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Ankunft

Montag, Mai 06, 2019

Ich fing den Tag wie immer recht früh an, also schon bevor der Beste Allgäuer von Allen aufstand. Der frühstückt aber eh nicht und radelte bald ins Büro.

Ich frühstückte erst mal (Schokomüsli, Kaffee) und ging dann gründlich Duschen. Richtig gründlich mit überall rasieren, vor allem die Beine, also das Rechte, damit gar keiner auf die Idee kommt, da trocken irgendwelche Haare wegmachen zu wollen. Ich rasierte vorsichtshalber auch die rechte Hüftbeuge, da soll ja der Schmerzkatheter rein.

Dann gab es nochmal Kaffee und ich loggte mich ins Arbeitsnotebook ein, um zu gucken, wann die Integration meinen Build fertig hatte. War recht bald, aber die Übergabe dauerte dann glatt bis 11, weil ich Freitag wohl nicht so Recht bei der Sache gewesen war und vergessen hatte, die korrekten Label zu setzen. Gut, dass ich das noch selbst in Ordnung bringen konnte, denn das hätte der Kollege nicht merken können und dann wäre das ordentlich daneben gegangen!

Ich hatte die beste Mom engagieren können, mich zum Bahnhof zu fahren. Das war bequem, denn Busfahren mit Umsteigen an der ZUM wäre schon ein bisserl umständlich gewesen. Trotzdem muss ich mich ein bisserl selber loben: Ich hab auch in Kempten an die Öffentlichen gedacht und man kann die tatsächlich nutzen. 20 Minuten von uns bis zum Bahnhof ist echt gut!

Der Zug hatte Verspätung, was doof war, denn es war a…kalt und windig am Bahnsteig. Im Zug brauchte ich eine Weile, bis ich wieder warm war. Ich brotzeitete eine Butterbrezel und eine Nusschnecke von der Bahnhofsbäckerei.

In München marschierte ich zur Ubahn (im Nachhinein: von Seitenbahnhof aus ist das erstaunlich weit, den Bus 100 zu nehmen wäre schlauer gewesen) und dann zum Josephinum (auch hier im Nachhinein: das ist auch ganz schön weit und der Bus 100 hätte fast vorm Eingang gehalten).

Das Josephinum liegt in einer total schmalen Seitenstraße und es hat da noch dazu gerade eine Baustelle, so dass man sich total falsch fühlt, bis dann das - eher unauffällige - Schild ‘Josephinum’ auftaucht. Das ging sogar mir so und ich war da schon 2 Mal ;-)

Die Aufnahme war ein wenig langwierig und zog sich hin, obwohl ich das Anästhesiegespräch ja schon gehabt hatte. War egal, ich hatte ja eh nichts mehr vor. Dafür ist alles schön geräumig und man darf überall Handy nutzen und hat überall freies WLAN. Das lobe ich mir doch sehr :-)

Ich war die erste (und am ersten Tag auch die Einzige) in meinem Zimmer und durfte mir das Bett aussuchen. Ich nahm das am Fenster, ehklar, und den bequemsten Haken für das Handtuch im Bad ;-) Nach vielen Gesprächen mit ähnlichen Inhalten (Aufnahme, Schwesternstation, Assistenzärtzin, noch eine Assistenzärztin, noch eine Schwester) musste ich noch zum Röntgen und mein Bein wurde mit einem großen X mit einem dicken schwarzen Marker verziert. Ich begrüße das :-)

Dann gab es Abendessen (um 17:00h!) und ich war mir selbst überlassen. Ich hängte alle Technik ins WLAN, räumte meine Tasche weitgehend in den Schrank, suchte die besten Plätze für Ladegeräte und richtete mich häuslich ein. Ich werde hier 10 Tage verbringen, da sollte dann alles schon so angenehm wie möglich sein :-)

Zu meinem Erstaunen durfte ich mir für den nächsten Tag schon Mittagessen aussuchen. Ich dachte, da würde ich dann noch auf Intensiv liegen oder so. Na, soll mir Recht sein, wenn das schnell geht :-)

Der Abend war dann recht lang, aber mit Computer und WLAN kriegt man die Zeit schon rum. Den Fernseher brauchte ich gar nicht ...


Das Josephinum liegt arg versteckt in der Seitenstraße hinter der Bushaltestelle


Ohne das Schild wäre es wirklich schwer zu erkennen


Mein Bett liegt am Fenster


Das richtige Bein ist mit einem dicken X markiert

Von engel am 06.05.2019 19:30 • diaryKnieOP

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