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Aua, unsommerlich, Pilze

Samstag, Juli 29, 2023

Die Nacht auf Montag war sehr schlecht. Ich wachte ein paar Mal davon auf, dass das Knie schmerzte. Dabei war es beim Abstieg völlig OK gewesen, allerdings hatte mir da am Ende schon alles Mögliche wehgetan und den Abend über war ich lahmer und lahmer geworden. Das Knie war aber nicht besonders aufgefallen.

Ich machte mir Sorgen, aber in der Früh war dann das Knie wieder OK, der Rest von mir allerdings eher nicht so :/ Meine Füße jammerten und die Oberschenkel zeigte den Beginn von Muskelkater an und wenn es am nächsten Tag so ist, weiß man ja, wie es weiter geht. Im Lauf des Montags entwickelte sich dann auch ein wunderbarer Muskelkater, an dem ich den Rest der Woche Freude hatte. Wenigstens ging Radeln problemlos.

Die Woche war insgesamt kühl (in der Früh brauchte ich eine Jacke und einmal nahm ich sogar eine lange Hose) und reichlich feucht mit Gewittern und Schauern, ich kam aber nur einmal wirklich in einen Schauer. Der war dafür aber heftig und ich kam patschnass daheim an. Das jetzt mitten im Sommer ist und fürchterliche Hitzewellen in Südeuropa herrschen, ist schon seltsam. Nicht gut seltsam.

Arbeitstechnisch ist alles noch immer und immer wieder spannend, interessant und fordernd :-)

Mit der erfahrenen A. und der neuen (und auch erfahrenen) B. (und mir natürlich ;-)) geht jetzt wirklich was voran, das ist prima. Die B. ist so kommunikativ wie die A. und die Azubine C. (das macht alles so viel einfacher) und ich habe das Gefühl, die kommen da hinten alle zusammen gut miteinander klar :-)

Die Abende verbrachte ich mit dem SAN-Umbau und die 80/20 Regel bestätigt sich: die letzten 20% einer Aufgabe machen 80% der Arbeit (vielleicht wird es auch 90/10 werden). Wahrscheinlich bin ich aber auch selbst schuld, weil ich genau diesen Aufbau haben will und genau dieses verschiedene Verhalten für verschiedene Geräte und Auflösungen. Und dann soll es auch noch sauber sein und aussehen ;-)

Am Donnerstag schlug der beste Allgäuer vor, abends nach Pilzen zu schauen. Das war eine schöne Abwechslung (mit noch immer etwas lahmen Beinen). Wir fanden tatsächlich ein paar Maronen und Schusterpilze, mussten aber weitgehende Leere im Wald feststellen. Dass da oben jetzt noch dazu Holz gefällt wird und schwere Maschinen den Boden teilweise umgegraben haben, ist den Pilzen natürlich auch nicht zuträglich. Aber es reichte mit gekauften Champignons zusammen für ein prima Abendessen am Freitag und ein Spaziergang war es auch.

Das Wochenende war eigentlich gar nicht so besonders schlecht (Sonne Wolken, gelegentliche Schauer), aber wir konnten uns mit Aussicht auf den Urlaub nächste Woche nicht so recht aufraffen, mit Schirm auf den Rottachberg zu gehen oder so was. Stattdessen machen wir Daheim-Dinge und ich durfte weiter in den SAN-Umbau eintauchen.

Von engel am 29.07.2023 19:09 • diary

Sonntag, 23.07.2023:  Andersrum

Samstag, Juli 29, 2023

Nach dem eher gemischten Samstag sollte der Sonntag viel schöner werden. Wir entschieden uns für eine Bike&Hike Tour, die wir schon lang nicht mehr gemacht hatten und kamen beide direkt auf die Idee, die zur Abwechslung mal anders herum zu gehen. Wir ließen uns in der Früh absichtlich viel Zeit, um relativ spät wieder runterzukommen, weil uns vorschwebte, direkt danach zum Abendessen beim Thai in Sonthofen einzukehren.

