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Bewerbungstelefonat

Montag, Mai 25, 2020

Nach einem eher faulen Wochenende, weil wir das Wetter am Samstag falsch eingeschätzt hatten (immerhin waren wir Sonntag draussen), verbrachte ich den ersten Teil des Vormittags damit, mich mit dem potentiellen neuen Arbeitgeber zu beschäftigen und mir zu überlegen, was ich aus der Stellenbeschreibung rauslesen könnte oder auch nicht. Für ‘richtig’ Arbeiten hatte ich keinen Kopf, beim Rumspielen mit dem Tool fand ich aber immerhin, warum es manchmal abstürzt. Da herrscht aber noch immer Chaos.

Dann war das Bewerbungs-Telefonat. Wir hatten ein paar technische Probleme, erst die Personaldame auf der Seite der Firma (naja, der Mutterfirma), dann ich, weil der Handy-Empfang zwischendurch schlecht wurde. Sonst ... ich habe keine Ahnung, ob ich mich gut oder schlecht verkauft habe.

Der größte Teil des Interviews war auf Englisch, sonst war es vermutlich das Übliche. Was sind meine Karriereziele? Was sind meine Stärken? Meine Schwächen? Wie schätzen mich meine Chefs ein? Warum? Und dann wurden noch ein paar Buzzwords abgefragt und ich bin sehr froh, dass ich in letzter Zeit so viel Lernen darf und durfte. Die Entwicklung in D zumachen ist ein schlechter Zug meiner Firma (wobei die sich das sicherlich gut überlegt haben), aber man muss schon zugeben, sie versuchen es uns so einfach wie möglich zu machen.

Was mich aus der Stellenbeschreibung nicht wirklich angesprungen hatte, ist dass der Job quasi der meines aktuellen Chefs ist. Mit Personalverantwortung und Budgetplanung und solchen Dingen. Nun, das wäre echt spannend! Und man muss die Firma und die Produkte gelegentlich auf Messen präsentieren und vertreten. Maximal 10% Reisetätigkeit, hiess es. Das ist für mich fast der grösste Knackpunkt. Smalltalk mit Leuten, weia!

Am Ende bedankte sich die Personaldame für das Gespäch und meinte ich sei eine sehr interessante Kandidatin und sie würde sich im Lauf der Woche melden, ob ich zum Video-Interview eingeladen werden würde. Das mit dem interessant sagen die bestimmt immer, ich hoffe, es stimmt auch. Ich kann mir den Job noch immer für mich vorstellen, trotz der Messen :-)

Danach war ich ernsthaft platt und brauchte Pause. Das war das erste Bewerbungsgespräch seit 1991! Da kann man dann dann schon mal gestresst sein danach ;-)

Nachdem ich mich erholt hatte, schwenkte ich auf der Lernschiene auf ‘Entwickler wird Manager’ um. Da geht es viel um Menschen, wie die ticken und eben um Führung. Das ist alles sehr amerikanisch, aber das meiste ist auch anderswo richtig. Am besten gefällt mir, dass diese Menschen-Dinge auf eher nicht so Leute-orientierte Menschen zugeschnitten sind.

Am Abend packte ich meinen Kram für München (nicht allzu viel) und machte eine Liste von Dingen, die ich aus München mitbringen will (einiges). Inzwischen war ich schon so lang nicht mehr in München, dass ich das Gefühl habe, das muss geplant werden wie eine Reise. Dabei ist das meine Wohnung ...

Von engel am 25.05.2020 23:00 • diary
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