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The Dinner

Montag, Juni 19, 2017

Nach 2 Wochen Pfingsferien-‘Ruhe’ war der morgentliche Verkehr wirklich erstaunlich. Montags bin ich zwar immer ein wenig später dran wegen Frühstück daheim, aber das kam schon nah an Verkehrs-Infarkt. Bin gespannt auf Mittwoch, da brauche ich wieder das Auto.

Auf der Arbeit Unangenehmes. Nach etwa 6 Wochen Geduld hab ich mein aktuelles Problem mal vorsichtig eskaliert. Eigentlich möchte ich ja am liebsten friedlich und freundlich mit allen Leuten auf meiner Ebene zusammenarbeiten. Klar, irgendwann muss man auch mal was ausdiskutieren, aber grundsätzlich denke ich, dass Kommunikation alles lösen können sollte. Bislang hat das immer wunderbar geklappt (Chef bescheinigt mir immer großartige Kommunikationsfähigkeiten), aber jetzt bin ich scheinbar doch auf einen Poller gelaufen. Ich bin gespannt was rauskommt und hoffe das Beste. Und bereite mich schon mal aufs Schlimmste vor :/

Am späten Nachmittag radelte ich gemütlich durch den Englischen Garten (die Graungansküken sind inzwischen fast erwachsen, also zumindest fast so groß wie die Altgänse, wann ist denn das passiert?) zu den Museum Lichtspielen, um The Dinner anzugucken. Ich bin nicht sicher, ob ich den jetzt richtig gut und spannend oder doch eher blöd finde. Auf jeden Fall ist er nicht langweilig. Den Film über ändert sich ständig der Blickwinkel auf die Protagonisten, so dass man am Ende kaum mehr weiß, was man von wem halten soll. Das Ende ist aber definitiv doof. Schnitt, aus, keine Auflösung.

Von engel am 19.06.2017 22:00 • diary

Rückblick

Sonntag, Juni 18, 2017

Am Mittwoch kam erneut ein Vodafon Techniker und installierte im Keller ein wahres Kunstwerk aus 4 Kästchen mit vielen Verkabelungen auf geringem Raum. Unsere Erdung schien OK, aber er will unbedingt noch einen Potentialausgleich für Heizung, Wasser und Elektrik. Schaumermal.

Das lief alles ganz wunderbar, bis er fertig war mit der Installation und anfing, Frequenzen zu messen. Es sieht so aus, als hätte der erste Techniker letzte Woche nicht gründlich genug gemessen, denn obwohl anscheinend das Signal an sich gut ist, kommt die Frequenz, die wir bräuchten, nicht bei uns im Haus an. Meh.

Nächsten Freitag kommt also wieder jemand, mit besseren und genauereen Messgeräten und dann muss mögicherweise ‘der Tiefbau ran’. Sieht so aus, als würde es noch eine Weile dauern, bis wir stabiles und schnelles Internet in unserem Häuschen haben.

Das lange Wochenende war prima, wir haben Donnerstag, Samstag und Sonntag schöne Touren gemacht. Am Freitag wollten wir eigentlich neue Reisepässe beantragen, aber das musste dann doch nur der beste Allgäuer von Allen machen, denn ich hatte - was ich völlig vergessen hatte - aus irgendeinem Grund vor zwei Jahren bereits einen neuen Reisepass beantragt. Ich kann mich gar nicht erinnern warum. Aber egal, wichtig ist ja nur, dass ich einen habe :-)

Ganz wunderbar ist, dass die ersten Chilis reif sind. Cayenne, rot und gelb. Wir schnippeln grad mal wieder experimentelle Chilis überall rein und die Variante ‘Kaspressknödel mit Chili-Sauerkraut’ (Golden Cayenne) ist echt großartig :-)

Von engel am 18.06.2017 22:00 • diary

Sonntag, 11.06.2017: Schuhtest

Dienstag, Juni 13, 2017

Ich musste die dicksten all meiner Bergstiefel (La Sportiva Spantik, Expeditionsstiefel) mal wieder testen und dachte, der Sonntag sei ein guter Tag dafür. Der beste Allgäuer von Allen nahm aus ähnlichen Gründen seine Hochtourenstiefel.

Wir radelten an Hinterstein vorbei bis hinauf zur Käseralm. Die Radlerei mit den Spantiks war ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber von Start-Problemen im Steilen abgesehen (und hinauf zur Käseralm ist es teilweise abartig steil), ging es recht gut. Ich bekam halt recht warme Füße.

