Am Vormittag hatte ich das Interview mit der neuen Recruiterin. Sie hat 2 Jobs im Angebot, die echt interessant sein könnten und wo anscheinend auch recht gut gezahlt wird. Allerdings sind die halt doch recht weit weg, da bin ich noch sehr zwiegespalten. Mal schauen, was da rauskommt.
Am sehr frühen Nachmittag fuhr ich nach Kaufbeuren, um mich mit der S. dort am Kletterturm zu treffen. Die erste Erkenntnis war gleich: Oha, nach KF braucht man länger, als ich dachte! (Kommt davon, wenn man meint, sich auszukennen und deswegen Google nicht befragt.) Ich war 5 Minuten zu spät, was mir wirklich selten passiert. Der Turm ist schön, ich musste allerdings den Eingang ein wenig suchen. Um den Eintritt bezahlen zu können, muss man zu dem Automaten in eine Art Schrank steigen, um den Bildschirm lesen zu können ;-)
Klettern lief ganz gut, ich suchte mir allerdings in weiser Voraussicht eher leichte Routen (die hier übrigens Namen haben) aus. Die lange 5+ hätte ich mit mehr Übung sicherlich geschafft, aber da gingen mir ganz oben an den Nur-Beinahe-Henkeln die Finger auf. Zumindest fühlte es sich so an ...
Der Rest war mal so, mal so und alles gut kletterbar. Irgendwo musste ich das rechte Knie mal doof belasten und die letzte Route hat sehr weit ‘auseinandere’ Griffe und Tritte. Da war auch nochmal eine blöde Belastung dabei und beim Zurücklaufen schmerzte das Knie. Das war echt schon lang nicht mehr!
Sonst war das sehr nett, relativ leer und ganz Corona-kompatibel draussen, aber leider hatte es nicht ganz so viel Sonne, wie die Wettervorhersage versprochen hatte. Nach dem Klettern sassen wir mit einem der Schrauber, der sogar Kaffee aus dem Bistro besorgte, noch ein bisserl in der Sonne und das war auch nett.
Am Abend machte ich mit ‘Hausaufgaben’ weiter. Im Seminar hatten wir eine Liste mit 100 möglichen und wahrscheinlichen Fragen im Vorstellungsgespräch bekommen und es war uns geraten worden uns zu den Fragen mögliche Antworten zu überlegen. Das ist gar keine schlechte Übung, denn für so manche Antwort braucht man dann doch ein bisserl Zeit zum Nachdenken. 100 Fragen sind übrigens ganz schön viele!