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Fehlstart

Dienstag, September 24, 2019

Ich schlief recht gut. Beim Aufstehen schmerzte das Knie allerdings deutlich beim Auftreten. Mehr als am Abend, als ich ins Bett gegangen war. Ich fand allerdings dass es sich weiter strecken liess als sonst und führte die Schmerzen darauf zurück. Da wurde jetzt etwas belastet, was seit langen nicht mehr belastet worden war und das protestierte halt.

Der Weg ins Büro war erfreulich ereignislos (ich war deutlich vor den Schülern unterwegs) und auch weniger feucht als am Montag :-)

Den Montag über hatte ich mein Büro-Notebook aufgeräumt, um es endlich mit Windows 10 betanken zu können. Nach letzten Vorbereitungen stellte ich das BIOS nach Anleitung um und bootete die Installations-DVD. Die mir dann sagte, dass mein alter Hobel leider nicht mehr mit der Büro-Variante von egal welchem Betriebsystem installiert werden könne. Fand ich erstaunlich, denn vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ja erst nachgeschaut und da war das System noch bei den unterstützten Systemen gewesen.

Na, dann halt nicht. Ich stellte alles wieder zurück und wollte das Notebook booten, aber das meldete beharrlich ‘Boot Device not found’. Völlig unverständlicherweise, denn ich hatte ja noch gar nichts gemacht mit dem System. Nach mehreren Runden Fehlersuche fand sich dann ein Kollege, der wusste was zu tun ist und mir das Notebook (mit mehreren Neustarts) in den Ursprungszustand zurück versetzte. Ich hab dabei auch wieder was gelernt und war am Ende sehr froh, denn so ganz ohne Rechner, das wäre schon doof.

Im Zuge der Fehlersuche und der vielen Neustarts erfuhr ich dann auch, dass ich ganz einfach 1 1/2 Monate zu spät dran war. Bis vor Kurzem hätte ich noch neu installieren können, jetzt nicht mehr. Das Ende des Win7-Supports ist aber nach wie vor der 31.12.2019, ich brauche also für die 9 Monate in 2020, die ich dann noch hier bin, eine Lösung. Vermutlich ein neues Notebook, auch wenn das echt Verschwendung ist. Da hätten sie mal besser die alten Systeme noch eine Weile länger unterstützt!

Bei der Therapie quälte die C. mein Bein wieder unerbittlich. Sie war auch der Meinung, es liesse sich etwas besser strecken und wollte das direkt ausnutzen. Anfangs war das noch halbwegs auszuhalten, am Ende war ich wieder knapp davor, in die Liege zu beissen. Die arme C. merkte das natürlich und entschuldigte sich immer wieder, aber das ist schon OK so, schliesslich will ich das Bein irgednwann konplett strecken können!

Am späten Nachmittag sah ich Downton Abbey im Cinema. Ich hatte keine so rechte Vorstellung von dem Film aber die Vorschau war toll. Der Film ist ein bisserl durcheinander und einen richtigen Zweck hat er auch nicht, aber er zeichnet ein sehr schönes und sicherlich auch sehr idealisiertes Bild des englischen Hochadels in den 20ern oder so. Es hat allerlei Erzählstränge, die jeder für sich interessant sind, und ich wurde ausgezeichnet unterhalten.

Das Knie war nach der Therapie sehr beleidigt gewesen und das war im Kino nur unwesentlich besser geworden. Ich beschloß deswegen, auf Training zu verzichten und radelte direkt heim. das fühlt sich jedes Mal so an wie Faulheit udn Kneifen (und wahrscheinlich spielt das auch eine Rolle, ich bin ja tief in meinem Inneren faul und bequem), aber noch ist Pause - glaube ich fest - etwas, was man dem Knie geben muss, wenn es jammert.

Von engel am 24.09.2019 23:00 • diary

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