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Sonntag, 01.09.2019: Kaffee-Bikerunde

Freitag, September 06, 2019

Der Tag fing trüb an und blieb auch so. Wir überlegten, ob wir radeln gehen sollte, aber die Runden von daheim aus sind halt alle so bekannt und ohne schönes Wetter zieht es da keinen mehr so richtig hin. Aber die Räder würden wir noch ausladen müssen.

Gegen Mittag hatte der beste Allgäuer von Allen einen ‘dekadenten’ Vorschlag: Zum Großen Waldparkplatz fahren und von da zur Dreiangelhütte radeln und auf K&K einkehren. Das gefiel mir auch und so fuhren wir gleich los.

Schon am Waldparkplatz sah es so aus, als hätte es da vor nicht allzu langer Zeit geregnet und auf dem Weg zur Dreiangelhütte ließ sich gut erkennen, dass es sogar ordentlich geregnet hatte. Die Straße war aber weitgehend trocken. Und die Dreiangelhütte hatte geschlossen.

Damit hatten wir nicht gerechnet und uns beiden war sehr nach K&K. Wir beschlossen, die kurze Runde halt etwas zu erweitern und an der Vorderen Kölle und Burgerschläg vorbei zu radeln. Irgendwo würde es schon was geben. An der Vorderen Kölle gab es vor allem viele Autos, deswegen radelten wir zur Burgerschläg weiter, die damit punktet, echt nett zu sein und neben der eine Herde Mini-Ziegen herum sauste. Es hatte sogar kleine Mini-Ziegen :-)

Leider war K&K eher mittelmäßig (der bAvA meint sogar: schlecht). Der Kuchen war klietschig (was ich eigentlich mag) und sehr sehr süß, der Kaffee war sehr stark und meiner war etwas abgestanden. Das war echt schade, denn die Alpe und die Leute sind total nett. Als wir abfuhren, zog gerade das nächste Gewitter auf. Wir radelten im Nieselregen zum Auto und fuhren im Regen heim.

Zum Abendessen gab es in Pfannkuchenteig eingebackene Steinpilzschnitzel, was noch besser war als die panierten Steinpilzschnitzel Ich wurde bekocht :-)


Vorfreude auf K&K


Miniziegen-Herde


Abendessenvorbereitung


Steinpilzschnitzelpfannkuchen


Abendessen

Von engel am 06.09.2019 17:46 • outdoormtb(0) Kommentare

Das Wetter war schön angesagt, das musste genutzt werden. Ich wollte ‘aufnBerg’, aber nicht allzu weit zu Fuß, die eine Tour im Urlaub, wo mir der Abstieg so sehr schwer gefallen war, wirkte noch nach. Ich hatte mir deswegen ein paar Bike&Hike Touren rausgesucht, wo man oben mit vergleichsweise wenigen Höhenmetern auf einen Gipfel kommt.

Wir fuhren ins Tannheimer Tal, wo wir zu unserem Erstaunen am Oberjoch in Stau kamen. Wir beschlossen, am Oberjoch zu starten (Wozu haben wir Fahrräder?) und luden am Skiparkplatz aus. Ich hatte kurz den Verdacht, dass das eine Nebenwirkung der Tiroler Nebenstraßen-Kontrollen sein könnte, aber es lag dann ganz einfach nur an einer Brückenbaustelle.

Wir radelten auf dem Nebenweg nach Schattwald runter und beschlossen direkt, da nicht wieder hinauf zu fahren. Einerseits war es zwischendrin recht steil und andererseits landet man unten auf der Hauptstraße, was beim Runterfahren nicht problematisch ist, beim Rauffahren aber sicherlich nervig geworden wäre.

In Schattwald bogen wir nach links ab und radelten die recht gemütliche Forststraße Richtung Einstein hinauf. Im oberen Bereich bogen wir links ab und legten die Räder an einem Baum ins Gras. Dann zogen wir uns um (kurze Hosen statt der gepolsterten Radlhosen) und machten erst mal Pause. In der Sonne am Berg im Gras liegen. Hach!

