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Rumradeln

Donnerstag, Oktober 27, 2022

Nach gemütlichem Ausschlafen bis um 6 (da steht der beste Allgäuer auf) und Frühstück packte ich mich warm ein (4 Grad in der Früh) und stopfte Sommer-Klamotten in den Rucksack. Dann radelte ich los. Auf dem Weg zum Gyn-Termin brauchte ich lange Hosen, Jacke, Buff und Handschuhe.

Die neue Gyn war sehr OK. Keine angeschlossene Schönheits-OP und keine Angebote zu haufenweise kostenpflichtigen Zusatz-Untersuchungen. Ich wurde freundlich aufgenommen, bekam nach Anamnese die üblichen Vorsorge-Untersuchungen und das wars. Fein, damit ist der nötige Doc-Reigen, den man so braucht, vollständig :-)

Bei der Gyn rüstete ich schon auf kurze Hose um und steckte die Jacke weg, den langen Pulli und Buff behielt ich aber erst mal bei. Die Praxis ist mitten in der Stadt. Ich radelte erst mal runter an die Iller und flussaufwärts weiter. Im Schatten war es kühl, in der Sonne wurde es schon warm. Der Illerweg war wie erwartet ganz schön feucht.

Vor Waltenhofen gab es eine Vollsperrung des Illerwegs und ich wurschtelte mich über kleine unbekannte Wege bis in den Ort. Danach fuhr ich über bekannte Wege (unsere Skaterwege) bis Wirlings. Auf dem Weg war ein Hof mit niedlichen Babyziegen und einem stolzen Truthahn-Paar (nehme ich an, die sahen sehr ähnlich aus, aber der eine Vogel stellte ständig alle Federn auf und präsentierte sich). Die kleinen Ziegen waren zwar im selben Gehege, hatten aber kein Problem damit, durch echt winzige Lücken im Zaun rein und raus zu schlüpfen. Das war sehr nett da :-)

Von Wirlings nach Buchenberg nahm ich den Forstweg, den wir gaaanz gaaanz früher mit den allerersten Mountainbikes gelegentlich geradelt waren und der damals(TM) ausgesprochen schwer zu radeln gewesen war. Ich hatte angenommen, dass ich den mit dem tollen Ghost locker würde radeln können. Ähem. Der Weg ist inzwischen weitgehend zugewachsen, liegt im Schatten und war so rutschig, dass ich sogar beim Rad-Schieben Probleme hatte. Radeln konnte ich erst wieder, als ich oben ins Flache kam.

In Buchenberg machte ich Pause mit Cappuccino und Teilchen in einer Bäckerei, dann radelte ich auf bekannten Wegen weiter zum Eschacher Weiher. Inzwischen hatte ich schon auf T-Shirt umgestellt, weil es so schön warm geworden war. Der Weiher ist gerade abgelassen, weil der Damm erneuert wird. Da war kein Durchkommen, deswegen ließ ich die Weiher-Umrundung aus.

In den Kürnacher Wäldern nahm ich neue Wege. Das war total schön, weil ich auf einer Forststraße bergab radeln durfte, die komplett von Buchenblättern bedeckt war. Es hätte mich misstrauisch machen sollen, als die Straße immer schmaler und zugewachsener wurde, aber ich dachte, dass ich schlimmstenfalls halt schieben würde. Aber am unteren Ende der Forststraße war ein komplett zugewachsener Steilhang und es war nicht mal ein Fußpfad zu erkennen. Nach ein bisserl Rumsuchen und mehreren Diskussionen mit Brombeerranken radelte ich den schönen Weg halt wieder hoch und woanders runter ins Kürnachtal.

Danach ging es hoch nach Schmidsreute (vor allem deswegen wichtig, weil der beste Papa diese steile Straße gern erwähnt) und weiter nach Wiggensbach. Dort wollte ich eigentlich über ein paar Forstwege/Pisten zurück nach Kollerbach fahren, aber da war dann ein fettes Schild mit Privatweg und verboten. Grmpf. So musste ich dann auf der Straße fahren, immerhin aber bergab, da ist man dann auch nicht langsamer als die Autos.

