Das Power-Walken zur Kreuzleshöhe hatte meinem Knöchel nicht gutgetan, deswegen entschieden wir uns für die erste MTB-Tour des Jahres.
Wir starteten eher spät, um möglichst viel Wärme abzubekommen, und radelten auf der Straße zum Parkplatz der Burg Wagegg. Dort bogen wir links ab und radelten über den kleinen Fischweiher und den Matsch-Trail zur Burg hinauf. Der Trail war allerdings ganz und gar nicht matschig, weil es seit Wochen so trocken war.
Wir nahmen die Forststraße zum Rücken hinter der Burg und radelten dann auf dem schönen Trail zurück. Ist runter genauso nett wie rauf :-)
Für den Rückweg machten wir noch einen Abstecher durchs Betzigauer Moor und fuhren dann wieder heim. Auf der Terrasse war es zu kühl (wenig Sonne wegen Baumschatten und Wind), aber dafür haben wir ja einen Westbalkon. Da war es dann geradezu heiß ;-)







Allein im Kürnachtal. Diesmal ‘linksrum’ zur Kreuzleshöhe (windig, wolkig und besetzt), dann durch den Wald und ‘Feurers Höhe’, die ich auf der Karte entdeckt hatte (einfach nur ein Punkt im Wald, nicht mal eine erkennbare Anhöhe) auf eine andere Forststraße und über den langen Boden mit der S-Kurve zurück. Hoch war’s anstrengend, runter ein bisserl langweilig.




Nach der anstrengenden Walking-Runde vom Samstag sausten wir am Sonntag auf den Fernsehturmhügel. Das war auch anstrengend, aber weil der Weg weitgehend keine Forststraße ist, waren wir nicht ganz schnell und mussten nicht ganz so viel schnaufen (ich jedenfalls).
Das Wetter war solala, leichter Schneefall und Wind, dafür war die kurze Runde gut geeignet.



Weil wir das letzte Mal nicht zum Gipfel gekommen waren, starteten wir einen erneuten Versuch an der Kreuzleshöhe. Wir waren nicht ganz sicher, ob der Schnee inzwischen weg sein würde, ich nahm aber trotzdem die guten Topos, die Feuchtigkeit geradezu anziehen.
Am Parkplatz war der Schnee dann auch weg, dafür war es natürlich dreckig. Wir waren zum Walken gekommen und fingen langsam an, wurden dann schneller. Das ging im Flachen unten ganz gut. Als wir dann auf der mittleren Piste steil bergauf gingen, schnell, mit Unterstützung der Stöcke, so richtig ‘Power-Walking’, war das erschreckend anstrengend. Mit Puls am Anschlag erreichte ich das Flachstück oben, das müssen wir wohl üben.
Oben gingen wir rechtsrum zur Kreuzleshöhe und linksrum wieder zurück zu der Piste, auf der wir gekommen waren. Runter ging es für meine Verhältnisse einigermaßen fix, aber das ist natürlich nicht wirklich schnell ;-)




Seit Tagen schon lag Saharastaub in der Luft, deswegen war die Runde über den Illertalhügel von keiner Aussicht geprägt. Dafür war es warm genug für kurze Hosen und für ein Sonnenband eh :-)




Ich durfte Zeit loswerden und hatte mir den schönen Donnerstag dafür ausgesucht. Der wurde dann so warm, dass wir lieber zu Fuß gingen, als eine Skitour zu versuchen. Weil südseitig, sonnig und gut erreichbar, nahmen wir uns das Hörnle vor. Ob die ausgesetzte Querung möglich sein würde, würden wir dann ja sehen.
Wir starteten bei frostigen Temperaturen an der Grüntenstraße und gingen dann direkt steil auf der Seite hinauf. Da war Sonne und kein Wind, deswegen wurde es schnell warm (eigentlich heiß). Bei der Abzweigung zum Hörnle mussten wir natürlich die Lawinen queren, waren aber nicht die Ersten. Danach war der Schnee erst mal weg, aber es war sehr matschig mit gefrorenem Boden drunter. Naja, mit sowas muss man im Februar halt rechnen.
Am Gipfel machten wir eine schöne, lange, sonnige und warme Pause und schauten uns dann die Querung an. War gut machbar und es waren auch überall die Seile frei (gar nicht schlecht, denn es hatte stellenweise Eis). Am schwierigsten war der freie Abstieg nach der Querung.
Im Weiterweg zum Grünten hatte es keine Spur, dafür aber viel Schnee. Wir bogen zum Normalabstieg ab. Der hatte natürlich Schnee, aber auch eine ausgetretene Spur, die nur stellenweise glatt war. Der untere Teil war wie erwartet schneefrei.

Bei der Bachüberquerung

Sonniger Anstieg

Leuchtblümchen

Lawinenquerung

Allgäu-Blick

Im Anstieg

Fast schon oben

Gipfelbild

Grüntenblick

In der Querung

Glatter abstieg auf der drüberen Seite

Abstieg

Fast unten