Dein Browser kann leider nicht vernünftig mit CSS umgehen. Den Inhalt siehst du, das Design dagegen ist futsch.

Noch ein Treffen

Mittwoch, Februar 24, 2021

Nochmal ein Traumtag und noch hat es Schnee. Ich wollte nochmal raus und weil es das letzte Mal so schön gewesen war, nahm ich mir gleich nochmal dasselbe Ziel vor. Noch immer hing der Saharastaub in der Luft, statt klarem Sonnenaufgang mit leuchtenden Bergen, waren die Berge erst spät zu sehen und wurden lediglich zögerlich hell.

In Baad war deutlich mehr los als letztes Mal und es gingen auch mehr Leute Richtung Bärguntalpe los. Ich startete mit 3 Leuten, die zwar deutlich schneller gingen als ich, dafür aber oft und lang stehen blieben. Deswegen überholten die mich und ich sie andauernd und das war ein bisserl nervig.

Es war wärmer als am Montag, deswegen brauchte ich auf dem Sommerweg keine Harscheisen. Die nahm ich erst im steilen Anstieg zur Querung des Felsriegels. Eigentlich hielten die Ski ganz gut, aber einmal ausgerutscht, wäre man vielleicht sehr doof und weit abgerutscht (manchmal habe ich komische Gedanken). Das passierte dann auch gleich mit einem Stock, der dann aber glücklicherweise doch liegen blieb, bevor er im Bacheinschnitt verschwand. Puh!

Hier traf ich dann auch wieder die S. Also natürlich traf wieder eher sie mich, weil ich mit den Harscheisen beschäftigt war und erst bemerkte, wer da vor mir stand, als sie vor mir stand ;-) Wir gingen gemeinsam weiter.

Die Querung war doof. Die Felle stollten unter den Harscheisen (was deren Funktion eher so mittel hilft) und mein einer Ski ging an einer der abfallendsten Stellen einfach auf. Da wieder reinzukommen war nicht einfach.

In der Sonne nahmen wir die Harscheisen wieder ab, es läuft sich doch deutlich besser ohne. Unten fiel ich dann auch noch einmal aus der Spur, weil der untere Ski bei Belastung völlig unerwartet durchrutschte. Echt, soviel Missgeschick auf einmal!

Wir gingen über den Skigipfel bis zum Hauptgipfel. Da war es einigermaßen voll, es fand sich dann aber doch noch ein Plätzchen zum Hinsetzen. Die Stimmung da oben war sehr seltsam. Alles war gelb und man konnte kaum bis zum Biberkopf schauen. Das Allgäu hinter uns war komplett weg.

Die Abfahrt nahmen wir über den steilen Gipfelhang und das ging wie erwartet ganz gut (auch wenn ich mir da vorher ein paar Gedanken gemacht hatte). Unten im weiten Kessel fand ich den Schnee schwierig (mal hart, mal weich und mit sowas komme ich noch eher solala zurecht), sonst war das alles in allem sogar ganz gut zu fahren. Auf der Forststraße zum Parkplatz machte die S. keine Pause und meine Oberschenkel brannten, als wir unten waren. Der Rechte auch, yay! :-)

Nettes Treffen :-)

Ich kam wieder fast gleichzeitig mit dem besten Allgäuer zurück, der einen Spaziergang gemacht hatte. Wir verbrachten den Nachmittag mit Kaffee und Liegestuhl auf der Terrasse, das war am Ende dann fast ein bisserl viel Sonne. Ich war danach erst mal ein wenig benebelt und brauchte viel Konzentration, um eine Anfrage zu einem Job vernünftig zu formulieren.

Abends gab es ‘Falschpflanzl’, ich wollte mal ein Vegi-Hack testen. Meine eigenen Versuche, sowas herzustellen, waren ja eher schief gegangen. Das fertige Vegi-Hack für die Pflanzln schmeckte echt OK.


Das Ziel im gelben Saharastaub


Widderstein


Die S. vorm Gipfel


Widderstein und - kaum noch zu sehen - Biberkopf


Ifen


Querung zum Gipfel


Der steile Gipfelhang, war gar kein Problem


Eispiste

Von engel am 24.02.2021 23:00 • outdoorski
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.

Reiseberichte

Bücher :-)

Letzte Einträge

Letzte Kommentare


Have fun!