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Sonntag, 30.05.20210: Skifoan!

Sonntag, Juni 06, 2021

Nach dem nicht so schönen Samstag (den wir für Platz schaffen im Dachboden nutzten), war für Sonntag endlich mal schönes Wetter angesagt. Wir hatten uns am Mittwoch den Iseler und die Pistenreste angeschaut und festgestellt, dass dieses Wochenende wohl das Letzte sein würde, an dem man sinnvollerweise noch mit Minis abfahren können würde. Also nix wie hin!

Es war ganz schön kühl beim Losgehen, aber mit Minis dran sind die Rucksäcke ja doch relativ schwer, da wurde uns bald warm. Der Anstieg bis zum Grat mit dem netten Grenzer-Hüttchen war fast einsam, wir überholten nur 2 Leute. Und auch am Grat war zunächst nicht allzu viel los. An der Kühgrundspitze sassen dann aber doch schon einige Leute und auch über den Grat kamen uns ständig Menschen entgegen, was ich erstaunlich fand.

Oben hatte es insgesamt viel mehr Schnee, als ich erwartet hatte und es wehte dazu ein reichlich kühler Wind. Da sich auch die Sonne weitgehend hinter dicken Wolken versteckte, war die Pause in einer windgeschützten Mulde vor dem Kühgrundkopf eher kühl. Immerhin war es bequem :-)

Zum Iseler rüber dauerte es dann nicht mehr lang, der letzte Anstieg über das steile Schneefeld war aber anstrengend. Die vielen Leute, die uns entgegen kamen, schauten uns alle ein wenig komisch an. Warum nur?

Wir streiften den Gipfel nur und machten Pause an ‘Vadders Bänkle’ kurz vor der Abzweigung, um uns auf die Abfahrt vorzubereiten (Schuhe fest schnüren, Hose wieder über die Waden ziehen, irgendwas Langärmeliges anziehen, Handschuhe rauskramen). Dann gingen wir zum Schnee und stellten fest, dass wir tatsächlich schon oben losfahren konnten.

Nach einer kleinen Pause, weil der beste Allgäuer seine Fangriemen vergessen hatte und wir Ersatz basteln mussten, ging es los. Die ersten Meter waren natürlich wackelig (Querrutschen auf dem Weg bis in den Hang) und dann wurde es sehr sehr steil. Ich hab da mit den diversen Vorgänger-Minis ja schon ein paar Mal abgeschnallt, aber mit den Neuen traute ich mich und das ging erstaunlich gut, sogar über tiefe Schneeschuhtritte drüber, wenn auch ganz sicher nicht elegant ;-)

Nachdem wir den steilsten Teil hinter uns gebracht hatten, wechselten wir nach rechts in die Rinne und da kam sogar Fahrfreude auf :-) Wir kamen mit einmal über Gras treppeln bis zur Gipfelstation und mussten da kurz abschnallen. Danach wedelten wir auf der Piste bis zum Ende des Schnees runter. Das ging wirklich super und machte richtig Spaß :-) Wir konnten tatsächlich bis auf letzte Viertel des Abstiegs abfahren!

Danach kamen zwar noch zwei Schneeflecken, aber mit dem umständlichen Einstieg in die alten Bindungen (die muss man mit den Händen zumachen und dann die Fangriemen einhängen), war uns das zu umständlich. Wir stiegen zu Fuß zum Auto ab.

Ha, Skifahren! Ende Mai im Allgäu :-)


Aufgerödelt :-)


Erste Schneeberührung (hinten der Iseler)


Runsenquerung


Kugelblumen


Soldanellen und Krokusse


Das Tannheimer Tal


Anstieg zur Kühgrundspitze


Der erste Gipfel


Am Grat


Am zweiten Gipfel


Die erste Kurve im Steilhang


Runterwedeln


Rasante Kurven


Abstieg zu Fuß

Von engel am 06.06.2021 17:01 • outdoorbergski

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