Montag ging ich vormittags zum Einkaufen, was wie erwartet ein wenig anstrengend war. Die Parkplätze am Fenebergcenter sind für viel Betrieb nicht gut ausgelegt, im Feneberg war es proppenvoll und im Aldi erst recht, weil es da ja endlich Feuerwerk gab (nicht für mich, für die anderen). Ich parkte weit weg, schlängelte mich durch die Menschen, wo möglich, und zahlte überall bei den Selbstbedienungskassen. Ging so.
Am Abend gab es Sauna mit Ruheleigen vor dem prasselnden Kaminfeuer, und das war dann schon echt sehr cool, dass wir sowas machen können :-)
Dienstag fing ich an, die viele Recherche und Vorbereitungen der letzten Woche(n) tatsächlich umzusetzen. Backups hatte ich schon gemacht, nun musste ich auf dem C:-Laufwerk meines Windows-10-Rechners (von 2017 übrigens) genügend Platz für die Installation von Windows 11 machen. Obwohl der Rechner gut genug für Windows 11 ist, wird er natürlich nicht mehr offiziell unterstützt, was allerlei Umgehungen und Nebenwege nötig machte. Daran arbeitete ich ein paar Tage immer wieder.
Wir gingen nochmal über den Illertalhügel und Silvester-Vormittag noch auf den Blender, um wenigstens ein bisserl aktiv zu sein. Inzwischen war es sehr kalt geworden, Schnee war aber leider keiner in Sicht.
Silvester feierten wir beim Schwesterle, wo auch der mexikanische Studienkollege vom jüngsten Neffen, D., gekommen war. Das war sehr nett. Die beste Mama hatte Salat dabei, ich Obstsalat und Schwesterle hatte 2 Tage lang Raclette vorbereitet. Das war alles sehr nett und sehr gut und im Wintergarten auf der Garage auch ganz schön kalt!

Für den erneut super-sonnig angesagten Sonntag hatten wir uns den Berg mit Leiter vorgenommen. Wir kamen in der Früh nicht so recht los, deswegen war es schon relativ spät, als wir den Kangoo in Gunzesried abstellten. Den üblichen kühlen Talwind hatte es trotzdem.
Nachdem wir den letzten Hof passiert hatten (die Straße dorthin war eisig), wurde es schnell wärmer. Angesichts der Zeit und weil es in der Sonne so schön warm war, entschieden wir uns gegen den Steineberg und wollten stattdessen zum Bärenkopf, wo wir uns Hoffnungen auf eine sonnige Pause machten.
Wir gingen auf der Straße bis zur Vorderen Krumbach und bogen dann auf den Direktweg zum Bärenköpfle ab. Vor dem Übergang zum Gipfelkreuz gingen wir so lang nach rechts, bis wir am Ende der Baumreihe noch einen bequemen, sonnigen Platz fanden. Wir waren natürlich nicht allein da oben.
Nach einer langen Pause mit nur wenig (aber kühlem) Wind gingen wir zum höchsten Punkt vom Bärenköpfle, wo wir tatsächlich noch nie gewesen waren, und stiegen dann über den Grat im Wald zum Querweg zum Gipfelkreuz ab. Minirunde, aber nett und neu ;-)
Am Kreuz war natürlich einiges los. Wir nahmen den Direktabstieg zur Straße und stiegen von der Vorderen Krumbach direkt über die Wiese an und dann auf dem normalen Weg zurück nach Gunzesried.

Nach dem kühlen Start wird es warm

Sonnen-Anstieg

Im T-Shirt unterwegs

Ein vorwitziger Schusternagel!

Blick ins kühle Tal

Auf der Suche nach einem bequemen Sonnenplatz

Am Gipfelkreuz

Abstieg
Eigentlich wollten wir vor allem dem Bruder des besten Allgäuers noch vor dem Familienessen im neuen Jahr das coole Weihnachtsgeschenk überbringen, das der beste Allgäuer gemacht hatte. Aber wenn wir schon nach Sonthofen fahren, dann bietet sich eine Verbindung mit einer Tour natürlich an :-)
Da der Treffzeitpunkt recht spät lag, legten wir uns daheim erst mal hinter der Wohnzimmerscheibe in die Sonne und starteten erst gegen Mittag. Eine so späte Tour machen wir selten.
Wir stiegen auf der Südseite in der Sonne auf den Illertalhügel und machten auf der Sonnenwiese eine lange Pause (eine gute Stunde), was anfangs sehr schön warm war, mit der Zeit dann nicht mehr ganz so ;-)
Nach der Pause gingen wir noch rüber zum Gipfel und stiegen dann in Abendsonne durch den Buchenwald (Blätter am Boden natürlich) auf der Nord(-west)-Seite ab. Das war ausgesprochen schön :-)