Dann wurde es noch später, als wir geplant hatten und wir fuhren direkt zum Parkplatz an der Brücke, statt in Hindelang am Kurhaus zu parken. Beim Losradeln war es ein bisserl kühl, aber das änderte sich schnell, als es nach der Bücke bergauf ging.

Am Abzweig des Quad-Tracks legten wir die Räder ab und gingen zu Fuß weiter. Inzwischen ist der Track nicht mehr so schrecklich, weil der Wald drumherum nachgewachsen ist (aber der alte Pfad war natürlich trotzdem viel schöner). Am Getränke-Stadl (der beste Allgäuer sagte, da gäbe e schon seit ewigen Zeiten Getränke, mir war das ehrlich neu) gingen wir geradeaus, um die Rund mal anders herum zu machen.

Am Breitenberggipfel war es relativ voll, deswegen gingen wir durch die Latschen zu dem freien Fleck hinter dem Gipfel für die Pause. Wie erhofft flatterte ein Schwalbenschwanz herum und der beste Allgäuer schoss ein paar tolle Bilder.

Der Weg über die Hohen Gänge in Gegenrichtung (also bergauf) war insgesamt nicht so gut wie andersherum. Die interessanteste Kletterstelle nimmt man bergab, die Leiter ist hinterhältig anstrengend im Aufstieg und die Aussicht ist gar nicht so viel schöner als anders herum (wegen bergauf sieht man sowieso nicht so viel). Am schlimmsten war eigentlich, dass so viel Aufstieg dabei ist, wo wir am Breitenberg doch eigentlich schon am Gipfel gewesen waren ...

An der Heubatspitze legten wir uns für eine ‘richtige’ Pause ins Gras. Das war ein Fehler, denn es war zwar nicht heiß, aber ohne Wind im feuchten Gras und eh sehr schwülem Wetter schwitzten wir, obwohl nicht mal die Sonne schien. Die Pause war deswegen nicht lang.

Der Anstieg zur Rotspitze war noch mal anstrengend, aber danach ging es bergab – und zwar deutlich steiler, als ich in Erinnerung hatte. Die Kletterstellen sind inzwischen Seil-versichert und den netten Durchschlupf umgeht man inzwischen, was ich schade finde.

Wir legten eine Pause am Getränke-Stadl ein und kauften ein Bier und ein Wasser, das wir gemütlich auf der Wiese tranken. Der restliche Abstieg auf dem Quadtrack ging dann schnell (für meine Verhältnisse heißt das, wir werden im Abstieg andauernd überholt - naja, im Aufstieg auch, aber nicht ganz so oft). Danach kam die nette Abfahrt, bei der wir abtrocknen und abkühlen konnten :-)

Wir waren dann tatsächlich spät genug dran, um zum Thai in Sonthofen zu gehen. Das Essen sah gut aus, schmeckte auch gut, kam aber bei Weitem nicht an den tollen Thai heran, den es mal in Kempten gab. Schade, war aber trotzdem ein netter Abschluss für einen netten Tag.


Radeln mit Ziel im Blick


Kurz vorm Cafe Horn


Auf dem nun waldigen Quadtrack


Kurz vor dem Gund


Auf dem Weg zum Breitenberg mit Aussicht


Der Weg zum letzten Ziel ist noch weit


Nicht allein am Breitenberg


Schwalbenschwanz am Nebengipfel


Schwalbenschwanz auf Blume


Auf dem Weg zu den Hohen Gängen


Fast schon im Ausstieg der Kletterstelle


Raufkraxeln


Auf der Leiter


Auf der Leiter


An der Rotspitze


Der Abstieg fängt harmlos an ...


... und wird dann ganz schön steil


Unten kommen dann viele, viele, viele Kehren


Kaisermantel


Abfahrt

Von engel am 29.07.2023 19:03 • outdoorbergmtb

Samstag, 22.07.2023: Ankern

Samstag, Juli 29, 2023

Für den eher trüben Tag mit angesagten Gewittern in den Bergen hatten wir uns zunächst Radeln überlegt, dann aber doch keine Lust drauf gehabt und waren mit den Boards an den See gefahren.

