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Apollo 11

Dienstag, Juli 16, 2019

Nach dem Frühstück gründliche Übungen. Dann fotografierte ich einen Schwung Bücher, die ich auf dem Weg ins Büro an den Briefkästen ablegte.

Beim Radeln schalteten die Ohrknubbel plötzlich ab. Ich nahm an, das Handy sei recht leer und radelte ohne Buch im Ohr ins Büro. Aber das Handy war nicht mal annähernd leer. Seltsames Verhalten. Wenn das nochmal passiert, muss ich gleich nachschauen.

Das Mittagessen fiel aus, weil mein Therapie-Termin über Mittag ging. Der letzte Termin bei einer anderen Therapeutin, eine andere C. Wir unterhielten uns gut, ich bekam Tipps zu Übungen für die Streckung und zum Sitzen in Büro (möglichst wenig Hüftknick um Lymphstau zu vermeiden - mache ich eh, allerdings nicht weil ich wie empfohlen hoch sitze, sondern weil ich oft im Stuhl liege) und sie empfahl auch mal Wärme auszuprobieren. In der Kniekehle, um da die Muskeln zu entspannen und die Streckung zu erleichtern.

Und sie sagte wie die andere C.: ‘Streckung, Streckung, Streckung!’ Habe ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt, da muss ich jetzt wieder ran! Unbedingt!

Am späten Nachmittag sah ich im Cinema Apollo 11. Eine völlig unkommentierte Kompilation von teilweise bislang unveröffentlichten Originalaufnahmen von 1969. Der Start der Rakete war am 16.07.1969, also war es total passend, den Film am 16.07.2019 anzuschauen :-)

Teilweise sind die Aufnahmen so großartig, dass ich kaum glauben konnte, dass die nicht nachgefilmt wurden, aber laut Wikipedia stimmt das. Der Film ist allein schon deswegen großartig, weil eben ‘Man on the Moon’. Aber er ist auch unerwartet spannend, denn eigentlich weiß man ja, was passiert und trotzdem, als der Lander sich der Mondoberfläche nähert, kann man gar nicht anders als Luft anhalten und Daumen drücken.

Manchmal erschlagen einen die Aufnahmen aus den Kontrollzentren etwas (sooooo viele Menschen an so vielen Konsolen) und gelegentlich wäre ein erklärender Kommentar vielleicht nicht schlecht, aber im großen und Ganzen funktioniert das auch ohne gut. Nachteil beim Original: die arg verzerrten Gespräche mit den Astronauten sind teilweise sehr schwer bis gar nicht zu verstehen.

Die Zeit im Kino nutzte ich wie üblich, um ein wenig die Narbe zu massieren. Und ich übte Streckung. Bis das Knie schmerzte, aber das ist ja laut Therapeutin nicht weiter besorgniserregend, denn da drin ist alles fest und gut. Naja, dafür ist es aber unangenehm.

Daheim war mein Bücherstapel weg :-)

Oben bastelte ich weiter am Hörbuch-Projekt herum (also nicht direkt an den Hörbüchern selbst sondern an der Organisation und der Übersicht derselben), das macht gerade viel Spaß. Ich hätte halt nur gern mein ‘richtiges’ Notebook, das kleine Ding ist brutal lahm ... und hat einen winzigen Bildschirm. Besser als nix, aber trotzdem: Meh!

Kurzer Check bei UPS: Mein Notebook ist in der Verteilstelle in Polen angekommen.

Von engel am 16.07.2019 23:00 • diary
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