Erwähnenswert ist noch die Jungkuh auf einer Weide neben einem der Seitenwege. Vor der blieb ich stehen, weil ich ein Bild machen wollte. Erst war sie wie die meisten Kühe vorsichtig, dann kam sie ein paar Schritte auf mich zu und schüttelte dann auffordernd den Kopf und trampelte das Gras. Ich fuhr dann doch lieber gleich weiter. Einerseits wollte ich nicht, dass sie in den Zaum rennt und sich verletzt und andererseits bin ich nicht sicher, ob nicht 300 Kilo (oder so) aufmüpfige Kuh ein Problem sind, Zaun oder nicht. Lieber Rückzug.

Abends kam die telefonische Absage der ersten Firma. Dort würde man mich liebend gern einstellen, hat aber leider keine passende Stelle für mich und für die Stelle, für die ich mich beworben hatte, kann man nicht so viel zahlen, wie ich gern hätte. Die Absage kam telefonisch, was ich durchaus wertschätzend finde. Sollte ich dort nochmal eine Stelle finden, die mich anspricht, soll ich mich direkt an die Personal-Dame wenden.

Links hab ich auch noch:


An der Iller


Illerweg


Skate-Strecke


Baby-Ziegen und Truthahn-Paar


Unradelbar


Baustelle am Weiher


Leer


Wunderschöner Weg ...


... bis genau hier


Schmidsreute


Aufmüpfige Kuh (nach dem Bild erst)

Von engel am 27.10.2022 23:00 • outdoormtb

Neue Wege radeln

Donnerstag, Oktober 06, 2022

Testhalber stand ich mal nicht vor dem besten Allgäuer auf. Dann haben wir (naja, ich) aber das Problem, dass der Platz, wo man gut Gymnastik machen kann, bereits belegt ist, denn der beste Allgäuer macht auch jeden Morgen Gymnastik (also vielmehr: er macht das und ich versuche das für mich zu etablieren). Man sollte meinen, dass ich ja dann den ganzen Vormittag Zeit habe, die Gymnastik nachzuholen, aber das ist echt schwer und klappt kaum. Schaumermal, ob das was werden kann ...

Den Vormittag verbrachte ich natürlich im Wesentlichen mit meiner neuen Haupttätigkeit: Schauen, wo und was es Neues gibt und auf gelegentliche Recruiter-Mails zu antworten. Das ist zeitaufwendiger als man meinen mag :/

Am späten Vormittag brach ich dann zu einer Radrunde zum Fernsehturm auf, die ich mir vorher auf der Karte rausgesucht hatte. Ich mag ja neue Wege und hatte mir eine Runde mit bislang unbekannten Wegen gebastelt. Nicht viele, ich kenne die Gegend ja wie meine Hosentasche, aber immerhin zwei waren dabei :-)

Beide Wegabschnitte sind sehr schön, der Zweite ist allerdings umständlich zu erreichen, der wird es wohl nicht ins Repertoire schaffen. Beim ersten neuen Weg, ein Fußweg über Wiesen an Höfen, in denen wohl ‘Bäschtlar’ wohnen, hatte ich wirklich viel Freude: Schön zu radeln, viel zu sehen und total nett. Der zweite neue Weg führt an einem Hof mit Schweinen vorbei und das war zumindest interessant, wenn auch sehr geruchsintensiv ;-)

Bei der steilen Straße zum Fernsehturm war ich etwas irritiert, weil ich so schlapp war, dass ich kaum radeln konnte und schieben musste. Naja, kommt vor, dachte ich mir. Oben stellte ich dann fest, dass ich vorn noch auf dem größeren Ritzel war. Na, so geht das natürlich nicht!

Der Platz am Kreuz war leider von dem E-Biker belegt, der mich kurz vorher überholt hatte. Meh. Na, dann halt keine Pause. Ich radelte hinten runter, da wo wir üblicherweise hochlaufen. Blöde Idee, das ist viel zu steil und ruppig für mich, sowas kann ich nicht radeln. Ich musste 3/4 der Abfahrt schieben.

Daheim gab es erst mal was zu essen, dann baute ich das Zelt ab und verstaute es in der Kiste. Damit ist der Urlaub jetzt weitgehend verräumt. Zur Aufarbeitung bin ich bisher noch nicht gekommen :-(

Abends beschäftigte ich mich weiter mit der Vorbereitung der SAN MV.


