht sehr gut). Aber insgesamt, da waren wir uns am Ende einig, war es schon schön, nochmal eine Skitour gemacht zu haben :-)


Start mit dem ersten Hindernis


Zwischendurch ist der Schnee weg


Noch ein Baum


Bachquerung


Ab hier ist endlich Schnee


In der Sonne ist es regelrecht heiss


Abfahrt in Firn


Abfahrt in Pulver


Abfahrt weit unten

Von engel am 21.03.2020 18:43 • outdoorski

Der Samstag sollte schön werden, es hatte in der Woche geschneit (oben zumindest) und ich wollte nochmal eine Skitour. Allerdings lieber eine eher Kleine, Leichte, denn die Skitour von letzten Samstag hatte ja doch deutliche Nachwirkungen gehabt. Aber alles Kleine, Leichte fängt halt weiter unten an und dass da kaum Schnee liegt, hatten wir nun ja schon feststellen müssen.

So entschieden wir uns dann doch für eine etwas längere Skitour, die nicht direkt leicht ist - dafür aber schön mit klettrigem Gipfel. Ich stellte mir alle Schwierigkeiten vor und hatte etwas Sorge ...

Wir standen mittelfrüh auf und kamen trotz etwas länglichem Frühstück problemlos übers Oberjoch und ins Tannheimer Tal. Am Parkplatz war schon einiges los.

Auf der Forststraße war genügend Schnee (naja, beinahe, hin und wieder schauten doch ein paar Steine raus) und er wurde mehr als wir höher kamen. Da wurde auch die Qualität besser und am Abzweig hatte es im Schatten tatsächlich Pulver :-) Viel Schnee war es aber trotzdem nicht, was wir eindrucksvoll am Brückle über den Bach sahen (die beiden letzten Jahre waren wir auf Höhe des Geländers gelaufen).

Die Spur wand sich in langen Schleifen um den Latschenbuckel unter der Nordrinne herum (mit viel Aussicht auf die komplett abgeblasene Krinnenspitze) und brachte uns schließlich zum Sattel vor der Gräner Edenalpe. Da mussten wir ganz kurz ein total vereistes abgeblasenes harschiges Stück queren und ich hatte schon Bedenken, ob die ganze Querung bis zum Litnis so sein würde. War aber nicht so.

Allerdings wurde der Schnee, da wir nun auf der Sonnenseite waren, bald feucht und schwer. Das machte mir Sorgen, denn da fahren würde das Knie bestimmt arg stressen. Als der beste Allgäuer von Allen vor der Latschenquerung seine Ferse tapen musste, war ich kurz davor, abzubrechen, aber dann wollte ich doch nicht.

Der Weg zum Einstieg zum Gipfelaufbau war dann vor allem wegen der Wärme recht anstrengend. Wir stellten die Ski relativ weit unten ab, weil wegen des wenigen Schnees allerlei Steine und Felsen raus schauten und stapften dann die Rinne hoch. Das ging sehr gut, vor allem, als ich den besten Allgäuer von Allen, der spurte, bat, die Schritte mit rechts kleiner zu machen. Auf der Querung zum Gipfel hatte es natürlich Eis. Da ging ich sehr vorsichtig, weil ich meiner Reaktion nicht traue.

Wir blieben nicht lang am Gipfel, denn da oben zog es und ich wollte gern den Gipfelabstieg hinter mir haben, bevor wir es uns gemütlich machten. Der Abstieg über den eisigen Grat war dann auch anspruchsvoll. Der Abstieg über die Schneerinne dagegen ging erstaunlich gut. Ein paar Tritte waren zu hoch für das Knie, da musste ich runter hüpfen, aber das war im weichen Schnee einfach.

Dann fuhren wir zum kleinen Sattel ab und machten da die ‘Gipfelpause’. Das war ganz nett da, denn es hatte kaum Wind.

Vor der Abfahrt über den Südhang hatte ich ja etwas Bammel gehabt, weil der Schnee da schwer und oberflächlich sogar nass war. Das ging aber ganz gut, auch weil ich im ganz schweren Schnee ganz einfach Stemmbogen machte ;-) Wo der Schnee kälter und noch pulvrig war, traute ich mich sogar voll reinfahren und das war super!

