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Fehlpackung

Donnerstag, November 21, 2019

Ziemlich gute Nacht, humpeliges Aufstehen. Da geht noch was, aber ich bin trotzdem zufrieden :-)

Beim Rucksack-Packen in der Früh wunderte ich mich etwas, dass da doch noch Platz war (in der kühlen und kalten Jahreszeit bekomme ich meinen Kram sonst kaum rein). Aber ich hatte ja das Regenzeug weg gelassen und einen dünneren Pulli dabei, das bringt schon etwas Platz.

Die neue Abteilungs-Diskussionsrunde war diesmal recht schnell vorbei, weil kaum jemand was zu erzählen hatte. Ich auch nicht, ich lerne ja gerade den Kram nach, den die Informatiker eh schon kennen, da brauche ich nichts zu sagen. Nett fand ich allerdings bei den Gesprächen am Rande, dass auch andere dieses vage Unbehagen hatten oder haben, das jetzt in den ganzen schlauen Büchern erklärt wird. Das Zeug ist allerdings schon recht alt, teilweise stammen die Ideen aus den 70ern und 80ern, das hätte man uns (ich meine jetzt, mir und meinen Komilitonen) also durchaus auch beibringen können. Na, egal, besser spät als nie.

Bei der Lernerei bin ich jetzt bei harter Kost angekommen und brauche immer wieder eine Pause, sonst schaltet mein Hirn ab. Dann beschäftige ich mich zwischendrin mit einfacheren Dingen.

Bei der Therapie fragte die C. wie üblich wie es mir ginge und ich berichtete wahrheitsgemäß, dass ich noch immer gut laufen könne, dass aber die letzte Session ganz schön schmerzhaft gewesen sei und das Knie deswegen noch immer jammere. Dann würde sie heute nett zu mir sein, meinte sie. Ich beschrieb auch, dass ich fände, seit der Beuge-Session sei die Streckung etwas schlechter geworden, aber das widerlegte die C. direkt, indem sie den Platz unterm Knie auf der harten Liege maß. Wie vorher passt inzwischen nicht mal eine Hand drunter. Und beim Beugen war sie sehr zufrieden, das sei sehr gut. Kommt mir ja auch so vor, es schmerzt halt etwas.

Sonst massierte sie sanft die Seiten (Sehnen? Kapsel? Faszien?) und die Narbe und wackelte mit dem Knie viel in alle Richtungen, was hin und wieder einen kleinen Stich gab. Strecken und Beugen gab es auch, aber alles ganz sanft. Beim Radeln hinterher war das Bein trotzdem ein bisserl beleidigt, aber insgesamt war das die angenehmste KG-Session seit der OP ;-)

Am späten Nachmittag sah ich im Cinema Frozen 2 und wurde sehr gut unterhalten. Natürlich hat es da wieder viel Gesinge, aber die Story und die Machart sind großartig und die Botschaft der Filme mag ich auch. Prima Unterhaltung :-)

Dann radelte ich ins Fitness Center. Ich zog mich umständlich aus (Winterklamotten halt) und packte all mein Geraffel in einen Spind und suchte dann das Trainingszeug. Schuhe, Handtuch, Hose, Shirt. Nach den ersten beiden Dingen war der Rucksack leer. Vor meinem inneren Auge sah ich die Hose und das T-Shirt noch immer über der Sofa-Lehne hängen, deswegen war also Platz im Rucksack. *seufz*

Dann halt nicht. Ich packte also alles wieder wieder ein, zog mich an und radelte heim. Da gab es ein bisserl Lucifer und ein bisserl Reha-Gymnastik und ein paar Wochendvorbereitungen. Ich sag jetzt mal, Pause ist immer gut ...

Von engel am 21.11.2019 23:00 • diary

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