Das Ziel im Blick


Auf dem ersten neuen Weg


Schweine


Mehr Schweine


Besetzt

Von engel am 06.10.2022 23:00 • outdoormtb

Arbeitslos gemeldet

Donnerstag, Oktober 06, 2022

Diesmal war tatsächlich der Termin bei der Agentur für Arbeit. Ich packte also wieder alles zusammen, nahm aber direkt das Ghost, um danach eine Runde zu radeln. Vor der Agentur hatte ich kurz einen Schreck-Moment: Braucht man da eine Maske? Ich hätte dann sogar tatsächlich eine dabei gehabt, aber es war gar nicht nötig.

Der Termin war unspektakulär. Die für mich zuständige Dame glich die Daten aus dem Computer mit mir ab, organisierte die Arbeitslos-Meldung (online müsste man sich dazu ausweisen können, das kann mein Ausweis nicht), erklärte mir, dass ich durch die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags möglicherweise nicht direkt am 01.12. Arbeitslosengeld bekomme (Das wusste ich nicht beim Unterzeichnen, das ist dann wohl auch der Grund für die Freistellung und das halbe Gehalt Abfindung.) und erklärte mir, wie die Jobsuche im AfA-Portal funktioniert.

Ich werde jetzt auch Job-Angebote von der AfA bekommen. Im Wesentlichen von ihr, da ich mich aber eh schon aktiv bewerbe, wird sie mir keine ‘Bewerbungsaufforderung’ schicken, wo man sich dann zwingend bewerben muss, um weiterhin Arbeitslosengeld zu bekommen. Das kann aber trotzdem vorkommen, da ich nun im Computer bin und alle AfA-Mitarbeiter auf meine Daten zugreifen können. Wenn ich eine Aufforderung bekomme und den Job als grob unpassend empfinde, dann soll ich mich bei ihr melden und sie regelt das dann. So weit klingt das alles ganz einfach, lästig ist lediglich, dass ich tatsächlich regelmäßig ins Portal schauen muss, weil keine Mails verschickt werden. Das ist sehr schade, aber auch verständlich.

Danach ging ich eine Runde radeln, das war sehr schön. Der eine Weg zum Mariaberg, den ich mir eigentlich vorgenommen hatte, war komplett gesperrt, sogar für Fußgänger, deswegen musste ich einen anderen nehmen. Da fand ich einen GeoCache, der nicht mal annähernd versteckt war. Ob das lang gut geht? Sonst war anscheinend Wandertag an einigen Schulen. Ich radelte durch und an mehreren Kinder- und Jugendlichen-Gruppen vorbei, Erstere von Allem begeistert (Schau! Eine Kreuzspinne!), letztere ostentativ gelangweilt (Einer der Lehrer: Nicht stehen bleiben da hinten! Weiter gehts!).

Den Nachmittag verbrachte ich mit dem Zeugnis-Vorschlag, den ich schon vor einer Weile bekommen hatte. Da stimmt allerlei nicht und es fehlt ein m. E. sehr wichtiger Teil. Die Dame vom Arbeitsamt meinte das, was ich mir auch schon gedacht hatte: ‘Da ist noch gut Luft nach oben.’ Immerhin habe ich nun eine Ahnung, was der Grund für die unerwartete Entlassung sein könnte (möglicherweise, ich kann ja sehr schlecht zwischen Zeilen lesen und Ungesagtes erahnen). Ich habe auf jeden Fall ein besseres Zeugnis verdient. Das aber zu formulieren war nicht einfach.

Danach war ich platt. Zum Ausgleich baute ich das Zelt im Garten auf, kehrte es aus und spritzte das Zelt und die Zeltplane ab. Erstaunlich wie schön leuchtend das Zelt eigentlich ist ;-)

Abends gingen der beste Allgäuer und ich noch mal in den Wald. Überall geht es gerade um Pilzsammler, um die Unzuverlässigkeit von Apps (Oh ja! Die, die ich bislang getestet habe, sind bis auf die eine, die eher ein Lexikon ist, durch die Bank Schrott!) und dass es jetzt so unendlich viele Pilze geben soll. Können wir jetzt so nicht bestätigen. Zwar stehen tatsächlich Pilze rum, aber wir fanden keinen einzigen jungen Pilz und schon gar keinen Verwertbaren. Vielleicht liegt das Allgäu zu hoch und bei uns ist die Saison schon vorbei?