Im Ostrachtal sind inzwischen alle Kühe auf der Alm und die Straße wird teilweise regelrecht von Jungkühen belagert. Wenn so 10 Schumpen 4-Kuh-hoch auf der Straße auf einen zulaufen, dann ist das schon recht abenteuerlich. Ich beharrte aber auf meinem Wegerecht und das klappte auch. Die Herde teilte sich und ließ uns durch :-)

Nachdem wir an der Käseralm die Räder abgestellt, hatten stiefelten wir - im wahrsten Sinne des Wortes - hinauf zum Engeratgundsee. Es war heiß. So richtig heiß und schwül. Und dazu die klobigen Spantiks. Ich hatte echt schon bessere Ideen :/

Am See - der übrigens, man glaubt es kaum, noch zu 90% mit Eis bedeckt ist - kochten meine Füße und die Fersen brannten. Die harten Schäfte der Stiefel hatten sich auf dem felsigen Weg schmerzhaft in die Waden gebohrt und die Wadlhaut in den Stiefelschäften war rotgerieben. Aua.

Der beste Allgäuer von Allen hatte zwar auch heiße Füße, aber weichere Stiefelschäfte heißt auch weicheres Laufen und seine Füßen ging es ganz gut. Eisbaden war ja eh der Plan gewesen (also für ihn), deswegen gingen wir erst mal an den See runter. Diesmal musste man, um überhaupt ins Wasser zu gelangen, erst mal durch Schnee und Matscheis stiefeln. Eissee-Baden für Profis, sozusagen.

Der beste Allgäuer von Allen ging also ins Wasser und schwamm (!!!) um die 5 Meter, dann kam er wieder raus. Ich war unterdessen in mich gegangen und erklärte, dass auf den oder gar die Daumen zu gehen so keine gute Idee sei. Macht ja keinen Sinn, sich die Füße zu ruinieren.

Dafür ging ich testhalber durch den Schnee und Eismatsch bis zu den Knien ins Wasser. Ich verstehe nicht, wie der Mann das macht. Wenn das Wasser so kalt ist (Eiswasser, das sind 0 Grad!), dann tun mir die Füße weh. Nicht ein bisserl, sondern das sind richtige Schmerzen. Dabei kann ich gar nicht so recht beschreiben, was da so weh tut, es tut einfach weh. Vielleicht werden da die Nerven überreizt und sie protestieren einfach nur?

Wir verbrachten eine Weile am See in der Sonne. Ich versuchte 3 Mal ein Stück weiter ins Wasser zu kommen, aber musste immer aufgeben. Der beste Allgäuer von Allen lachte unterdessen und ging ein zweites Mal schwimmen. Noch länger, mindestens 10 Meter. Ich fürchte, ich muss wenigstens meine Füße erst mal noch eine Weile üben. Dass ich jemals in einem Eissee schwimme, ist aber sehr, sehr unwahrscheinlich ;-)

Dann stiegen wir zurück zu den Rädern ab. Dafür, dass die Spantiks so klobig sind, läuft man eigentlich recht gut damit. Uneigentlich ist ein heißer Sommertag aber sowas von falsch für die Stiefel und durch die Klobigkeit tun sie meinem Knie auf so unebenem Untergrund (viele Felsen, auf die man treten und balancieren muss) ziemlich schlecht. Ich war sehr froh, als wir endlich wieder bei den Rädern waren.

Im Giebelhaus gab es noch guten Kaffee und Kuchen, dann ging es zurück zum Auto.

Was den Schuhtest angeht, bin ich nun sehr zwiegespalten. Einerseits haben meine Füße keine größeren Probleme mit den harten Spantiks (das war die Befürchtung, deswegen der Test) und der ganze Kram mit der Hitze und den Reibstellen deswegen ist im Zielgebiet ganz sicher kein Problem. Andererseits ist da die Sache mit dem Knie und wie das mit den klobigen Klump-Schuhen (der Ralle meint: Taucher-Bleischuhe, nur nicht so schwer) umgehen kann. Das ist ja mein größtes Problem, also sollte ich das am wenigsten stressen. Und soooooo kalt kann es ja wohl nicht werden. Auch wenn dann die Spantiks wahrscheinlich für immer und ewig ungenutzt im Keller stehen bleiben.