Der Weg hier hinten ist so selten begangen, dass wir ihn nur mit Hilfe des GPS fanden. Gleich am Anfang trafen wir auf frei laufende Pferde, von denen eines gleich neugierig her kam und an meinem Rucksack rumzupfte. Pferde, hier Haflinger, sind zwar friedlich, aber so groß, dass sie von der Nähe halt doch ein bisserl unheimlich sind. Ich war froh, dass es den Rucksack dann doch langweilig fand und abließ ;-)

Der beste Allgäuer von Allen war Barfuß unterwegs und freute sich sehr am wechselnden Untergrund. Gras, Moor, Moos, mal warm, mal kühl. Es war überhaupt sehr idyllisch hier hinten.

Nach dem ersten Buckelchen (und einem blöden Stacheldraht-Durchlass) kamen wir auf den bezeichneten Weg. Da ging es sehr steil einen Grasbuckel hinauf. Es war feucht, es war warm, es war steil ... ich fand den Aufstieg, grad mal 200 Höhenmeter, brutal anstrengend. Dem Knie ging es ziemlich gut, meiner Kondition nicht so. Ich schnaufte wie ein Walross und war echt froh, als wir den Rücken bezwungen hatten. Natürlich hätte ich auch Stöcke nehmen können, aber raufwärts muss das auch ohne gehen.

Ich hatte angedacht, eventuell noch einen Buckel weiter zu gehen, aber angesichts des steilen Aufstiegs, von dem ich ja noch nicht wusste, wie er mir auf dem Runterweg bekommen würde, war dann doch am ersten Gipfel Schluss. Auch wenn der kein Gipfelkreuz hat.

Nach einer kurzen Pause stiegen wir wieder ab. Der beste Allgäuer von Allen verschwand gleich im Wald, ich blieb auf dem Weg. Ich ging bis zum Anfang des Abstiegs und wartete dort. Ich wartete lang, mir war ja klar, dass den Mann im Fall von Steinpilzen (und die waren in der Gegend zu erwarten) das Sammelfieber ereilen würde. Als er aber nach wirklich langer Zeit noch immer nicht kam, ging ich zurück Richtung Gipfel und brüllte in den Wald hinein. Vergebens. Ich ging zum Abstieg.

Unterdessen hatte der beste Allgäuer von Allen natürlich Steinpilze gefunden. Einer schöner als nächste und Unmengen davon. Er ging zwar mal wieder hoch bis zu einer ‘Lichtung’ und rief nach mir, aber ich hörte nichts.

Also marschierte ich genervt den Weg hinab, er marschierte genervt wieder hinauf, weil er schon unten an der Straße gewesen war. Da trafen wir dann endlich aufeinander. Zum Merken: Immer einen Treffpunkt ausmachen! Oder Funkgeräte mitnehmen.

Der steile Abstieg war anstrengend, ging aber besser als ich befürchtet hatte. Am Ende schmerzte das Knie etwas, das wurde aber beim Aufstieg über den kleinen Buckel vor den Bikes schon wieder besser. Ich war trotzdem froh als wir bei den Rädern waren.

Wir diskutierten kurz über den Rückweg und einigten uns schnell: Nicht einkehren (es zogen schon ordentlich dicke Wolken auf) und nicht über die Hauptstraße zurück fahren. Neue Wege direkt auf dem Navi suchen ist nicht ganz einfach, aber ich fand den Radweg über Unterjoch und die Alpe Untere Schwande problemlos. Der Weg war zwar lang und von E-Bikern verseucht, aber bestimmt viel schöner, als im fetten Verkehr auf der Hauptstraße zum Oberjoch zu radeln. Auf dem Heimweg wurde es in den Bergen sehr dunkel, vermutlich hatten wir den Absprung grad noch so geschafft.