Von engel am 06.10.2022 08:06 • outdoormtb

Der neue Alltag beginnt

Dienstag, Oktober 04, 2022

Oktober. Das kurze Sabbatical des besten Allgäuers war vorbei und er radelte in der Früh - grummelnd, dass er das jetzt überhaupt nicht mehr gewöhnt sei - zur Arbeit.

Aus irgendeinem Grund war in meinem Kopf verankert, dass der Termin bei der AfA am Dienstag sei. Ich bereitete alles vor, holte das Stadtradl aus dem Keller, packte allen Kram zusammen, zog warmes Zeug an (5 Grad und Nebel) und wunderte mich dann, wieso das Handy keine Erinnerung ausspuckte. Nun ja, der Termin ist am Mittwoch :/

Der Vormittag ging für die Nacharbeit der aufgelaufenen Job- und sonstigen Mails drauf, aber so ein super-passenden Job wie der Erste ist nicht mehr dabei. Zwei vielleicht, schaumermal.

Am frühen Nachmittag radelte ich zum Einkaufen - mit einer Runde über den Mariaberg, weil es so langsam schön und warm wurde. Das Rocky ist inzwischen ja mein ‘Stadtrad’ für hier und es ist nach wie vor ein gutes Rad, aber seit ich das Ghost habe, mag ich es nicht mehr so wirklich :/

Am Nachmittag begann ich dann mit einer Reihe Lektionen zu einem Thema, das ich für die alte Firma schon hatte vertiefen wollen. Jetzt wird es halt einer anderen Firma zugute kommen ...

Abends dann Vorbereitung der SAN-Mitgliederversammlung. Als ich mich dazu bereit erklärte, auch dieses Jahr die Beiträge der Referate aufzusammeln, wusste ich ja noch nicht, dass ich dafür viel Zeit haben würde. Die MV Präsentation hatte ich die letzten beiden Jahre schon überarbeiten wollen, dieses Jahr wird es wohl tatsächlich dazu kommen ;-)

Von engel am 04.10.2022 23:00 • outdoormtb

Donnerstag, 22.09.2022: Durchpusten

Mittwoch, September 28, 2022

Nach dem Tiefschlag am Dienstag und erster Berappelung am Mittwoch (vor allem, um die wichtigsten organisatorischen Dinge zu erledigen), war ich mehr als bereit, mich ordentlich durchpusten zu lassen. Am besten irgendwo, wo es einsam und anspruchsvoll ist. So was findet sich ja auch bei uns in der Nähe, wenn man genauer hinschaut :-)

Wir parkten in Berg, wo man entgegen aller Erwartungen (letztens war da lauter Bauschutt), noch immer am aufgegebenen Gasthaus parken kann und marschierten die Straße in halber Höhe des Tals entlang nach Osten. Mit ‘richtigen’ Bergstiefeln (nicht mit Leichtschuhen, wie den ganzen Sommer über und in den Urlauben), weil oben Schnee möglich war. Dort, wo wir bislang immer auf eine Forststraße abgebogen waren, standen blöde Schilder. An der nächsten Piste nicht (etwas direkter mit einem Bisserl weglosem Steigen), deswegen gingen wir da hoch.

Auf dem Weg zum Grat trafen wir Rehe und Pferde :-) Der Weg über die Rampe ist deutlicher geworden, als er schon war, oben am Rücken gibt es aber noch immer kaum Trittspuren und man muss sich den besten Weg selbst suchen. Was nicht schwer ist. Es hatte minimale Schneereste, die aber nicht hinderlich waren.

Irgendwo in der Mitte des Rückens/Grats machten wir eine längere sonnige Pause im Gras, weil es da grad so schön windstill und warm war (ich schlief umgehend ein, geht doch nix über Bergschlaf :-)), dann kraxelten wir rüber zum Einstein. Das ist wirklich ein ganz wunderbarer Grat und bestens geeignet, die Gedanken abzulenken :-)

Am Einstein selbst war natürlich einiges los, aber wir fanden problemlos einen Platz am Gipfel. Allerdings war es da weder allzu warm noch bequem, deswegen gingen wir bald wieder.

