Der dritte Schlechtwettertag war nicht ganz so schlecht wie der vorherige, lud aber nicht wirklich zu größeren Aktivitäten ein. Wir gingen immerhin eine Runde über den Fernsehturmhügel. Natürlich mit Messern und Taschen für eventuelle Zufallsfunde.
Natürlich gab es nichts … bis wir dann doch erst ein paar kleine, dann ein paar größere Pfifferlinge fanden. Grad recht, um das Abendessen zu ergänzen :-)





Das Wetter war noch schlechter als am Vortag. Der Regen hatte zugelegt und es war auch noch Sturm dazu gekommen. Beim Abendessen hatten wir am Vortag überlegt, dass ein paar Pfifferlinge zu den Mischpilzen ganz gut gewesen wären. Und wenn es schon regnet, dann gehen wir halt noch mal in den Wald.
Wir nahmen wieder das Gebiet in der Nähe, weil wir eh nicht mit vielen Funden rechneten. ‘Hinten’, wo wir schon mal Pfifferlinge gefunden hatten, sprangen uns tatsächlich gleich am Anfang ein paar Pilze in den Beutel, danach wurde es aber echt zäh. Und es regnete in Strömen.
Wir fanden nicht viel, gingen aber trotzdem noch mal ‘vorn’ in den Wald. Da war es so leer und regnete so heftig mit so viel Sturm, dass wir frustriert abbrachen. Wir hatschten auf der Forststraße zurück zum Steilabstieg, als der beste Allgäuer doch noch einen kleinen Steinpilz fand. Und direkt drauf fiel ich über einen Steini.
Tag und Abendessen gerettet :-)




Wir begannen den Sommerurlaub mit langen Hosen, Jacken, dicken Stiefeln und Regenschirm.
Zur Abwechslung fuhren wir mal ein Stück weiter weg, um hoffentlich anderswo dicke Beute zu machen. Als wir den Kangoo abstellten, nieselte es, kurz drauf waren Schirme nötig.
Wir gingen auf dem Wanderweg ein Stück den Berg hinauf und schlugen uns dann in den Wald, wo wir über Stock und Stein, Wurzeln, immer wieder Matschlöcher und sehr, sehr nasse Wiesen den Berg hinauf stiegen. Pilze waren rar, aber wir fanden doch einige, darunter ein Steinpilze, einige Perlpilze und viele gute Täublinge.
Der Abstieg war ein wenig kompliziert, weil der Wald von schwerem Gerät umgegraben war, aber wir schaffen es ohne allzu matschige Stiefel zurück zum Auto.
Für ein feines Abendessen reichten die Funde :-)




