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Heimtag

Donnerstag, Januar 16, 2020

... sowas von, das überraschte mich am Ende selber.

Der Tag begann damit, dass ich nach dem Frühstück mein kleines Schlafzimmer mehr oder weniger ausräumte - zumindest den Teil vor dem Fenster, wo mein Bett steht. Das Zimmer ist exakt 2 Meter breit und mein Bett steht quer vor dem Fenster (wegen frischer Luft um die Nase und so), davor steht auf der einen Seite ein Nachkästl und ein Schrank und auf der anderen Seite auch ein Schrank. Das Bett ist also richtiggehend eingebaut. Und nun sollten da Handwerker kommen, um die Fenster einzustellen und die brauchten natürlich Zugang zum Fenster.

Es war ein ordentliches Stück Arbeit, aber am Ende hatte ich den Zugang zum Fenster geschaffen (und das erste Mal seit Einzug 2007 dort gesaugt). Die Handwerker kamen erfreulicherweise schon um halb 9, so dass ich den restlichen Tag quasi ‘frei’ hatte.

Ich hatte Heimarbeit ausgemacht, weil ich ja nicht gewusst hatte, wann die Fenster-Einsteller bei mir aufschlagen würden. Und wo ich dann schon mal daheim war, warf ich zwischendurch Wäsche in die Maschinen im Keller und brachte beim Gang zur Apotheke haufenweise Zeug zur Wertstoffinsel. Und ich arbeitete natürlich. Wobei ich sagen muss, das 2-wöchentliche Abteilungsmeeting ist als Telko schon ein rechtes Durcheinander, dem schwer zu folgen ist. Da ist es wirklich besser, tatsächlich ‘da’ zu sein.

Neben weiterem Java-Lernen bastelte ich aus den Rohdaten endlich mal einen Lebenslauf. Das dauerte um einiges länger als ich gedacht hatte, denn die eigentlichen Lebenslauf-Daten hatte ich ja schon längst mal aufgesammelt. Aber da gibt es so viele Regeln zu beachten, was da rein soll, man muss Aussagen über sich selbst formulieren, was mir unglaublich schwer fiel und der soll ja auch nach was aussehen, der Lebenslauf.

Für Letzteres schaute ich mir allerlei Vorlagen an und lud auch ein paar runter. Word-Dokumente, die aber so katastrophal formatiert waren (haufenweise Tabulatoren und Leerzeichen statt Einzügen, x-Mal extra formatierte Absätze statt vernünftigen Formatvorlagen, lauter fürchterliches Zeug, das dem Ersteller eigentlich um die Ohren gehauen gehört), dass ich 2 der best-aussehenden erst mal nachbauen musste. Lebensläufe verschickt man als PDF, da sieht also am Ende niemand, ob was Vernünftiges oder was Schreckliches dahinter steckt, aber sowas geht mir total gegen den Strich.

Dann hatte ich echt Mühe, mich auf 2 Seiten zu beschränken. Prinzipiell arbeite ich ja seit Arbeitsanfang in derselben Firma (auch wenn sich der Name und die Zusammensetzung und die Abteilungen zwischendrin geändert haben), aber wenn jemand sehen soll, was ich gemacht habe, muss das aufgeschlüsselt werden. Am Ende kamen trotz harter Kürzungen doch 2 1/2 Seiten zusammen. Immerhin heisst es auf den einschlägigen Seiten, dass das bei Arbeitnehmern über 50 grad noch so akzeptabel sei. Tja.

Mein Chef hat angeboten, sich die Lebensläufe seiner Leute mal kritisch anzuschauen und ich bin gespannt, was er dann dazu sagt.

Der Grund für den LL ist übrigens, dass unter den vielen Headhunter-Angeboten auf den einschlägigen Profilseiten ein interessantes für ‘in der Nähe von Kempten’ dabei war. Ich überlege, ob ich da tatsächlich einen Lebenslauf hinschicken soll, denn es ist ja noch viiiiiel zu früh. Aber wenn das demnächst wieder vorkommt, möchte ich einen parat haben. Dass man einen LL nicht in ein paar Minuten zusammenklöppeln kann, hab ich jetzt ja mal gesehen ...

Bis ich mit allem, Lernen, Lebenslauf, Test-Programmieren, fertig war, war es dann - schuppdiwupp - schon 18:00h und ich hatte Hunger. Und nach dem Einkaufen hatte ich dann weder Lust auf Sport noch auf Kino. Auch egal. Ich machte einfach weiter das, was ich eh schon machte.

Den Donnerstag versuchte ich wieder ohne Ibu zu schaffen und das ging auch sehr gut, so lange ich mich nicht allzu viel bewegte. Aber nach dem Einkaufen - ist nicht weit, aber ich ging zu Fuß - tat das Bein dann unspezifisch weh. Quasi überall. Und es war empfindlich wie Teufel. So ist das noch nix.

Von engel am 16.01.2020 23:00 • diary
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