Der Abstieg über den Normalweg ist erstaunlich steinig (War das schon immer so?) und war mit den Stiefeln ganz schön blöd zu gehen, das Knie mochte das nicht sehr. Der Versuch, noch mal eine sonnige Pause in der Wiese zu machen, war wegen der vielen Wolken nur halb erfolgreich.

Schöne Runde :-)


Start in Berg


Anstieg über die Rampe ...


... oben ziemlich steil


Schnee in den Bergen


Schnee unterm Stiefel


Gratkraxeln


Abstieg


Schattenriss am Grat


Der letzte Übergang


Gipfelbild


Normal-Abstieg

Von engel am 28.09.2022 14:41 • outdoorbergmtb

Sonntag, 21.08.2022: Andersrum

Dienstag, September 27, 2022

Am letzten Wochenende vor dem letzten Urlaub wurde der Sonntag noch mal einigermaßen schön, wenn auch relativ kühl (dies aus dem Gesichtspunkt des heißen schönen Sommers). Vor dem Bike-Putzen für den Urlaub wollten wir die Räder noch mal nutzen und parkten am großen Parkplatz in Tannheim.

Die bisher ziemlich ruppige Piste zur Älpele-Alpe ist inzwischen bis zur Bank an der ersten oberen Kehre neu aufgeschüttet und deswegen deutlich besser zu radeln. Oben ist sie wie bisher, aber das war eh der weniger hoppelige Teil.

An der Älpele-Alpe liefen Schweine frei herum und das ist schon ziemlich ungewöhnlich. Die Schweine sind aber an Radler gewöhnt und schauten uns ungerührt zu, wie wir durch die Alpe radelten. Den letzten Teil des Weges, eher Trail als Piste, musste ich wie üblich schieben. Weil doch ganz schön viel los war, parkten wir die Räder etwas abseits hinter einem großen Stein.

Wir hatten beim Hochradeln beschlossen, die Runde diesmal anders herum zu gehen und wandten uns deswegen an der Wegekreuzung nach links zum Zirleseck. Wie immer, wenn man was anders macht, war der Aufstieg so viel interessanter. Das könnte aber die bevorzugte Richtung bleiben, weil man so die Kletterstellen am Nordgrat im Aufstieg bekommt und das macht mehr Spaß als im Abstieg :-)

Am Gipfel war es mäßig voll, aber leider windig mit wenig Sonne. Wir blieben nicht lang.

Der Abstieg über den steilen Nordhang geht erstaunlich schnell. Natürlich muss man vor allem oben ziemlich aufpassen, weil so viel rolliges Zeug auf den Felsen liegt. Vor dem Rückweg über die Wiesen zu den Rädern machten wir noch mal Pause, aber Sonne gab es leider kaum. Kurz vor den Rädern erwischte sie uns dann aber doch und deswegen gab es da dann noch eine längere Sonnenpause.

An der Älpele-Alpe kehrten wir ein, aber das Käsebrot da ist eher mau. Ich hätte ja gern Kuchen gehabt, aber der war im Ofen und der Strom war ausgefallen. Dumm gelaufen ;-)

Die Abfahrt war ungewöhnlich gemütlich, weil man nur halb so durchgeschüttelt wurde wie bisher ;-)


Start in Tannheim


Hochradeln


Schwein-Begrüßung


Hochschieben


Auf dem Weg zum Zirleseck


Anstieg zum Nordgrat


Kraxeln :-)


Kraxeln :-)


Oben


Wetter


Abstieg über die Nordseite


Radeln


Zurück in Tannheim

Von engel am 27.09.2022 15:45 • outdoorbergmtb

Mittwoch, 17.08.2022: Auf nackten Füßen

Sonntag, September 25, 2022

Nach der langen Tour vom Dienstag und weil natürlich noch immer unter der Woche war, fuhren wir mal wieder ins Liegfeist und parkten in Rinnen. Wieder unten, weil der Rückweg zurück ins Dorf beim letzten Mal so nervig gewesen war.

