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Reha-Wochenende

Sonntag, November 10, 2019

Samstag war ein sehr anstrengender Tag. Zunächst begann er aber recht entspannt mit Frühstück, häuslichem Rumwurschteln und gemütlichem Mittagessen. Dann fuhr ich zum Bahnhof, denn die N. hatte nochmal ein Reha-Treffen organisiert. Diesmal am Wochenende, damit auch ein paar weiter weg wohnende Leute kommen konnten, die andere N. zum Beispiel, und der J. Ich freute mich sehr drauf, alle wieder zu sehen :-)

Die Zugfahrt nach München war gemütlich und ereignislos. Das einzig Interessante war, dass ich mein Bayern-Ticket diesmal nicht ausgedruckt hatte, sondern mich in der DB-Navigator App angemeldet hatte und es nur da drauf hatte. Das klappte wunderbar :-)
In München liefen viele schwarz-gelbe und rot-weisse Leute rum. Schon wieder Fußball :/

In München nahm ich die S-Bahn für die beiden Stationen zur Hackerbrücke, weil das mit dem Laufen noch immer nicht so ganz toll ist. Ich war - natürlich - fast die erste. Die N. und die J. waren schon da und standen vor dem Pappasitos. Das macht offiziell erst um 18:00h auf, aber die N. hatte organisiert, dass wir schon um 17:00h rein durften. Wir standen trotzdem erst mal noch eine Weile draußen rum und unterhielten uns. Als auch die A. dazu kam, gingen wir rein.

Nach und nach tauchten die anderen auf (die andere A., die N. aus Augsburg, der J., der S. und der P.), am Ende waren wir 9 Leute. Die U. hatte leider, leider nicht kommen können, das war schade. Reha-Treffen sind prima, weil man sich da endlich mal über die Verletzung unterhalten kann. Sonst interessiert das keinen wirklich und man braucht schon jemanden mit einer vergleichbaren Verletzung/OP um sich ‘richtig’ darüber unterhalten zu können. Auch wenn es immer heisst, dass man Verletzungen nicht vergleichen kann und soll.

Die N. aus A. zum Beispiel hat auch eine Prothese bekommen und ist auch viel zu jung dafür und da tut es schon gut, einfach mal drüber reden zu können und zu sehen, dass andere vergleichbare Probleme haben - vor allem für die N., die ist nämlich fast 2 Monate hinter mir. Aber auch sonst. Für niemanden läuft es so gut, wie man sich so vorgestellt hatte und alle laborieren an irgendwelchen Dingen rum. Das ist irgendwie beruhigend.

Das Pappasitos wurde langsam voll und damit sehr laut. Das war schade, denn mit der Zeit verstand man kaum mehr, was die anderen sagten und ich wurde langsam heiser. Als klar war, dass keiner sonst mehr kommen würde (2 fehlten noch, glaube ich), bestellten wir etwas zum Essen. Ich nahm - was Wunder - einen Burger. Inzwischen bin ich von der Kletterhalle aber sehr verwöhnt. Der Burger war OK, kam aber an die Freimann-Burger nicht mal ansatzweise ran. Das war etwas enttäuschend (ich freue mich auf nächsten Mittwoch!).

Kurz vor 9 ging ich, um den letzten ‘bequemen’ (ohne Umsteigen) Zug nach Hause zu erwischen. Der Bahnsteig war gesteckt voll mit Bayern-Fans, die wieder heim wollten. Ich befürchtete Schlimmes, aber von wenigen Ausbrüchen von Fan-Gesängen abgesehen waren die alle eigentlich ganz manierlich. Der Zug hatte eine halbe Stunde Verspätung, deswegen war ich ziemlich durchgefroren, als ich endlich in den Zug kam. Ich fand einen netten Platz in einem 6er-Abteil, wo es wunderbar warm war. Ich taute langsam auf und verschlief den größten Teil der Heimfahrt. Um halb 12 war ich weider daheim.

Alles in Allem war das viel Aufwand für ein relativ kurzes Treffen, aber es war den Aufwand wert :-)

Sonntag war schönes Wetter (wenn auch reichlich kalt) und ich traute mir einen kleinen Berg zu. Das Hochlaufen ging prima, wir trafen nicht auf Schnee, fanden ein nettes, sonniges Plätzchen zum Rumdösen und sogar der Abstieg war so halbwegs OK. Schöner Tag :-)

Von engel am 10.11.2019 23:00 • diary
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