Nach der weihnachtlichen Fresserei (so besonders schlimm war es gar nicht ;-)) nutzten wir den zweiten Weihnachtsfeiertag zu einer Runde über den Illertalhügel.
Daheim war es neblig und kalt gewesen, und entgegen aller Erwartungen war es auch in Weiher kalt mit Nebelresten und einigen sonnigen Abschnitten. Da es nicht viel Sonne hatte, gingen wir mal wieder über die Nordseite zum Gipfel.
Der obere Teil vom Rottachberg war netterweise in der Sonne, deswegen konnten wir eine schöne Pause auf der Südseitenwiese machen. So ganz richtig warm war es aber nicht. Abstieg über den Pavillon.




Montag war mein letzter Arbeitstag. In der Firma war es inzwischen wirklich sehr leer und auch die Kunden waren so gut wie alle schon weg, deswegen konnte ich sehr ungestört am Update des neuen Alt-Projekts arbeiten und kam wirklich gut voran. Genau zum rechten Zeitpunkt (15:00h, ab da ist die Kernzeit rum), hatte ich das Update (noch mit unendlich vielen Warnungen) geschafft. Ein idealer Punkt, um da im neuen Jahr anzuknüpfen :-)
Für Dienstag hatte ich ja eigentlich Skifahren üben auf dem Plan gehabt, aber daraus wurde dann doch nichts. Stattdessen arbeiteten wir daheim an Wohnungsverschönerung und Zeug-Aufarbeitung. Der beste Allgäuer hatte (eigentlich wegen einer Unaufmerksamkeit beim Ofenputzen) endlich ein Mittel gefunden, die offenporigen Fliesen in Küche, Bad, Klo und Diele zu reinigen und beschäftigte sich damit (Stück für Stück).
Mittwoch radelte ich in der Früh zum Bäcker, der an diesem Tag offen war, und ergatterte (um 6:30h) das letzte noch nicht vorbestellte Brot :-) Danach war Weihnachten und was war wie jedes Jahr sehr schön. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen bei SV+LG, abends waren wir bei den besten Eltern, wo es Lachs und die übliche Geschenke-Zeremonie gab. Leider fehlte der große Neffe, der seine Bahnfahrt von Köln zu knapp geplant hatte.
Am Mittwoch war das große Weihnachtsessen bei uns. Wir stellten ein paar Mal die Tische hin und her und hatten dann eine schöne Tafel für 9 (nicht 13 wie zunächst angenommen). Mit Feuer im Kamin und feinem Essen, war das eine sehr schöne Feier.
Freitag liefen wir zur Entspannung eine Runde über den Rottagberg und am Samstag gleich noch mal (ungewöhnlich spät, was auch mal ganz cool war), weil wir dem Bruder des besten Allgäuer seine tollen Weihnachtsgeschenke bringen wollten. Die kamen ausgesprochen gut an! Sonntag gab es dann noch eine sonnige Runde über den Bärenkopf, wo wir auch schon ewig nicht mehr waren.

Nach einem nochmaligen arbeitsreichen Samstag tat mir vom langen Rumstehen in der Küche das Knie weh. Es gab also noch mal eine Runde über den Illertalhügel.
Vorn in der Sonne rauf, über den Grat, rüber zum Gipfel und dann zurück auf die Sonnenseite, wo wir eine lange und angenehm warme Sonnenpause im Gras machen konnten :-)




Montag war der erste Zahnreinigungstermin meines Lebens. Das hatte mir meine Zahnärztin letztes Jahr nahegelegt und ich hatte mich nach Recherche dafür angemeldet. War unspektakulär. Das soll ich jetzt jedes halbe Jahr machen lassen, aber daraus wird nix. Einmal im Jahr Zahndoc muss reichen!
In der Arbeit war die Azubine, die irgendeine chronische Krankheit hat, mal wieder da, und wir beschäftigten uns damit, sie und ihren Rechner für eines meiner Projekte bereit zu machen. Das war komplizierter als erwartet, weil sich Lizenz-Probleme auftaten. Ich lernte eine Menge über das Projekt ;-) Am Freitag war die Azubine arbeitsbereit und fand auch schon die Lösung für den ersten Bug, den ich ihr gegeben hatte. Nächstes Jahr schauen wir uns das gemeinsam an.
Der beste Papa beklagte am Dienstag einen schmerzenden Arm und das stellte sich dann als riesiger blauer Fleck mitsamt Blutkammer heraus und musste operiert werden. Sah entsetzlich aus, ließ sich aber anscheinend unkompliziert beheben. Am Donnerstag durfte er wieder heim :-)
Der beste Allgäuer hatte am Donnerstag Fleisch für’s Weihnachtessen organisiert und ich verbrachte deswegen den Samstag in der Küche ;-) Das wird gut, das Weihnachtsessen! Der beste Allgäuer organisierte unterdessen Weihnachten im Haus und schmückte schon mal den Weihnachtsbaum, den wir seit langem mal wieder haben.
Sonntag gab es nochmal eine Runde über den Rottachberg. Diesmal hatten wir mehr Zeit und nahmen deswegen den Gipfel mit und machten eine lange Sonnenpause im Gras.