Vor der Nordabfahrt über den Latschenhang steht der kleine Zwischenaufstieg, bei dem sich Auffellen nicht lohnt. Hätte ich trotzdem machen sollen, denn das Rauftreppeln im Tiefschnee (immerhin schon etwas zusammen getreten) war schrecklich. Das Knie motzte bei jedem Schritt, rechtsrum mehr, linksrum weniger. Ich war echt froh, als wir die 30 Meter geschafft hatten.

Im Latschenhang war natürlich viel weniger Schnee als sonst, also musste man noch mehr Slalom fahren als sonst. Der Schnee war super, kalt und pulvrig, und das ging problemlos. Wenn ich weiß, was auf mich zukommt, schaffe ich auch schnelle kurze Schwünge, nur schnell reagieren klappt noch nicht so recht. Dass derzeit der beste Allgäuer hinter mir fährt, ist aber sehr gewöhnungsbedürftig. Normalerweise fahre ich als Letzte ab.

Auf der Abfahrt zur Forststraße warf ich mich dann noch in den Schnee, weil ich verkantete. War überhaupt kein Problem, obwohl ich im ersten Augenblick fürchterlich erschrak. Hab ich das jetzt also auch schon hinter mir. Es wird ;-)

Tolle Tour mit toller Abfahrt! Der Zeitpunkt, wo ich sage, die Reha ist jetzt rum, rückt näher :-)


Der schöne Start


Am Brückle sieht man wie wenig Schnee eigentlich liegt


Am Sattel


Anstieg zum Gipfel


Am eisigen Grat


Gipfelbild


Eisiger Abstieg


In der Rinne


Südabfahrt (man beachte die vielen Bollen)


Nordabfahrt (Steile Rinne? Kein Problem :-))


Ganz unten nochmal schöner Pulver

Von engel am 21.02.2020 17:41 • outdoorski

Samstag, 08.02.2020: Skitour-Skitour!!!

Donnerstag, Februar 13, 2020

Also, eine Skitour mit Abfahrt im freien Gelände und keine Skitour mit Abfahrt auf einer Piste. Und das ging erstaunlich gut :-) Auch wenn der Anfang alles andere als vielversprechend war.

Bei der Auswahl am Vorabend hatte ich mir sehr schwer getan, denn die Sache mit dem Schnee war ja alles andere als ideal. Am Ende fiel die Wahl dann doch aufs Gunzesrieder Tal, denn auf der Webcam der Gunzesrieder Bergbahn sah es so aus, als könne da genug Schnee liegen, um auch den unteren Hang im Tourengebiet fahren zu können. Grad so. Anderswo lag mehr Schnee, aber da waren die Touren auch allesamt lang und ob das alles so klappen würde wie erhofft, war ja nicht abzusehen.

Wir fuhren also durchs grüne Allgäu ins Gunzesrieder Tal, wo dann anfangs tatsächlich Schnee lag, aber das waren grad mal 2 Zentimeter oder so. Je weiter wir hinter kamen, umso mehr Schnee wurde es, aber Skitouren-tauglich sah das nicht aus. Es schaute Gras raus und bestenfalls in den Mulden lagen ein paar mehr Zentimeter. Selbst auf den Kuhwiesen weiter hinten, war da nicht wirklich an Abfahrt zu denken :-(

Aber nun waren wir schon da und sinnvolle Alternativen gab es ja auch nicht (naja, sich in den Stau nach Oberstdorf zu stellen, in Baad keinen Parkplatz zu finden und dann in einer Schlange irgendwo hoch laufen - wir waren viel zu pät dran für sowas :-() und irgendwie würden wir den unteren Hang schon runter kommen (Zu Fuß?) und oben würde es doch ganz bestimmt viel Schnee haben. Wir gingen los.

Beim Blick in die Umgebung kamen allerdings leichte Zweifel an der letzten Theorie auf. Der Regen der Vorwoche hatte dem Schnee überall den Garaus gemacht und auch wenn es momentan überall oberflächlich weiß war, sah man Grashalme, Büsche und Geländeformationen. Immerhin lag genug Schnee auf der Forststraße, dass wir da abfahren können würden. Die eventuelle Verlängerung übers Rangiswanger war aber schon vom Tisch, denn der Hang sah so weit das Auge reichte aus wie der untere: kaum mit Schnee bedeckt.