Es hatte mal wieder Wind, allerdings andersherum, deswegen war der Weg zur Staumauer einigermaßen anstrengend. Oben warfen wir erst mal den (Treib-)Anker aus und hofften auf ein Sonnenloch. Es kam :-)

Wir trieben trotz des Ankers schneller ab als erwartet und mussten bald wieder los-SUPen. Die Sonne war da aber eh schon wieder weg. Vor den Bojen auf der anderen Seite machten wir noch mal Pause und da konnten wir dann zufrieden feststellen, dass wir mit dem Anker zwar abtrieben, aber doch um einiges langsamer als andere.

Der Wind nahm zu, die Sonne ging weg und es wurde ganz schön frisch. Ich nahm die bislang nie benutzte Neoprenjacke, die mit rosa Blümchen auf türkisem Grund ganz wunderbar zum SUP passt (reiner Zufall) und paddelte los.

Der beste Allgäuer war hinter mir, aber üblicherweise holt er immer auf, egal wie schnell ich paddle. Ich paddelte sehr gemütlich bis zum Ufer, aber der beste Allgäuer überholte nicht. Stattdessen sah ich ihn noch weit draußen auf dem See.

Ich nahm an, er habe seinen Hut bei einem Windstoß verloren und habe ihn retten müssen oder sowas, aber es war viel lustiger (für mich ;-)): ein starker Windstoß hatte den Treibanker vom SUP geblasen und er hatte das lang nicht gemerkt. Stattdessen hatte er sich gewundert, warum ich so schnell bin und hatte das anstrengende Paddeln auf den starken Gegenwind geschoben. Als er den Anker wieder drin hatte, ging das Paddeln wieder viel leichter ;-)


Abstieg zum See


SUPen zur Staumauer


Gegenwindpaddeln


Die Boards trocknen

Von engel am 29.07.2023 18:14 • outdoor

Ventilator, SAN, Gyn

Sonntag, Juli 23, 2023

Die Woche war netterweise deutlich kühler als die vorige. Zusammen mit meinem neuen Mini-Ventilator (selbst mitgebracht klebte ich tatsächlich kein einziges Mal am Schreibtisch fest :-) Trotz der noch immer wieder auftretenden Hitzewallungen, die mir gelegentlich so schlechte Laune machen, dass ich an mich halten muss, um nicht irgendwen versehentlich und unverdient anzublaffen.

Dafür gab es jeden Tag mindestens ein Gewitter. Freundlicherweise aber nicht zu den Radl-Zeiten, sodass ich nie wirklich nass wurde, höchstens mal feucht.

Der Umbau, bzw. die Anpassung der SAN-Site beschäftigte mich die ganze Woche. Das war ausgesprochen spannend :-) Ich lernte noch mehr und hatte am Ende eine Test-Version, die auch der beste Allgäuer als Alpha-Tester für OK befand. Am Freitag stellte ich sie der SAN zur Diskussion.

Am Mittwoch gab es den Kick-Off für ein übergreifendes Projekt, an dem auch mein Zeug einen wesentlichen Anteil haben wird. Es werden lauter Teile des Projekts gefragt sein, von denen ich bislang keine Ahnung habe und es wird auch einiges Nigelnagelneues gefragt sein, von dem ich bislang auch keine Ahnung habe ;-) Das wird lustig werden.

Umso besser, dass sich die neue Mitarbeiterin B. echt gut macht. Ich habe sie an das Thema gesetzt, bei dem weder die A. noch ich Ahnung haben und sie wurschtelt sich durch. Durch die Codebase, durch die Datenbankanbindung, durch den Datenbank-Setup, usw. Ob dabei was rauskommt, steht in den Sternen, aber wir müssen mindestens das Wissen, das mit dem Abgang eines anderen Mitarbeiters vor meiner Zeit verschwunden ist, wieder aufbauen. Wenn wir dann noch etwas verbessern können, umso besser.