An der Schranke am Bach radelten wir an einem deutschen SUV vorbei, der wohl auf irgendwen wartete. Nicht viel später wurden wir von einem Reutter Geländewagen und diesem SUV überholt, aber so doof, dass ich absteigen und mühsam wieder anfahren musste. Blödfahrer!

An der schönen Bank gegenüber vom Thaneller machten wir natürlich Pause. Die Strecke danach bis zur Ehenbichler Alm zieht sich immer ganz schön hin, war aber diesmal noch anstrengender als sonst. Wir diagnostizierten ‘Unterversorgung’ und kehrten in der Alm auf ein gemeinsames Käsbrot ein (dort stand inzwischen der SUV). Danach ging das Restradeln (eh nicht viel) schon deutlich leichter ;-)

Der beste Allgäuer ging direkt von der Piste aus barfuß. Und weil das Galtjoch das Galtjoch mit schön viel Gras ist, machte ich das ab dem Sattel zur Abendspitze auch. Das war sehr schön :-)

Oben waren leider schon wieder viele Wolken aufgezogen und es war windig, aber die Pause zwischen vielen den vielen Eisenhüten am Galtjoch war trotzdem gemütlich. Zum Abstieg nahm ich wieder Schuhe.

Der beste Allgäuer nahm dann auch noch die Abendspitze mit, ich hatte auf die aber keine Lust und wartete im Sattel auf ihn.

Zur Feier des Urlaubs kehrten wir danach noch mal in der Ehenbichler Alm auf K&K ein. Ich fand den angepriesenen Buchweizenkuchen tatsächlich so gut wie die Wirtin versprochen hatte, der beste Allgäuer eher nicht so. Der Kaffee war aber gewohnt gut.


Start bei Rinnen


Bachdurchquerung


Auf der Thaneller-Liege


Ehenbichler Alm in Sicht :-)


Galtjoch im Blick


Barfuß-Anstieg


Weitblick


Vor Steinkar- und Knittelkarspitze


Am Gipfel


Der Fleißige geht zur Abendspitze ...


... die Faule sitzt im Gras


K&K

Von engel am 25.09.2022 17:36 • outdoorbergmtb

Dienstag, 16.08.2022: Überschreitung

Sonntag, September 25, 2022

Für den schönen Dienstag des Urlaubs hatten wir uns eine lange Tour ausgesucht, für die es am Wochenende im Sommer meistens zu voll ist. Wir parkten an der Säge im Hintersteiner Tal.

Auf dem Weg zum Giebelhaus war es reichlich frisch, Pulli und Jacke waren nicht übertrieben. Auf dem Weg zur Käseralpe hoch wurde es aber natürlich schnell warm. Ich hätte die Radlstrecke auch beinahe geschafft (keine Selbstständlichkeit, oben ist es sakrisch steil), aber dann musste ich wegen eines Fahrfehlers doch absteigen und ein Stück schieben.

Der beste Allgäuer ging bis zum Engeratsgundsee barfuß. Das Vieh war noch in der oberen Hälfte zum See unterwegs und stand auf dem Weg herum. Irgendwie kann ich ja schon verstehen, dass man sich vor so großen Tieren ein bisserl fürchtet, wenn man das nicht gewöhnt ist. Die sächsische Lady, die wir eben überholt hatten, traute sich kaum hinter einem Felsen hervor, als sie die neugierigen Kühe auf dem Weg sah.

Nach dem See wurde es windig. Den Kleinen Daumen hatten wir für uns allein, aber da sich zusätzlich zum Wind da gerade die Sonne verzogen hatte, blieben wir nicht lang, sondern gingen gleich zum Großen Daumen weiter. Leider hatte es auch da keine Sonne, wir konnten uns aber wenigstens ein bisserl vor dem Wind verkriechen.

Zum Abstieg nahmen wir zur Abwechslung mal den Rundweg über den Laufbichelsee. Das ist ein schöner Abstieg, es zieht sich aber nach dem See ganz schön, bis man wieder beim Engeratsgundsee ist. Nach so einer langen Runde freut man sich ganz besonders, wenn man wieder bei den Rädern ist :-)

Das Giebelhaus hatte schon zu, deswegen gab es keinen K&K. Den nahmen wir stattdessen daheim auf der Terrasse, wo es noch schön sonnig war.


