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Ohne (kurz jedenfalls)!

Donnerstag, Mai 30, 2019

Ich begann den Feiertags-Donnerstag mit einem sehr frühen Frühstück, um nach meinen Terminen einerseits noch duschen zu können und andererseits vor allem auch noch Zeit zum Knie ausruhen zu haben denn der beste Allgäuer von Allen wollte kommen.

Dieser Tag war der, ab dem ich offiziell Vollbelastung hatte. Ich war schon vorher im Bad hier und da mal auf das operierte Bein gestanden, immer nur kurz und mit halb schlechtem Gewissen. Aber nun durfte ich das ja offiziell. Ich übte also nach dem Aufstehen (eine Weile danach, direkt nach dem Aufstehen ist das Bein schwach und dumm) ohne Krücken zu laufen.

Und das war echt schwierig. Nicht wegen des Beins, das machte alles klag- und schmerzlos mit. Mein Kopf ist das Problem, die ständige Angst da drin. Nur mit höchster Konzentration brachte ich 3 Schritte ohne Humpeln zustande. Nunja, das muss geübt werden, wie alles andere. Wird schon werden :-)

Beim Frühstück traf ich nur eine Tischdame, die auch Besuch bekam und alles vorher erledigen wollte. Wir trafen uns kurz danach beim Training (immer noch 8 Löcher und 50 Watt, ging aber sehr gut) und dann bei der Gehschule.

Die Gehschule war auch diesmal sehr anstrengend. Glaubt man gar nicht, wenn man da so zuschaut, denn da laufen halt ein paar Leute in einer Halle im Kreis rum. Normal, langsam, schnell, vorwärts, rückwärts, seitwärts, andersrum seitwärts, mit Anfersen und Knie heben und schnellen vorwärts-rückwärts Schritten. Danach tat mir das Knie weh und ich ging aufs Zimmer, um erst zu duschen und dann ein Coolpack aufs Knie zu legen.

Der beste Allgäuer hatte den Schwager dabei. Wir gingen erst mal hoch auf mein Zimmer, um das anzuschauen, dann mit einem Spaziergang um die Klinik rum zum Freibad-Kiosk, wo es Kaffee und Bier gab. Ganz kurz war ein bisserl Sonne, dann war es kühl und windig. Als uns kalt wurde, gingen wir auf dem Seeweg zurück zur Klinik und setzten uns für Kaffee uns Kuchen rein. Da war es schön warm ;-)

Der Schwager verschwand dann nochmal zum Freibadkiosk und wir gingen nochmal um die Klinik herum und dann auf mein Zimmer, denn inzwischen brauchte ich Pause. Und dann war schon wieder Zeit zum Fahren. Der Weg hierher ist halt schon arg weit.

Abends sassen wir 4 Tischdamen noch etwas im Cafe beieinander, denn am nächsten Tag würde uns die mir gegenübersitzende Dame verlassen. Das war ein bisserl schade, denn ich finde, wir 4 waren eine nette Gruppe. Aber für die Dame war es natürlich super und sie kriegte sich ja schon seit Tagen nicht mehr richtig ein. Endlich das eigene Bett, der eigene Kaffee, der Hund, die Freunde. Da freut man sich natürlich für sie mit :-)

Von engel am 30.05.2019 23:00 • diaryKnieOP

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