Ganz unverhofft wurde aus dem gestrigen Montag nach dem eher holprigen Start doch noch ein feiner Tag. Ein sehr feiner Tag :-) Schwesterle lud sich zum Spargelessen und Wäschewaschen ein. Mit dem Versprechen, dass sie diesmal den Spargel schälen würde.
Letzteres klappte dann deswegen nicht, weil ich ihr nach 2 Minuten Schälversuch alles aus der Hand nahm und doch lieber selber schälte. ‘Erfolgreich dumm angestellt’, meinte die Kleine. Ja, schaut so aus, aber ich hab doch lieber selber Arbeit als nachher haufenweise holzige Schalenreste an meinem Spargel ;-) Dafür hatte sie die Aufgabe, mich zu unterhalten, was sowieso ihre Stärke ist.
Dabei gab sie mir eine sehr plausible Erklärung für das seltsame Gleichgewichts-Phänomen nach den Hochtouren, das mich noch immer beschäftigt: Ich habe zu wenig getrunken. Das ist nichts Neues, ich trinke so gut wie immer zu wenig. Dass ich das weiss, hat bisher trotz aller Anstrengungen noch nicht dauerhaft zu Besserung geführt, ich habe so gut wie nie Durst (ausser auf Kaffee, aber das ist ja nicht wirklich ‘Durst’). ‘Abtrainiert’ hätte ich mir den Durst, sagt Schwesterle. Möglich. Wahrscheinlich. Schwesterle muss das wissen, sie hat sowas studiert.
Jedenfalls führt zu wenig Trinken - ganz besonders in der Höhe, wo man duch die trockene Luft noch viel mehr Flüssigkeit verliert - dazu, dass man austrocknet. Logisch. Das kann man beispielsweise daran merken, dass die Leistung stark nachlässt, wobei ich allerdings Probleme damit habe zu unterscheiden, was nun Sauerstoffmangel ist und was Flüssigkeitsmangel. Saure Muskeln sind vermutlich eher Sauerstoffmangel.
Das Austrocknen bezieht sich auf alle Körperbereiche, sagt Schwesterle, also auch auf die Flüssigkeit im Innenohr, die damit zäher wird und entsprechend träger reagiert. Das entspricht auch meinen Erfahrungen, ‘ungrad’ war mir immer dann, wenn ich mich aus einer Lage in eine andere begeben habe (Aufstehen, Hinsetzen, Hinlegen, usw.). Übersetzt heisst das wohl, dass ich sehr dehydriert war.
Schaumermal, ob ich die rechten Lehren daraus ziehen kann: mehr trinken, Durst antrainieren.
Wie? Schon wieder da? Also wirklich - wo soll das bloß enden. Immer nur Hecktick tzzzztzzzz.
Sag mal, wie machst du es so wenig zu trinken? Könnte ich nicht. Ich trinke ja schon an stressfreien Tagen so meine 3-4 Liter Wasser und zusätzlich noch etwa 1-2 Liter Kaffee. Ich glaube eher dehydriert der ganze Planet als ich (aber vermutlich bin ICH dann schuld daran :-)
gruss walt
Hektik? Achwas, walt, das war völlig normal und kein Stückchen hektisch :-)
Wie ich das mache? Gute Frage. Kein Durst, nix trinken, hat bisher in keinster Weise Probleme bereitet. 4-6 Liter Flüssigkeit am Tag? Wow! Wie oft kommst Du vom Klo weg? Ich schaffe grad mal 1/3 davon!
Ich hätte auch nie gedacht, dass man Trinken bzw. Durst trainieren kann. Habe früher auch viiiieeel zu wenig getrunken. Jetzt, wo mein Körper an seine 2 bis 3 Liter am Tag gewöhnt ist, bekomme ich wirklich richtig üblen Durst, wenn ich nicht auf diese Menge komme. Somit regelt sich das jetzt wieder von allein. Aber bis dahin erforderte es einiges an Disziplin….
Tja, den Rekord im Dauerpieseln halte ich nun schon seit 10 Jahren :-)
Hachja, Ilona, Disziplin. Davon hab ich im Übermass ;-)
Aber ich hab fest vor mich zu bessern!
*lol* walt ;-)