Kuh-Slalom


Vor der Schwarzenberghütte geht es nochmal steil bergauf


Frühsommer-Bergwiese


Spätwinter-Eissee


Eisseebaden für Profis


Die Amateure machen nur die Beine nass ;-)


Abstieg


Endlich Radeln!


Für neugierige dicke kleine Ponies hält man gern mal an :-)

Von engel am 13.06.2017 20:42 • outdoorbergmtb

Urlaub gebucht!

Montag, Juni 12, 2017

In der Früh hatte es 23 Grad und es war furchtbar schwül. Ich kam trotz moderatem Radltempo reichlich feucht im Büro an. Dort schaffte es die Klimaanlage kaum, das Büro wohltemperiert zu halten. Immerhin blieb man aber nicht mit den Armen am Schreibtisch kleben.

Vormittags kam die Anmeldungsbestätigung für den großen Herbsturlaub. Mit meiner selbstausgedachten Erweiterung und den Flügen und Rail&Fly and allem was wir so braucht. Yay! Billig wird das nicht, aber wer billig will, kann sich ja 4-Sterne-All-Inclusive am Roten Meer langweilen. Oder so.

Als nächstes müssen wir neue Reisepässe machen lassen und schön langsam die Packlisten vervollständigen und Ausrüstung testen. Noch 3 Monate :-)

Nachmittags toste ein Hagel- und Gewitter-Schauer um die beiden Tower, dass es im Büro direkt dunkel wurde. Unten lief mal wieder der Kanal über und verwandelte ein Stück Straße in einen See. Bis ich mich ans Heimradeln machte, war glücklicherweise alles vorbei. Es blieb allerdings sehr warm und entsetzlich schwül.

Der beste Allgäuer von Allen hatte einen Vorschlag für die Chronik gemacht, den ich sehr interessant finde. In meinem Kopf war die Idee übers Wochenende ausgereift und ich verbrachte den Abend sehr erfreulich mit Programmieren.
Das Grobgerüst steht, die Details reinzubasteln wird aber noch dauern.

Von engel am 12.06.2017 22:00 • diary

Single-Trails

Samstag, Juni 10, 2017

Zum Eschacher Weiher kann man von aus aus auf vielerelei Wegen fahren. Einer davon reiht viele ‘echte’ Mountainbike-Passagen aneinander und macht ganz besonders viel Spaß.

Man kommt natürlich kaum voran und es ist teilweise ordentlich anstrengend aber dafür kommt man in den ‘Genuß’ von Wald und Wurzeln und Dreck und Steinen und Brennnesseln und Brombeeren und solcherlei Dingen zuhauf.

Als wir am Brotzeitstüble auf Kaffee und Kuchen einkehrten, hatten wir die Fähigkeiten der Räder gut getestet und waren sehr zufrieden. Nur Höhenmeter hatte es leider nicht viel mehr als auf dem ‘Normalweg’ gegeben ;-)

Dann Sonnenbaden, Schwimmen (der Mann), Heimradeln.

Von engel am 10.06.2017 22:00 • outdoormtb

Geerdet

Freitag, Juni 09, 2017

Auf der Suchen nach zuverlässigem Internet (unser laaaanges Kupfer-Kabel wird leider immer schlechter, in letzter Zeit tröpfeln meist nur noch 300 Kbit über die Leitung und keiner scheint was dran machen zu können), landeten wir vor ein paar Wochen bei Vodafone und Kabel-Internet.

Man entsandte einen Techniker, der unser Häuschen inspizierte und lang und verzweifelt nach einer Erdung suchte. Tja nun. Altes Haus, billigst gebaut, nie wirklich renoviert (dafür ist die Miete echt günstig) - sowas gibt es hier nicht. Der Techniker zog unverrichteter Dinge wieder ab und der Vertrag hing weiter in der Schwebe.

Wir befürchteten schon, dass wir uns nun an den Vermieter zwengs Neuverkabelung des Hauses wenden müssten (naja, nicht wirklich), da half das Internet: Die Erdung für den Kabel-Anschluß kann man leicht selber machen: Kreuzerder in den Boden hauen und ein dickes Erdungskabel in den Keller neben den Kabelanschluß führen.

Donnerstag Abend kam dann der bestellte Kreuzerder, ein anderhalb langer schwerer Metall-Prügel mit Kreuzprofil. Wir (vor allem der Mann) schauten das Ding zweifelnd an. Das soll komplett in den Boden?