Mittwoch nahm ich mein Notebook mit heim (diesmal mit Netzteil) und bereitete für Donnerstag Heimarbeit wegen eines Arzt-Termins bei der Gyn vor. Im Wesentlichen war das, den Schreibtisch aufräumen und den Monitor abstauben ;-)

Lustig war, dass auch der beste Allgäuer wegen eines Doc-Termins daheim arbeitete. Er blieb unten, ich war oben (er äußerte Neid wegen meines schönen riesigen Bildschirms) und trafen uns immer wieder beim Kaffeeholen in der Küche und natürlich beim Mittagessen. Quasi Büro daheim :-)

Den Gyn-Termin hatte ich vor allem deswegen, weil ich keine Lust mehr auf Hitzewallungen und nie mehr Durchschlafen habe. Ich bin mit dieser Gyn durchaus zufrieden, weil es kein komisches Drumherum gibt wie bei der letzten Gyn. Sie untersucht mich, wir klären, was zu klären ist und gut. Ein bisserl nervig ist die Assistentin, die mir schon wieder einen Vortrag über Helmtragen beim Radeln hielt (ich hatte sogar einen dabei, aber im Rucksack und nahm ihn dann auch nicht raus, weil halt), aber sonst passt das.

Ich erklärte Doc Gyn, was ich will und sie meinte: ‘Gut, dann probieren wir es halt mal mit was Pflanzlichem.’ Das wiederholte sie so oft, dass ich meinte, dass das im Prinzip doch auch Chemie ist. Das kam nicht sehr gut an. Manchmal sollte man den Mund halten und ich ließ alles gut sein. Ich will mich ja nicht mit jemandem anlegen, der mehr Ahnung hat. Hauptsache es hilft und wenn nicht, komme ich halt wieder.

Abends stellte ich fest, dass mein schöner Fujitsu-LinkedIn-Learning-Zugang inzwischen tatsächlich weg ist. Ich hätte mich noch mal mit der Firmenadresse authentifizieren müssen und das ist ja schlecht möglich. Schade, aber es ist schön, dass das so lang geklappt hat :-)

Am Wochenende gab es wieder einen SUP-Tag und einen Bergtag, diesmal anders herum. Beim SUPen brauchte ich tatsächlich das erste Mal die Neoprenjacke, die nun schon viele Male im Sack auf dem Board mitgefahren ist. Es hatte Wind und der Treibanker treibankerte wunderbar. Das stellte auch der beste Allgäuer fest, dem das Ding beim Rückweg hinten runter ins Wasser fiel ;-) Der Bergtag war schön, aber anstrengend, vor allem natürlich der Abstieg. Wir waren mal andersrum unterwegs, aber diese Runde ist ‘normalrum’ deutlich schöner. Das war nix.

Von engel am 23.07.2023 23:00 • diary

Sonntag, 09.07.2023: Treibanker

Mittwoch, Juli 19, 2023

Den schön und heiß angesagten Sonntag verbrachten wir beim SUPen auf dem See. Rundrum mit 50er Sonnencreme vollgeschmiert, aber zumindest bei war das nicht genug - obwohl ich irgendwann zusätzlich ein Hemd anzog. Meh.

Inzwischen war der Treibanker geliefert worden und wir wollten ihn testen. Allerdings hatte es endlich mal *keinen* Wind, deswegen trieben wir eh nur langsam. Immerhin aber langsamer als andere, soviel konnten wir feststellen.

Der Anker ist eine Tüte mit Loch aus einer festen Plane und einem Schnursystem mit Boje, das den Anker hält. Die Tüte soll sich bei Zug aufspannen. Bei so wenig Wind und damit wenig Zug klappte das eher so mittel. Ein ‘Ankerspanner’ oder etwas in der Art wäre praktisch gewesen. Nach ein paar Versuchen spannt sich der Anker aber dann doch auf und bremste ein wenig.

