Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Erschöpft!

Mittwoch, September 11, 2019

Ich schlief schon wieder gut, daran könnte ich mich glatt gewöhnen ;-) Nachdem Frühstück packte ich das Kletterzeug in den Rucksack und radelte schwer bepackt ins Büro.

Da rief in der Früh die Werkstatt an und der Service-Mensch entschuldigte sich hundertfach, aber da sei eine falsche Auspuff-Aufhängung gekommen und man habe die Richtige zwar bestellt, aber sie käme erst am Nachmittag oder gar erst am Donnerstag. Das Auto sei fertig und ich könne es abholen, aber halt ohne die Aufhängung.

Das war etwas nervig, aber das Auto jetzt mitzunehmen und zu riskieren, dass der Auspuff dann vielleicht komplett runter fällt, war auch nicht toll. Ich rüstete mich geistig für einen langen anstrengenden Heimweg vom Klettern mit dem Fahrrad (wo es immerhin keine Staugefahr hatte) und sagte, ich würde das Auto am Donnerstag holen. Womit vermutlich ein potentieller Kinofilm am Donnerstag dann auch hinfällig war, weil wenn ich mal daheim bin, komme ich da schwer wieder weg.

Klettern lief dann so mittelgut. Nach der langen Pause konnte ich deutlich feststellen, dass das Knie beweglicher und belastbarer war, aber ich schaffte 2 6er-Routen trotzdem nicht und musste in die jeweils leichtere an der Linie wechseln. Einmal traute ich mich einfach nicht, das rechte Knie in solch extremer Beugung zu belasten und das zweite Mal hatte ich ganz einfach Angst abzurutschen, was dem Knie bestimmt nicht gut getan hätte. Sonst lief es aber ganz gut und ich war nach 5 Routen so platt, dass meine Hände und Arme zitterten. Yay!

Nach dem Klettern gönnte ich mir einen Burger (El Chorro, den scharfen) und Pommes, weil der Heimweg ja lang und anstrengend werden würde. Der R. meinte, ich könne ja auch U-Bahn fahren, aber dazu hatte ich auch keine Lust. Schönes Wetter gegen muffigen Tunnel, dann doch lieber Radeln ;-)

Wie befürchtet, war der Heimweg wirklich sehr anstrengend. Ich kam ernsthaft platt daheim an, das hatte ich schon lang nicht mehr. Das Knie war auch sehr angestrengt, kein Wunder nach so viel Radeln und Klettern und Rumstehen. Ich machte daheim dann genau gar nichts mehr, setzte mich nur mit einem großen Kaffee auf den Lieblingsplatz und schaute nochmal eine Folge American Gods. Danach ging ich schlafen.

  • Sektor Westwand Outdoor
    • Der Maulwurf Grabowski, 5, Ben Hoffmann, Vorstieg
      Schöner Einstieg. Es steht zwar dran ‘wird nach oben schwerer’, daber das fiel mir nicht auf.
    • Der Wilde Westen, 6, Ben Hoffmann, Vorstieg
      Da steht auch dran ‘wird nach oben schwerer’ und - ohja! - das merkte ich. Knapp über der Mitte hätte ich dann mit Rechts einen relativ großen Schritt mit komischer Belastung machen müssen und das traute ich mich nicht. Ich wechselte in Tenaya, 5, Peter Zeidelhack.
  • Sektor Nordwand Wettkampfwand Outdoor
    • Ausflug, 6-, Julius Kerscher, Vorstieg
      Die fing einigermaßen schwer an und ich musste schon unten erst mal an der falschen Farbe einhängen. Die Route ist schon arg abgeklettert und es hatte dann links einen schlechten Tritt, wo der Schuh kurz rutschte. Wahrscheinlich hätte er bei richtiger Belastung schon gehalten, aber das traute ich mich dann nicht mehr. Ich sah mich geistig links abrutschen und das rechte Bein verbiegen. Lieber nicht! Ich wechstelte in Nordlicht, 5, Julius Kerscher.
  • Sektor Nordwand Outdoor
    • Pista, 5/5+, Michael Schmeidl, Vorstieg
      Schöne Verschneidung, gefiel mir ausgesprochen gut.
    • Conquer the world in our little pirat ship, 5+/6-, Michael Schmeidl, Vorstieg
      Vor der hatte ich ein wenig Bammel, denn Schmeidl-Routen sind immer anstrengend. War auch so, aber ich schaffte alles! Dafür zitterten hinterher meine Hände und Arme. Voll ausgepowert, gut so!
Von engel am 11.09.2019 23:00 • diary
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!