Wir liefen an der Alpe vorbei und hinten ums Eck rum, aber der Schnee wurde nicht wesentlich mehr. Erst nach dem kleinen Waldstück mit dem Bach sah dann doch so aus, als würde die Tour ein gutes Ende nehmen. Endlich lag Schnee. Nicht grad viel, aber genug zum Fahren.

Der Aufstieg zum Gipfel wurde dann ein bisserl anstrengend. Die Sache mit der Kondition hat auch noch Luft nach oben. Unterwegs und dann auch am Gipfel ließ jemand immer wieder eine Drohe steigen. Boah, nervig! Aber für einen Schneeball war das Ding zu weit weg (nicht, dass mein Zielvermögen für irgendwas in der Art reichen würde).

Nach einer langen sonnigen Pause am Gipfel kam die Abfahrt. Oben war der Schnee schon schwer geworden und meine Versuche, da ordentliche Kurven zu machen, waren eher unbeholfen. Wo es steil wurde, überlegte ich alle Kurven gut und hatte immer gute Gelegenheiten zum Drehen und Bremsen. Das war nicht flüssig oder schön, aber ging ganz gut, auch wenn die seitliche Belastung gerade im schwereren Schnee ein wenig schmerzte.

‘Unser’ steiler Hang im Wald war noch völlig unverspurt. Er lag im Schatten und die Sicht war nur so mittel, deswegen fuhr der beste Allgäuer von Allen als erster ab. So hatte ich mehr Übersicht über den Hang. Bei der ersten Kurve war ich noch etwas unsicher, aber der Schnee war locker und gleichmäßig, ich konnte fast unbeschwert abfahren :-) Die Kurven waren allerdings größer und weiter als sonst und am lockeren Schwingen muss ich noch arbeiten. Aber trotzdem: das lief super und tat fast gar nicht weh :-)

Den unteren Teil vom Hang fuhr ich vor, das war dann wegen der schlechten Sicht und einem Harschdeckel unter dem Pulver etwas schwieriger und unsicherer, aber auch das lief prima :-)

Wir stiegen dann noch ein Stück Richtung Rangiswanger Horn auf. Einerseits, um nicht nervig aus dem Bachloch raustreppeln zu müssen und andererseits, weil da nochmal ein netter Hang zu sein schien. ‘Schien’, denn da war dann teilweise schon die Sonne reingekommen und der Schnee war schwer oder hatte einen leichten Deckel. Nebendran war aber auch Pulver, das war also sehr gemischt.

Danach brauchten wir nur noch die Forststraße runter rutschen. Eigentlich hatten wir die bis zum Ende fahren wollen, aber genau am letzten Abfahrtshang kamen plötzlich Steine raus und wir fuhren doch den Hang runter. Das war dann so eine Art Grasbollen-Slalom, vor dem ich mich etwas gefürchtet hatte, aber das ging erstaunlich gut.

Also, eine Skitour :-) Ha!

Das Knie hatte am Ende bei den Rechtskurven, also ohne Last weil Innenski, ziemlich geschmerzt, bei den Linkskurven, also mit Last, nur minimal weh getan. Unten, im Auto, daheim und beim Abendessen bei der besten Mama hatte es gelegentlich wirklich weh getan und gelegentlich, auch beim Draufstehen, überhaupt nicht. Das war alles seltsam und ungewohnt. Ob das eine Überlastung werden würde, würde erst am nächsten Tag rauskommen.


Seeehr magere Schneedecke unten


.. und auf dem Weg wird es erst mal auch nicht viel besser


Bachquerung ...


... und dann tatsächlich sowas wie Schnee :-)


Gipfel


Abfahrt ...


... und die geht weitgehend echt gut :-)


Meistens jedenfalls ;-)


Weiter unten hat es einen Harschdeckel drunter


Im schwereren Schnee tu ich mich schwerer

Von engel am 13.02.2020 21:09 • outdoorski
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