Wir SUPten die große Runde und paddelten dann noch mal zur Insel und zurück. Sehr sommerlich :-)


Der See ist glatt wie ein Spiegel :-)


Das rosa SUP auf dem Spiegel


Treibankertest


Paddeln zur Insel

Von engel am 19.07.2023 17:47 • outdoor

Samstag, 08.07.2023: Komplimente

Dienstag, Juli 18, 2023

Von den beiden Touren, die wir uns für den super-sonnig angekündigten Samstag überlegt hatten, wurde es beim Frühstück die kürzere, weiter ‘draußen’ gelegene, denn plötzlich war doch Gewitterneigung und am Daumen hat es immer Gewitter, wenn die Möglichkeit besteht. Und wenn man ehrlich ist, die beiden Daumen sind schon arg viel derzeit.

Wir parkten in Tannheim (da war fürs Gaishorn noch moderat viel los) und radelten gemütlich bis zur Älpele-Alpe. Unten kam uns ein Auto entgegen, aus dem der Fahrer sehr interessiert auf die Tretlager der Bikes schaute. E-Bike-Check ;-)

Der untere Teil der Piste bis zur Kehre mit der Bank ist inzwischen glatt aufgekiest und ganz gemütlich zu radeln, danach ist es hoppelig wie eh und je. An der Älpele-Alpe standen alle Kühe auf dem kleinen Hügel mit dem Kreuz. Vielleicht waren die neu oben und der Hügel ist dann sicherer als die Wiesen ohne Aussicht?

Als wir die Räder an der Älpele-Alpe abstellten, kam der Bauer zurück (der uns beim Hochradeln so kritisch beäugt hatte) und meinte: ‘Ah, die ehrlichen Radler!’ Nice :-)

Wir gingen los. Der beste Allgäuer stellte direkt auf der ersten Wiese auf Barfuß um und ging so bis zum Gipfel. Es war deutlich weniger sonnig als erwartet und versprochen, aber so schlecht war das gar nicht, es war nämlich mal wieder sehr schwül. In der Nordseite waren 2 Schneefelder zu queren (das obere wie üblich echt steil), aber die Spur war gut und tief. Unten hatte ich gut mithalten können, oben ging mir ein wenig die Puste aus (Keine Übung!).

Am Gipfel hatte es keine Sonne und es war windig, deswegen blieben wir nicht sehr lang. Wir stiegen über den Nordgrat ab. Das Knie mag derzeit Abstieg nicht so wirklich (fühlt sich komisch und alles, was neu ist, ist bedenklich), deswegen war ich noch langsamer als sonst.

In der oberen Rinne trafen wir auf ein paar junge Menschen (20er oder so), die wir unten beim Radeln ein paar Mal getroffen hatten. Die waren bass erstaunt und lobten uns (naja, mich, der Allgäuer war schon weg), wie schnell wir seien, wo wir doch schon ‘ältere Semester’ seine. Hmmmmmm, ich weiß jetzt auch nicht so Recht, was ich von diesem ‘Kompliment’ halten soll :/

Unten legten wir uns in die Wiese, aber es gab nicht wirklich Sonne, war aber ohne Wind trotzdem heiß, deswegen gingen wir bald weiter.

Zurück an der Alpe gab es frischen Käsekuchen, das war super. Ich nahm Kaffee, der beste Allgäuer lieber ein Bier – passt beides. Die Abfahrt war wie gewohnt oben hoppelig, unten gut und ging schnell :-)


Auf dem glatteren Teil der Piste


Kurz vor der Älpele-Alpe


Kühe am Hüttenkreuz


Anstieg in Wiese


Das Ziel in Sicht


Hinter dem unteren Schneefeld


Im oberen Schneefeld


Gipfel (relativ voll)


Abstieg


Abstieg


Rückblick


Abfahrt

Von engel am 18.07.2023 17:58 • outdoorbergmtb

Auge, Kroatien, SAN

Sonntag, Juli 16, 2023

Ich hatte schon die vorige Woche ständig ein tränendes Auge gehabt und angenommen, das läge daran, dass es halt trocken ist und mit Augentropfen gegengehalten (sehr sporadisch, zugegeben). Am Wochenende war das wieder besser geworden. Am Montagabend hatte ich dann plötzlich einen gelbgrünen Blob im Auge.

