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Samstag, 11.04.2020: Wegsuche

Mittwoch, April 15, 2020

Die Tour startete damit, dass wir auf dem Weg zum Stuiben erst mal an einem ‘Wildschutzgebiet bis 30.04.’ Schild abprallten. Nun könnte man zwar argumentieren, dass das Wild bei Null Schnee und so warmem Wetter eh nicht mehr geschützt werden muss, aber wo derzeit dem Vernehmen nach das Denunziantentum so überhand nimmt (völlig unabhängig davon, dass Bergtouren nicht verboten sind), wollten wir das doch lieber nicht ignorieren und drehten um.

Nach kurzer Diskussion wandten wir uns dem Berg mit Leiter zu, den man ja auch von Süden und Westen besteigen kann. Und wo wir da dann schon mal waren, wollte ich nochmal den Weg suchen, den wir vor 3 Jahren mit den Neffen ‘von oben’ nicht gefunden hatten (kein Bericht, leider). Vielleicht könnte man ihn ja ‘von unten’ finden?

Wir gingen also zu der hübschen Kapelle knapp abseits des Weges und - nach gebührender Bewunderung - drumherum. Danach verschwand der Pfad umgehend. Anhand des Navis versuchten wir ihn wieder zu finden und irrten eine Weile ziellos im (da noch harmlosen) Gelände umher.

Gerade als wir aufgeben wollten, sah ich ein paar Trittspuren und - Tadaaa! - da war er, der Pfad! Er führte sogleich in den sehr steilen Bergwald und war dort meistens gut zu finden. Die Spur im Navi war über hundert Meter entfernt und noch dazu auf der anderen Seite eines tiefen Bach-Einschnitts. Den hatten wir so beim besten Willen nicht finden können!

Nun, da wir den Pfad gefunden hatten, konnten wir ihm gut folgen, er war allerdings wirklich sehr steil, sehr schmal, ausgesetzt und teils ein wenig zugewachsen. Ich bin im Nachhinein froh, dass wir den damals nicht gefunden haben, da hätte ich mit den Jungs nicht runter gehen wollen! Oben kamen wir etwa 100 Meter links der Stelle, wo wir damals den Einstieg gesucht hatten, wieder ins Almgelände. Toller Pfad :-)

Wir stiegen bis zum Gipfelkreuz (4 Leute) auf und gann gleich wieder ein Stück ab, um eine warme windstille Stelle für die Pause zu finden. Die Pause wurde lang und warm und sogar ziemlich bequem :-)

Für den Abstieg nahmen wir den unbezeichneten ‘Normalweg’, der auf die Waldstraße mit den vielen Kehren führt. Wir machten nochmal eine Pause in der Sonne und stiegen dann über die vielen Kehren ab. Im Wald lag noch ordentlich Schnee, das war prima, um die Stiefel sauber zu bekommen, die oben etwas im Matsch eingesunken waren.

Alles in Allem war das trotz des Fehlstarts eine richtig nette Tour :-)


Start an der Säge, hinten links das ursprüngliche Ziel


Im Wald erfordern umgefallene Bäume Umwege


An der hübschen Kapelle


Wegsuche mit Navi


Steiler Anstieg


Seidelbast


Kurz vorm Ausstieg


Hinten ist noch voll Winter


Anstieg zum Gipfel


Oben!


Abstiegsbild mit Krokussen


Schusternägel!


Rückweg im Wald

Von engel am 15.04.2020 16:40 • outdoorberg
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