Ich finde nicht, dass ich wirklich mit dem Bloggen aufgehört habe, aber die Einträge sind in letzter Zeit doch arg wenig geworden. Und ich stelle fest, die (gelegentliche) Reflexion über das was so los ist rund um mich herum, fehlt mir. Am meisten rückblickend, weil ich so langsam nicht mehr in meiner eigenen Chronik nachschlagen kann ;-)
Mein erster (und bislang einziger) Vorsatz für 2015 ist daher, die Frequenz der Einträge wieder zu erhöhen. Mal schaun was dabei heraus kommt.
Der Alltag am meinem ersten Arbeitstag in 2015 holte mich direkt nach dem Losradeln in München ein: Dunkel, kühl und ... Regen. Ganz wie vor den Feiertagen, fast hätte man meinen können, das Zwischenspiel mit dem vielen Schnee hätte gar nicht stattgefunden. Die Eisplatten auf den Fußwegen und die Schneeresthaufen zwischen den Radwegen und der Straße bewiesen dann aber doch, dass sich da was getan hatte. Das Bike rutschte mir einmal kurz weg (kein Sturz), der Rest des Arbeitswegs ging gut.
Den Vormittag im Büro verbrachte ich damit, das was ich am letzten halben Arbeitstag getan hatte, wieder rückgängig zu machen: Alle wegen der Betriebsschließung runtergefahren Server mussten wieder hochgefahren werden. Wie erwartet ging nicht alles so glatt, wie es hätte gehen sollen und die Kollegen vor Ort mussten Hilfestellung im Rechenzentrum leisten, aber gegen Mittag waren dann alle Server (und Daten) wieder da.
Nachmittags spielte ich mit meinem Chef das lustige Glaskugelspiel. Wir mussten uns die Planung fürs nächste Geschäftsjahr (ab März) aus den Fingern saugen. Für Aufgaben, die im Wesentlichen aus ‘tbd’ bestehen, stellen sich beim Beplanen gewisse Schwierigkeiten, die wir aber mit gekonntem schrägen Blick über den Daumen elegant umschifften. Naja, irgendein Budget wird da schon rauskommen und die Arbeit ist uns bislang noch nie ausgegangen.
Der Arbeitsanfang in München musste natürlich mit Kino gekrönt werden. Alles was mich wirklich interessiert hatte, hatte ich noch vor den Feiertagen angeschaut. Aber lustige Unterhaltung geht immer: Night at the Museum 3 Hat Spaß gemacht :-)
Rückblick 25.12.2014
Kein Schnee weit und breit seit Langem, und zudem regnete es nach den schönen Tagen vor Weihnachten bei ekligen Temperaturen knapp über Null. Aber uns war dringend nach ‘Raus!’, daher nahmen wir regendichte Klamotten und Schirme und stiegen gen Gaisalpsee. Der erhoffte Schnee fing nicht schon an der Gaisalpe an wie erwartet, sondern erst auf halbem Weg zum See.
Dann war endlich Winter. Mit allem, was so dazu gehört: Schnee von oben und mit ordentlich Wind auch von der Seite, Eis (teils heimtückisch unter einer dünnen Schicht Schnee verborgen) auf den Wegen und an den Bächen, fast schon sowas wie ein Eisfall am Rubihorn. Hach! Ja, und kalte Finger und Füße. Und bei mir auch ein arg kalter Hintern. Egal. Schnee!
Ich rutschte am See mit dem rechten Bein auf Eis aus und verbog mir das kaputte rechte Knie so böse, dass ich im ersten Moment nicht glaubte, noch absteigen zu können. Nach einer Pause und ein paar vorsichtigen Bewegungen ging es dann aber doch. Vorsichtig und bedächtig. Das Ding hält leider nicht mehr allzuviel aus.
Für den Abstieg nahmen wir den steilen und schmalen Abstieg der Eiskletterer zum Fuß der Eisfälle. Der wird wohl eine gelegentliche Alternative bei Sauwetter und Matsch werden.

Unten Regen

Oben endlich Schnee!

Und ein anderer Abstieg
Hi,
da biste ja wieder. Schön :-)
Hoffe auch Ralle gehts gut.
Liebe Grüße Andi
Danke, Andi :-)
Ja, dem geht es auch gut!
Hoffe bei Euch ist auch alles OK!