Das war mir dann doch arg unheimlich. Ich ließ die meine netten Kontaktlinsen weg und rief direkt am Dienstag bei einem Augenarzt an. Bei der ersten Praxis bot man mir einen Termin in 4 Wochen an. Das lehnte ich ab, war aber schon ein bisserl down wegen der Ärzte-Situation ‘auf dem Land’ hier. Die zweite Praxis (bei der ich glatt 15 Minuten in der Warteschleife hing) hatte dann direkt einen Termin am selben Vormittag, den ich natürlich nahm.

Ich radelte hin (es war fürchterlich heiß) und erfuhr dann, dass ich tatsächlich sehr trockene Augen habe, aber keine Entzündung und dass ich viele Augentropfen nehmen soll und auf keinen Fall Kontaktlinsen, so lange das Auge so trocken ist. Der gelbgrüne Blob sei ‘Sekret’ gewesen. Halb erleichtert, halb genervt (Bah! Brille!) radelte ich zurück ins Büro.

Die Woche war es superheiß und deswegen auch super-gewittrig, aber ich hatte Glück und wurde nie nass. Dafür war der freie Mittwoch, den ich wegen zu viel Zeit und weil der beste Allgäuer da frei hatte, genommen hatte, kein Tag für was tun. War mir gar nicht unrecht, denn ich wollte ja endlich mal mit Kroatien weiter kommen und das klappte :-) Ich präsentiere die ersten beiden Tage … zu mehr kam ich dann doch nicht, aber am Design konnte ich ein bisserl rumspielen ;-)

Am Samstag war der heisseste Tag der Woche mit 33+ Grad selbst im Allgäu, aber ich verbrachte ihn fast durchgehend klimatisiert drinnen. Erst im Zug, dann in einem Büro in München, dann wieder im Zug. Wir besprachen, wie die SAN-Site modernisiert werden kann, die Optionen dazu, das DAV-Paket und lauter solches Zeug und es war gut, das so in echt und Farbe zu machen, es wäre sonst bei Weitem nicht so produktiv gewesen.

Neben einem Pekannuss-Teilchen von Ostbahnhof, das ich schon lang nicht mehr hatte, weil es das anscheinend nur in München gibt, gab es einen guten Salat zu Mittag. Der Abstecher zum Sport Scheck HotSpot dagegen war so was von umsonst, das konnte ich gar nicht glauben. Irgendwann war der Laden mal echt super, aber das ist wohl vorbei.

Alles in allem war das ein guter Ausflug und nachdem der beste Allgäuer erzählt hatte, wie heiß es auf seiner Radtour gewesen war, fand ich es noch besser. Auf dem Rückweg vom Bahnhof nach Hause, wo bis auf den schrecklichen Hügel vor daheim nur bergab geht, wurde mir so heiß, dass ich gar nicht wissen wollte, wie heiß es beim ‘richtigen’ Radeln gewesen wäre.

Der Sonntag war gewittrig und ich setzte mich direkt dran, die aktuelle Site in Bezug auf Aktualisierung zu analysieren. Das war ausnehmend spannend und ich beschloss, die Umsetzung selbst zu machen, anstatt wie ursprünglich geplant nach der Analyse zu eruieren, für wie viel Geld wir das an jemanden geben können würden, die sich damit auskennen. Ich lernte viel :-)

Von engel am 16.07.2023 23:00 • diary

Mitarbeiterin, Geltendorf, Poke Bowl

Sonntag, Juli 09, 2023

Der Montag startete mit der neuen Mitarbeiterin und noch mal viel, viel Organisatorischem drumherum. Das zog sich auch durch den Rest der Woche, auch wenn das Orgazeug langsam abebbte. Ich glaube, mit der Neuen haben wir einen Glücksgriff getan. Oder vielmehr: mein Chef hat :-)

Montag Nachmittag hörte ich früh auf und ließ mir vom Website-Verantwortlichen der Partnersektion deren Umsetzung des DAV Webseiten-Pakets zeigen. Man kann schon sehen, wo es hingehen soll und vieles funktioniert schon, allerdings ist das Design noch (oder überhaupt) arg eingeschränkt. Nunja, schaumermal was in 2 Wochen bei der Diskussion rauskommt.

