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Samstag, 19.09.2020: Kraxeln

Samstag, September 26, 2020

Der Samstag sollte der schönste (also: trockenste) Tag des gesamten Urlaubs werden, deswegen hatten wir uns für diesen Tag einen etwas anspruchsvolleren Berg ausgesucht. Mit Weg allerdings, um den Abstieg nicht ganz so schwierig zu gestalten.

Nach einem mittelfrühen Start landeten wir direkt am Tunnel in die Blockabfertigung (echt jetzt, selbst wenn NIX los ist?) und fuhren durch Füssen nach Musau (was so früh zwar gut ging, aber vermutlich dann auch nicht schneller war, als einen Block am Tunnel zu warten). Dann radelten wir zur Musauer Alm hoch.

Dort war der Viehzaun schon abgebaut, deswegen fuhren wir direkt weiter über den Bach bis zur Abzweigung des Wanderwegs (spart einen halben Kilometer und vielleicht 20 Höhenmeter, immerhin). Der Anstieg im Schatten auf den schmalen Weglein war erstaunlich kühl.

Im Saba-Hochtal machten wir erst mal Pause in der Sonne, denn wie lange die uns die Ehre geben würde, war ja nicht absehbar ;-) Dann stiegen wir ins Gehrenjoch auf.

Dort landeten wir gleich mal in der Halb-Halb-Langhaar-Ziegen-Herde, die da schon seit ein paar Jahren wohnt. Inzwischen sind es erstaunlich viele Ziegen und es sind jetzt auch ‘normale’ Ziegen dabei. Alle sind total unerschrocken und scheren sich überhaupt nicht um die Leute, die zwischen ihnen durchgehen. Es stiegen erstaunlich viele Leute ab, wir befürchteten schon, dass es oben voll sein würde.

Vor der Kraxelei machten wir nochmal Pause und stiegen dann in die felsige Rinne ein. Mit uns stiegen 2 Leute auf und mehrere ab. Es war wirklich auffallend, das sich alle total Mühe gaben, keine Steine zu werfen, das war super! Die Kraxelei ging prima, aber rauf ist ja eh nie ein Problem.

Oben war dann viel weniger los, als wir gedacht hatten, grad mal 6 Leute am Gipfel :-) Wir blieben nicht allzu lang am Gipfel, denn es hatte leichten Wind und Wolken zogen auf und es war nur so halb angenehm da oben.

Der Abstieg war dann ... anspruchsvoll. Oben könnte man, wenn man könnte, relativ viel auf den steilen Platten einfach runter laufen, aber für mein Bein war das zu steil (Stolpern wäre auch eine blöde Idee). Ich ‘ging’ deswegen das meiste rückwärts auf allen Vieren runter, was natürlich ohne Probleme funktionierte, aber halt ein wenig länger dauerte. In der Rinne sind dann keine Platten sondern Schrofen, aber auch die sind meistens noch zu steil für’s Bein. Ich ‘ging’ auch hier meistens rückwärts runter. Alles in Allem klappte das sehr gut :-)

Wir stiegen bis ins Joch ab und wollten danach, möglichst aus dem Wind, nochmal eine Pause machen. Da war die Sonne leider schon verschwunden und es war empfindlich kühl. Als wir endlich eine bequeme und windstille Mulde gefunden hatten, war dann schon eine Jacke nötig.

Der Abstieg zu den Rädern zog sich dann ziemlich und ich war echt froh, endlich nicht mehr laufen zu müssen. Dem Knie ging’s ganz gut, aber meine Füsse jammerten (900 Höhenmeter Abstieg, das hatten wir schon lang nicht mehr). In der Musauer Alm gönnten wir uns noch K&K und fuhren dann zum Auto ab.

Am Heimweg konnten wir von Musau aus schön den Stau wegen der Grenzkontrollen vorm Tunnel sehen und fuhren lieber über Pfronten heim.


Start an der Bärenfalle


Vor der Kellenspitze


Anstieg im Schatten


Sonne! Und das Ziel rechts hinten im Blick.


Die Ziegenbande


Anstieg durch die Rinne


In den Felsen im oberen Teil


Gipfel!


Im Abstieg oben


Rückwartsgehen


Kellenspitze in Wolken.


Abstieg


Rückblick. Der Gipfel ist links.

Von engel am 26.09.2020 08:44 • outdoorbergmtb
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