Ich verzog mich zum freitäglichen Einkaufen und überließ das Feld dem Handwerker des Hauses. Als ich zurück kam, war der Prügel weg und das Haus war geerdet (theoretisch zumindest). Ging scheinbar deutlich besser als erwartet. Jetzt warten wir gespannt, ob der Kabeltechniker damit zufrieden ist.

Von engel am 09.06.2017 22:00 • diary

Nordbad

Donnerstag, Juni 08, 2017

Ich erwachte etwas lahm wegen des gestrigen Kletterns. 8 Routen, einige davon für meine Verhältnisse doch schwer, sind doch was anderes als die bislang üblichen 4 Routen. Die Haut an den Händen hatte sich schon ein wenig erholt, dem Knie (wird doch ziemlich verbogen beim Klettern) ging es wieder besser, aber der rechte Fuß (der noch immer Skitouren-geschädigt ist und sich nur langsam erholt), jammerte doch arg rum. Nächstes Mal nehme ich Crocs mit zum Klettern zur Fuß-Erholung zwischendurch.

Für den späten Nachmittag hatte ich Schwimmen eingeplant (wegen Fuß-Schonung :-)). Eigentlich in einem Freibad, aber als ich aus dem Tower in den kühlen Wind zwischen den beiden Türmen trat, war mir dann doch eher nach Hallenbad. Ich ging ins Nordbad, da war ich noch nie.

Dsa ist ein eher altes Bad, was man dem Becken ziemlich ansieht. Netterweise gab es 2 abgesperrte Bahnen für Sportschwimmer, aber das Becken hat einen ungewohnt hohen Anschlag für die Wenden, da rutschte ich ein paar Mal ab. Ich war eh nicht gut drauf - unheimlich müde Arme, das Klettern wirkte mehr nach, als ich gedacht hatte. Nach 1000 Metern hörte ich auf, obwohl ich eigentlich 1500 geplant hatte.

Danach ging es Richtung Kino, wo ich in der nahegelegenen Pizzeria/Eisdiele das erste ‘richtige’ Eis der Saison zusammen mit einem großen Kaffee genoß. Danach ‘The Mummy’, der echt nett hätte sein können, wenn man auf die dämlichen Zombies verzichtet hätte. Auch so war der Film schön anzuschauen (ja mei, 3D und viel Action, was will man mehr?), aber halt zu viele Zombies. Eine sehr nette Idee fand ich die doppelten Pupillen und Russel Crowe als Jekyll/Hyde :-)

Von engel am 08.06.2017 22:00 • diary

Kletter-Neustart :-)

Mittwoch, Juni 07, 2017

Mit dem Auto ins Büro, weil - TaDaaa! - das erste Klettern mit dem neuen (und hoffentlich regelmäßigen) Kletterpartner anstand. So schlecht war das Autofahren gar nicht, weil das Wetter mit ein paar ordentlichen Gewitterschauern (samt Sturm und Hagel und Licht-aus) aufwartete.

Ich war um 6:15h im Büro, um um 15:45h gehen zu können (der frühe Vogel kriegt eher freie Wände ;-)). So früh fahren hat echt was, der Ring war so leer, dass ich in einer knappen Viertelstunde in der Tiefgarage war. Allerdings bleibt da das gemütliche Frühstück schon ein wenig auf der Strecke.

Die Arbeit besteht momentan aus vielen, vielen kleinen Stückchen, weil in jedem Projekt kleinere und größere Steine und Wände rumstehen, die Zuarbeit oder Hilfe von Außen benötigen. Ich bastle also mal hier, mal da, mal dort rum, habe aber das Gefühl, dass überhaupt nichts voran geht. Erfahrungsgemäß wird sich das schlagartig ändern, wenn sich die vielen Arbeitsbröckchen demnächst mal schön aufreihen lassen und - schwupps! - alle miteinander ein großes Stück fertiges Projekt ergeben. Trotzdem ist es momentan ein wenig nervig (immerhin ist noch Zeit bis zu den Deadlines).