Am Dienstag schüttete es in der Früh wie aus Eimern und ich fuhr aus Feigheit mit dem Auto. So kam ich zwar trocken ins Büro, hatte aber am Nachmittag viel ‘Freude’ am Stau an der Nordspange. Aktuell ist so viel gesperrt, dass es auf den wenigen Strecken, wo man fahren kann, echt voll ist. Und ja, dann kann auch Kempten Stau :-(

Ich schaffte es aber immerhin, nach der Arbeit wieder Sport zu etablieren. Da es nicht ganz heiß war, lief ich 3 Mal (!) auf dem Crosstrainer (wenn auch nicht gleich 45 Minuten) und startete erneut mit der Fitness-App, die ich noch immer teste. Viel war es nicht, aber überhaupt angefangen zu haben war schon mal gut.

Aus Österreich kam diese Woche ein letzter Urlaubsgruß, ein Strafzettel wegen zu schnell gefahren. Wir haben wirklich, wirklich aufgepasst, aber bei den vielen Beschränkungen auf der Strecke wundert es mich nicht, dass wir mal was übersehen haben. 124 statt 100, das spricht sehr für Übersehen, weil wir so gut wie überall mit dem Tempomat fahren. 55 € kostet das, meh.

Freitag feierte Schwesterle Geburtstag und lud zu Poke Bowl. Ich sollte erst Salat und den Reiskocher beisteuern, aber Salat erübrigte sich dann, weil Schwesterle unheimlich viel eingekauft hatte. Ich ließ den Kocher direkt schon daheim loslegen, denn für 8 Leute, davon 2 hungrige Neffen, braucht man schon einigen Reis und das dauert dann eine Weile. Ich kochte ein Kilo, das brachte den Kocher fast ans Limit und es reichte grad so.

Es war ausgesprochen nett da. Das von-der-Stange-Häusl, das Schwesterle und Schwager gekauft haben, wird schön langsam sehr individuell und hebt sich wohltuend von den anderen Häusern ab. Nach umfangreichen Gartenarbeiten sieht gerade alles wieder nach Baustelle aus, aber man kann sehen, wo das alles hinsoll. Und die Poke Bowls waren prima!

Am Wochenende gab es eine Bike&Hike-Tour bei deutlich weniger schönem Wetter als vorhergesagt und einen langen Tag auf dem SUP auf dem Rottachspeicher, der fast erwartbar mit leichtem Sonnenbrand allüberall (bei mir) endete. Es hatte so wenig Wind, dass der neue Treibanker (‘Driftsocke’) kaum was zu tun hatte, wir konnten aber sehen, dass das mit etwas Wind und eben Drift, durchaus was bringen wird.

Von engel am 09.07.2023 23:00 • diary

Bikes, Arbeit, Knie

Sonntag, Juli 02, 2023

Die Woche stand ganz im Zeichen der Fahrräder. Das Rocky schaltet schon seit einer Weile eher so mittelgut (was dem besten Allgäuer auf dem Weg zum und vom Sonntagsabendessen auffiel – er konnte kaum glauben, dass ich mich deswegen nicht schon gerührt hatte, aber auf dem Weg in die Firma war das eigentlich nie so schlimm wie auf dem Weg zum Abendessen) und bei meinem guten Ghost ist nach 7 Jahren (meine Güte, so lang hab ich das schon!), gut 174.000 Höhenmetern und knapp über 5000 Kilometern (eben nachgeschaut und: Wow!) inzwischen der Antriebsstrang verschlissen.

Am Montag machte ich deswegen einen Termin beim Willi aus, um das Ghost baldmöglichst reparieren zu lassen (der beste Allgäuer hatte sich mein modernes Rad angeschaut und gemeint, dafür habe er nicht das passende Werkzeug). Weil die so viel zu tun haben, gab es einen Termin in 4 Wochen. Für mich war das OK, man konnte ja noch gut mit dem Rad fahren, aber der beste Allgäuer fand die Wartezeit zu lang und klemmte sich erst mal eine Weile hinter YouTube, um dann festzustellen, dass er doch fast alles nötige Werkzeug hatte. Wir zählten also Zähne und Kettenglieder, suchten winzig kleine Bezeichnungen und bestellten dann Zeug und einen Drehmomentschlüssel.

