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Operateur-Besuch

Mittwoch, Mai 27, 2020

Der Tag begann mit einem tollen Frühstück. Ich hatte mir Joghurt und Heidelbeeren für das Frühstück mitgebracht. Nach dem Kartoffel-Fiasko vom Dienstag und weil ja nun wirklich nicht absehbar ist, wann ich wieder in München wohnen werde, hatte ich beschlossen, den Kühlschrank abzuschalten und weil da noch eine Packung Himbeeren im Gefrierfach war, gab es die gleich mit dazu. Das war fein!

Den Kühlschrank schaltete ich noch vor dem Frühstück ab und öffnete gleich das Gefrierfach, damit ich da nachhher das Eis rausmachen konnte (ich musste es mit Tape offen halten, der Kühlschrank steht anscheinend nicht gerade).

Der erste Termin war der beim Orthopäden. Ich bekam nochmal eine dicke Packung Ibu, denn ‘wenn Du die brauchst, dann brauchst Du die’. Die sollte jetzt wieder eine Weile reichen, denn auch wenn ich noch nicht ‘ohne’ kann, wird die Menge doch weniger und der Abstand größer.

Bei meiner detaillierten Beschreibung, was mit dem Knie geht und was nicht, winkte er fast ab. Andere, zugegeben Ältere, kommen gar nicht so weit. Und: ‘Das ist ein Ersatzteil, nicht so gut wie das Original. Vergiss das nie!’ *seufz*

Beim Orthopäden war ich bei Weitem nicht so lang wie ich befürchtet hatte, deswegen fuhr ich nochmal für eine Stunde heim und dann zum Operateur. Der ist sehr zufrieden mit dem Knie und seiner Arbeit. Er testete Streckung und Beugung fand das prima, vor allem, weil die Streckung weder spannt noch schmerzt. Und er war zufrieden, obwohl ich weder bei der Streckung noch bei der Beugung am Anschlag war.

Man machte auch eine Röntgen-Aufnahme, auf der er sehr genau die Abstände und die Verankerung im Knochen betrachtete. Alles gut :-) Und auch dieser Arzt meinte, das sei ein Ersatzteil und ich solle eher rauf als runter laufen. Man sollte echt mal Berge erfinden, die oben aufhören! Und zum nach wie vor schlappen Oberschenkelmuskel meinte er, das würde lang dauern, bis der vollständig aufgebaut ist. Der Muskel sei ja schon lang vorher nicht mehr beansprucht worden. Tja, wohl wahr.

Vorm Heimfahren räumte ich noch den Kühlschrank aus und nahm alle Lebensmittel mit, die nicht wirklich lang halten. Meine Schoko-Geburtstagsmüslis und sowas. Ich schleppte mich schwer beladen aus der Wohnung um heimzufahren.

Im Allgäu wartete eine Überraschung: ich wurde zum Video-Interview für den Job eingeladen! Und wieder wundere ich mich: so schnell? Ich hatte bei der Jobsuche mit verschiedenen Wartezeiten von 1-2 Wochen gerechnet. Nachdem ich dem Termin zugesagt hatte, wanderte ich erst mal mit dem Notebook durch die Wohnung, um den besten Platz für die Konferenz nächste Woche zu finden (mein bequemer Sofaplatz ist sowas von ungeeignet!) ;-)

Abends waren wir kurz davor mal wieder auf der Terrasse in der Sonne bei Kaffee in Nichtstun zu versacken, dann rafften wir uns aber - weil: schönes Wetter! - doch noch auf und radelten noch auf den Fernsehturmhügel. Die Brotzeit danach war super, ich hatte nämlich vorher schon Hunger gehabt ...

Von engel am 27.05.2020 23:00 • outdoormtb
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