Vor dem Abendessen schnitt der beste Allgäuer von Allen für Sonntag schöne Schnitzel aus den Pilzen und ich machte aus dem Rest Pilzgulasch, das wir mit Semmelknödeln genossen :-) Pilze, die man gleich isst, sind die besten!


Hindernis auf dem Nebenweg nach Schattwald


Raufradeln


Sonnenpause


Neugieriger Haflinger


Das Rucksack-Zupf-Pferd


Abstieg zum Aufstieg


Mini-Buckel-Abstieg. Ich laufe noch nicht rund.


Fast oben mit Aussicht


Abstieg. Braucht Konzentration, ist anstrengend.


Abfahrt


Umweg übers Unterjoch zum Oberjoch

Von engel am 06.09.2019 17:34 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Aus der Wettervorhersage war gut zu erkennen, dass es außerhalb der Berge am längsten schön bleiben würde. Da lag es nahe, wieder zum schönsten Weiher zu radeln und nebendran K&K zu essen.

Wir nahmen den Waldtrail und den Weg am Tennisplatz, aber da war es so feucht, dass der Plan, hinten die steile Straße hochzufahren, ziemlich sinnlos erschien. Wir radelten deswegen über die Teerstraße über den Blender und dann weiter zum Weiher. Der sah wunderbar aus, ganz ruhig und wieder voller Wasser.

Wir wollten aber vorher K&K und wurschtelten uns durch die 500 Gatter und Durchlässe (es sind 5) um zum Brotzeitstüble zu fahren. Allerdings kamen wir da gar nicht an, denn beim letzten Gatter informierte uns ein Herr, dass das Stüble zu sei. Betriebsferien. Dumm gelaufen. Wir konnten aber leider nicht mit einer Alternative für ein Bier aushelfen.

Wir nahmen also alle Gatter und Durchlässe in umgekehrter Reihenfolge wieder und legten uns an der Weiher. Der war nicht nur frisch voll und sauber sondern auch ganz schön kalt. Fast wie der Baggersee, meinte ich, aber der beste Allgäuer von Allen meinte, da fehlten noch ein paar Grad. Ich schwamm jedenfalls nur kurz ein paar Züge ;-)

Wir lagen ziemlich lang in der Sonne herum und gingen beide zwei Mal Schwimmen. Naja, ins Wasser, in meinem Fall ;-) Danach radelten wir heim und genossen nochmal Sonne auf der Terrasse. Die angekündigten Gewitter hielten sich in der Bergen auf und kamen erst spät Nachts zu uns.

Für den kulinarischen Urlaubsabschluß gingen wir zum Lieblingschinesen.


Waldtrail


Tennisplatztrail


Weiher


Heimweg

Von engel am 04.09.2019 19:25 • outdoormtb(0) Kommentare

Samstag, 24.08.2019: Bikerunde mit Gewitter

Mittwoch, September 04, 2019

Ich wollte nochmal ‘richtig’ mountainbiken und hatte uns eine schöne Runde im Gunzesrieder Tal rausgesucht. Dem Knie war noch immer nicht wohl, aber radeln geht immer. Vor allem wenn das Wetter endlich mal wieder schön ist!

Wir parkten an der Säge und radelten dann erst mal auf dem Nebenweg zurück Richtung Gunzesried. Der Weg ist für Biker ausgelegt, deswegen hat es neben jedem Gatter - und es hat viele Gatter - einen Bike-Durchgang, wo man auf einem stabilen Eisengestell kurz rauf und dann wieder runter muss. Die Dinger waren mir vorher schon nicht geheuer, jetzt mit dem Knie und noch dazu bergauf ... ich stieg ab und schob ;-)

Bald trafen wir auf die Straße zum Wiesach und radelten dorthin und dran vorbei bis zur Alpe Ornach. Dort sieht es so aus, als sei Schluss mit Weg, aber man muss nur der Wanderschildern folgen und mitten durch den Hof durchfahren. Naja, schieben, bei den vielen Gattern lohnt das Aufsteigen zwischendurch nicht.

