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Sonntag, Oktober 27, 2019

... vom Rand des Taurus-Gebirges :-)

Die letzten 2 Wochen waren wunderschön, heiss (mehr als 33 Grad in der ersten Woche, dann langsam weniger) und erstaunlich aktiv.

Das Knie hat das ‘leichte’ Wandern deutlich besser weggesteckt, als ich befürchtet hatte und wir sind dann insgesamt tatsächlich mehr als 3700 Höhenmeter und über 100 Kilometer gewandert. Bei der Auswertung heute habe ich selber gestaunt.

Bei einer der letzten Touren habe ich dem Knie dann aber wohl etwas viel zugemutet, denn seitdem ist es beleidigt. Der Grund war aber wohl weniger die Länge der Tour als die Tatsache, dass da 3/4 der Tour auf einer Forststraße zu wandern gewesen war. Da läuft man schneller und tritt härter auf als auf Pfaden und anderen ‘ungraden’ Wegen.

Naja, es ist nicht wirklich schlimm (hoffe ich) und nach der vielen Aktivität schadet ein wenig Ruhe und Nixtun (und Kino) dann auch nicht.

Wir waren in Kaş (sprich: Kasch) und sind mal hier, mal dort an der Küste herum gelaufen. An einem Tag sind wir in ein Mordsgewitter mit Hagel gekommen, an allen anderen Tagen war von morgens bis abends Sonne pur :-)

Unser Hotel lag direkt am Meer und wir sind jeden Tag mindestens einmal geschwommen. Entweder an irgendeinem Strand an der Küste oder am hoteleigenen ‘Strand’ (gemauerte Terrassen an der Felsküste mit Bar). Das Meer war noch wunderbar warm :-)

Wir waren das erste Mal in der Türkei und ich bin von der Freundlichkeit der Menschen echt beeindruckt. Auf den Insel-Urlauben hatten wir auf den Wanderungen immer wieder mal das Gefühl, irgendwo nicht willkommen zu sein (Schilder mit dick und fett ‘Privatgrund!’ drauf, obwohl da der offizielle Wanderweg hindurch führt, kläffende Kettenhunde und sowas), aber da unten in der Türkei kann man durch die Hinterhöfe von irgendwelchen Leuten marschieren (auf den Wanderwegen) und die winken nur freundlich und Hunde schüffeln einen bestenfalls neugierig an. Wenn sie sich überhaupt dazu aufraffen, den Kopf zu heben.

Ich hatte vorab versucht, ein wenig Türkisch zu lernen, aber bin damit ziemlich gründlich gescheitert. Mehr als ‘Merhaba!’ (Guten Tag!) ist nicht hängen geblieben. Türkisch ist einfach zu weit weg von allem, was ich kann, um da in 4 Wochen irgendwas reissen zu können. War aber egal, es kann nahezu jeder ein paar Worte Englisch und man kommt damit und mit Händen und Füßen gut durch.

Der Rother-Wanderführer war wie immer ein prima Ratgeber für Touren und mit den GPS-Tracks da drin und der OSM auf dem Navi sind wir überall problemlos hin und durch gekommen. Weil ich ja die langen Touren nicht machen konnte, habe ich mir auch ein paar Touren selbst aus der OSM rausgesucht, aber die waren dann meistens nicht so schön wie die ‘geprüften’ Rother-Touren und wir mussten uns auch einmal wüst durch die Macchia schlagen. Das war dann echt kratzig.

Fliegen war wie fast immer Sch….
Auf dem Hinweg sind wir in München einer Schlange vor dem Zoll gelandet, die einmal quer durch den Flughafen ging (naja, quer durch den Abschnitt C, das sind aber locker auch 300 Meter). Wir schafften es gerade noch so auf den letzten Drücker ins Flugzeug. Und auf dem Rückweg sind wir in einem Flugzeug gelandet, das derart eng bestuhlt war, dass nicht mal ich - eher zwergig - wirklich Platz für die Knie hatte. Wohl wegen der engen Bestuhlung standen die Sitzlehnen so steil, dass man den Kopf nicht anlehnen konnte. Das war eine ziemliche Tortur.

Daheim empfing uns netterweise schönes Herbstwetter. So hatten wir Gelegenheit zwischen Aus- und Aufräumen auch ein wenig in der Sonne zu sitzen :-)

Von engel am 27.10.2019 16:22 • diary

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