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Leicht überfordert

Dienstag, März 31, 2020

Ich startete den Tag wieder sehr früh, der beste Allgäuer schlief bis zu einem Meeting aus, wie sich das für einen Halbkranken gehört. Danach wollten wir frühstücken, aber das war nicht einfach, weil ich zwar für mein Frühstück gesorgt hatte, aber natürlich nicht für den ungeplanten Allgäuer.

Von meinem wunderbaren Frühstück, Hüttenkäse mit Marmelade und Blaubeeren gemischt, wollte er nichts abhaben (grad dass er sich nicht schüttelte). Es wurde dann Schoko-Müsli, das ich eigentlich auch für mich gekauft hatte, mit dem er sich dann aber doch anfreunden konnte. Natürlich hätte jemand zum Bäcker gehen können, aber es hatte keiner Lust dazu ;-)

Ich versuchte mich den Tag über an einem neuen Lern-Thema (immer noch Java, aber so langsam die fortgeschritteneren Konzepte) und verzweifelte etwas daran. Entweder ist der Vortragende schlecht oder mir fehlt irgendwelcher Hintergrund (wahrscheinlich Letzteres, auch wenn der Vortragende   w i r k l i c h   s e e e e h r   l a n g s a m  spricht). Ich verstehe bestenfalls die Hälfte von dem was er mir da beibringen will. Ich lenkte mich zwischendrin mit Recherche über Event-Kram und der Implementierung weiterer Kleinigkeiten ab.

Am späten Vormittag packte ich wieder Ski-Zeug und fuhr ans Oberjoch (ich allein, der beste Allgäuer war ja halbkrank im Homeoffice). Die 6 Zentimeter Schnee vom Blender gestern waren da doch sicherlich auch gefallen. Ich hoffte auf Neuschnee auf der Kunstschnee-Eispiste.

Irgendwie war es dann so, irgendwie aber auch nicht. Es hatte auch am Oberjoch geschneit und mit 6 Zentimetern lag ich vermutlich ganz gut. Aber es hatte auch ordentlich Wind gehabt und Schnee hatte sich deswegen sehr ungleichmäßig auf dem Eis verteilt. Es hatte harte Eispiste neben dünn zugeschneiter Eispiste neben kleineren Schneewehen.

Im Aufstieg war der Neuschnee prima. Ich konnte auch an den steilsten Stellen einfach geradeaus hinauf laufen (sollte ja Training sein) und musste nur gelegentlich einen kleinen Bogen um glatt geblasene Stellen machen. Es war anstengend und ich musste schnaufen wie Emma, die Lokomotive ;-)

Die Abfahrt war dann echt stressig. Weil nicht gut zu erkennen war, wo wieviel Schnee lag, fuhr man immer wieder unerwartet in tiefere Stellen und so unerwartete Belastungen kann das Knie nicht gut ab (wobei ein guter Teil davon sicherlich mal wieder mein Kopf ist). Ich fuhr sehr vorsichtig auf der linken Seite ab, wo es nur wenige Spuren und vergleichsweise viel Schnee hatte. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mit Linkskurven, weil das Knie gern nachgab (wohl eher: ich unbewusst die Last wegnahm), weiter unten ging das dann schon besser. Ich suchte mir allerdings immer die besten Stellen mit ‘gescheitem’ Schnee aus.

Das war insgesamt sehr nett :-)

Von engel am 31.03.2020 23:00 • outdoorski
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