Danach kommt man dann auf eine der schönsten Bikeabfahrten, die ich kenne. Ich muss allerdings zugeben, die ist steiler als ich in Erinnerung hatte und ich schob tatsächlich an einer Stelle lieber. Ich habe noch immer einen irren Bammel davor, unvermutet absteigen zu müssen. Trotzdem war die Abfahrt wunderbar. Wir legten uns in der Mitte der Abfahrt ein Weilchen ins Gras, denn es war absehbar, dass die Sonne bald verschwinden würde.

Wir radelten zurück zu Säge und bogen kurz vorher auf die Teerstraße zu den Alpen ab. Die hatte ich als sehr lang und recht steil in Erinnerung, aber so arg lang ist sie gar nicht und so besonders steil eigentlich auch nicht. Das Wetter zog weiter zu und gerade als wir auf dem ersten Rücken waren, fing es an zu tröpfeln.

Wir schauten uns die Wolken an und fuhren zur Alpe Gerstenbrändle ab. Mit etwas Glück würde das Wetter fürs Einkehren noch halten und die Gerstenbrändle ist immer eine Einkehr wert. Nette Leute und ausgezeichneten K&K. Das Wetter hielt auch genau bis wir zahlten und gingen, dann legte ein Gewitter ordentlich los.

Wir kamen trotz der Regenklamotten gut durchfeuchtet beim Auto an.
Daheim war das Wetter noch schön und blieb auch so. Wir verbrachten den Nachmittag auf der Terrasse :-)

Zum Abendessen gab es Steinpilzomelette aus den ‘Resten’ der panierten Steinpilzschnitzel. Auch ausgezeichnet!


Forstweg Richtung Gunzesried


Hinterm Wiesach


Im Steilstück schob ich


Wunderbarstes Mountainbiken


Kurz vorm Abbruch, hinten schönstes Wetter, vor uns Gewitter


Steinpilzomelett

Von engel am 04.09.2019 18:24 • outdoormtb(0) Kommentare

Freitag, 23.08.2019: Steinpilzschnitzel

Dienstag, September 03, 2019

Auch der Freitag begann trüb. Wir konnten uns lang nicht aufraffen, schauten uns nach Bike-Möglichkeiten um und waren unzufrieden, denn Radeln macht mehr Spaß, wenn es nicht trüb und kühl ist. Dann schlug der beste Allgäuer vor, doch eine Bike&Hike Tour aufs Wertacher Hörnle zu machen und das war eine prima Idee, die wir gleich umsetzten.

Wir fuhren zum Waldparkplatz und radelten das lange, lange, wirklich lange Schnitzlertal hinauf. Da hatten mich meine Erinnerung nicht getäuscht, das ist nirgends wirklich steil. Und eigentlich auch nicht soooo lang, nur sehr gleichförmig. Unten war noch der ganze Himmel voller Wolken gewesen, auf dem Weg zur Schnitzelertalalpe kam gelegentlich Sonne raus. das war einerseits schön, andererseits aber auch sauna-mäßig warm/heiß war.

Das letzte Stück zum Pass ist dann sehr steil und ich schob hinauf. Danach ging es nur noch quer hinüber zum Start des Wanderwegs. Der ist unten auch eine Forststraße und aus Gründen auch geteert, der ist nämlich brutal steil. Der beste Allgäuer radelte das alles hinauf, ich schob.

Wir stellten die Räder etwas versteckt an einem Baum ab. Gleich daneben standen ein paar alte Steinpilze und als der beste Allgäuer, in das Sammlergen sehr stark ausgeprägt ist, ein paar Schritte weiter in den Wald ging, rannten ihm da schöne Steinis quasi nach.