Punkt vier war ich an der Kletterhalle und traf direkt auf den R. Hach, nochmal jemand, der pünktlich ist :-)
Nach anfänglichem Beschnuppern (man vertraut seinem Partner beim Klettern ja doch einiges an), fanden wir sehr gut zueinander. Natürlich ist der R viiiel besser als ich, aber das macht nicht viel aus, es klettert ja jeder seine eigene Route. Und weil der R zudem auch Ausbilder ist, hab ich auch gleich was gelernt :-)

Was auch wirklich Spaß macht ist, jemandem beim Klettern zuzuschauen, der es echt drauf hat. Der R schlich sich (langsame, kontrollierte Bewegungen) eine 8- hoch, da konnte ich nur mit offenem Mund zuschauen (die Hände aber aufmerksam am Seil). Ich schaffte 2 6+ im Vorstieg, musste eine 6+ abbrechen und kletterte danach wegen akutem Handweh (die Haut an meinen Händen hält einfach nichts aus) noch ein paar leichtere Routen. Ich hoffe, die Hornhaut kommt bald zurück! Ich will wegen Muskelschmerzen oder keine Kraft mehr aufhören müssen, nicht weil die Haut an meinen Händen aufgibt.

Zum Schluß noch ein Link. Im Spiegel gibt es ein Interview mit Nora Tschirner über Körperkultur. Das ist die, die Embrace mitproduziert hat. Ich hab einen neuen Girl Crush, glaube ich.

Von engel am 07.06.2017 21:40 • diary

Baywatch

Mittwoch, Juni 07, 2017

Auf dem Weg nach München war es weitgehend trocken, aber als ich mich nach dem Frühstück gerade zum Radeln ins Büro bereit machte, fing es an zu schütten. Ich zog also Regenjacke und Regenhose über und ging dann mit dem Rad vors Haus. Der Regen hört just in diesem Moment wieder auf :-)

In der Regenjacke hielt ich es nicht lang aus. Bei 15 Grad kann man aber auch im T-Shirt radeln, vor allem wenn die Beine warm und dicht (und mit der Zeit leicht feucht) eingepackt sind. Ich kam trocken ins Büro.

Die Kletterfreundin ist mir leider endgültig abhanden gekommen, was ich etwas bedaure, aber das scheint nicht zu ändern zu sein. Klettern ist aber ein toller Sport und ich mag ihn nicht aufgeben und so habe ich meine Fühler nach einem neuen Partner ausgestreckt. Könnte klappen ...

Abends gab es Kino, Baywatch. Das war alles, was ich erwartet hatte ;-) Dwayne Johnson ist toll wie immer, der Film ist albern wie erwartet, nimmt die Serie auf den Arm und es tauchen sogar David Hasselhoff und Pamela Anderson am Ende auf. Doch, hat mir gefallen.

Von engel am 07.06.2017 05:24 • diary

Restwochenende

Montag, Juni 05, 2017

Das restliche lange Wochenende war wie vorhergesagt gemischt bis schlecht. Lediglich Sonntag Abend klarte es eine Weile lang wirklich auf. Sonst wurden uns vage Pläne, dies oder das zu machen (z.B. Pfannkuchen auf der Terrasse) umgehend verregnet.

Meinereine hat ja überhaupt kein Problem damit ganze Tage lesend und computernd zu verdaddeln, aber den besten Allgäuer von Allen juckt es irgendwann im Hintern und dann muss er raus.

Wir radelten Montag Nachmittag deswegen Richtung Brotzeitstüble in der vagen Hoffnung, dort Himmlische Torte essen zu können. Bereits an der Mulzer-Tanne am Mariaberg nieselte es, aber wir ignorierten das bis kurz vorm Eschacher Weiher. Da wuchs sich das Nieseln zu handfestem Regen aus und es war nicht mehr zu ignorieren, dass es überall seeehr dunkel aussah.

Wir drehten also um, aber auch wenn der Weg zurück vergleichsweise schnell ist, dauert er doch lang genug, dass wir vom immer stärker werdenden Regen völlig durchnässt wurden. Naja, man kann auch im angehenden Sommer lange heisse Bäder nehmen und sie geniessen ;-)

Montag Abend gab es Paella und als Vorspeise die beiden ersten reifen Chilis :-) Eine rote und eine goldene Cayenne.

Natürlich wurden die beiden testhalber in kleinen Stückchen roh verspeist, aber - Hui! - sind die Dinger scharf! Abgesehen davon, dass Mund, Zunge, Lippen und Rachen brannten wie Hölle, konnten wir immerhin feststellen, dass die rote Cayenne ein wenig anders schmeckt als die goldene.

Wir mischten die restlichen Stückchen unters Paella, wo sie sich sehr gut machten.

Von engel am 05.06.2017 22:00 • diary
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