Der beste Allgäuer nahm sich dann das Rocky vor, nahm das Schaltdings oben am Griff auseinander, machte altes Fett raus und neues Fett rein und seitdem schaltet das Rocky wieder einwandfrei :-) Yay! Beim Stumpy des besten Allgäuers war mal wieder Bremsenwartung fällig, damit die nicht so erbärmlich beim Fahren quietscht und bei dem schnellen gelben Dynamics (wir haben wirklich viele Räder) brauchte die Bremse neue Beläge.

Mein Bikezeug kam am Donnerstag und am Samstag wurde alles aus und dann wieder eingebaut. Wir mussten dann doch noch zum Willi, weil auch das vordere Ritzel schon verschlissen war, aber dann war alles wieder gut und alle Räder laufen und bremsen wieder perfekt :-)

In der Arbeit war die Woche unheimlich viel los, ich war jeden Abend mehr oder weniger erschlagen. Zusammen mit den Reparaturen (wo ich zwar nicht wirklich was machte, aber immer wieder bremsen oder schalten musste) und weiterer Recherche für das SAN-Treffen ging abends sonst einfach nichts (soll heißen: kein Sport). Good news: die neue potenzielle Kollegin sagte zu, der Chef genehmigte und sie wird am Montag anfangen. Das zog allerdings noch haufenweise Extra-Arbeit nach sich, weil ja ein Platz, ein Notebook, Zugänge, Equipment und alles organisiert werden musste. Puh! Parallel tauchte ein Nebenjob (in der Firma) am Horizont auf, den ich allein schon deswegen annehmen werde, weil ich die junge Kollegin, um die es geht, sehr mag. Schaumermal.

Verschärft wurde das alles dadurch, dass ich den Freitag freigenommen hatte, um zum Knie-Chirurgen für den 2-jährlichen Check-up nach München zu fahren. Ganz sicher könnte das mein neuer Doc hier auch, aber dieses Ding da in meinem Knie ist mir den Aufwand auf jeden Fall wert und der Chirurg hat einen ausgezeichneten Ruf und will ganz sicher, dass sein Handwerk in guten Zustand ist und nichts kaputt geht. Deswegen München. Mit dem Zug natürlich, was völlig problemlos und ohne irgendwelche Komplikationen (abgesehen davon, dass ich am Kemptner Bahnhof noch mal eine Park-App installieren musste), klappte. Fazit: Alles sieht gut aus, kein Erguss weit und breit, Streckung und Beugung sind perfekt, auf den Röntgenbildern war nichts Auffälliges zu erkennen. 2025 komme ich wieder.

Das Wochenende war sportfrei, aber sonst arbeitsam. Achja, Pfannkuchen gab es auch und ein Lang-schon-Nachbar und noch-viel-länger-Freund, den wir wirklich sehr selten sehen, kam auf einen Kaffee vorbei. Das war sehr nett :-)

Von engel am 02.07.2023 21:00 • diary

In der Früh zickte mein von der Tour am Vortag geschädigtes Zehengelenk noch immer rum, deswegen kramte ich die Sandalen raus und wir gingen radeln.

Wir nahmen den schattigen Weg zum Mariaberg und den inzwischen sehr kurzen und ausgefahren Trail nach Ermengerst runter, radeltem Tennisplatz vorbei und nahmen dann die steile Waldstrasse (wo ich schieben musste) und die lässige Waldabfahrt vom Blender. Ich musste an den ganz steilen Stellen auch deswegen schieben, weil beim Ghost bei extremer Last (für mich) die Kette durchrutschte. Meh.

Am Ende landeten wir beim Brotzeitstüble bei prima K&K (OK, Kuchen und Eiskaffe/Weizen) und danach am Weiher zum Baden. Schöner Sommertag :-)

Von engel am 01.07.2023 10:39 • outdoormtb
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