Wir gingen erst mal zum Gipfel. Das Knie war am Morgen schon motzig gewesen und motzte nun schon beim Aufstieg weiter (beim Radeln war natürlich alles prima gewesen). Vor allem die Querung zum Gipfelkreuz, wo man auch mal ein paar Schritte bergab machen muss, war ... anstrengend.

Wir machten nicht lang Pause, denn es war neblig und windig. Der Wind pustete den Nebel um uns herum, das führte bald dazu, dass wir auf der Windseite bald tropften. Auf dem Hinweg tropfte mein rechter Zopf, auf dem Rückweg der Linke. Der Abstieg war nicht toll, das Knie mochte überhaupt nicht mitmachen und ich war echt enttäuscht.

Der beste Allgäuer stieg im Wald ab, ich nahm den Weg und wartete bei den Rädern auf ihn. Er hatte seinen Kapuzenpulli zu einer Tasche zusammen gebunden und zeigte mir seinen Fund: viele schöne Steinpilze. Wir diskutierten die Abendessen-Optionen, während er die Pilze fertig putzte. Es sollte panierte Steinpilzschnitzel geben und der Rest der Pilze würde getrocknet werden und ich würde bekocht werden.

Die Abfahrt war dann trotz Pulli und Jacke so kalt, dass wir beide kalte Hände bekamen. Es wird Herbst, man muss wohl wieder Warmzeug einstecken.

Das Abendessen war super!


Beim Losradeln ist es noch trüb ...


... auf dem Weg gibt es aber Lichtblicke.


Ganz steil Radeln traue ich mich noch nicht (auch wenn man die Steilheit gar nicht sieht)


Andere radeln sogar noch steiler ...


Oben ist das Wetter ziemlich ungemütlich


Im Abstieg. Was man nicht sieht ist wie schwer mir da das Laufen fällt.


Pilze putzen


Eisige Abfahrt


Steinpilzschnitzel

Von engel am 03.09.2019 20:46 • outdoorbergmtb(0) Kommentare

Sonntag, 18.08.2019: Biken und Baden

Montag, September 02, 2019

Es sollte ein schöner und heißer Tag werden, deswegen plante ich in meine Bike-Runde auch einen Badestopp ein. Ich wollte mal wieder ‘richtig’ biken, nicht ‘nur’ zum See radeln.

Wir luden also die Räder ins Auto und fuhren Richtung Berge. Wir waren nicht allzu spät dran (aber auch nicht früh), deswegen war es etwas verwunderlich, dass der Parkplatz an der Schnellstraße nach Sonthofen schon komplett voll war. Aber der Kangoo ist klein, wir fanden noch ein Plätzchen am Rand der Abstellfläche.

Wir radelten auf der ‘anderen’ Seite der Starzlach zur Dreiangelhütte. Da ist es deutlich leerer als beim Alpenblick und den Erzgruben, aber auch da war einiges los. Hauptsächlich E-Biker natürlich.

Die Straße ist steiler und auch länger am Stück steil als ich in Erinnerung hatte, aber ich konnte problemlos alles radeln. Auf einem Fahrrad fühle ich mich schon fast wieder komplett gesund :-) Nur Absteigen und vor allem Aufsteigen ist noch manchmal problematisch.

Wir kehrten an der Dreiangelhütte ein, das war super. Toller Kuchen, prima Kaffee und ein nettes Fleckchen zum Sitzen.

Dann ging es hinauf zum Bildstöckl. Auch da täuschte mich meine Erinnerung, denn auch da geht es deutlich steiler hinauf, als ich gedacht hatte. Vor allem das letzte Stück hat es in sich. Da stieg ich in der vorletzten Kehre dann auch ab, denn so hart wollte ich nicht in die Pedale treten.

