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TRAIN, Tag 1

Montag, Juli 20, 2020

Der Wecker um 4 warf mich aus tiefstem Schlaf. Ich brauchte eine kleine Weile, um irgendwie zu mir zu kommen. Das passiert glücklicherweise selten, das fühlt sich total doof an. Danach war ich aber wach und kam ohne Zwischenfälle nach München. Dort schaltete ich den Kühlschrank an und stellte meine mitgebrachte Milch rein. Ich habe zwar inzwischen auch Milchpulver in München, aber Milch schmeckt im Kaffee besser (im Müsli sowieso) und für 3 Tage kann ich ja auch richtige Milch nehmen :-)

Dann recherchierte ich, wo der Ort fürs ‘Profiling’ ist (ich hatte nur eine vage Vorstellung ‘irgendwo beim Zoo’) und wie ich mit dem Rad dort hin komme. Das geht auf viel schöneren Wegen ‘aussenrum’, als ich gedacht hatte. Allerdings war ich da bislang nur sehr selten und kenne mich kaum aus. Ich machte mal lieber einen Track und eine Route und lud die aufs Navi.

Das brauchte ich dann auch, denn an verschiedenen Stellen wäre ich ohne Hilfe ganz einfach in die falsche Richtung gefahren. Der Weg ist wirklich nett, führt anfangs über Felder, später durch Wald und dann hinter dem Zoo über die Isar, die da hinten ganz schön steile Ufer hat. Zwischendrin war natürlich immer wieder mal Stadt. Keine Bilder, ich hatte es eilig, weil ich einerseits den Zeitbedarf falsch eingeschätzt hatte und wegen der kleinen Verfahrer noch mehr Zeit brauchte. Und die Kette sprang dann am Isarufer auch noch runter :-( Die ging aber ohne allzuviel Sauerei weder drauf.

Bei der TRAIN traf ich lauter Kollegen, das war sehr nett. Mit im ‘Profiling’ waren nur mein Chef und ein weiterer Kollege (und lauter Menschen, die ich aus den Gängen und dem Aufzug kannte), aber in irgendwelchen Nebenräumen war ein Teil der schon ausgeschiedenen Kollegen für das ‘Bewerbungstraining’.

Am Vormittag stellten wir uns gegenseitig vor (wo ich interessiert feststellte, dass wir allesamt zwischen knapp 30 und gut 40 Jahre Betriebszugehötigkeit haben, ich am kürzesten, das ‘Küken’, wie die eine Vortragende amüsiert feststellte) und füllten dann vor allem die Formulare für das Arbeitsamt aus. Der Nachmittag war dann so eine Art Workshop, wo wir erst über den aktuellen Arbeitsmarkt (vor allem Corona-bedingt insgesamt gerade nicht so toll, aber im Bereich IT noch immer sehr gut) und dann über Stärken sprachen. Also welche man selber hat. Hausaufgabe: sich die eigenen Stärken anhand von Beispielen überlegen.

Der Heimweg war warm und nett. In Altperlach hätte ich in der Eisdiele eigentlich gern ein Eis gegessen, aber die Schlange war lang und es gab keine Sitzgelegenheiten, also radelte ich doch lieber heim. Auf dem Weg kaufte ich noch Abendessen und Frühstück für 2 Tage ein.

Daheim dann eine unerfreuliche Entdeckung: der Kühlschrank kühlt nicht mehr. Das hatte ich in der Früh schon befürchtet, als es nach etwa anderhalb Stunden noch immer nicht richtig kühl da drin gewesen war. Ich schaute ein wenig nach potentiellen Ursachen, fand aber nicht wirklich was. Ja mei, Zeug muss halt benutzt werden, um nicht kaputt zu gehen, das ist ja nichts Neues (aber schade ist es schon). Ich schaltete das Gerät wieder aus. In 2 Tagen wird die Milch schon nicht kaputt gehen und der Salat wird es auch ohne Kühlung bis Mittwoch aushalten ...

Der Abend war gemütlich mit Internetlesen und Cloak&Dagger-Gucken (lässt etwas nach, die erste Staffel mochte ich lieber).

Von engel am 20.07.2020 23:00 • diary

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