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München

Dienstag, Juni 23, 2020

Ich stand wie an einem ‘normalen’ Wochenanfang (ist das überhaupt noch ‘normal’) um 4 auf und fuhr nach München. In der Wohnung ist alles OK und funktioniert :-)

Den Vormittag verbrachte ich abwechselnd am Computer zum Lernen und Daddeln und mit dem Aufräumen der Klamotten. Gegen Mittag brachte ich 2 große Säcke zur Kleidersammlung und warf einen großen Sack weg. Puh! Aber das war das Einfache, an den großen Kruscht-Schrank und den Eck-Tisch im Schlafzimmer, auf und unter den ich wahllos Papiere und Zeug werfe, wagte ich mich noch nicht ;-)

Aber das ist alles doch mehr Arbeit und Zeitaufwand, als ich dachte, deswegen ‘verlängerte’ ich meinen Aufenthalt bis Donnerstag (soll heissen, ich gab dem besten Allgäuer Bescheid). Wenn ich schon mal da bin, dann soll sich das auch lohnen, schönes Wetter hin oder her.

Am frühen Nachmittag radelte ich in relativ kühler Sonne ins Büro und meldete mich (mit dem kleinen Büro-Notebook, das ich dabei hatte) erst mal am Empfang an. Dann beschäftigte ich mich mit dem großen Büro-Notebook. Das ist wohl endgültig verstorben :-( Und zwar so sehr, dass man nicht man nicht mal mehr die Backup-Boot-CD starten kann. Ich holte mir die Sicherung vom Abteilungsserver aufs kleine Notebook und stellte dann fest, dass ich die Installationsdateien des Backup-Programms nicht aufs kleine Notebook umgezogen hatte. Menno!

Ich nahm die Festplatte aus dem toten Notebook und wenn ich Glück habe, ist die nicht noch nicht verschlüsselt und ich kann sie daheim auslesen. Wenn nicht, muss ich mal schauen, wie ich an das Backup-Programm komme (von Kollegen beispielsweise). Und wenn das nicht klappt, sind meine Mail-Archive (und die Kinofilm-Datei der letzten Jahre) halt weg. Mei, ist dann halt so.

Ich weiß auch gar nicht wirklich, warum ich mir da noch so viel Mühe mache, denn ich habe in den letzten Monaten genau 3 Mal was beantworten müssen, für das ich in den Archiven nachschauen musste und ich hab eh nur nachgeschaut um zu verifizieren, dass meine Erinnerung stimmt. Tat sie. Also brauche ich das gar nicht wirklich. Aber irgendwo ist da halt doch noch diese innerliche Verpflichtung, im Fall des Falles arbeitsfähig zu sein (zumal grad die Erfolgsbeteiligung kam und die schaut echt nicht schlecht aus) ...

Am frühen Abend radelte ich zum Odeonsplatz, um mich da mit dem ehemaligen Kollegen zum Abendessen zu treffen. Im Brenner, wo wir einen Tisch draußen hatten, uns gut unterhielten und vorzüglich speisten. Das war sehr nett und ich habe mich total gefreut, dass das geklappt hat. S**teuer ist der allerdings, der Brenner, finde ich. Aber mei, es ist München.

Im Brenner muss man keine Zettel ausfüllen, um sich anzumelden, sondern scannt einen QR-Code in der Speisekarte und meldet sich online an. Das ist für den Besucher nicht weniger Aufwand, für das Restaurant aber bestimmt.

Zurück in der Wohnung meldete die Corona-App ‘grün’, geringes Risiko. Das ist überhaupt das erste Mal, dass die App was anderes sagt als ‘unbekanntes Risiko’. Ich nehme an, das liegt daran, dass ich seit der Installation so wenige Leute getroffen habe, dass die App noch im Initial-Zustand war. So, grün also. Wird sich nicht mehr ändern, weil ich ja sonst niemanden mehr treffen werde.

Abends gab es die vorletzte Folge ‘Picard’ :-)

Von engel am 23.06.2020 23:00 • diary

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