Nach einem arbeitsreichen Samstag im Nebel, wollten wir am Sonntag raus. Laut Wetterfröschen sollte es weiter oben Sonne geben.
Das war auch so. Kurz vor Immenstadt lichtete sich der Nebel und wir konnten den Kangoo in der Sonne in Weiher abstellen.
Über den Rottachberg gingen wir natürlich auf der Sonnenseite :-) Den Gipfel ließen wir aus, weil abends das vorgezogene Papa-Geburtstagsessen stattfinden sollte. Eine schöne Pause in der Sonne gönnten wir uns aber trotzdem.




Da der Dienstag schön werden sollte, hatt eich noch mal versucht, die Sache mit den mehreren Gleittage endlich ins Rollen zu bringen. Vergeblich und mit endgültig abschlägigem Bescheid. Daher nahm ich noch mal einen der letzten Urlaubstage, die ich ‘zum Spielen’ einzeln beantragt hatte.Eigentlich hatten wir Vorsaisonskifahren gehen wollen, um mal wieder zu üben. Aber es sollte 16 Grad am Berg haben! Wir planten um und parkten den Kangoo in Berg.
Unten war es erst mal noch frostig, aber das legte sich im Anstieg ohne Wind und in der Sonne schnell. Wir waren bald in T-Shirts und kurzen Hosen unterwegs :-)
Es hatte natürlich Schnee, aber von den Mengen, die die Skitour vor anderthalb Wochen ermöglicht hatte, war auf der Südseite nur noch wenig übrig geblieben. Und da wo im Schatten noch Schnee lag, hatte es eine gute Spur.
Es war nicht viel los, so unter der Woche vor Weihnachten. Den Gipfel mussten wir uns nur mit 2 Leuten teilen (die hatten wir im Aufstieg mehrfach getroffen).
Im Abstieg gab es kurz vor dem Talschatten noch eine schöne Sonnenpause. Die war allerdings nur so mittelbequem, denn die üblichen Stellen, wo wir gern Pause machen, lagen allesamt im Schatten. Im Dezember steht die Sonne einfach verdammt tief.
Schöne Alternativtour zum Skifahren.

Start bei wenig Schnee und Sonne

Zwischendurch hat es etwas Schnee

Winterliche Aussicht bei sommerlicher Kleidung

Auf den letzten Metern

Kurz vorm Kreuz

Gipfelbild

Abstieg

Im Talschatten
Am Montag überraschte uns der P. mit unerwarteten Neuigkeiten: er würde am Freitag heiraten und wir seien am Nachmittag eingeladen. Wir hatten angenommen, der P. sei schon seit Ewigkeiten mit seiner (offensichtlich) Freundin verheiratet.
Am Dienstag sollte es super Wetter haben und ich nahm noch mal einen Tag frei (nicht Gleittag, Urlaub, lange unbefriedigende Story). Eigentlich hatte ich Skifahren gehen wollen, aber es sollte 16 Grad am Berg haben und der Beste Allgäuer hatte gemeint, das sei zu warm zum Skifahren. Wir gingen stattdessen kurzbehost auf den Einstein und legten uns in der Sonne ins Gras.
Mittwoch war SAN-Telko, wo noch immer allerlei Nacharbeiten für mich anfielen, und am Freitag gingen wir dann auf P’s Hochzeit, wo es viele Leute, ein paar sehr alte Bekannte (T. plus Frau, die sogar noch unsere Namen kannte, wo ich kaum noch wusste, wer sie ist – weia!), guten, komplett selbstgebackenen Kuchen von A’s Leuten, und nette Gespräche gab. Danach gingen wir essen.
Samstag gab es die erste Runde Weihnachtsessenvorbereitung, Sonntag entflohen wir dem eisigen Nebel in die Sonne am Rottachberg und gingen abends zur vorgezogenen Geburtstagfeier des besten Papa.