Die Querung zum Bildstöckl ist dann einfach, ein bisserl Auf und Ab und man ist an der Teerstraße. Wobei ‘einfach’ natürlich eine Definitionsfrage ist. Uns kamen 2 E-Biker entgegen, junge Leute, maximal 30. Der junge Mann hatte sein Bike im Griff, das Mädel aber war total überfordert. Sie kam uns in der Mitte des Forstweges entgegen und war nicht in der Lage, nach links auf ‘ihre’ Fahrspur auszuweichen, damit wir auch Platz haben. Wir mussten uns an den Rand quetschen, sonst hätte es vielleicht gekracht. Kein Wunder, dass die E-Biker prozentual mehr Unfälle haben, als Normal-Biker.

Auf dem Weg zurück nach Sonthofen machten wir in der Mitte einen Abstecher über Oberried und die Kapelle Heiligste Dreifaltigkeit. Das war unerwartet steil und mountainbikig. Ich war sehr froh, dass ich eine hydraulische Sattelstütze habe. Mit Sattel unten fühlt an sich im Steilen doch gleich viel wohler.

Als wir unten waren, schlängelten wir uns durch Sonthofen und unter der Autobahn hindurch zum Baggersee, um da noch etwas zu Baden. Der Baggersee hat ein brutal steiles Ufer und ich hatte ein wenig Angst vor dem Abstieg zum Wasser, aber das ging ganz gut. Das Wasser sah super aus: glasklar und blau. Und es war brutal kalt, ich schaffte nur ein paar Züge und musste dann umdrehen (aber hey, ich war drin!).

Das war ein schöner Abschluss der Runde :-)


Auf dem Weg zum Grünten


Blick aufs Burgberger Hörnle


Pause


Kurz vorm Bildstöckl


Der eiskalte Baggersee


Rückweg

Von engel am 02.09.2019 20:01 • outdoormtb(0) Kommentare

Das Urlaubswetter wollte noch immer nicht so richtig mitspielen, aber nach dem stressigen Ausflug vom Donnerstag war mein Knie nicht unerfreut, etwas Pause zu haben. Gegen Mittag klarte es sogar auf und wir nutzten die Gelegenheit, gleich mal Pfannkuchen auf der Terrasse zu machen.

Dann wurde das Wetter tatsächlich schön und ich wollte doch noch ein bisserl Radeln, weil Radeln halt immer gut tut. Der beste Allgäuer von Allen fand meinen Plan, den Waldtrail am Mariaberg fahren zu wollen, etwas ambitioniert und riet ab, weil der Weg dort so sehr ausgewaschen sei, aber da er auch sagte, der umgefallene Baum sei weg, wollte ich da hin.

Und ja, der steilige Weg war arg ausgewaschen, aber da runter fahren ging dank meines super-duper Mountainbikes ganz gut.

Für den Rückweg nahmen wir den kleinen Hohlweg am Herrenwieser Weiher. Dort hatte es seitlich allerlei Pilze, aber als wir im Wald gucken gingen, fand wir nichts, um das Abendessen noch etwas aufzuwerten. Das brauchte das aber eigentlich eh nicht. Es gab prima Mischpilze mit Bandnudeln :-)


Auf dem Weg zum Mariaberg


Zum Waldtrail


Im oberen Teil


Ausfahrt mit sehr viel grobem losen Schotter

Von engel am 20.08.2019 11:12 • outdoormtb(0) Kommentare

Gemischtes Wochenende

Sonntag, August 11, 2019

Freitag war noch wunderschön und warm (genau genommen heiß) und wir nutzten den Abend, um das letzte eingefrorene Grillfleisch der Verwertung zuzuführen. Das war wieder sehr nett und angenehm.

Der Samstag war regnerisch angekündigt, sollte aber irgendwann besser werden. Ich hatte erst einen Spaziergang auf den Blender vor, dann kam der beste Allgäuer von Allen auf die Idee, dass es ja vielleicht Pilze geben könnte (warm und feucht und so). Wir planten um und fuhren gegen Mittag - es sollte nun langsam besser werden - zum letztes Jahr entdeckten Pilzgebiet.

