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Urlaub aus

Sonntag, August 25, 2019

Das würde kommen müssen, das war uns schon klar, aber als der Sonntag dann da und schließlich rum war, war das schon sehr schade. Aber trotz zwischenzeitlich arg un-sommerlichem Wetter und doch sehr eingeschränkten Touren war das ein gefühlt sehr langer Urlaub gewesen. Liegt vermutlich an dem Feier- und Brückentag vorne dran :-)

Die Biketouren waren nahezu uneingeschränkt prima. An ganz steilen Stücken steige ich vorsichtshalber ab statt zu radeln bis das Bike steigt und wenn das Gelände gar so rau wird, auch. Ich war vorher schon eine Schisserin, jetzt grade noch mehr. Ich bin da insgesamt total zufrieden und fühle mich fast nicht mehr ‘krank’.

Die Lauf-Einlagen dagegen waren ... eher nicht so sehr prima. Im steilen Bergwald, weglos und voller Hindernisse, Gestrüpp und Brombeerranken fühlte ich mich erstaunlich wohl und hatte eigentlich wenige Probleme (obwohl ich da oft mit nur einem Stock unterwegs war - ich brauchte eine freie Hand für die Pilztasche :-)).

Aber bei dem Mini-Berglein bei der Bike&Hike-Tour war ich ganz schön frustriert. Da ging aber schon das bergauf gehen nicht so gut, weil das Knie mal wieder motzig war. Das stellt sich manchmal aus nicht offensichtlichen Gründen an, verträgt dann aber offensichtliche Anstrengung erstaunlich gut. Bergab war dann eine echte Herausforderung (umso erstaunlicher war deswegen, dass es dem Knie am nächsten Tag richtig gut ging).

Das ist alles ein bisserl frustrierend, weil ich halt doch irgendwie dachte, das würde in absehbarer Zeit wieder alles fein und besser werden. Aber das dauert alles! Und dauert und dauert.

Das Knie wird aber durchaus besser, das muss schon auch erwähnt werden. Wenn ich von Woche zu Woche schaue, dann gibt es da durchaus immer einen (kleinen) Fortschritt. Mal ist es ‘achtlos ums Eck gehen’, wo ich vorher immer vorsichtig jeden Schritt setzen musste, mal ist es ‘aufstehen und loslaufen’, wo ich vorher erst mal einen Bedenk-Moment brauchte. Nur so von Tag zu Tag ist das alles noch immer ziemlich Achterbahn.

Wenn ich ganz frustriert bin, halte ich mich an die Schwägerin, die sagte: “In einem Jahr ist alles vergessen.”

Ich glaube da dran und auch daran, dass das wirklich und ernsthaft mit der Zeit alles gut wird.

Von engel am 25.08.2019 23:00 • diaryKnieOP
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