Letztes Wochenende war trotz nicht allzu schlechtem Wetter Pause, dieses Wochenende wollte ich aber eine Skitour haben. Unter Anderem deswegen:

Von mir für mich: Neue Skistiefel.
Zugegeben noch nicht ganz nötig, weil die alten Skistiefel noch nicht (ganz) kaputt sind, aber man merkt den Zahn der Zeit und die häufige Nutzung. Und weil jemand wie ich, die in keines der Standard-Raster passt, nicht einfach hingehen kann und irgendwas kaufen kann - schon gar nicht, wenn man Ansprüche stellt - hab ich schon mal angefangen zu suchen.
Der Anfang der Suche war dann auch wie erwartet: Stiefel zu eng, zu schmal, zu niedrig, liessen sich nicht schliessen. Denn meine Füsse sind kurz, breit, hoch, haben einen hohen Rist und zudem hab ich dicke Wadeln. Ganz und gar unsportlich undamenhaft, mit sowas rechnet kein Stiefelhersteller. Und wenn man dann noch Ansprüche stellt, beispielsweise harte und hohe Stiefel für ordentliche Skikontrolle (mit denen man natürlich auch gut aufsteigen können soll), dann wird die Auswahl sehr schnell eng.
Schliesslich und endlich dann doch ein Stiefel, der halbwegs passte. Ein Herrenstiefel, der ganz zufällig auch in meiner Kleinfussgrösse vorhanden war. Was blieb also, als zuzuschlagen.
Erstes Fazit: Hmm, das muss noch besser werden.
Rechts hab ich mir eine Blase gelaufen und ich hatte die ganze Tour über eingeschlafene Füsse. Und eingeschlafene Füsse tun ganz schön weh, wenn man abfährt. Aber ‘not all is lost’ - die Stiefel haben Thermo-Innenschuhe, die kann man noch anpassen. Die Druckstelle hinten muss weg und ich brauche ein bisserl mehr Platz über den Zehen, dann kann das noch was werden mit den Stiefeln und mir. Denn die gewünschte Härte und Kontrolle bei der Abfahrt war da.
Achja, die Skitour:
Der gute alte Grosse Ochsenkopf bei Lawinenwarnstufe 4, dichtem und weniger dichtem Schnefall und reichlich Wind bei recht wenig Sicht.