Kühler Start im Hintersteiner Tal


Den Giebel im Blick


Wer nicht radeln kann, schiebt


Und radelt später wieder


Kuhbegegnung


Engeratsgundsee


Kleiner Daumen


Der nette Übergang


Großer Daumen


Geduldiger Schwalbenschwanz


Abstieg zum Laufbichlsee


Hochvogel mit Blauem Eisenhut


Kraut am Laufbichlsee


Abfahrt


Sattelkopf, Glasfelder Kopf und Fuchskarspitze im Abendlicht


Ostrach-Abfahrt

Von engel am 25.09.2022 16:35 • outdoorbergmtb

Sonntag, 14.08.2022: Hausberg

Samstag, August 27, 2022

Für den Sonntag waren gegen Abend Gewitter angekündigt, deswegen starteten wir die Urlaubstouren mit dem Hausberg. Rauth wird gerade umgebaut (da ist alles aufgerissen und am Parkplatz liegen riesige Haufen Kies und Sand), aber am Wochenende darf man rein. Das sehr nett. Die Rauther sind eh nett, deswegen warf ich auch etwas mehr Geld als sonst in die Bergwachtbüchse.

Wir radelten gemütlich und allein bis zur Rauther Alm, danach wurden wir von vielen E-Bikern und 2 Mountainbikern überholt. Letztere mit Hardtails und ganz klar ‘Sportradler’. Diesmal war der Untergrund nicht so ideal wie letztes Mal und ich war eh ein bisserl schlapp, deswegen schaffte ich die steile Passage unter dem Lift mal wieder nicht (wie üblich eigentlich).

In der letzten Kurve standen 3 große Pferde. Ich hielt an, um sie fotografieren und die waren so wenig scheu, dass sie direkt auf mich zukamen und dann erst die Griffe von meinem Bike beknabberten (und besabbelten) und dann anfingen, hinten die Schaltung zu untersuchen. Da radelte ich dann doch lieber schnell weg. Der Schmierdreck kann ja nicht gesund sein und wer weiß schon, was große Pferdezähne mit so einer Schaltung anstellen?

Der beste Allgäuer ging barfuß zum Gipfel und das beeindruckte eine Einheimische (erkennbar am Dialekt) total. Sie ließ sich sogar seine Fußsohlen zeigen ;-)

Pause machten wir am Sattel, aber so richtig gemütlich im Gras liegen war uns danach nicht vergönnt, weil so langsam Wolken aufzogen. Wir wollten stattdessen in der Gräner Ödenalpe (die hinten am Joch) einkehren. Kuchen war schon aus, deswegen nahmen wir ein ‘Käsbrot’ zu zweit. Das war gut und reichte dicke für beide :-)

Schön wie immer :-)


Start in Rauth


Auf dem Weg zur Rauther Alm


Nordseitenquerung


Ich schiebe (das ist viel steiler als es aussieht!)


Neugieriges Pferd im Anmarsch


Bimmelnde Ziegenherde


Anstieg


Gipfel


Abstieg


Weitblick übers Lechtal bis zur Zugspitze


Abfahrt

Von engel am 27.08.2022 18:22 • outdoorbergmtb

Sonntag, 17.07.2022: Alternativweg

Sonntag, Juli 24, 2022

Nach dem langen steilen Lechtaler brauchten wir Erholung, was natürlich Radeln und Baden mit K&K im Brotzeitstüble bedeutete.

Wir nahmen zur Abwechslung mal wieder die Anfahrt über Buchenberg und die Wirlinger Wälder, aber das ist bei vergleichbaren Kilometern und Höhenmetern doch ganz schön langweilig, weil man so viel auf Straßen unterwegs ist.

Insgesamt war das aber natürlich trotzdem ein schöner Sommertag :-)


Der übliche Start zum Mariaberg


An der kleinen Skispungschanze bei Buchenberg


Endlich: das Brotzeitstüble


Wie üblich sind Gatter zu bezwingen


Auf dem Weg zum Weiher


Heimweg

Von engel am 24.07.2022 05:58 • outdoormtb
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