Erst kam eine Umleitung (die kannten wir), und dann eine weitere (neu), die uns über viele kleine Sträßchen mit einem Mordsumweg zum Ziel geführt hätte. Das war uns aber zu umständlich, deswegen brachen wir ab und gingen in einen Wald in der Nähe vom ehemaligen Daheim, wo wir auch schon Pilze gefunden hatten. Das war dann ... ausgesprochen unergiebig. Wir fanden genau gar keinen Pilz und wurden noch dazu ordentlich voll geregnet. Tja, kommt vor.

Der Sonntag war dafür dann viel schöner als vorher gesagt und wir machten eine schöne Mountainbike-Tour zum Brotzeitstüble mit Abstecher zum Eschacher Weiher. Den Waldtrail traute ich mich noch nicht runter, aber wir nahmen den Trail am Tennisplatz und fuhren fast bis auf den Blender - naja, bis zur Straße drüber halt, der Gipfel war mir dann doch zu steil und anstrengend.

Der Trail am Tennisplatz ist zwischendurch schon recht steil und anstrengend, aber während des Radelns ging alles einfach nur prima. Danach merkte ich dann aber schon, dass das stressig für das Knie gewesen war, beim Losradeln war es immer wieder unwillig.

Wir gönnten uns K&K im Brotzeitstüble und legten uns dann am Weiher in die Wiese, wo ich prompt erst mal einschlief. Wir gingen einmal ins Wasser (der beste Allgäuer von Allen schwamm, ich paddelte bloss rum) und radelten dann wieder heim.

Das war wieder ein richtig schönes Wochenende und es fühlte sich fast schon an wie Urlaub. Der ist aber erst nächste Woche, das war also eine schöne Einstimmung.


Waldregenspaziergang


Immerhin: ich traf einen Frosch


Auf dem Tennisplatztrail


Weiheridylle :-)

Von engel am 11.08.2019 23:00 • outdoormtbsonst

Traumwochenende :-)

Sonntag, August 04, 2019

Ein Berglein, eine fast ‘richtige’ MTB-Tour, Baden, Pfannkuchen auf der Terrasse und Grillen am Abend. Das Leben fühlt sich fast wieder normal an ;-) Denn ich hatte ja beschlossen, dass nun die Schonzeit rum ist.

Radeln ging super. Ich habe nichts anderes erwartet, das mache ich ja schon seit einer Weile, wenn auch eher im Flachen. So ein bisserl Steigung - bislang alles eher moderat - macht da keinen großen Unterschied. Ich war aber noch sehr vorsichtig mit Spitzenbelastungen und bin an manchen Stellen lieber abgestiegen als allzu hart reinzutreten.

Bergauf laufen ging auch super. Ich muss mir abgewöhnen, den rechten Fuß im Aufstieg nach innen zu drehen (das hat sich speziell im letzten Jahr eingeschlichen) und wieder lernen, das Bein am Ende des Schrittes durchzustrecken (nicht so weit, dass es schnackelt, aber so weit wie das andere halt), aber sonst fühlt sich Bergaufgehen total normal an und ich habe nicht das geringste Problem damit. Jedenfalls nicht auf den knapp 200 Höhenmetern, die wir gegangen sind, irgendwann würde wohl die Kraft ausgehen. Ich bin ohne Stöcke hoch gelaufen.

Runter laufen dagegen (mit Stöcken natürlich!): Ohweh!
Schon eher flaches Gefälle stellt mich vor Probleme, weil ich das einfach nicht laufen kann. Das Bein hat keine Ahnung, was es tun soll und deswegen klappt auch die Sequenz Aufsetzen - Abfedern - Weitergehen nicht. Ich verstehe nicht so Recht, wieso das Bein das derart verlernt hat.

