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Neuer Gipfel

Donnerstag, März 25, 2021

Für die Donnerstags-Skitour hatte die S. ein Ziel vorgeschlagen, das der beste Allgäuer und ich auch schon mal hatten machen wollen, dann aber doch irgendwie dran vorbei gelaufen waren (dafür hatten wir ins Hölloch geschaut :-)). Natürlich wollte ich da hin.

Wir trafen uns wieder um 7 und fuhren dann gemeinsam ins Kleine Walsertal. Wir parkten am Mahdtalhaus (anderswo geht da eh nicht, das ist eine total schmale Straße und es gibt nirgends Platz). Die Zeit für längerfristigen Pulverschnee ist inzwischen wohl vorbei. Am Dienstag hatte ich ja noch Pulverschnee in allen Ausrichtungen gehabt, inzwischen war der Schnee unten hart und eisig.

Aber die Sonne war schon intensiv genug, um die Oberflächen aufzuweichen. Harscheisen brauchten wir keine. Die Spur führt nach dem Einstiegshang in Bögen über einzelne Freiflächen, verbunden mit schmalen Querwegen, durch den Wald. Noch reichte der Schnee, aber es schauten in exponierten Steilstellen schon ein paar Steine heraus.

Nach den Waldpassagen geht es ein Stück den Forstweg zum Hölloch entlang und dann biegt man links in gestufte Hänge ab und geht unter und zwischen Felswänden und Latschen entlang. Das sieht super aus :-) Der Schnee wurde aber nicht viel besser, weitgehend zerfahren und in der Sonne verharscht, aber noch nicht hart genug, um auffirnen zu können. Nur nordseitige Steilstücke waren noch annähernd pulvrig.

So kupiertes Gelände ist total schön (vor allem wenn es mit Felsen durchsetzt ist), aber es hat den Nachteil, dass man viele ‘Fehlgipfel’ hat. Als wir dann ‘oben’ waren, waren wir natürlich doch nicht oben und der Weg zum Gipfel sah noch arg weit aus. War aber gar nicht so schlimm :-)

Am Gipfel steht ein Steinmannl, die Gottesackerwände gehen aber natürlich noch weiter. Wir gingen noch ein Stück, weil es hinten höher aussah. Dort sah es weiter hinten noch höher aus, das war uns dann aber auch egal und wir erklärten den aktuellen Buckel zum Ziel.

Gerade als wir dort ankamen, kam auch eine große Gruppe Schneeschuhgeher (15?) mit riesigen Rucksäcken (ich tippe auf Schneehöhlen-Übernachtungen) an. Hmm, so viele Leute, alle eng im Kreis am Gipfel, ich weiss ja auch nicht ...

Weil ein kühler Wind wehte, fuhren wir ein Stück ab, bis wir eine windgeschützte Mulde fanden und machten da Pause und schauten in die großartige Landschaft :-)

Die Abfahrt war wie erwartet eher so mittel. Der halb aufgegangene, noch immer halb gefrorene, zerfahrene Schnee oben stresste das Knie, in der Mitte waren ein paar nette Schwünge im fast-noch-Pulver möglich, dann war es weich und ganz OK und dann war der Schnee schon so nass, dass er klebte. Der Skicross durch den Wald war dann aber ganz nett (leider übersah ich einen Stein).

Tolle Tour, super Wetter, grandiose Gegend und ein neuer Gipfel :-)

Daheim kam dann doch die Absage der Firma vom Montag. Das hatte ich fast erwartet, weil die Stelle halt doch ein bisserl anders aussah, als von der Recruiterin beschrieben. Die wollten jemanden mit solideren Java-Kenntnissen. irgendwie schade und irgendwie ... naja, so ganz was ich gewollt hätte, wäre das ja nicht gewesen, aber halt schön nah. Frustrierend ist es trotzdem.

Abends hörte ich mir den aktuellen Stand der ‘Alpenverein Digital’ Initiative an. Das dauerte fast 2 Stunden und ich mir bin noch immer nicht so richtig drüber im Klaren, wieviel wir davon haben werden. MS Teams und Office 365 für die Sektions-Kommunikation und zeitgemäßen Ersatz für ein paar Dinosaurier-Tools auf jeden Fall. Was dann sonst noch taugt, müssen wir uns genauer anschauen, wenn es dann da ist.


Der Starthang, schon ordentlich zerfahren


Gut gezeichnet geht es durch den Wald


Buckelpiste auf einer der Freiflächen


Anstieg unter Felswänden (S.)


Weiter oben werden die Hänge weiter


Oooh, das war doch noch nicht der Gipfel!


Die letzten Meter (S.)


Gipfel-Steinmannl (S.)


Das Gottesackerplateau und der Ifen


Abfahrt


Ich bin ein bisserl stakslig unterwegs (S.)


Die S. saust cool runter.

Von engel am 25.03.2021 23:00 • outdoorski

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