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München mal wieder

Montag, April 12, 2021

Ich war schon Sonntag Abend nach München gefahren, weil ich um 8:15h in der Früh nüchtern beim Doc zur Blutabnahme auftauchen sollte. Dazu um 4 aufstehen ist ja nicht mehr nötig, seitdem ich die ganze Zeit daheim bin. Das war nach einem netten Tag in den Bergen und mit Schnee einigermaßen anstrengend und ich schlief danach auch im Münchner Bettchen gut. Es gab keine Brieffluten (die Miete kommt anscheinend jetzt korrekt an ;-)) und es roch auch nicht nach Rauch. Yay!

Beim Doc durfte ich gleich ins Ultraschallzimmer (Schilddrüsenkontrolle, alles wie gehabt) und bekam dann neben der Blutabnahme auch endlich die erste Zeckenschutzimpfung. Das will ich seit Jahren machen, hatte es aber immer vergessen, da ist es doch voll logisch, die Impfung dann anzufangen, wenn die Koordination der Impftermine (Zweitimpfung nach 6 Wochen, Drittimpfung nach 6 Monaten) etwas komplizierter wird. Einfach, das kann ich ;-)

Danach kaufte ich Frühstück, kam aber nicht dazu, etwas zu essen, weil ich dann schon den Termin beim Lieblings-Orthopäden hatte. Der freute sich mit mir, dass es meinem Knie so gut geht und brauchte dann, als ich erwähnte, dass ich Corona erwischt hatte, eine kleine Therapiestunde bei mir (seine Worte). Er kam nach den ersten Sätzen über inzwischen 30 seiner Patienten, die an Corona verstorben sind (darunter auch 3 Junge und Fälle, die Long Covid haben) in Fahrt und regte sich über ignorante Nachbarn und (jetzt) ehemalige Freunde und alles Mögliche in dem Zusammenhang auf. Ich kam kaum zu Wort, aber es war ungemein interessant. Und irgendwie war das wohl nötig gewesen, er meinte, er fühle sich jetzt echt erleichtert und bedankte sich sogar. Ich sag ja: Lieblings-Doc :-)

Mit dem Ex-Kollegen hatte ich erst ein Treffen für Montag Nachmittag ausgemacht, das dann aber doch wieder verschoben, weil das Wetter so gruselig werden sollte. Kaffee ToGo und ein Spaziergang irgendwo wäre ausgesprochen unangenehm geworden. Das Wetter war dann auch tatsächlich sehr gruselig, es schneeregnete heftig. Ich kam patschnass und frierend vom Doc zurück (Regenkleidung wäre schlau gewesen), aber nach einem ausführlichen Frühstück am frühen Nachmittag war dann alles wieder gut.

Den Nachmittag verbrachte ich mit Lernen. Dann übersetzte ich meinen Lebenslauf auf Englisch und schrieb eine englische Bewerbung. Für einen Job im Allgäu, aber wenn die Stellenanzeige englisch ist und gutes Englisch gefordert wird, dann hat das ja Gründe. Das Anschreiben auf Englisch fiel mir übrigens leichter als das erste Anschreiben auf Deutsch. Verdrehte Welt.

Abends schaute ich die erste Folge von ‘Motherland’, weil mir da die Vorschau gut gefallen hatte. Hmm. Geht so, aber vielleicht muss das ja auch erst Fahrt aufnehmen.

Von engel am 12.04.2021 23:00 • diary

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