Ein Grund ist sicherlich, dass ich seit Jahren nicht mehr richtig gelaufen bin und den Fuß am Ende fast immer mit der Fußspitze zuerst aufgesetzt habe (wegen der fehlenden Streckung), aber auch das klappt nicht. Ich habe die fehlenden Kreuzbänder mit in Verdacht, wegen denen weiß das Bein nicht genau, wann der Boden kommt und was da zu tun ist. Das ist aber Rumgerate mit gefählichem Halb- oder Nichtwissen.

Abgesehen davon fehlt auch einfach Kraft, was ich vor allem am Ende merkte, da waren dann alle Muskeln kaputt. Erstaunlicherweise habe ich aber keinen Muskelkater bekommen.

So als kleiner Test für den Urlaub Mitte August war das eingermaßen vielversprechend. Selbst wenn das mit dem Bergabgehen bis dahin nix wird (wovon eigentlich auszugehen ist), Biken ist auf jeden Fall drin und man könnte ja auch mal Seilbahnfahren in Betracht ziehen :-)


Blender :-)


Radeln (mit Blender im Hintergrund)

Von engel am 04.08.2019 23:00 • diaryoutdoorbergmtb

Illersteilwand

Freitag, Juli 05, 2019

In der Früh ging es dem Bein nach der langen Runde vom Vortag wieder gut, das erleichterte mich sehr. Die letzte Therapie-Session war leider nicht mehr beim S. sondern bei der unerbittlichen zarten Therapeutin, die mir vor 2 Tagen das Bein gestreckt hatte. Diesmal gab es aber nur noch angenehme sanfte Lymphdrainage. Man kann einem Bein halt auch nur begrenzt Stress zumuten.

Ich bedankte mich bei allen und fütterte das rosa Trinkgeldschweinchen. Eigentlich hätte ich gern weiter Therapie beim S., aber das geht ja nicht. Vielleicht wird es in München ja was mit der netten Therapeutin, die meine Ellenbogen so gequält hatte. Nächste Woche hat sie Urlaub, aber dann vielleicht.

Ich nahm einen mittel-langen Rückweg, erst am Bachtelweiher vorbei und dann über Leubas ins Industriegebiet und von da auf einem immer schmaler werdenden Weglein aufs Steilufer am Illerbogen. Am Ende verschwindet der Pfad fast vollständig in der Wiese, er ist aber nach wie vor ausgeschildert. Vom Steilufer kann man kann man kaum zur Iller runter schauen, aber ich mochte den Aussichtsplatz trotzdem sehr, das war schon fast wieder eine ‘richtige’ Tour, mit Wildnis, nahezu weglosem Rumgestakse im Wald (das mit dem Gehen im Gelände, das dauert noch) und Mini-Abenteuer :-)

Das Bein schluckte alle Schwierigkeiten anstandslos (und es gab da dann doch einige, zu Fuß auf einem kurzen schmalem ausgesetzten Rücken zum Aussichtspunkt runter zum Beispiel). Daheim legte ich trotzdem erst mal ein Coolpack drauf und setzte mich dann mit Kaffee in den Schatten im Garten und las.

Am Nachmittag nahm ich den besten Allgäuer mit zum Einkaufen, denn er sollte das Bier fürs Familienfest selber aussuchen (und tragen). Später fuhr ich ihn nach Akams, weil da das Firmen-Sommerfest statt fand. Für mich gab es eine Gemüse-Pfanne mit Halloumi. Halloumi mag ich immer lieber :-)

Was schlecht war: Keine Übungen. Ich muss mich bessern!


Bachtlweiher


Verfallenes Haus am Weg zur Steilwand


Eingang zum Aussichtspunkt


Schwer zu erkennen: Tiefblick zur Iller


Mein Ghost im Wald

Von engel am 05.07.2019 23:00 • diaryKnieOPoutdoormtb
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