Der mitten-im-Sommer Urlaub begann sehr trüb und regnerisch und empfindlich kalt (6 Grad in der Nacht). In den Bergen schneite es bis 1400 Meter runter. Wir nutzten die ersten Tage, um in strömendem Regen und im Sturm an verschiedenen Stellen Pilze zu suchen und waren eher so mittelerfolgreich. Es reichte aber immerhin für 2 mal Essen und einen Satz Pilze für den Gefrierschrank.
Am Dienstag wurde es etwas wärmer und kurz mal trocken. Für den Start nahmen wir erst mal den Hausberg, um nicht gleich wieder mit fürchterlichem Muskelkater lahmgelegt zu werden. Das war ausgesprochen nett mit vielen Tieren (unter anderem gab es ausgesprochen coole Kletterziegen) und auch ein bisserl aufregend, weil wir kurz mitten in einer Kuhherde standen, in der zwei Kühe sehr rabiat zu streiten anfingen (eine rammte der anderen irgendwann mit voller Wucht ihre Hörner in die Seite). Kühe sind ganz schön groß und schwer, mir war kurz mulmig. Aber sie ließen uns dann unbehelligt passieren.
Der maue Mittwoch (kühl, gelegentliche Schauer) ging für einen neuen Spiegelschrank fürs Bad drauf. Der Schrank ist (nach ein paar Anpassungen) prima und wunderbar hell, allerdings haben wir ihn vielleicht etwas hoch aufgehängt. Schaumermal ob wir uns dran gewöhnen oder ihn doch noch tiefer hängen müssen.
Ab Donnerstag wurde es langsam schöner, allerdings war es nahezu immer gewittrig. Am einzigen Tag ohne potenzielle Gewitter stiegen wir der Gehrenspitze aufs Dach (Yay, klettern!), sonst nahmen wir weniger kritische Gipfel, gingen SUPen oder machten am schwül-heißen Montag nahezu ohne Sonne auch mal gar nichts.
Im Lechtal bestiegen wir 2 für uns völlig unbekannte Gipfel. Die waren beide sehr schön und ziemlich einsam. An beiden Gipfeln gibt es Variationen, für die es sich lohnt, noch mal hinzugehen :-) Am letzten Tag erwischte uns dann ein Gewitter direkt am Gipfel. Wir waren nur am Rand des Gewitters, wurden aber trotzdem ziemlich nass.
Die Zeit neben den Touren, dem Basteln und der Zweisamkeit verbrachte ich mit der neuen SAN-Site und ich darf mich da schon etwas loben: das wird super!
Die Woche begann, wie in letzter Zeit üblich, mit eher nicht so gutem Wetter und das blieb auch so. Immer wieder Regen, zwischendurch auch mal Sonne, und reichlich kühl. So richtig Sommerfeeling kam wirklich nicht auf. Morgens kam ich meistens trocken ins Büro, am Dienstag Nachmittag wurde ich aber ordentlich nass - obwohl ich von den Kollegen (nette Jungs :-)) gewarnt worden war, dass eine Regenfront anrückt. Tja.
Montag brachte die Azubine ihr Zeugnis zum Unterschreiben. Mir war nicht so richtig klar (trotz einer Mail), dass ich das Zeugnis sehen würde und es unterschreiben muss und ich muss leider im Nachhinein feststellen, dass ich das nicht gut gemacht habe. Ein Zeugnis, vor allem ein ganz ordentliches, verdient mehr Aufmerksamkeit. Nächstes Mal muss das besser werden.
Auch am Montag konnten wir die ersten Chilis ernten :-) Wir haben ja verschiedene Jalapeño-Sorten von fast mild (2) bis ziemlich scharf (6) angepflanzt und konnten einen 2-er und einen 4-er zum Abendessen testen. Jalapeños sind prima, weil die auch ein wenig Substanz haben und alle beide machten sich gut zum Abendessen. Am Mittwoch waren wir beim Schwiegervater und der Lebensgefährtin eingeladen und brachten da auch 2 Exemplare mit. Allerdings nahm nur die Freundin vom Bruder des besten Allgäuers auch etwas, den Rest hatten wir ganz für uns allein. Es reifen noch eine ganze Menge Jalapeños heran, das wird prima :-)
Die Abende verbrachte ich mit der neuen SAN-Site und CSS. Es ist erstaunlich, was man damit alles machen kann! Die Site wird mit 4 verschiedenen Auflösungen zurechtkommen werden und auch mobil einigermaßen bedienbar sein. Wie erwartet, war der letzte Feinschliff am mühsamsten. Einen Abend lang dachte ich, das was ich mir vorstelle, bekomme ich nicht hin, aber am Ende klappte es doch. Ich hatte viel Spaß :-)
Wegen allerlei Bauarbeiten hatte es die letzte Zeit schon überall viel Stau, nun war aber der Berliner Platz nur noch einspurig befahrbar und ins Zentrum kam man von da oben gar nicht mehr. Die Folge war Stau allüberall. Ich konnte überall prima vorbeiradeln (wenn auch manchmal sehr nass), aber meine freitägliche Einkaufsrunde hätte mich bis zum Erbrechen genervt. Ich radelte also auch am Freitag und fuhr erst danach zum Einkaufen.
Danach war Wochenende ... und Urlaub (leider erst mal mit schlechtem Wetter).