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Augsburg-Besuch

Mittwoch, Oktober 09, 2019

Ich schlief gut und dem Knie ging es in der Früh etwas besser :-) Draußen regnete es in Strömen, deswegen kam ich reichlich durchnässt im Tower an. Ich hatte aber vorgesorgt und eine zweite, jetzt trockene, Jacke mitgenommen, denn um halb 9 fuhren wir im Auto eines Kollegen nach Augsburg.

Nachdem wir nun alle unsere Projekte los sind, geht es demnächst darum, die beiden Rechenzentren in Augsburg abzubauen und die Hardware, einschließlich der Infrastruktur, die sich die Japaner, bzw. die Polen ausgesucht haben, bis Ende des Jahres dorthin zu verschicken. Der Rest wird vermutlich verschrottet werden, aber das passiert dann erst nächstes Jahr. ‘Meine’ Server werden sehr wahrscheinlich zu denen gehören, die am Ende übrig bleiben, denn ich habe einen großen Haufen von echt altem Zeug.

Nachdem wir in großer Runde die Modalitäten diskutiert hatten, gingen wir zum zweiten Zweck des Augsburg-Besuchs über: nochmal in großer Runde mit den Kollegen beisammen zu sitzen. Wir arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen ja immerhin seit 20-30 Jahren zusammen und das trotz der räumlichen Trennung gut. Die Kollegen hatten Brezeln und Weißwürste besorgt und sogar Bier bereit gestellt. Weißwürste sind ja nun wirklich nicht mein Lieblingsessen, aber diese waren echt OK. Und es gab auch Wasser zu trinken.

Das war eine sehr nette Runde und ich bin froh, dass der Kollege das so organisiert hatte. Wir werden sicherlich noch ein paar Mal nach Ausgburg fahren müssen, denn ich zumindest kann meinen Kram nicht guten Gewissens von den Augsburgern abbauen lassen.

Mein Knie, die OP und die Prothese war natürlich von großem Interesse (es gibt so viele, die ‘Knie’ haben und ich bin eine der Jüngsten, da ist es natürlich von besonderem Interesse). Es war etwas seltsam, in so großer Runde mein Knie zu diskutieren. Und wo ich da doch gezwungen war, nochmal im Zusammenhang drüber nachzudenken und den Status festzulegen: doch, das war richtig und ja, ich bin zufrieden. Zumal ja zu erwarten ist, dass das noch besser wird und ich eigentlich ja jetzt schon ganz gut drauf bin, Motzorgien hin oder her.

Auf dem Heimweg kamen wir kurz in Stau, dann lief es wieder. Wir hatten schon am Hinweg über Stau, Routenplanung und ähnliches diksutiert und waren uns alle einig, dass man Stau unter allen Umständen vermeiden muss. Als ich dann regendicht verpackt auf dem Heimweg war, traf ich im Aufzug auf eine der Damen aus dem vorderen Teil des Stockwerks.

Wir kamen ins Gespräch über Regen und Radeln und Wetter und so und ich sagte: “Alles ist besser als Stau!” Und sie erwiderte (sinngemäß): “Ach, an den Stau habe ich mich schon lang gewöhnt. Und dann hat man halt endlich auch mal Ruhe.” Hallo?!? Das verschlug mir total die Sprache und ich habe auch jetzt noch keine Antwort. Mit einem die Umwelt verpestenden Karren im Stau stehen, um mal Ruhe zu haben? Ich muss da was falsch verstanden haben.

Den Abend verbrachte ich gemütlich auf dem Lieblingsessel und sah Queen of the Desert, den Film über Gertude Bell, die Königin der arabischen Wüste und der Beduinen. Ich muss sagen, der kam im Kino schon deutlich besser rüber als auf dem kleinen Notebook-Bildschirm. Ich muss mir Serien suchen, wo viel los ist und die nicht so auf Bilder setzen. Sowas wie Good Omens ;-)

Dann räumte ich mein Wohnzimmer fertig auf, damit wir da am Freitag übernachten können und erledigte auch noch die Vorbereitung zur Ankündigung der Weihnachtsfeier auf der SAN-Site. Damit sind alle vor-dem-Urlaub-Aufgaben erledigt :-)

Von engel am 09.10.2019 23:00 • diary

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